E-Commerce Agenturen » Online Shop erstellen lassen

Es war noch nie so einfach wie heute, selbst ohne Programmier-Kenntnisse einen professionellen Online-Shop aufzubauen. Doch einfach ist relativ. Selbst die intuitiven Online-Shop Baukästen erfordern Geduld, Zeit und meist auch ein gewisses Talent fürs Visuelle. Besonders wenn man sich nicht den generischen Templates der Anbieter fügen, sondern seinen Shop personalisieren und einzigartig machen will, kann es sich deshalb lohnen, eine professionelle Agentur mit der Erstellung Ihres Online-Shops zu beauftragen. Doch die Auswahl an Agenturen ist groß - in Zusammenarbeit mit Feedbax.de zeigen wir Ihnen die Top E-Commerce Agenturen in Deutschland.

E-Commerce Agenturen » Online Shop erstellen lassen

Martin Gschwentner

Im unserem Test der besten E-Commerce-Baukästen stellten wir fest: Es war noch nie so einfach wie heute, selbst ohne Programmier-Kenntnisse einen professionellen Online-Shop aufzubauen. Doch einfach ist relativ. Klar, im Vergleich zum selber Programmieren sind die modernen Shopsysteme wesentlich zugänglicher, doch selbst die intuitiven Baukästen erfordern Geduld, Zeit und meist auch ein gewisses Talent fürs Visuelle.

Besonders wenn man sich nicht den generischen Templates der Anbieter fügen, sondern seinen Shop personalisieren und einzigartig machen will, erfordern auch Shop-Baukästen ein tiefes Verständnis für ihre Logik, ähnlich einer vereinfachten Programmiersprache. Statt selbst Hand anzulegen, kann es sich deshalb lohnen, eine professionelle Agentur mit der Erstellung Ihres Online-Shops zu beauftragen. Bleibt wiederum die Frage: Welches Shopsystem eignet sich am besten, und was gibt es bei der Auswahl einer E-Commerce Agentur zu beachten?

Auf welches Shopsystem sollte ich setzen?

Die meisten E-Commerce Agenturen haben sich auf bestimmte Shopsysteme spezialisiert. Wir haben mehr als 5 Millionen Domains analysiert, um die beliebtesten davon zu ermitteln:

1.

WooCommerce

WooCommerce ist eine E-Commerce-Erweiterung für WordPress, die als Open-Source-Lösung – genau wie WordPress – völlig kostenlos zum Download verfügbar ist. Dadurch, und weil WordPress nach wie vor der beliebteste Website-Builder der Welt ist, steht auch WooCommerce zahlenmäßig an erster Stelle.

Im Gegensatz zu Shop-Baukästen wie Shopify handelt es sich bei WooCommerce um eine vollwertige E-Commerce-Plattform, was die Bedienung wesentlich komplexer und die Lernkurve größer macht, dafür aber auch mehr Möglichkeiten eröffnet und größere Skalierbarkeit bietet. Wer diese Chancen nutzen möchte und bereits eine WordPress-Webseite besitzt oder eine solche aufbauen möchte, könnte deshalb eine Agentur beauftragen, um einen umfangreichen Shop mit WooCommerce aufzubauen.

Open-Source und damit grundlegend kostenlos

viele Apps und Erweiterungen

einfache Einbindung in WordPress

nur für WordPress geeignet

im Vergleich zu anderen Shopsystemen komplex

viele Erweiterungen kostenpflichtig

2.

Shopify

Shopify ist als Shop-Baukasten auch für Anfänger geeignet und ermöglicht die Erstellung eines Online-Shops über einen benutzerfreundlichen Editor. Außerdem ist Shopify eine komplett gehostete Lösung – um eigenes Hosting wie bei andere E-Commerce-Plattformen müssen Sie sich also nicht kümmern.

Gelegentlich fehlte uns durch die Einfachheit eine gewisse Flexibilität, weil Shopify im Gegensatz zu vielen anderen Shopsystemen nicht auf völlige Drag-and-Drop-Freiheit, sondern ein noch simpleres Bedienschema setzt.

