Buchhaltung

Beste Buchhaltungssoftware für Kleinunternehmer: Das sind unsere Top 3

Autor
Martin Gschwentner
Letzte Aktualisierung
30. Aug. 2023
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Kleinunternehmer haben es in mancher Hinsicht etwas einfacher. Sie sind von der Umsatzsteuerpflicht befreit, können ihre Leistungen günstiger anbieten und müssen sich mit weniger bürokratischen Angelegenheiten herumschlagen. Doch auch für Kleinunternehmer ist es wichtig, einen Überblick über ihre Finanzen zu behalten. Dabei hilft die richtige Buchhaltungssoftware.

Doch sind Buchhaltungsprogramme für Kleinunternehmer überhaupt nötig? Wir verraten, welche Vorteile professionelle Buchhaltungs-Tools auch für Kleinunternehmer zu bieten haben, auf welche Kriterien Sie bei der Auswahl besonders achten sollten und welche Programme uns überzeugen konnten.

Top Buchhaltungssoftware 2024
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Ist ein Buchhaltungsprogramm für Kleinunternehmer ein Muss?

Jedes Unternehmen ist anders, deshalb wäre es etwas anmaßend, Buchhaltungssoftware als „Muss“ zu bezeichnen. Während wir größeren Unternehmen auf jeden Fall dazu raten, professionelle Tools in ihren Geschäftsalltag zu integrieren, kommen Kleinunternehmer möglicherweise auch so ganz gut über die Runden – zumindest eine Weile lang.

Wenn Sie wirklich Ordnung in Ihre Geschäfte bringen möchten oder vorhaben, mit Ihrem Kleinunternehmen langfristig zu wachsen, ist es dennoch ratsam, in ein gutes Buchhaltungs-Tool zu investieren.

Vorteile und Nachteile von Buchhaltungs-Tools für Kleinunternehmer

Buchhaltungssoftware hat auch für Kleinunternehmer zahlreiche Vorteile. Folgende zum Beispiel:

  • Zeitersparnis
    Manuelle Buchhaltung kann sehr zeitaufwendig sein. Mit einer modernen Software können Sie viele Prozesse automatisieren und die Eingabe von Daten vereinfachen. Das gibt Ihnen mehr Zeit, sich aufs Wesentliche zu konzentrieren – Ihr Geschäft und Ihre Kunden.

  • Weniger Fehler
    Steuern und andere bürokratische Regelungen sind kompliziert, selbst für Kleinunternehmer. Buchhaltungsprogramme helfen Ihnen dabei, menschliche Fehler oder Versäumnisse so gut es geht zu vermeiden, was bei der Steuererklärung oder der Vorlage finanzieller Berichte den entscheidenden Unterschied machen könnte.

  • Bessere Grundlage für Wachstum
    Sie möchten es nicht für immer beim Kleinunternehmen belassen? Wenn Sie auf Wachstum aus sind, sollten Sie früh damit beginnen, Ordnung in Ihre Verwaltung zu bringen. So schaffen Sie eine gute Grundlage für nachhaltiges Wachstum. Zudem können Sie auch einfacher im Blick behalten, wann Sie die Grenzen der Kleinunternehmerregelung überschreiten und mehr steuerliche Pflichten erfüllen müssen.

  • Finanzielle Übersicht schaffen
    Wie ist es um Ihren Cashflow bestellt? Wie hoch sind Ihre Ausgaben? Wie viel Zeit wenden Sie für welche Projekte auf? Ein gutes Buchhaltungsprogramm speichert Daten nicht nur für Sie, sondern bereitet wichtige Informationen und Insights auch übersichtlich für Sie auf, damit Sie sie als Grundlage für geschäftliche Entscheidungen nutzen können.

  • Einfache Zusammenarbeit mit Steuerberatern
    Bei den meisten Buchhaltungsprogrammen ist es möglich, seinen Steuerberater direkt ins System einzuladen. Weil Ihr Steuerberater dadurch eine bessere Übersicht Ihrer Finanzen hat, wird der Jahresabschluss deutlich unkomplizierter.

