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ETF Depot » 15 ETF Broker im Test

Martin Gschwentner
Autor
16. Juni 2021
Letzte Aktualisierung

Rendite erfordert Risiko. Bei ETFs ist jenes im Vergleich zu anderen Formen der Geldanlage vergleichsweise überschaubar, weil Sie in breit gestreute Indexfonds investieren können, die ganze Marktsegmente oder Branchen abbilden. Die Gefahr, in die falsche Aktie zu investieren, ist somit geringer, und erfahrungsgemäß erzielen ETFs langfristig solide Renditen. Um loszulegen, benötigen Sie nur den richtigen Broker.

Mit einem Online-Broker können Sie bequem von Zuhause aus an der Börse handeln und in wenigen Schritten in ETFs investieren. Der Kauf erfolgt dabei entweder manuell, oder in gewissen Intervallen automatisiert in Form eines ETF-Sparplans. Doch welcher Broker ist der Beste?

Wir haben 15 Anbieter getestet, von denen alle den ETF-Kauf und fast alle ETF-Sparpläne unterstützen. Welche uns dabei besonders überzeugt haben, und für wen sie sich am besten eignen, verraten wir Ihnen in diesem Beitrag.

Testsieger: comdirect Depot

Testsieger 2023
comdirect Depot Test
comdirect Depot
(113.225 )
Mit umfangreichen Handelsmöglichkeiten, einem tollen Sparplan-Angebot, einer intuitiven Benutzeroberfläche und exzellentem Support ist der Online-Broker von comdirect unser Testsieger 2021.
riesiges Handelsangebot
einfach zu bedienende Website
intuitive mobile App
exzellenter Support
vergleichsweise hohe Gebühren
1,5
sehr gut
Depotgebühr
kostenlos
Ordergebühr
3,90 €
Sparpläne
4 Arten
Sparplan-Gebühr
1,5 %
comdirect Depot
0,00 €
mtl. Effektivpreis
zum Anbieter »
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comdirect sicherte sich im großen EXPERTE.de Broker-Test den ersten Platz. Den Titel holte sich der Broker der Commerzbank AG dank seines riesigen Handels- und Sparplanangebots, gepaart mit einer intuitiven Benutzeroberfläche und – gerade für Broker-Verhältnisse – herausragendem Support.

Über das benutzerfreundliche Web-Dashboard haben Sie Zugriff auf alle deutschen und viele internationale Börsenplätze und können mit fast allen Anlageklassen handeln, einschließlich mehr als 1.000 ETFs. ETF-Sparpläne können Sie mit einem Mindestbetrag von 25 € pro Ausführung anlegen.

Die ETF-Auswahl bei comdirect ist groß

Dass Sie mit dem comdirect-Broker zu einem ausgereiften Premium-Produkt greifen, merken Sie aber auch am Preis: Gerade im Vergleich zu den günstigen Neo-Brokern, die Ihre Handelsmöglichkeiten bewusst einschränken, um günstigeres Trading anzubieten, bezahlen Sie hier pro Transaktion deutlich mehr, und die Ordergebühren sind direkt vom Ordervolumen abhängig.

Dafür gibt es ausgewählte Top-Preis-ETFs, bei denen das Orderentgelt ganz wegfällt, und Neukunden erhalten im ersten Jahr einen soliden Rabatt, der das Trading zumindest zu Beginn relativ erschwinglich macht.

  • riesiges Handelsangebot mit mehr als 1.000 ETFs

  • exzellenter Support

  • Sparpläne ab 25 €

  • vergleichsweise hohe Orderkosten

Testergebnis
1,5
sehr gut
zum Anbieter
zum Testbericht
Sparpläne
Note 1,0
Support
Note 1,0
Trading
Note 1,0
Depoteröffnung & Bedienung
Note 1,3
Gebühren
Note 3,0

