Über uns | Kontakt

info@experte.de

Cloud Backup Vergleich

Hilft Ihnen unser Vergleich?
4.5

Cloud-Speicher und Cloud-Backup gewinnen immer mehr an Beliebtheit. Die Gründe dafür sind vielfältig. Einer der wichtigsten ist sicherlich, dass Sie, nachdem das Cloud Backup einmal eingerichtet ist, sich um nichts mehr kümmern müssen. Sobald es Änderungen an den Daten gegeben hat oder neue hinzugekommen sind, landen diese automatisch in der Cloud, wenn das Gerät sich wieder in einem WLAN befindet. Wir haben die wichtigsten Anbieter für Sie verglichen mehr...

Speicherplatz
Anzahl Computer
Features
Kundenbewertung
Unternehmensstandort
Vertragslaufzeit
AcronisAcronis Cloud Backup
 202
4,17 €
∅ mtl. Effektivpreis
12 Monate Laufzeit
Lokales und Cloud Backup
Schutz vor Ransomware
Backup für Mobilgeräte
Marktführer im Cloud Backup
Acronis Advanced 250 GB (1 Computer)
250
GB Speicher
1
Gerät
12
Monate Laufzeit
BackblazeBackblaze
 460
3,65 €
∅ mtl. Effektivpreis
12 Monate Laufzeit
Unbegrenztes Cloud Backup
Erlaubt Private Encryption
Zwei-Faktor-Authentisierung
15 Tage kostenlos testen
Backblaze Persönliches Backup 12 Monate
GB Speicher
1
Gerät
12
Monate Laufzeit
IDriveIDrive
 359
0,00 €
∅ mtl. Effektivpreis
ohne Vertragslaufzeit
5 GB kostenlos
Unbegrenzt Geräte
Smartphone Backup
Lokale Sicherung möglich
IDrive Gratis
5
GB Speicher
Geräte
ohne Vertragslaufzeit
dogadodogado Online Backup
 1503
14,90 €
∅ mtl. Effektivpreis
12 Monate Laufzeit
Speicherung in Deutschland
Private Key Encryption
Full Image Backup
Lokales Backup möglich
dogado Client
2.000
GB Speicher
1
Gerät
12
Monate Laufzeit
AlfahostingAlfahosting Cloud-Backup
 1780
14,99 €
∅ mtl. Effektivpreis
12 Monate Laufzeit
Speicherung in Deutschland
Full Image Backup
Datei-Versionierung
24/7 Support
Alfahosting PC Backup M (12 Monate)
2.048
GB Speicher
1
Gerät
12
Monate Laufzeit
1&1 IONOS1&1 Ionos HiDrive
 6754
1,00 €
∅ mtl. Effektivpreis
12 Monate Laufzeit
Zugriff von überall
Speicherung in Deutschland
Mehrere Nutzer möglich
kein Image Backup
1&1 IONOS Basic (12 Monate)
100
GB Speicher
1
Gerät
12
Monate Laufzeit
CarboniteCarbonite
 250
3,68 €
∅ mtl. Effektivpreis
36 Monate Laufzeit
Unbegrenztes Cloud Backup
Zwei-Faktor-Authentisierung
Private Verschlüsselung
kein Image Backup
Carbonite Basic (3 Jahre)
GB Speicher
1
Gerät
36
Monate Laufzeit
CrashPlanCrashPlan
 770
8,77 €
∅ mtl. Effektivpreis
monatlich kündbar
Für kleine Unternehmen
Einfache Preisstruktur
Unbegrenzt Speicher
1 Monat kostenlos testen
CrashPlan 1 Computer
GB Speicher
1
Gerät
1
Monat Laufzeit
SpiderOakSpiderOak One Backup
 12
5,04 €
∅ mtl. Effektivpreis
12 Monate Laufzeit
Private Key Encryption
Unbegrenzte Geräte
21 Tage Testversion
kein Image Backup
SpiderOak 150 GB (12 Monate)
150
GB Speicher
Geräte
12
Monate Laufzeit

Cloud Backup Vergleich - Der Ratgeber

Cloud-Speicher und Cloud-Backup gewinnen immer mehr an Beliebtheit. Die Gründe dafür sind vielfältig. Einer der wichtigsten ist sicherlich, dass Sie, nachdem das Cloud Backup einmal eingerichtet ist, sich um nichts mehr kümmern müssen. Sobald es Änderungen an den Daten gegeben hat oder neue hinzugekommen sind, landen diese automatisch in der Cloud, wenn das Gerät sich wieder in einem WLAN befindet.