  • Viele Extra-Funktionen
    Je nach Anbieter, Programm und Tarif bieten Buchhaltungs-Tools viele weitere Features, die den geschäftlichen Alltag erleichtern – von umfassenden Rechnungsfunktionen bis zu Zeiterfassungs-Features.

Wie jede Technologie und jedes Tool haben natürlich auch Buchhaltungsprogramme potenzielle Nachteile, die Kleinunternehmer berücksichtigen sollten:

  • Kosten
    Buchhaltungsprogramme sind in der Regel kostenpflichtig. Bei Kleinunternehmen mit geringeren Umsätzen können diese Kosten noch stärker ins Gewicht fallen. Mit 10 – 20 € pro Monat müssen Sie rechnen.

  • Lernkurve
    Moderne Buchhaltungs-Tools sind in der Regel sehr intuitiv. Trotzdem kann es eine Weile dauern, bis Sie mit der Software und ihren Funktionen vertraut sind.

  • Funktionsumfang
    Nur wenige Buchhaltungsprogramme richten sich exklusiv an Kleinunternehmer und deren Bedürfnisse. Vermutlich bieten sie also viele Funktionen, die für Ihr Unternehmensprofil weniger interessant oder komplett nutzlos sind.

  • Online-Zwang
    Bei den meisten Buchhaltungs-Tools handelt es sich um Cloud-Programme, die eine ständige Internetverbindung erfordern. Wenn es Internetprobleme gibt, kann es sein, dass Sie (vorübergehend) den Zugriff auf wichtige Daten verlieren.

Wir finden, dass die Vorteile der Buchhaltungs-Tools auch für Kleinunternehmer klar überwiegen. Das heißt aber nicht, dass jedes Buchhaltungsprogramm eine gute Wahl ist. Bevor wir unsere Top 3 vorstellen, sehen wir uns an, welche Kriterien Kleinunternehmer bei der Auswahl der richtigen Software besonders berücksichtigen sollten.

Wichtige Kriterien für Kleinunternehmer

  • Benutzerfreundlichkeit
    Die Bedürfnisse von Kleinunternehmern sind weniger komplex – das sollte sich auch in der Software widerspiegeln. Wählen Sie ein Programm mit intuitiver Bedienung, damit Sie sich nicht mit unnötig komplizierten Benutzeroberflächen herumschlagen müssen, die für Ihr Kleinunternehmen sowieso keinen Mehrwert bieten.

  • Kosten
    Für Kleinunternehmen gelten strenge Umsatzgrenzen. Wer weniger einnimmt, kann weniger investieren, deshalb sollten Kleinunternehmer auch bei der Software besonders auf ihr Budget achten. Glücklicherweise sind viele Buchhaltungsprogramme recht günstig.

  • Funktionen
    Rechnungsstellung, EÜR, Zeiterfassung, Lagerverwaltung: Welche Funktionen benötigen Sie für Ihr Kleinunternehmen unbedingt? Achten Sie darauf, dass das Programm Ihrer Wahl (im Tarif Ihrer Wahl) alle davon abdeckt.

  • Kompatibilität
    Sie verwenden zusätzliche Software, beispielsweise eine E-Commerce-Lösung oder ein CRM-System? Achten Sie auf Schnittstellen zu Ihrem Buchhaltungsprogramm, die Ihnen die Arbeit erleichtern können.

  • Support
    Der Support eines Buchhaltungsprogramms ersetzt zwar keinen Steuerberater, kann aber gerade für Anfänger wichtig sein, um Fragen zur Software zu klären und Fehler zu vermeiden.