Preis-Leistungs-Sieger: Smartbroker

Beste Preis-Leistung
Smartbroker Test
Smartbroker
(4.098 )
Während viele Online-Broker entweder niedrige Kosten oder eine hohe Vielfalt an Handelsmöglichkeiten bieten, schafft es der Smartbroker, beides zu kombinieren. Damit ist Smartbroker unser Preis-Leistungs-Sieger 2021.
viele Handelsmöglichkeiten
In- und ausländischen Börsen
große Sparplan-Auswahl
vergleichsweise niedrige Gebühren
bisher keine Smartphone-App
1,9
gut
Depotgebühr
kostenlos
Ordergebühr
0 - 4 €
Sparpläne
3 Arten
Sparplan-Gebühr
0 - 0,20 %
Smartbroker Depot
0,00 €
mtl. Effektivpreis
zum Anbieter »
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Falls Ihnen die Kosten bei comdirect zu hoch und die Einschränkungen der typischen Neo-Broker gleichzeitig zu zahlreich sind, finden Sie mit dem Smartbroker, unserem Preis-Leistungs-Sieger, einen guten Mittelweg. Der Broker der wallstreet:online-Community kombiniert günstige Preise mit einem vergleichsweise großen Handelsangebot, verpackt in einem relativ ansprechenden Web-Interface.

Handeln können Sie mit den meisten Anlageklassen, nur CFD- und Forex-Trading sind nicht möglich. Verfügbar sind rund 600 ETFs, 280 davon können Sie gebührenfrei besparen. Die Mindestausführung liegt bei 25 €.

Generell halten sich die Kosten gering: Sie bezahlen pauschal pro Order 4 €, können dieser Provision allerdings zu bestimmten Konditionen fast (bei >500 € Orders über Lang & Schwarz) oder sogar völlig (bei >500 €-Orders über gettex) aus dem Weg gehen.

Der Smartbroker kombiniert günstige Preise mit einem großen Handelsangebot

Nicht alle Aspekte vom Smartbroker sind ganz zu Ende gedacht: Der Registrierungsprozess ist etwas langwierig, Stammdaten lassen sich nicht im Web-Interface, sondern nur per Formular ändern und eine Smartphone-App gibt es beispielsweise nicht. Auch vom Support waren wir enttäuscht, und auf unsere E-Mail-Anfrage erhielten wir leider überhaupt keine Antwort.

Abstriche im Gegenzug für den günstigen Preis gibt es also auch hier.

  • viele Handelsmöglichkeiten an allen deutschen und zahlreichen ausländischen Börsen

  • rund 600 ETFs

  • 280 kostenlose ETF-Sparpläne

  • Negativzinsen ab 15 % Einlagenquote

  • schwacher Support

  • Benutzeroberfläche nicht ganz ausgereift

Testergebnis
1,9
gut
zum Anbieter
zum Testbericht
Gebühren
Note 1,0
Sparpläne
Note 1,0
Trading
Note 1,3
Depoteröffnung & Bedienung
Note 3,0
Support
Note 3,0

Für Einsteiger: Trade Republic Depot

Trade Republic Test
Trade Republic
(221.785 )
sehr schnelle Anmeldung
intuitive Smartphone-App
sehr geringe Gebühren
Sparpläne ab 10 € monatlich
nur ein Handelsplatz
2,0
gut
Depotgebühr
kostenlos
Ordergebühr
1 €
Sparpläne
2 Arten
Sparplan-Gebühr
kostenlos
Trade Republic Depot
0,00 €
mtl. Effektivpreis
zum Anbieter »
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Mit Trade Republic sind wir bei den klassischen Neo-Brokern angelangt. Dort zählen in erster Linie günstige Preise, die ihren Tribut bei den Handelsmöglichkeiten fordern: Handeln können Sie nur mit Aktien, ETFs, Derivaten und ausgewählten Kryptowährungen. Trading ist dabei ausschließlich über das von der Börse Hamburg betriebene Handelssystem LS Exchange möglich.

Mit mehr als 1.500 sparplanfähigen ETFs ist das ETF-Angebot dafür aber ausgezeichnet. Zudem gibt es kein Mindestordervolumen für Trades und bei Sparplänen liegt die Mindestanlage bei günstigen 10 €. Bei Trade Republic können Sie also auch mit kleinen Beträgen sparen.

Bei Trade Republic können Sie nur per Smartphone-App traden

Generell schont Trade Republic den Geldbeutel: Es gibt keine laufenden Kosten, also weder eine Depotgebühr, noch Negativzinsen. Klassische Ordergebühren bezahlen Sie nicht, dafür wird pro Trade eine Fremdkostenpauschale von einem Euro fällig.