Der zweite Punkt, welcher die Basis für die Beliebtheit der Datensicherung in der Cloud darstellt ist der eigentliche Internet-Anschluss. Immer mehr Anwender verfügen heute über ausreichend Bandbreite um auch größere Datenmengen in die Cloud zu übertragen: bei den VDSL-Anschlüssen der Telekom stehen bis zu 40 Mbit pro Sekunde zur Verfügung, bei den Internet-Anbietern über das Kabelnetz zwischen zehn und 20 Mbit pro Sekunde.

Wenn Ihnen bei einem Telekom-Anschluss die 40 Mbit pro Sekunde vollständig zur Verfügung stehen würden, könnten Sie theoretisch 300 Megabyte pro Minute übertragen. Erreicht werden diese Werte in der Praxis so gut wie nie, teils aufgrund der tagesbedingten Auslastung der Datenleitung, vor allem aber beschränken auch die einzelnen Anbieter die Up- und Downloadraten. Deswegen empfehlen wir Ihnen, bevor Sie einen Vertrag mit einem Anbieter abschließen, mit einem Test-Konto dieses wichtige Detail an Ihrem Haupt-Standort zu überprüfen.

Wie funktioniert Sicherung oder Backup in der Cloud?

Aufgrund der verbesserten Rahmenbedingungen ist das Cloud Backup eine interessante Alternative zur Sicherung von Daten auf einer externen Festplatte oder einem Netzwerkspeicher (Network Attached Storage / NAS).

Die wichtigste Komponente des Cloud Backups ist neben dem Servern des Anbieters der Client, mit dem Sie die Daten zwischen Ihren Geräten und der Cloud-Festplatte synchronisieren. Mit den Client legen Sie fest, welche Daten und welche Verzeichnisse in die Cloud übertragen werden. Sobald Sie auf einem Computer, der über den Client mit der Cloud verbunden ist etwas ändern, werden die Daten automatisch in die Cloud übertragen.

Nutzen Sie einen Cloud-Speicher mit synchronisiertem Laufwerk, werden die Daten auf allen anderen Geräten auch angepasst. Damit haben Sie immer den aktuellen Stand einer Datei oder eines Ordners auf allen verbundenen Computern, Smartphones und Tablets.

Unterschied zwischen Online-Speicher und Cloud Backup

Dies beschreibt die klassische Aufgabe eines Online- oder auch Cloud-Speichers. Der Vorreiter in dieser Kategorie ist der Anbieter Dropbox, welcher bereits seit 2007 am Markt ist. Er hat den Weg für alle weiteren Anbieter geebnet.

Dem gegenüber steht das Cloud Backup. An dieser Stelle wird durch den Client eine Sicherungskopie erstellt, die Sie im Falle eines Diebstahls oder bei Datenverlust für die Wiederherstellung nutzen. Einige Anbieter ermöglichen Ihnen auch ein „Full Disk Backup“, also eine komplette Kopie Ihres Computers. Auf diesem Weg lässt sich der Umzug auf eine neue Hardware schnell und einfach bewerkstelligen. Vertreter dieser Kategorie in unserer Übersicht sind beispielsweise die Dienste Acronis, Backblaze oder das Host Europe Online Backup. In unserer Feature-Übersicht gibt es einen extra Filter „Full Disk Backup“ über den Sie sich diese Dienste exklusiv anzeigen lassen.

In der folgenden Übersicht haben wir die wesentlichen Unterschiede zwischen Cloud-Speicher und Cloud-Backup für Sie zusammengestellt.