Die 3 besten Buchhaltungsprogramme für Kleinunternehmer

Sie sind von den Vorzügen eines Buchhaltungsprogramms überzeugt? Dann müssen Sie nur noch das richtige Tool auswählen – was in Anbetracht der vielen Optionen gar nicht zu einfach ist. Wir haben ein paar unserer Favoriten zusammengestellt, um Ihnen bei der Entscheidung zu helfen:

1.

lexoffice: Auch für Kleinunternehmer unser Testsieger

Testsieger 2024
lexoffice Buchhaltung
lexoffice Buchhaltung
(15.055 )
lexoffice ein leistungsstarkes und preislich faires Rechnungs- und Buchhaltungs-Tool für die einfache und doppelte Buchführung. Es bietet unzählige Funktionen und Schnittstellen, ohne dass die Übersicht verloren geht.
einfache und doppelte Buchführung
inklusive Lohnbuchhaltung
zahlreiche Schnittstellen
lexoffice Public API
kein automatisches Mahnwesen
1,2
sehr gut
Tarif
S
Buchhaltung
0 Funktionen
Schnittstellen
4
Rechnungen
0 Rechnungen
Lexware S
+ 3 weitere Tarife
3,45 €
mtl. Effektivpreis
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lexoffice ist ein cloudbasiertes Buchhaltungs-Tool vom Unternehmen Lexware, das zu den meistgenutzten Programmen Deutschlands in dieser Kategorie zählt. Heute ist es bei mehr als 200.000 Kunden und 50.000 Steuerberatern im Einsatz.

Was gefällt uns an lexoffice?

lexoffice belegt in unserem Vergleich den ersten Platz, weil die Software alle wichtigen Rechnungs- und Buchhaltungsfunktionen in einer intuitiven Oberfläche verpackt, die für kleine Unternehmen und Freiberufler einfach zugänglich ist, aber auch die nötige Flexibilität für größere Firmen bietet. Dazu kommt ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Die Rechnungsmaske von lexoffice.

Warum ist lexoffice für Kleinunternehmer geeignet?

Lassen Sie sich vom Funktionsumfang nicht täuschen: lexoffice ist keinesfalls zu komplex für kleine Unternehmen. Standard-Vorgänge wie das Schreiben von Rechnungen und die Belegerfassung sind im benutzerfreundlichen Dashboard ein Kinderspiel, mit der praktischen Smartphone-App können Sie Ihre Geschäftsvorgänge auch unterwegs checken und anfängliche Tutorials helfen bei der Eingewöhnung.

Und weil lexoffice bis an den Rand mit Funktionen vollgepackt und sogar für die doppelte Buchführung geeignet ist, ist die Software gut geeignet, um mit Ihrem Kleinunternehmen zu skalieren.

Was sind mögliche Nachteile von lexoffice für Kleinunternehmer?

Ihr Kleinunternehmen hat Kunden außerhalb des Euro-Raums? Dann ist lexoffice vielleicht weniger geeignet, denn Rechnungen lassen sich nur in Euro erstellen. Darüber hinaus fehlen uns die Möglichkeit, Rechnungen per Post zu versenden, und ein automatisches Mahnwesen.

Vor- und Nachteile von lexoffice

  • trotz vieler Features sehr benutzerfreundlich

  • günstiger Preis

  • unzählige Schnittstellen, Erweiterungen & eigene API

  • großer Funktionsumfang im Bereich Buchhaltung, inklusive Kassenbuch, Lohn- und Anlagebuchhaltung, GuV

  • fehlende Rechnungsfunktionen (keine Fremdwährungen, kein Versand per Post)

  • kein automatisches Mahnwesen

Testergebnis
1,2
sehr gut
zum Anbieter*
zum Testbericht
Einrichtung & Bedienung
Note 1,0
Schnittstellen & Erweiterungen
Note 1,0
Buchhaltung
Note 1,3
Rechnungen erstellen
Note 1,3
Dokumentation & Support
Note 1,3
2.

