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Wie Sie Google Analytics in WordPress einbauen

Mit Google Analytics und der Blogsoftware WordPress kann jeder eine Webseite ins Leben rufen und die Besucherzahlen analysieren. Damit aber die beiden Dienste gut zusammenarbeiten, braucht es ein paar Kenntnisse. Wir erklären Ihnen Schritt für Schritt, wie es funktioniert.

1. Schritt: Ein Google Analytics Konto einrichten

Google bietet sein Analytics Werkzeug gratis an, verlangt aber ein Benutzerkonto und eine Anmeldung.

Entweder verwenden Sie einen bestehendes Google-Konto (zum Beispiel ihre Gmail-Adresse), oder aber melden sich erstmals an. Auf der nächsten Seite geben Sie dann Ihre Webseite ein:

Ist alles ausgefüllt, können Sie ihre Tracking-ID abrufen:

Dahinter verbirgt sich eine Zahlenkette, die eine Art Benutzernummer ist. Meistens fängt sie mit UA- an und dann folgen Zahlen.

Sie bekommen außerdem einen Code angezeigt:

Dieser Code wird notwendig sein, um die Besucherzahlen Ihrer WordPress-Seite zu verfolgen und bei Google Analytics einzubinden. Den Code können Sie auf mehreren Wegen einbinden.

2. Schritt: Code in WordPress-Dateien einbinden

Google und WordPress empfehlen zwei Dateien, in die der Analytics Code eingefügt werden kann: header.php und function.php. Die am meisten verwendete ist die Datei mit dem Namen header.php. Diese generiert den Kopfbereich einer jeden Seite und somit wird mit dem Code auch jede Seite analysiert.

So editieren Sie die header.php:

Loggen Sie sich in WordPress ein und gehen Sie links in den Bereich Design. Dort klicken Sie auf Editor und es öffnet sich die aktuelle Stylesheet (CSS) Datei. In der rechten Spalte sehen Sie weitere Dateinamen:

Die Datei Theme Footer (header.php) ist in diesem Fall die Datei, auf die Sie klicken müssen. Sie wird dann im Editor geöffnet.

Den kopierten Code fügen Sie in den Text ein, und zwar vor dem </head> Befehl. 

Meistens fängt der Code der Datei so an:

<!DOCTYPE html>
<html <?php language attributes(); ?>>
<head>
	<meta charset="<?php bloginfo( 'charset' ); ?>" />
	<meta http-equiv="X-UA-Compatible" content="IE=10" />
	<link rel="profile" href="http://gmpg.org/xfn/11" />
	<link rel="pingback" href="<?php bloginfo( 'pingback_url' ); ?>" />
	<?php wp head(); ?>
</head>
<body <?php body_class(); ?>>

Am besten fügen Sie Ihren Google Analytics Code einfach über dem </head> Befehl ein.

Dann einfach nur auf Aktualisieren klicken und warten, bis die Seite neu geladen ist oder die Aktualisierung bestätigt wurde. 

So fügen Sie den Code in die function.php ein:

Öffnen Sie die Datei auf die gleiche Weise wie oben für die header.php, also im Bereich Design - Editor in der rechten Spalt nach unten gehen, bis Sie function.php sehen.

Im Editor fügen sie dann ganz unten im Code diese Zeilen ein, wobei Sie 00000000 durch Ihren Tracking Code ersetzen:

function ns_google_analytics() { ?>
	<script async src="https://www.googletagmanager.com/gtag/js id=UA-00000000"></script>
 	<script>
	window.dataLayer = window.dataLayer || [];
	function gtag(){dataLayer.push(arguments);}
	gtag('js', new Date());
	
	gtag('config', 'UA-00000000-1');
	</script>
<?php
}
add_action( 'wp_head', 'ns_google_analytics', 10 );

Dann einfach nur auf Aktualisieren und warten, bis die Seite neu geladen ist oder die Aktualisierung bestätigt wurde. 

Die einfache Alternative: Ein Plugin benutzen

Sie können auch eines der Plugins verwenden, die für WordPress angeboten werden. Damit ersparen Sie sich den Stress, in den Code der Dateien einzugreifen. Solche Plugins finden Sie bei wordpress.com oder über den Plugin-Link in Ihrem Dashboard und über die Suche. Das populärste Plugin ist Monsterinsights.

Einfach auf Installieren klicken und wenn der Vorgang abgeschlossen ist, das Plugin aktivieren. In den meisten Fällen werden Sie dann die Tracking-ID eingeben müssen, den Rest macht das Plugin von allein.

Bei Monsterinsights gibt es ein neues Untermenü in der Hauptverwaltung links: Dort auf Insights klicken und dann mit dem Google Konto verbinden. Sie werden dann noch bestätigen müssen, dass Sie Monsterinsights das Recht geben, Ihr Google Analytics-Konto zu verwalten, und das war es auch schon.

Der Vorteil bei Plugins ist, dass die meisten nicht nur den Seitenaufrufe zählen, sondern Ihnen bereits in WordPress eine Übersicht der wichtigsten Daten anzeigen, ohne dass Sie sich in das Analytics-Konto einloggen müssen.

Tipps zum Tracking

Nach der erfolgreichen Integration von Google Analytics in WordPress, wird Google die Besucherzahlen und noch viele andere Daten sammeln. Stellen Sie sicher, dass Sie den entsprechenden Gesetzgebungen zum Datenschutz folgen und unter Umständen in WordPress eine automatische Löschung der Daten aktivieren.

Bis die ersten Daten gesammelt und analysiert sind, wird es einige Tage dauern. Sind nach einer Woche noch keine Daten vorhanden, sollten Sie überprüfen, ob es bei Analytics eine Fehlermeldung gibt oder ob Sie beim Einfügen des Codes eventuell einen Fehler gemacht haben.

Autor: Robert Merkel