Bisher können Sie allerdings nur vom Smartphone aus traden: Eine Webmaske gibt es bei Trade Republic nicht. Falls Sie gerne mobil traden und mit dem Handelsangebot zufrieden sind, könnte die Einsteiger-Plattform die Richtige für Sie sein.

  • schnelle Anmeldung mit sofortiger Freischaltung

  • mehr als 1.500 sparplanfähige ETFs

  • Sparpläne ab 10 € monatlich

  • nur ein Handelsplatz, wenige Anlageklassen

  • kein Web-Handelsdashboard

Testergebnis
2,0
gut
zum Anbieter
zum Testbericht
Gebühren
Note 1,0
Sparpläne
Note 1,7
Depoteröffnung & Bedienung
Note 2,0
Support
Note 2,7
Trading
Note 2,7

Beste Sparpläne: ING Depot

ING Depot Test
ING Depot
(575.676 )
funktionale, einfache Bedienung
solides Handels- und Sparplan-Angebot
winzige Mindestsparrate von 1 €
Kostenlose Sparpläne
50 € Gutschein bei Eröffnung
2,0
gut
Depotgebühr
kostenlos
Ordergebühr
4,90 € + 0,25 %
Sparpläne
4 Arten
Sparplan-Gebühr
kostenlos
ING Direkt-Depot
0,00 €
mtl. Effektivpreis
zum Anbieter »
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Das ETF-Sparen mit noch kleineren Beträgen ermöglicht der Online-Broker der ING Deutschland: Hier liegt die Mindestsparrate bei nur einem Euro, und das ist nicht die einzige Initiative, mit der die ING ETF-Sparer locken möchte. Für ausnahmslos alle im Broker verfügbaren ETFs gehört die Provision mittlerweile der Vergangenheit an, Sie können sie also gebührenfrei besparen. Zur Auswahl stehen dabei mehr als 800 ETFs.

Während das ING-Depot ansonsten preislich etwa im Mittelfeld liegt, ist es für ETF-Sparpläne durch diese neuen Konditionen eine hervorragende Wahl.

Mit gebührenfreien ETF-Sparplänen und 1 €-Mindestsparrate sagt die ING den Neo-Brokern den Kampf an

Darüber hinaus punktet die ING Deutschland mit einer problemlosen Depoteröffnung, einer unscheinbaren aber intuitiven Web-Handelsmaske und einer soliden Smartphone-App. Neben ETFs können Sie auch Aktien, Anleihen, Fonds, ETCs, Zertifikate und Hebelprodukte traden. Nicht handelbar sind CFDs, Futures, Optionen und Währungen.

  • mehr als 800 sparplanfähige ETFs

  • alle ETFs kostenlos besparbar, Mindestsparrate 1 €

  • großes Handelsangebot

  • wenige ausländische Handelsplätze

  • keine Watchlist

Testergebnis
2,0
gut
zum Anbieter
zum Testbericht
Sparpläne
Note 1,3
Depoteröffnung & Bedienung
Note 1,7
Trading
Note 2,0
Support
Note 2,3
Gebühren
Note 2,7

Gesamtergebnis

ETFs traden und besparen können Sie mit so ziemlich jedem Online-Broker auf dem Markt. Deshalb sind Kriterien wie das ETF-Angebot, die Konditionen und die Benutzerfreundlichkeit der Anbieter ausschlaggebend für Ihre Auswahl des richtigen Dienstes. Die vier vorgestellten Anbieter machen genug richtig, um – abhängig von Ihren individuellen Bedürfnissen – unsere Empfehlung für ETF-Investitionen zu verdienen.

Wir haben allerdings noch viele andere Online-Broker getestet, und uns beim Test nicht auf ihre Leistung im ETF-Bereich beschränkt. Das Gesamt-Ranking der Anbieter finden Sie hier:

2.
Consorsbank
1,6
Testergebnis
gut
3.
Smartbroker
1,9
Testergebnis
gut
5.
onvista bank
1,9
Testergebnis
gut
6.
Trade Republic
2,0
Testergebnis
gut
8.
justTRADE
2,0
Testergebnis
gut
9.
S Broker
2,1
Testergebnis
gut
10.
1822direkt
2,2
Testergebnis
gut
11.
finanzen.net zero
2,2
Testergebnis
gut
12.
Scalable Capital
2,3
Testergebnis
gut
14.
maxblue
2,5
Testergebnis
gut