Viele Einschränkungen für Benutzer ohne Programmier-Kenntnisse sollten Sie mit einem professionellen Agentur-Partner an Ihrer Seite jedoch umgehen können. Durch flexible Erweiterungen ist Shopify zudem auch für größere Shops geeignet.

benutzerfreundliches Dashboard mit einfacher Navigation

intuitiver Baukasten-Editor

großer App-Store mit vielen Funktionen

langsamer Support

benutzerdefinierte Checkouts nur für Shopify Plus-Kunden

Transaktionsgebühren, falls Sie externe Payment-Gateways verwenden

3.

Magento

Magento ist wie WooCommerce Open-Source und damit grundlegend kostenlos verfügbar, erfordert aber, dass Sie sich selbst um das Hosting kümmern bzw. Ihre E-Commerce Agentur damit beauftragen. Jene benötigen Sie als Einsteiger sowieso an Ihrer Seite, denn auch Magento setzt gewisse Programmier- und Webdesign-Kenntnisse voraus.

Wer jene mitbringt, wird mit Magento kaum auf Einschränkungen treffen. Mit vielen eingebauten Funktionen und einer großen Anzahl an Erweiterungen und Plug-ins bietet Magento beinahe unendliche Flexibilität. Die muss man sich aber leisten können: Die kostenlose Magento Open Source-Version ist in ihrem Funktionsumfang eingeschränkt und eignet sich nur für kleine Projekte, der Preis der kostenpflichtigen Magento Commerce-Lösung hängt von Ihrem Umsatz ab, liegt jedoch mindestens bei rund 2.000 $ monatlich.

hohe Flexibilität

viele Erweiterungen und Plug-ins

kostenlose Version Magento Open Source verfügbar

in der Enterprise-Edition sehr teuer

erfordert viel Fachwissen

4.

PrestaShop

PrestaShop ist eine weitere Open-Source-Lösung, die genau wie WooCommerce grundlegend kostenlos ist, aber viele Erweiterungen, Themen und Module hinter die Bezahlschranke stellt. Im Gegensatz zu Magento sind mit PrestaShop auch Projekte mit wesentlich kleinerem Budget realisierbar, doch verglichen mit Plattformen wie Shopify oder BigCommerce ist gewisses technisches Know-How auch hier vonnöten.

Um mit PrestaShop als Anfänger einen eignen Online-Shop aufzuziehen, benötigen Sie also vermutlich die Unterstützung einer professionellen E-Commerce Agentur, zumal technischer Support kostenpflichtig ist. Ums Hosting können Sie sich entweder selbst kümmern, oder mit dem PrestaShop-Paket von 1&1 IONOS eine gesicherte vorinstallierte Hosting-Lösung nutzen.

Open-Source und grundlegend kostenlos mit vielen Basis-Funktionen

zahlreiche Module und Add-ons verfügbar

nach der Ersteinrichtung vergleichsweise benutzerfreundlich

erfordert vor allem für die Einrichtung technisches Fachwissen

viele Erweiterungen sind kostenpflichtig

5.

BigCommerce

Im EXPERTE.de-Test landete BigCommerce auf einem hervorragenden zweiten Platz und konnte uns mit einer gelungenen Produktverwaltung, vielen Verkaufs- und Marketing-Möglichkeiten und soliden Analytics-Funktionen überzeugen. Durch Dropshipping- und Multichannel-Funktionen eignet sich die Plattform zudem auch als Verkaufszentrale über Ihren Online-Shop selbst hinaus.

Leider ist BigCommerce allerdings nur in englischer Sprache verfügbar, und obwohl auch die Erstellung eines deutschsprachigen Shops möglich ist, gestaltet sich die Lokalisierung etwas komplizierter als bei anderen Anbietern. Wenn Sie die Erstellung Ihres Online-Shops in die Hände einer Agentur geben, müssen Sie sich mit diesen Details natürlich nicht herumärgern.

intuitives Bedienkonzept mit übersichtlichem Dashboard

viele Marketing-Funktionen, wie umfangreiche Rabatt-Einstellungen

einfacher Verkauf in vielen Währungen möglich

alles nur auf Englisch

Lokalisierung des Frontends und Mehrsprachigkeit schwierig

Gestaltungsfreiheit im Homepage-Baukasten etwas eingeschränkt

6.

