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Was macht ein sicheres Passwort aus?

Kaum eine Software, App oder ein Online-Konto lässt sich heute ohne ein Passwort benutzen. Das hat den Vorteil, dass Ihre persönlichen Daten sicher sind, aber nur, wenn das Passwort stark genug ist und nicht leicht erraten werden kann. Was macht ein sicheres Passwort aus und was sollten Sie vermeiden?

Was Sie bei Passwörtern auf jeden Fall vermeiden sollten:

Ihre eigene Telefonnummer

Ihr Geburtsdatum

Den Namen Ihrer Kinder und Haustiere

Einfache Zahlen und Buchstabenreihen und Muster wie 12345, 888888 oder ABCDE sowie asdfgh

Auch Ihren Namen und den Ihrer engsten Angehörigen sollten Sie nicht als Passwort verwenden, das gleiche gilt für Emailadressen. Alle zu offensichtlichen (und öffentlich zugänglichen) persönlichen Angaben können leicht herausgefunden werden. 

Verlassen Sie sich nicht allein auf Face ID oder einen Fingerabdruck-Leser am Telefon. Zwar werden diese verschlüsselt, ersetzen aber kein sicheres Passwort. Und sollten Sie Ihr Telefon verlieren oder es wird gestohlen, brauchen Sie ohnehin die Passwörter für Ihre Online-Konten.

Wie sieht ein sicheres Passwort aus?

Der Standard ist heute mindestens acht Zeichen

Sie sollten Groß- und Kleinschreibung verwenden

Auf jeden Fall sollten auch Zahlen eingebaut werden

Sie können ebenfalls Sonderzeichen wie %, $ oder @ verwenden.

Die besten Passwörter sind solche, die keinen Sinn ergeben, zumindest nicht auf den ersten Blick. Wie aber können sie sich ein Passwort merken, dass keinen Sinn ergibt? In dem Sie einen kleinen Trick anwenden: Denken Sie sich einen Satz aus, in dem auch Zahlen vorkommen und den Sie sich leicht merken können.

Ein Beispiel: “Ich esse gerne Kuchen und am liebsten um 8 Uhr abends.

Jetzt wandeln Sie dieses in ein sicheres Passwort um, in dem sie nur die Anfangsbuchstaben verwenden, in diesem Fall IegKualu8Ua. Noch etwas sicherer wird es, wenn Sie das und durch ein % ersetzen, also IegK%alu8Ua.

Sie können solche Passwörter auch den jeweiligen Apps entsprechend bilden, zum Beispiel “Ich lese gerne 3 Bücher gleichzeitig und das am Strand (Ilg3Bg&daS)” für einen Online-Buchladen. Es versteht sich von selbst, dass Sie Ihre eigenen Sätze bilden und nicht diese Beispiele übernehmen sollten.

Wie viele Passwörter sollte man haben?

Die größtmögliche Sicherheit werden Sie haben, wenn Sie für jedes Online-Konto ein eigenes Passwort verwenden. Das ist nicht immer einfach, zumal wir heute eine Vielzahl von Anwendungen benutzen, die uns alle immer wieder nach einem Passwort fragen.

Sie können sich zum Beispiel Passwörter für verschiedene Anwendungsgruppen wie Email, Newsletter, Soziale Medien, Shopping generieren, indem Sie die oben beschriebene Methode verwenden. Aber auch hier gilt: Je mehr verschiedene Passwörter, umso besser.

Unser Tipp

Auf keinen Fall sollten Sie ein Passwort für alle Anwendungen verwenden!

Die beste Methode, die heute von Experten angeraten wird, ist einen Passwort Manager zu verwenden. Das ist meistens eine App, in die man die Passwörter einträgt und die dann mit einem Generalpasswort verschlüsselt wird. Einen Vergleich verschiedener Passwort Manager finden Sie hier.

Checklist für ein sicheres Passwort:

Wechseln Sie wichtige Passwörter regelmäßig, am besten jedes Jahr. Gerade bei der Email und bei Banken ist das angeraten.

Schreiben Sie das Passwort niemals auf Zettel, die dann am Computer, in Ihrer Geldbörse oder am Telefon kleben.

Keine Passwörter am Telefon nennen. Ordentliche Firmen werden Sie nie nach dem Kundenkonto-Passwort fragen, höchstens nach einem vereinbarten Codewort für den Kundendienst oder nach den letzten vier Buchstaben.

Passwort Check

Nutzen Sie den EXPERTE.de Passwort Check, um die Sicherheit Ihres Passwortes zu überprüfen. Wir überprüfen, wie lange ein Computer benötigt, um Ihr Passwort zu knacken. Zudem überprüfen wir, ob Ihr Passwort in der Vergangenheit vom einer Datenpanne betroffen war.