So testen wir

Um herauszufinden, wie sich die Broker im Alltag eines Privatanlegers schlagen, haben wir bei jedem davon ein Konto eröffnet und alle Funktionen ausgiebig getestet. Eingeteilt haben wir die Rezensionen in mehrere Unterkategorien, die wir im Folgenden kurz vorstellen:

Depoteröffnung & Bedienung

Lange warten möchte heute niemand mehr. Auch die Eröffnung eines Online-Depots sollte deshalb so unkompliziert wie möglich und am besten komplett online durchzuführen sein. Einige Anbieter erfordern immer noch einen Gang zur Post und verschicken auch die Zugangsdaten postalisch, sodass man sich mehrere Tage gedulden muss, ehe man loslegen kann.

Das Testsieger-Depot der comdirect macht hier eine gute Figur: Sobald Sie Ihre Identität verifiziert haben, was per Videoident möglich ist, wird das Depot direkt freigeschaltet.

comdirect macht vor, wie einfach eine Depoteröffnung aussehen sollte

Die meisten Online-Broker ermöglichen Trading heutzutage sowohl in einer Web-Maske, als auch per Smartphone. Erstere sollte sich einfach bedienen lassen und viele Funktionen unterbringen, ohne unübersichtlich zu werden.

Neo-Broker sind hier im Vorteil, weil sie meist deutlich weniger Features und Handelsoptionen bieten. Sie konzentrieren sich oft besonders aufs mobile Trading und bieten flotte Smartphone-Apps, wie man sie im Fintech-Bereich gewohnt ist. Die App von Scalable Capital ist ein gutes Beispiel dafür:

Scalable Capital bietet auch eine Webmaske, ist aber ganz klar auf mobiles Trading ausgelegt

Online-Broker, die in dieser Kategorie unser Gütesiegel erhalten, überzeugen also mit einer unkomplizierten (aber sicheren) Depoteröffnung und ermöglichen Trading mobil und am Desktop mit intuitiven Apps und Handelsmasken.

Trading

Während Neo-Broker bei der Bedienung eine Art Heimvorteil genießen, fallen sie beim Trading meist weit hinter der Konkurrenz zurück. Hier geht es nämlich um harte Zahlen und Fakten. Wichtig ist unter anderem:

  • wie viele Handelsplätze abgedeckt werden
  • wie viele Handelspartner es gibt
  • welche Anlageklassen und wie viele Wertpapiere handelbar sind

Das Handelsangebot ist bei Neo-Brokern meist eingeschränkt und es sind nur ausgewählte Handelsinstrumente wie Aktien und ETFs an ausgewählten Börsen verfügbar. Klassische Broker hingegen decken deutschlandweit meist alle oder fast alle Handelsplätze ab und bieten auch Zugriff zu internationalen Börsen. Außerdem können Sie dort meist mehr Anlageklassen traden, einschließlich Optionen, Futures, CFDs, ETCs oder Währungen.

Welche Wertpapiere und Anlageklassen unterstützt werden, ist von Broker zu Broker verschieden

Zahlen allein sind aber nicht alles: Wir sehen und auch an, wie sich eine Order in der Handelsmaske abspielt, auf welche Informationen Sie dabei Zugriff haben und wie viele Optionen, beispielsweise Ordertypen, beim Kauf zur Verfügung stehen. Komplexe Kombinationsorders, von denen fortgeschrittene Nutzer profitieren, werden beispielsweise nicht bei allen Online-Brokern unterstützt.

Mit Ordertypen präzisieren Sie den Wertpapierkauf und -verkauf

Die besten Online-Broker kombinieren umfassende Handelsmöglichkeiten mit einer unkomplizierten Trading-Oberfläche, die beim Kauf und Verkauf viele Optionen bietet.

Sparpläne

Auch bei den Sparplänen ist wichtig, welche Anlageklassen abgedeckt werden (neben ETF- und Aktien-Sparplänen sehen wir auch Fonds- und Zertifikate-Sparpläne gerne) und wie viele sparplanfähige Wertpapiere in jeder Anlageklasse verfügbar sind. Während es bei der onvista bank beispielsweise nur knapp über 100 ETF-Sparpläne gibt, sind es bei Trade Republic mehr als 1.500. Allerdings ändern sich diese Werte ständig und nicht alle Anbieter machen exakte Angaben.