Cloud-Speicher

Cloud-Backup

Synchronisation aller Ordner

Nein

Alle Verzeichnisse mit persönlichen Daten

Selektive Synchronisation

Bestimmte lokale Verzeichnisse

Nicht vorgesehen

Synchronisations-Richtung

Beidseitig

Rechner zu Cloud

Synchronisation

Nach Veränderung

Zeitgesteuert

Bei manchen Funktionen lässt sich allerdings keine scharfe Funktionstrennung durchführen: auch beim Cloud-Backup gibt es in der Regel ein Web-Interface um auf die Sicherungen zuzugreifen. Einige Cloud-Backup-Dienste ermöglichen es Ihnen auch, manuell einzelne Dateien in die Cloud zu kopieren und herunterzuladen. Teils ist es auch möglich, einzelne Dateien über öffentliche Links mit anderen zu teilen. Oftmals ist somit keine scharfe Trennung zwischen Cloud-Speicher und Cloud-Backup möglich.

Synchronisation der Daten

Die Art des Einsatzes ist somit ein wesentlicher Punkt für die Auswahl des passenden Produkts. Die Plattform-Frage stellt sich, zumindest für die beiden führenden Desktop-Systeme Windows und macOS nicht. Alle vorgestellten Plattformen unterstützen die beiden Betriebssysteme.

Falls Sie auch Ihre mobilen Geräte mit in die Datensicherung einbinden möchten, wird der Abdeckungsgrad ein wenig geringer. Dabei ist es aber unerheblich, ob Sie Android oder iOS einsetzen. Entweder werden mobile Plattformen unterstützt oder nicht. Falls dies für Sie ein wichtiges Entscheidungskriterium darstellt, haben wir in den Features unter Software den passenden Filter für Sie: in den Plattformen wählen Sie aus, von welchen Betriebssystemen Sie Datensicherungen durchführen möchten.

Wie bereits zuvor erwähnt, erlauben viele Anbieter auch einen webbasierten Zugriff auf die Daten, wobei die Leistungsfähigkeit nicht immer deckungsgleich mit dem Client ist.

Einrichten des Dienstes leicht gemacht

Das mag jetzt auf den ersten Blick alles recht kompliziert aussehen und klingen, die Anbieter haben jedoch sehr viel Aufwand in eine möglichst einfache Einrichtung gesteckt.

Der Dienst Backblaze beispielsweise, dessen Schwerpunkt auf der vollständige Sicherung Ihrer persönlichen Daten liegt, analysiert bei der Installation des Clients direkt Ihren Computer.

Im Test-Rechner steckt eine Festplatte mit zwei Partitionen, die direkt Backblaze erkannt werden. In den Einstellungen sehen Sie einen Bericht, in welche Kategorien die zu sichernden Dateien aufteilen. Auf dem zu sichernden Computer befinden sich hauptsächlich Fotos und selbst gedrehte Videos.

In der Gesamtübersicht des Clients sehen Sie auch, wieviel Dateien gesichert werden sollen und welche resultierende Datenmenge in die Cloud übertragen werden muss.

Damit die Aktion nicht Ihr komplettes Netzwerk lahmlegt, erlaubt Ihnen Backblaze in den Einstellungen auch die Leistung für das Upload festzulegen. Im Standard wird eine automatische Regulierung durchgeführt, wobei der maximale tägliche Upload auf 12 Gigabyte pro Tag beschränkt ist. Dies setzt eine verfügbare Upload-Rate von 1,1 Mbit pro Sekunde voraus.

Liegt ihr Fokus vor allem aber darin, einen zentralen Synchronisations-Ordner über mehrere Geräte zu verwenden, ist ein Cloud-Speicher genau die richtige Wahl. Ein Dienst aus unserer Empfehlungsliste der dies ermöglicht ist SpiderOakOne. Sie können damit sowohl Komplettsicherungen Ihres Computers durchführen, als auch einzelne Laufwerke über mehrere Geräte synchronisieren.