sevDesk: Premium-Tool zum Premium-Preis

sevDesk Buchhaltung
sevDesk Buchhaltung
(9.190 )
sevDesk ist eines der umfangreichsten Buchhaltungs-Tools auf dem Markt, das trotz der vielen Features benutzerfreundlich bleibt. Es eignet sich für die einfache und doppelte Buchführung und bietet zahlreiche Integrationen und Erweiterungen.
einfache und doppelte Buchführung
viele Erweiterungen und API
schneller, hochwertiger Support
Kassenbuch für Bargeld-Bewegungen
keine Lohnbuchhaltung
1,3
sehr gut
Tarif
Rechnung
Buchhaltung
0 Funktionen
Schnittstellen
3
Rechnungen
unbegrenzt
sevDesk Rechnung
+ 2 weitere Tarife
4,45 €
mtl. Effektivpreis
zum Anbieter*

sevDesk ist der ewige Erzrivale von lexoffice – und lag in unserem Vergleich nur knapp hinter dem Testsieger. Das Buchhaltungsprogramm der sevDesk GmbH aus Offenburg wurde speziell für kleinere Unternehmen und Selbstständige entwickelt, die so wenig Zeit wie möglich in ihre Buchhaltung stecken möchten.

Was gefällt uns an sevDesk?

sevDesk unterstützt so ziemlich alle Funktionen, wie wir uns von einem Buchhaltungsprogramm wünschen, und hat jene in einer intuitiven, auch für Anfänger geeigneten Benutzeroberfläche ansprechend aufbereitet.

Neben den Features, die Teil der Grundausstattung sind, gibt es zahlreiche Erweiterungen und eine hauseigene API, sodass sich sevDesk in so ziemlich jeden Prozess integrieren lässt. Rechnungen in Fremdwährungen werden – im Gegensatz zu lexoffice – unterstützt.

Die Belegverwaltung von sevDesk.

Warum ist sevDesk für Kleinunternehmer geeignet?

Auch sevDesk gelingt das Kunststück, einen großen Funktionsumfang benutzerfreundlich zu verpacken. Einsteiger profitieren zudem von einer hervorragenden Dokumentation, mitsamt Einstiegs-Tutorial und Onboarding-Call, was anfängliche Buchhaltungsfragen schnell klären sollte. Den Support von sevDesk erlebten wir generell als sehr zuverlässig.

Und genau wie bei lexoffice gilt: sevDesk ist auch dann eine gute Investition, wenn Sie nicht für immer Kleinunternehmer bleiben werden, sondern davon ausgehen, dass Ihr Unternehmen eines Tages die Grenzen der Kleinunternehmerregelung sprengen wird.

Was sind mögliche Nachteile von sevDesk für Kleinunternehmer?

sevDesk ist leider etwas teurer als lexoffice und viele andere Buchhaltungs-Tools auf dem Markt – zumal Sie mindestens zum Tarif „Buchhaltung“ greifen müssen, um grundlegende Funktionen freizuschalten.

Vor- und Nachteile von sevDesk

  • enormer Funktionsumfang

  • tolle Dokumentation und schneller, zuverlässiger Support

  • viele Erweiterungen und eigene API

  • vergleichsweise teuer

  • keine BWA und Lohnbuchhaltung

Testergebnis
1,3
sehr gut
zum Anbieter*
zum Testbericht
Schnittstellen & Erweiterungen
Note 1,0
Buchhaltung
Note 1,3
Rechnungen erstellen
Note 1,3
Dokumentation & Support
Note 1,3
Einrichtung & Bedienung
Note 1,7
3.

Papierkram: Zeiterfassung und Buchhaltung für Kleinunternehmer

Papierkram Buchhaltung
Papierkram Buchhaltung
(2.337 )
Papierkram ist ein solides Business-Tools, das jedoch besser für die Rechnungsstellung als für die Buchhaltung geeignet ist. Dafür ist Papierkram recht günstig – und punktet (als einziger Anbieter aus unserem Test) mit einem Gratis-Tarif.
ausgereifte Zeiterfassung
unterstützt EÜR und BWA
keine Bilanz/ GuV
eingeschränktes Online-Banking
keine API-Schnittstelle
2,2
gut
Tarif
Kostenlos
Buchhaltung
0 Funktionen
Schnittstellen
0
Rechnungen
unbegrenzt
Papierkram Kostenlos
+ 3 weitere Tarife
0,00 €
mtl. Effektivpreis
zum Anbieter*