Beim Smartbroker erstellen Sie Ihren Sparplan in klar definierten Schritten

Wichtig ist zudem die Mindestsparrate, bei der gilt: je niedriger, desto besser. Mit 25 € können wir gut leben, doch manche Online-Broker verlangen mindestens 50 € pro Ausführung, während es bei anderen nur 10 € sind. Bei der ING Deutschland liegt die Mindestsparrate sogar nur bei einem Euro.

Genau wie beim Trading achten wir auch bei der Sparplan-Anlegung auf eine unkomplizierte Bestellung in der Handelsmaske. Unterschiede gibt es dabei beispielsweise bei den angebotenen Sparplan-Intervallen. Einige Broker ermöglichen zudem eine automatische Dynamisierung: Damit erhöht sich die Sparrate regelmäßig um einen bestimmten Prozentsatz.

Gebühren

Bei den Kosten unterscheiden wir laufende Kosten und Gebühren, die bei Transaktionen auftreten. Erstere werden heutzutage immer seltener und viele Anbieter verzichten mittlerweile ganz auf Depotführungskosten. Manchmal gibt es sie in versteckterer Form, beispielsweise durch Negativzinsen, andere Anbieter erlassen die Depotführungskosten nur dann, wenn Kunden im Quartal eine bestimmte Orderanzahl tätigen. Im Test gehen wir auf alle relevanten Kosten ein.

Ordergebühren

Die meisten Kosten entstehen durch die Ordergebühren. Hier unterscheiden wir zwei Typen: volumenabhängige und volumenunabhängige Ordergebühren. Letztere gelten pauschal, während Erstere vom Volumen jedes Kaufs abhängen, sodass es teurer wird, je höher der Wert der Transaktion ist. Im Test gehen wir auf die Orderkosten für Trades im Inland und Ausland ein und verraten, wie sie sich errechnen. Auch relevante Angebote und Neukundenrabatte berücksichtigen wir dabei.

Zur Veranschaulichung der Gebühren und zum Vergleich der Anbieter haben wir eine Tabelle angefertigt, in der Sie die jährlichen Gesamtkosten jedes Depots bei einem monatlichen ETF-Ordervolumen von 1.000 € finden:

1.
finanzen.net zero
Depot
0,00 €
Preis pro Jahr
2.
Smartbroker
Depot
0,00 €
Preis pro Jahr
3.
justTRADE
Depot
0,00 €
Preis pro Jahr
4.
Scalable Capital
Free
11,88 €
Preis pro Jahr
5.
Trade Republic
Depot
12,00 €
Preis pro Jahr
6.
comdirect
Depot
46,80 €
Preis pro Jahr
7.
Consorsbank
Trader-Konto
47,40 €
Preis pro Jahr
8.
flatex
Depot
82,80 €
Preis pro Jahr
9.
onvista bank
Festpreis-Depot
84,00 €
Preis pro Jahr
10.
ING
Direkt-Depot
88,80 €
Preis pro Jahr
11.
maxblue
Depot
106,80 €
Preis pro Jahr
12.
S Broker
Depot
107,88 €
Preis pro Jahr
13.
1822direkt
Depot
118,80 €
Preis pro Jahr
14.
Postbank
Depot
119,40 €
Preis pro Jahr
15.
DKB
Broker
120,00 €
Preis pro Jahr

Sparplan-Gebühren

Auch bei Sparplänen bezahlen Sie in der Regel eine Gebühr pro Ausführung. Wie bei den klassischen Ordergebühren kann jene pauschal festgelegt oder volumenabhängig sein. Häufig gibt es dabei eine ausgewählte Anzahl an ETFs, die kostenlos bespart werden können. Im Test gehen wir auf alle anfallenden Gebühren ein.