Im SpiderOakOne-Client finden Sie aus diesem Grund auch zwei Register für die beiden unterschiedlichen Funktionen: auf der Registerkarte „Backup“ geben Sie die Verzeichnisse oder Kategorien auf Ihrem Computer an, die Sie sichern möchten.

Der zentrale Ordner, mit dem Sie Ihre Daten über die verschiedenen Geräte synchronisieren, hat den Namen „SpiderOak Hive“. Sie finden Ihn im Windows Explorer direkt unter den Favoriten. Die Verwaltung des Ordners nehmen Sie im SpiderOakOne Client über die Registerkarte „Verwalten“ vor.

Die Verwaltung der einzelnen Aufgaben wird Ihnen bei den verschiedenen Diensten so einfach wie möglich gemacht. Dies ist in der Regel nicht der kaufentscheidende Punkt. Deutlich wichtiger an dieser Stelle ist die Sicherheit der einzelnen Dienste.

Sicherheit für Ihren Cloudspeicher

Speichern Sie Ihre Daten in der Cloud, sind diese mehreren Gefahren ausgesetzt. Am häufigsten treffen Sie die folgenden Angriffsszenarien vor:

  • Jemand stiehlt Ihre Zugangsdaten und kann somit ohne weiteren Einschränkungen auf Ihre Daten zugreifen.
  • Der Server Ihres Anbieters wird gehackt und der Angreifer kann auf die gespeicherten Daten zugreifen.
  • Der Administrator Ihres Anbieters nimmt es mit Ihrer Privatsphäre nicht so genau und greift auf die gespeicherten Daten zu.

Die Anbieter sind sich natürlich dieser Gefahren bewusst und haben zum besseren Schutz Ihrer Daten verschiedene Sicherheitsfunktionen implementiert.

Trotz besonderer Vorsichtsmaßnahmen kann es passieren, dass ein Angreifer in den Besitz Ihrer Zugangsdaten kommt. Deswegen ist es gerade bei Cloudspeichern besonders wichtig, eine Zwei-Faktor-Authentisierung zu nutzen.

Die Zwei-Faktor-Authentisierung (2FA)

Bei der 2FA wird die Anmeldung an einen Dienst doppelt abgesichert. Im ersten Schritt geben Sie wie gewohnt Ihren Benutzer sowie das zugehörige Passwort ein. Als zusätzliches Sicherheitsmerkmal wird ein Einmal-Code benötigt. Diesen generiert der Dienst auf unterschiedliche Wege: entweder über ein serverbasiertes Tool und eine SMS, welche Ihnen der Dienst während des Anmelde-Vorgangs an eine zuvor festgelegte Mobilfunknummer schickt. Gebräuchlicher ist jedoch der Einsatz einer App, wie der Google Authenticator. Diese App generiert, nach der einmaligen Registrierung des Dienstes, das Einmal-Passwort. Dieses ist normalerweise 30 Sekunden lang gültig.

Leider bieten aktuell nicht alle Anbieter in unserem Vergleich diese Sicherheitsfunktion bereits an – setzen Sie am besten in der Feature-Auswahl den Filter „Zwei-Faktor-Authentisierung“ um die passenden Dienste zu ermitteln.

Der Schutz Ihrer Daten auf dem Server wird in der Regel über die Verschlüsselung der dort abgelegten Daten gewährleistet. Mit dieser Schutzmaßnahme sieht ein Hacker, welcher Zugriff auf die Server erlangt hat, maximal die Dateinamen, nicht jedoch die gespeicherten Inhalte. Setzt der Dienst auf eine Private-Key-Verschlüsselung, kann auch einem Administrator nicht mehr Ihre Daten mitlesen.

Bei der Private-Key-Verschlüsselung bleibt der Schlüssel immer auf Ihrem Computer. Die Verschlüsselung Ihrer Daten findet statt, bevor diese an den Server geschickt werden. Im umgekehrten Fall erfolgt die Entschlüsselung erst, wenn die Daten auf Ihrem Computer angelangt sind. Viele Anbieter werben an dieser Stelle auch mit „No Knowledge Authentisierung“ oder „Zero Knowledge Authentisierung“.