Shopware

Shopware ist eine weitere Open-Source-Plattform, die aus Deutschland stammt und damit ideal auf den deutschen Markt zugeschnitten ist. Dabei können Sie selbst entscheiden, ob Sie Ihren Shop eigenständig hosten oder das Cloud-Hosting von Shopware in Anspruch nehmen möchten.

Als Cloud-Lösung bietet Shopware somit Funktionen eines intuitiven Shop-Baukastens, ist dabei aber flexibler als geschlossene Systeme wie Shopify. Die Lernkurve ist etwas größer, weshalb professionelle Unterstützung gerade für Anfänger wichtig sein könnte, doch dafür bietet Shopware am Ende auch weitaus mehr Individualisierungsmöglichkeiten.

grundlegend kostenlos – Sie bezahlen erst, wenn Umsätze erzielt werden

deutscher Anbieter für ideale Ausrichtung auf deutschen Markt

eigenes Hosting oder integriertes Cloud-Hosting möglich

nicht so benutzerfreundlich wie geschlossene Shop-Baukästen

in der Premium-Fassung vergleichsweise teuer

wesentliche Funktionen, beispielsweise Social-Media-Anbindung, kostenpflichtig

7.

OXID eShop

OXID eShop ist ein Shopsystem aus Freiburg im Breisgau, das sowohl mit eigenem Hosting als auch in einer Platform-as-a-Service-Cloud-Fassung erhältlich ist. Eine völlig kostenlose, quelloffene Community Edition gibt es ebenfalls.

8.

Intershop

Intershop ist eine cloudbasierte E-Commerce-Plattform aus Jena, die in drei verschiedenen Abo-Modellen für kleine, mittlere und große Online-Shops verfügbar ist.

9.

Gambio

Gambio ist eine E-Commerce-Plattform aus Oldenburg, die heute 20.000 Händler betreut und im EXPERTE.de-Test mit exzellenten Verkaufsfunktionen, einfacher Mehrsprachigkeit und tollem Support punkten konnte.

Welche Funktionen muss mein Online Shop unterstützen?

Damit Kunden gerne bei Ihnen einkaufen und immer wiederkommen, müssen Sie die Shopping-Erfahrung so einfach und reibungslos wie möglich machen. Damit von der Produktauswahl bis zur Bezahlung alles rund läuft, müssen Sie die entsprechenden Funktionen Ihrer E-Commerce-Plattform in Anspruch nehmen. Nach oben sind bei Features und Design kaum Grenzen gesetzt, doch einige grundlegende Werkzeuge sollte jedes Shopsystem zur Verfügung stellen:

Content Management-Dashboard
Auch wenn Sie Ihren Online-Shop vom Profi erstellen lassen, werden Sie oder Ihre Mitarbeitenden Ihre Verkäufe mit dem fertigen Produkt am Ende vermutlich selbst verwalten. Deshalb sollte jedes Shopsystem über ein benutzerfreundliches Content-Management-System verfügen, über das Nutzer auch ohne Programmier-Erfahrung neue Produkte einstellen, Rabattaktionen vorbereiten oder eingegangene Bestellungen verwalten können.

Produktverwaltung
Das Herz jedes Online-Shops sind die angebotenen Produkte oder Services. Sie sollten im Backend einfach zu verwalten und umfassend in Szene setzbar sein. Dabei ist beispielsweise wichtig, dass Sie verschiedene Produktkategorien anlegen und jedes Produkt in verschiedenen Varianten (Farben, Größen, etc.) anbieten können. Wenn Sie digitale Produkte anbieten möchten, sollten Sie überprüfen, ob das ausgewählte Shopsystem jene unterstützt.