In unserer Vergleichstabelle finden Sie die jährlichen Gesamtkosten jedes Anbieters bei einem monatlichen Sparplan von 100 €:

1.
Scalable Capital
Free
0,00 €
Preis pro Jahr
2.
finanzen.net zero
Depot
0,00 €
Preis pro Jahr
3.
flatex
Depot
0,00 €
Preis pro Jahr
4.
ING
Direkt-Depot
0,00 €
Preis pro Jahr
5.
Trade Republic
Depot
0,00 €
Preis pro Jahr
6.
Smartbroker
Depot
9,60 €
Preis pro Jahr
7.
Postbank
Depot
10,80 €
Preis pro Jahr
8.
onvista bank
Festpreis-Depot
12,00 €
Preis pro Jahr
9.
maxblue
Depot
15,00 €
Preis pro Jahr
10.
comdirect
Depot
18,00 €
Preis pro Jahr
11.
Consorsbank
Trader-Konto
18,00 €
Preis pro Jahr
12.
DKB
Broker
18,00 €
Preis pro Jahr
13.
1822direkt
Depot
22,80 €
Preis pro Jahr
14.
S Broker
Depot
30,00 €
Preis pro Jahr

Support

Guter Support hat im Wesentlichen zwei Dimensionen: ein gutes Support-Zentrum für alle, die lieber selbst nach Antworten und Erklärungen suchen, und direkte Kontaktmöglichkeiten.

Was die Hilfebereiche angeht, besteht bei den meisten Anbietern aus unserem Test noch viel Luft nach oben. Wenige Broker bieten mehr als halbherzig bestückte FAQs. Aber es gibt auch Ausnahmen: comdirect ergänzt den FAQ-Bereich beispielsweise mit einem Community-Forum und einen Finanzwissen-Bereich, wo Kunden viele Info-Beiträge zu aktuellen Finanzthemen, Online-Seminare und ein Börsenlexikon mit mehr als 500 Einträgen finden.

Der Support-Bereich von comdirect lässt jene vieler anderer Anbieter alt aussehen

Direkten Kontakt wüschen wir uns auf jeden Fall per Telefon und E-Mail, gern sehen wir aber auch einen Live-Chat für alle, die sich sofortige Hilfe wünschen aber nur ungern zum Hörer greifen. Einige Anbieter antworten rund um die Uhr, andere nur zu bestimmten Geschäftszeiten.

Wir probieren die direkten Support-Kanäle jedes Anbieters aus und verraten, wie schnell wir eine Antwort erhielten, und wie zufrieden wir damit waren. Am Telefon möchten wir nicht länger als ein paar Minuten warten, bleiben zum Test aber rund 20 Minuten in der Leitung. Eine E-Mail-Antwort wünschen wir uns innerhalb von 24 Stunden.

Fazit

Dass ETFs immer beliebter werden, liegt sicherlich auch daran, dass man von Aktienmärkten nicht allzu viel verstehen muss, um in den ETF-Handel einzusteigen. Als passive Anlageform mit langfristigem Fokus erfordern ETFs kein ständiges am-Ball-bleiben, ohne dass Sie einen Fondsmanager für die aktive Verwaltung Ihrer Fonds bezahlen müssen.

Sie müssen sich nur einen oder mehrere ETFs aussuchen und abwarten, um mit relativ breit gestreutem Risiko auf solide Renditen hoffen zu können. Die ETF-Suche von EXPERTE.de hilft Ihnen dabei, den richtigen Indexfonds auszuwählen.

Um auf den ETF-Zug aufspringen zu können, müssen Sie aber zunächst den passenden Online-Broker aussuchen. Die von uns vorgestellten Anbieter eignen sich aus unserer Sicht besonders gut für ETF-Trading und -Sparpläne. Ausführliche Rezensionen zu 15 verschiedenen Anbietern finden Sie im großen EXPERTE.de Broker-Test.

Häufige Fragen & Antworten

Was ist ein ETF Depot?

Ein ETF-Depot ist ein Wertpapierdepot bei einem Online-Broker oder einer Bank, mit dem Sie ETFs kaufen und verkaufen und ETF-Sparpläne anlegen können. Dies ist bei fast allen Brokern möglich.

Welche Bank sollte ich für ein ETF Depot wählen?
Welches ist das günstigste ETF-Depot?
Gibt es kostenlose ETF-Depots?
Autor: Martin Gschwentner
Martin Gschwentner hat Amerikanistik und Medienwissenschaft in Deutschland, den USA und Frankreich studiert und arbeitet als freier Redakteur in Paris. Er forscht als Doktorand am Institut für England- und Amerikastudien der Universität Paris Diderot zum Einfluss des Geldes auf die US-Politik. Auf EXPERTE.de schreibt er über IT-Sicherheit, Datenschutz und Software für Selbständige und Kleinunternehmen.
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