Nur wenn beide Kriterien angeboten werden, ist Ihr Cloud-Speicher oder Cloud-Backup optimal vor fremden unberechtigten Zugriffen geschützt. In unserer Feature-Übersicht finden Sie die entsprechenden Filter für eine genaue Analyse.

Backup und Recovery

Die zentrale Aufgabe eines Cloud Backups ist die Sicherung Ihres Computers beziehungsweise Ihrer persönlichen Daten. Dies kann abhängig vom Umfang der Festplatte schnell zu einem sehr zeitintensiven Projekt werden.

Die initiale Sicherung kann deswegen, abhängig von Ihrer verfügbaren Bandbreite für den Upload und die Performance des Anbieters schnell einmal eine Stunde pro Gigabyte benötigen. Die Clients berechnen in der Regel zu Beginn die Upload-Menge und geben eine zeitliche Abschätzung. Nach dem initialen Backup spielt die Zeit in der Regel nur noch eine untergeordnete Rolle, da nur die veränderten Dateien noch dem bestehenden Backup hinzugefügt werden.

Nach dem initialen Backup werden vor allem noch neue große Dateien, wie etwa Videos mit hochauflösendem Format ins Gewicht fallen. Die normalen Veränderungen erfolgen im Normalfall mehr oder weniger unbemerkt im Hintergrund.

Das neue Backup erfolgt, abhängig von der Lösung entweder zeitgesteuert, manuell oder automatisiert.

Einer der größten Gefahrenherde neben dem Datenverlust durch Hardware-Defekt und durch Diebstahl ist ein Ransomware-Angriff. In diesem Fall werden die Daten verschlüsselt und sind damit unbrauchbar, bis Sie das Lösegeld zahlen. Selbst dann ist es jedoch nicht sicher, dass Sie auch wirklich alle Daten wiederherstellen können. Deswegen ist eine funktionierende Backup-Lösung für solche Fälle von zentraler Bedeutung. Diese sollte ein Backup zu einem bestimmten Zeitpunkt vor dem Ransomware-Angriff ermöglichen – damit lassen sich Ihre Daten in jedem Fall ohne größeren Aufwand und vor allem ohne Zahlung des Lösegelds wiederherstellen.

Die meisten Lösungen erlauben es Ihnen, entweder eine komplette Rücksicherung zu machen oder alternativ eine partielle Rücksicherung einzelner Verzeichnisse oder sogar einzelner Dateien.

Auch bei einem Synchronisations-Ordner haben Sie die indirekte Möglichkeit des Backups: mithilfe der Versionierung können Sie in den meisten Lösungen den Stand einer Datei zu einem bestimmten Zeitpunkt rücksichern. 

Welche der vorgestellten Lösung diese Funktion unterstützt, finden Sie über den Filter „Datei-Versionierung“ heraus.

Gemeinsames Arbeiten in der Cloud

Neben der Sicherung von Daten ist der Cloud-Speicher auch eine Möglichkeit, bequem mit mehreren Personen an einer Datei zu arbeiten oder gemeinsam einen Ordner zu teilen. Viele der Anbieter, wie SpiderOak oder 1&1 Ionos ermöglichen Ihnen die Freigabe einer Datei oder eines Ordners zum gemeinsamen Arbeiten. Abhängig von der Lösung können Sie für die Freigabe unterschiedliche Zugriffsrechte setzen: vom einfachen Lesen bis hin zum vollständigen Bearbeiten.

Damit bietet ein Cloud-Speicher die maximale Flexibilität: vom einfachen Bereitstellen von Daten bis hin zur aktiven Zusammenarbeit ist – abhängig vom Dienst – alles möglich.

Europäischer Datenschutz

Neben der sicheren Speicherung von Daten ist auch die Einhaltung des europäischen Datenschutzes, kurz DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung), ein wichtiges Auswahlkriterium. Bei allen Anbietern finden Sie auf den Websites entsprechende Passagen. Falls Sie einmal nicht den in Deutschland verwendeten Begriff DSGVO finden, halten Sie einfach nach GDPR („General Data Protection Regulation“) Ausschau. Dies ist das englischsprachige Äquivalent.