Zahlungsmöglichkeiten
Damit Sie das Geld Ihrer Kunden entgegennehmen können, müssen Sie ihnen eine möglichst große Anzahl an Zahlungsoptionen bieten. Die Annahme und Verarbeitung von Zahlungen wird am einfachsten über spezielle Zahlungsdienstleister wie Klarna oder PayPal geregelt, manche Shopsysteme bieten auch ihre eigenen Payment Gateways an.

Versandmöglichkeiten
Wenn Ihre Kunden für die Ware bezahlt haben, erwarten sie natürlich auch einen verlässlichen Versand. Hier sollte es problemlos möglich sein, manuelle Versandmethoden einzurichten, am besten sollten bestimmte, für Ihre Region relevante Speditionen aber bereits über Schnittstellen eingebunden sein. Dann können Sie die Versandkosten automatisch an Faktoren wie das Gewicht oder die Zwischensumme von Bestellungen knüpfen. Kostenloser Versand sollte natürlich ebenfalls unterstützt werden.

Marketing-Funktionen
Käufer kommen nicht von allein. Deshalb sollte jedes Shopsystem bestimmte Marketing-Instrumente bieten, mit denen Sie Ihren Shop und Ihre Produkte von der Konkurrenz abheben können. Neben grundlegenden SEO-Einstellungen sollten Sie beispielsweise Rabatte und Sonderaktionen einrichten können. Auch Kundenbewertungen für Ihre Produkte sind ein wichtiges Verkaufsinstrument. Einige Shopsysteme bieten auch integriertes E-Mail-Marketing, in der Regel müssen Sie dabei aber zu externen Anbieter greifen.

Analytics-Funktionen
Um Verkaufstrends zu erkennen und das Verhalten Ihrer Besucher im Blick zu behalten, sollte jedes Shopsystem einen Bereich für Statistiken bieten, mindestens aber die einfache Einbindung von Analytics-Diensten wie Google Analytics oder Facebook Pixel ermöglichen.

Wie wähle ich eine E-Commerce Agentur aus?

Was für das richtige Shopsystem gilt, gilt für die richtige E-Commerce-Agentur erst recht: Sie muss zu Ihnen und Ihrem Unternehmen passen. Im Gegensatz zu den Self-Service Website-Baukästen, bei denen der Support meist eine untergeordnete Rolle spielt, ist die Kommunikation bei der Partnerschaft mit einer E-Commerce-Agentur besonders wichtig. Damit Sie nicht in falschen Händen landen, sollten Sie deshalb vorab etwas Recherche betreiben und herausfinden, welche Agentur für Ihr Projekt geeignet ist.

Empfehlung der Anbieter
Manche Shopsysteme, beispielsweise Magento, bieten ein Verzeichnis ihrer Umsetzungspartner, das Sie anhand von Kriterien wie Branchen oder Spezialisierungen durchsuchen können. Agenturen, die Sie hier finden, haben sich in den Augen des Shop-Anbieters in vergangenen Projekten mit anderen Kunden bewiesen und sind somit eine verlässliche Anlaufstelle.

Budget
Wichtig ist natürlich in erster Linie, wie viel Sie für die professionelle Betreuung bezahlen möchten. Manche Agenturen haben einen praktischen Budget-Rechner, mit dem Sie die Kosten für Ihr Projekt einschätzen können, andere bitten Sie bei der Kontaktaufnahme um ein ungefähres Budget. Um richtig "verhandeln" zu können, sollten Sie eine konkrete Vorstellung davon haben, wie viel Sie ausgeben möchten, aber auch davon, welche Leistungen Sie erwarten.

Leistungsspektrum
Möchten Sie die komplette Online-Shop-Erstellung in Agentur-Hände geben? Einen bestehenden Shop zu einem anderen System migrieren? Oder die wesentliche Einrichtung selbst übernehmen, aber benutzerdefinierte Funktionen oder Apps dazu entwickeln lassen? Diese Fragen sind nicht nur für das Budget relevant, sondern helfen Ihnen auch dabei, das richtige Angebot bei der richtigen Agentur ausfindig zu machen.