Papierkram ist ein Buchhaltungsprogramm der Wiesbadener odacer finanzsoftware GmbH. Hauptzielgruppe sind kleine und mittlere Unternehmen, die projektbasiert arbeiten und ein benutzerfreundliches Tool für die Rechnungsstellung, Zeiterfassung und einfache Verwaltungsaufgaben benötigen.

Was gefällt uns an Papierkram?

Es sind vor allem die integrierten Zeiterfassungs-Funktionen, die Papierkram von anderen Buchhaltungsprogrammen abheben. Die Erfassung von Arbeitszeiten ist smart in die Papierkram-Oberfläche integriert. Doch auch abseits der Zeiterfassung macht Papierkram eine gute Figur und punktet mit ausgereiften Rechnungs-Funktionen und einer simplen Benutzeroberfläche.

Papierkram hat praktische Zeiterfassungs-Features bereits "out of the box" integriert.

Warum ist Papierkram für Kleinunternehmer geeignet?

Für Kleinunternehmer, die projektbasiert arbeiten und ihren Arbeitsaufwand genau erfassen müssen, könnte die Zeiterfassung von Papierkram eine große Hilfestellung sein. Die erfasste Arbeitszeit können Sie direkt in Rechnungen umwandeln, was den Prozess effizienter macht.

Kleinunternehmer mit geringem Budget könnten zudem die Gratis-Version von Papierkram zu schätzen wissen, die grundlegende Funktionen der Online-Buchhaltung unterstützt. Doch auch der Pro-Tarif ist – verglichen mit ähnlichen Tarifen anderer Anbieter – sehr günstig.

Was sind mögliche Nachteile von Papierkram für Kleinunternehmer?

Mit dem Funktionsumfang unserer Testsieger kann Papierkram nicht mithalten. Sie können keine Rechnungen in Fremdwährungen schreiben, erhaltene Rechnungen nicht direkt im Papierkram-Dashboard bezahlen und auch ein Kassenbuch wird nicht unterstützt. Eine API-Schnittstelle lässt bisher zudem noch auf sich warten.

Sollte Ihr Unternehmen mit der Zeit wachsen, könnten Sie sich bei Papierkram also möglicherweise etwas eingeschränkt fühlen.

Vor- und Nachteile von Papierkram

  • eingebaute Zeiterfassungs-Features

  • günstige Preise, inklusive Gratis-Version

  • unkomplizierte Rechnungsstellung und Buchhaltung für kleinere Unternehmen

  • fehlende Features (z. B. Rechnungsstellung in Fremdwährungen, Kassenbuch)

  • keine API-Schnittstelle

Testergebnis
2,2
gut
zum Anbieter*
zum Testbericht
Einrichtung & Bedienung
Note 1,3
Rechnungen erstellen
Note 1,7
Buchhaltung
Note 2,3
Dokumentation & Support
Note 2,3
Schnittstellen & Erweiterungen
Note 3,3

Alternativen

Unsere Top 3 ist natürlich nur eine kleine Auswahl der verfügbaren Buchhaltungssoftware, und möglicherweise sind andere Anbieter für die Bedürfnisse Ihres Kleinunternehmens besser geeignet. Das Gesamtranking der Programme aus unserem Test finden Sie hier:

3.
BuchhaltungsButler
2,1
Testergebnis
gut
4.
Billomat
2,1
Testergebnis
gut
5.
Papierkram
2,2
Testergebnis
gut
6.
FastBill
2,2
Testergebnis
gut

Sie benötigen gar keine Unterstützung bei der Buchhaltung, suchen aber nach einem zuverlässigen Cloud-Tool für die Rechnungsstellung? Die besten Rechnungsprogramme für Kleinunternehmen haben wir hier für Sie zusammengestellt:

Fazit

Brauchen Sie als Kleinunternehmer ein Buchhaltungsprogramm? Verpflichtend ist es zwar nicht, doch lohnenswert ist es allemal. Erstens sind die Kosten der Software meist durch die effizienten Arbeitsabläufe, die mächtig Zeit sparen, wieder reingeholt, und zweitens müssen sich auch Kleinunternehmen vor dem Finanzamt rechtfertigen – und das ist mit einem guten Buchhaltungs-Tool deutlich einfacher.

Am besten probieren Sie die Software Ihrer Wahl erst einmal unverbindlich aus, was bei den meisten Anbietern kostenlos möglich ist. Ausführliche Rezensionen zu sieben Programmen finden Sie in unserem großen Vergleich der besten Buchhaltungssoftware.

Häufig gestellte Fragen

Ist man als Kleinunternehmer buchführungspflichtig?

Kleinunternehmer unterliegen nicht der Buchführungspflicht, müssen also keine Bilanz erstellen. Eine einfache Einnahmen-Überschuss-Rechnung müssen aber auch Kleinunternehmer am Jahresende liefern. Deshalb ist es auch für sie wichtig, ihre Finanzen genau im Blick zu behalten.

Welche Buchhaltungssoftware ist die beste für Kleinunternehmer?

Von den 7 Buchhaltungsprogrammen im EXPERTE.de-Test sind lexoffice und sevDesk am besten für Kleinunternehmen geeignet. Beide Programme sind trotz vieler Funktionen intuitiv und anfängerfreundlich und darüber hinaus auch gut dafür geeignet, mit dem Unternehmen mitzuwachsen. Für Kleinunternehmen, die projektbasiert arbeiten und ihre Arbeitszeiten genau im Blick behalten möchten, könnte Papierkram interessant sein.

Was kosten Buchhaltungsprogramme für Kleinunternehmer?

Für rund 10 bis 15 € im Monat sollten sie ein Buchhaltungs-Tool mit allen wichtigen Funktionen abonnieren können. Es gibt aber auch günstigere (lexoffice) und sogar kostenlose Optionen (Papierkram), doch natürlich auch noch kostspieligere Programme.

Was ist besser: sevDesk oder lexoffice?

Ob sevDesk oder leffofice besser ist, hängt von Ihren Bedürfnissen ab. Beide Programme sind ähnlich gut, doch bei den Funktionen und der Bedienung gibt es einige Unterschiede. lexoffice unterstützt im Gegensatz zu sevDesk eine Lohnbuchhaltung, dafür aber keine Rechnungen in Fremdwährungen – bei sevDesk ist es umgekehrt. Weil lexoffice deutlich günstiger als sevDesk ist und uns die Benutzeroberfläche noch etwas besser gefiel, landete das Programm im EXPERTE.de-Vergleich auf dem ersten Platz, doch sevDesk folgte dicht dahinter auf Platz 2.

Wann ist man Kleinunternehmer?

Sie sind Kleinunternehmer – können also die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen – wenn sie im vorangegangenen Geschäftsjahr nicht mehr als 22.000 € Umsatz erwirtschaftet haben und im aktuellen Geschäftsjahr voraussichtlich die Umsatzgrenze von 50.000 € nicht überschreiten werden.

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Billomat
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Martin Gschwentner hat Amerikanistik und Medienwissenschaft in Deutschland, den USA und Frankreich studiert und arbeitet als freier Redakteur in Paris. Er forscht als Doktorand am Institut für England- und Amerikastudien der Universität Paris Diderot zum Einfluss des Geldes auf die US-Politik. Auf EXPERTE.de schreibt er über IT-Sicherheit, Datenschutz und Software für Selbständige und Kleinunternehmen.
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inklusive Lohnbuchhaltung
zahlreiche Schnittstellen
lexoffice Public API
1,2
Testergebnis
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