Welchem Recht die einzelnen Unternehmen unterliegen, hängt natürlich vor allem vom Unternehmensstandort ab. Damit Sie sich hierzu ein schnelles Bild verschaffen können, haben wir für Sie in den Features unter „Unternehmen“ einen zusätzlichen Filter eingebaut. Als Auswahlkriterien stehen Deutschland, die EU, die Schweiz und die USA zur Verfügung.

Privater oder geschäftlicher Einsatz

Ein zentrales Entscheidungskriterium für den richtigen Dienst ist auch die Art des Einsatzzwecks: privat oder geschäftlich. Dies geht meist einher mit der Anzahl der Computer und der Administration der Backups.

Bei privater Nutzung sichern Sie in der Regel mehrere Geräte, die aber alle dem gleichen Besitzer oder zumindest den Mitgliedern einer Familie gehören. An dieser Stelle sind nicht so große Anforderungen in Richtung Abgrenzung der Daten und Administrations-Konsole vorhanden.

Anders sieht es aus, wenn Sie als Selbständiger agieren oder auch für die Datensicherung eines kleinen Unternehmens zuständig sind. In solch einem Fall müssen Sie die richtigen Tools zur Verfügung haben um sich jederzeit einen Überblick über den Zustand der Backups der einzelnen Geräte zu verschaffen. Auch die Rücksicherung der Inhalte von zentraler Stelle sollte einfach und schnell möglich sein.

Dadurch sparen Sie sich zum einen die kostspielige Backup-Umgebung vor Ort und sind auch bei einem Ransomware-Angriff schnell wieder einsatzfähig.

Damit Sie einfach und schnell den richtigen Anbieter für Ihr Szenario ermitteln, haben wir für Sie unter „Software“ einen zusätzlichen Filter zur Verfügung gestellt.

Wichtige Kostenfaktoren

Nachdem Sie den passenden Dienst gefunden haben, der Ihre Anforderungen in Bezug auf Leistungsumfang, Standort und Sicherheit abdeckt, geht es im letzten Schritt noch um die Kosten. An dieser Stelle spielen verschiedene Faktoren eine Rolle: die beiden wichtigsten sind die Anzahl der Geräte die Sie sichern möchten sowie den Speicherplatz, den Sie für Ihre Datensicherungen benötigen. Beide Kriterien haben wir für Sie in den zentralen Filterkriterien berücksichtigt.

Ein weiterer Faktor, der bei den Anbietern eine Rolle spielt, ist die Vertragslaufzeit. Je länger ein Vertrag läuft, desto höher ist der mögliche Discount. Trotz allem sollten Sie im ersten Schritt den Dienst intensiv testen, bevor Sie sich für eine längere Laufzeit entscheiden.

Die meisten Dienste bieten Ihnen entweder eine kostenlose Testphase oder ein Rücktrittsrecht in den Anfangswochen des Vertrags an. Nutzen Sie diese Option um den für Sie besten Anbieter zu ermitteln.

Fazit

Dank der gestiegenen Bandbreiten für Upload und Download ist die Datensicherung in der Cloud eine gute Alternative zum Netzwerkspeicher. Die Wahl des Dienstes hängt stark davon ab, wie Sie Ihre Daten auf Ihrem Computer organisiert haben: ist alles an einer Stelle konzentriert, reicht oft ein Cloud-Speicher oder ein Synchronisierungsordner wie bei SpiderOak aus. In allen anderen Fällen sollten Sie auf ein vollwertiges Cloud-Backup zurückgreifen.

Die Sicherheitskriterien sowie die Datenschutz-Grundverordnung werden von allen vorgestellten Anbietern gewährleistet. Damit spielen am Ende nur noch die Anzahl der Computer, der Speicherplatzbedarf und die resultierenden Kosten eine entscheidende Rolle bei der Auswahl.