Erfahrung, Branchen & Referenzen
Ob eine Agentur für Ihre speziellen Bedürfnisse infrage kommt, finden Sie am besten mit einem Blick auf vergangene Projekte des Anbieters heraus. Hat die Agentur Erfahrung mit Projekten in Ihrer Branche? Gibt es Kundenreferenzen oder Success Stories, die Sicherheit stiften? Finden Sie auf der Website Online-Shops der Agentur, die Ihnen gefallen?

Kundenrezensionen
Kundenmeinungen im Netz sind eine gute Anlaufstelle für authentische Bewertungen der Leistungen eines Anbieters. Vor allem größere E-Commerce-Agenturen sollten auf einschlägigen Bewertungsplattformen wie Trustpilot zu finden sein, doch selbst für kleine und lokale Unternehmen gibt es oft Bewertungen, beispielsweise direkt auf Google.

Bürostandorte
Wenn Ihnen persönliche Betreuung vor Ort wichtig ist, sollten Sie einen Partner mit Büros in Ihrer Nähe wählen. Grundsätzlich sollten die meisten Projekte im E-Commerce-Bereich auch über eine rein digitale Kommunikation realisierbar sein, doch besonders für Projekte mit größerem Budget könnte ein persönliches Treffen Sicherheit geben.

Was kostet das Erstellen eines Online Shops?

Die Kosten Ihres Online-Shops hängen ganz von dessen Umfang und Anforderungen ab. Wenn Sie eine Agentur beauftragen, haben Sie vermutlich genauere Vorstellungen, was das Design und die Funktionalität Ihres Shops angeht. Grundlegend gibt es folgende Kosten zu berücksichtigen:

Agenturkosten
Der vermutlich größte Brocken Ihres Budgets, zumindest im Vorfeld, sind die Kosten Ihrer Agentur. Jene sind abhängig vom Umfang Ihres Projekts; genaue Angaben sind zudem schwierig, weil jede Agentur anders ist.

Grundsätzlich gilt: Kleinere und einfache Online-Shops sollten bereits mit einem Budget von 5.000 bis 20.000 € realisiert werden können. Wenn Sie individuelle Features und benutzerdefinierte Anpassungen erwarten, werden die Kosten eher bei 20.000 € bis 50.000 € liegen. Premium-Shops mit maßgeschneiderten Designs und Funktionen kosten auch bis 100.000 €, und nach oben sind die Grenzen offen.

Lizenzkosten
Manche Open-Source-Plattformen bieten eingeschränkte Editionen ihrer Software völlig kostenlos an, doch in der Regel bezahlen Sie laufende Lizenzkosten für die Nutzung des Shopsystems. Bei Shopify gibt es beispielsweise drei Preisklassen: Basic Shopify für 29 $, Shopify für 79 $ und Advanced Shopify für 299 $ monatlich, viele andere Plattformen sind jedoch wesentlich kostenintensiver.

Kosten der Zahlungsanbieter
Die Zahlungsanbieter verlangen für ihre Dienste Gebühren, die sich meist aus einer pauschalen Grundgebühr und einem Prozentsatz der Transaktion zusammensetzen. Manchmal hängen diese Gebühren auf vom ausgewählten Tarif ab. Wenn Sie bei BigCommerce beispielsweise PayPal via Braintree als Zahlungsanbieter verwenden, bezahlen Sie je nach Tarif 0,30 $ + 2,9%, 2,5% oder 2,2% pro Transaktion.

Hosting & Domain
Wenn Sie ein cloudbasiertes Shopsystem nutzen und monatlich dafür bezahlen, werden Hosting-Kosten damit in der Regel abgedeckt, bei anderen E-Commerce-Plattformen müssen Sie für das Hosting zusätzlich aufkommen. Auch Domains sind in manchen Tarifen inbegriffen, müssen manchmal kostenpflichtig dazubestellt werden.

Zusätzliche Kosten
Beim Betreiben eines Online-Shops entstehen immer wieder neue Kosten, ob für die Wartung und Updates, neue Funktionen, Erweiterungen, zusätzliches Bildmaterial oder Marketing-Kampagnen.

Fazit

Ein halbgarer Online-Shop kann selbst die besten Produkte zu Ladenhütern machen. Beim Bau Ihrer digitalen Verkaufsplattform sollten Sie deshalb nichts dem Zufall überlassen. Mit modernen Shopsystemen lassen sich dabei auch völlig ohne Programmierkenntnisse ansehnliche Shops erstellen, doch zum Selbstläufer wird Ihr E-Commerce-Projekt damit noch längst nicht.

Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, lohnt sich vielleicht der Weg über eine Agentur, die sich auf moderne Shopsysteme spezialisiert hat. Mit einer einmaligen Investition können Sie Ihren Shop professionell einrichten lassen und sparen Sie sich die lange Einarbeitung oder komplizierte Design-Fragen. Verwalten können Sie Ihren Shop dann über die übersichtlichen Online-Plattformen selbst.

Genau wie bei der Auswahl des passenden Shopsystems sollten Sie bei der Auswahl der richtigen Agentur systematisch vorgehen und wichtige Fragen zum Budget, den gewünschten Features oder der Zeitspanne im Vorfeld klären. Mit dem richtigen Partner an Ihrer Seite steht dem Glück vom eigenen Online-Shop dann nichts mehr im Wege.

Häufige Fragen & Antworten

Welche Funktionen muss mein Online Shop unterstützen?
Damit Kunden gerne bei Ihnen einkaufen und immer wiederkommen, müssen Sie die Shopping-Erfahrung so einfach und reibungslos wie möglich machen. Damit von der Produktauswahl bis zur Bezahlung alles rund läuft, müssen Sie die entsprechenden Funktionen Ihrer E-Commerce-Plattform in Anspruch nehmen. Nach oben sind bei Features und Design kaum Grenzen gesetzt, doch einige grundlegende Werkzeuge sollte jedes Shopsystem zur Verfügung stellen: Content Management-Dashboard, Produktverwaltung, Zahlungsmöglichkeiten, Versandmöglichkeiten, Marketing-Funktionen und Analytics-Funktionen

Wie wähle ich eine E-Commerce Agentur aus?
Was für das richtige Shopsystem gilt, gilt für die richtige E-Commerce-Agentur erst recht: Sie muss zu Ihnen und Ihrem Unternehmen passen. Im Gegensatz zu den Self-Service Website-Baukästen, bei denen der Support meist eine untergeordnete Rolle spielt, ist die Kommunikation bei der Partnerschaft mit einer E-Commerce-Agentur besonders wichtig. Damit Sie nicht in falschen Händen landen, sollten Sie deshalb vorab etwas Recherche betreiben und herausfinden, welche Agentur für Ihr Projekt geeignet ist. Achten Sie dabei auf folgende Aspekte: Empfehlung der Anbieter, Budget, Leistungsspektrum, Kundenrezensionen, Bürostandorte, Erfahrungen, Branchen & Referenzen.

Was kostet das Erstellen eines Online Shops?
Die Kosten Ihres Online-Shops hängen ganz von dessen Umfang und Anforderungen ab. Wenn Sie eine Agentur beauftragen, haben Sie vermutlich genauere Vorstellungen, was das Design und die Funktionalität Ihres Shops angeht. Grundlegend gibt es folgende Kosten zu berücksichtigen: Agenturkosten, Lizenzkosten, Kosten der Zahlungsanbieter, Hosting & Domain.

Auf welches Shopsystem sollte ich setzen?
Die meisten Agenturen haben sich auf bestimmte Shopsysteme spezialisiert. Wir haben mehr als 5 Millionen Domains analysiert, um die beliebtesten davon zu ermitteln: WooCommerce, Shopify, Magento, PrestaShop und BigCommerce.

Autor: Martin Gschwentner
Martin Gschwentner hat Amerikanistik und Medienwissenschaft in Deutschland, den USA und Frankreich studiert und arbeitet als freier Redakteur in Paris. Er forscht als Doktorand am Institut für England- und Amerikastudien der Universität Paris Diderot zum Einfluss des Geldes auf die US-Politik. Auf EXPERTE.de schreibt er über IT-Sicherheit, Datenschutz und Software für Selbständige und Kleinunternehmen.