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VPN Vergleich

11 Anbieter und 55 Tarife im Check
Hilft Ihnen unser Vergleich?
4.2

Es gibt immer mehr Plätze an denen ein kostenfreies WLAN für den Internet-Zugang angeboten wird: vom kostenlosen Stadt-WLAN über das Café um die Ecke bis hin zum ICE und den meisten Flughäfen. Sobald Sie sich jedoch mit einem solchen WLAN verbinden, sind Sie für alle anderen Benutzer im Netzwerk sichtbar und angreifbar. Dies verhindern Sie nur dann wirkungsvoll, wenn Sie Ihren Datenverkehr mit einem VPN (Virtual Private Network) Zugang absichern mehr...

Features
Geräte gleichzeitig
Vertragslaufzeit
Kundenbewertung
Unternehmensstandort
NordVPNNordVPN
 744
2,62 €
∅ mtl. Effektivpreis
zum Anbieter
36 Monate Laufzeit
5000+ Server weltweit
60 Länder
Keine Logs
6 Geräte gleichzeitig
NordVPN 3-Jahres-Paket
  • 36 Monate Laufzeit
  • 6 Geräte gleichzeitig
  • unbegrenztes Datenvolumen
  • 7 VPN-Protokolle
ExpressVPNExpressVPN
 4003
5,85 €
∅ mtl. Effektivpreis
zum Anbieter
15 Monate Laufzeit
2000+ Server
148 Städte in 94 Ländern
Speichert keine Logs
30-Tage Geld-zurück-Garantie
ExpressVPN 15 Monate
  • 15 Monate Laufzeit
  • 3 Geräte gleichzeitig
  • unbegrenztes Datenvolumen
  • 6 VPN-Protokolle
ZenMateZenMate VPN
 159
2,92 €
∅ mtl. Effektivpreis
zum Anbieter
24 Monate Laufzeit
3000+ IP Adressen
30 Länder
Deutscher Anbieter
30 Tage Geld-zurück-Garantie
ZenMate VPN 2 Jahre
  • 24 Monate Laufzeit
  • 5 Geräte gleichzeitig
  • unbegrenztes Datenvolumen
  • 6 VPN-Protokolle
CyberGhostCyberGhost VPN
 3878
3,50 €
∅ mtl. Effektivpreis
zum Anbieter
18 Monate Laufzeit
3000+ Server
60 Länder
Speichert keine Logs
45 Tage Geld-zurück-Garantie
CyberGhost VPN 18 Monate
  • 18 Monate Laufzeit
  • 7 Geräte gleichzeitig
  • unbegrenztes Datenvolumen
  • 6 VPN-Protokolle
hide.mehide.me VPN
 10
0,00 €
∅ mtl. Effektivpreis
zum Anbieter
ohne Vertragslaufzeit
55+ Standorte in 34+ Ländern
Speichert keine Logs
14-Tage Geld-zurück-Garantie
mit kostenlosem Tarif
hide.me VPN Free
  • ohne Vertragslaufzeit
  • 1 Gerät gleichzeitig
  • 2 GB Datenvolumen
  • 6 VPN-Protokolle
IPVanishIPVanish VPN
 2634
5,69 €
∅ mtl. Effektivpreis
zum Anbieter
12 Monate Laufzeit
1100+ Server mit 40.000+ IPS
60+ Länder
10 gleichzeitige Verbindungen
Unternehmenssitz USA
IPVanish VPN 1 Jahr
  • 12 Monate Laufzeit
  • 10 Geräte gleichzeitig
  • unbegrenztes Datenvolumen
  • 7 VPN-Protokolle
Perfect PrivacyPerfect Privacy VPN
 3
8,96 €
∅ mtl. Effektivpreis
zum Anbieter
24 Monate Laufzeit
High-End VPN Anbieter
23 Länder
Speichert keine Logs
Unbegrenzte Verbindungen
Perfect Privacy VPN 24 Monate
  • 24 Monate Laufzeit
  • unbegrenzt Geräte gleichzeitig
  • unbegrenztes Datenvolumen
  • 6 VPN-Protokolle
Hotspot ShieldHotspot Shield VPN
 238
0,00 €
∅ mtl. Effektivpreis
zum Anbieter
ohne Vertragslaufzeit
2500 Server
25 Länder
Bietet kostenlose Version
Unternehmen aus den USA
Hotspot Shield VPN Free
  • ohne Vertragslaufzeit
  • 1 Gerät gleichzeitig
  • 15 GB Datenvolumen
HideMyAss!HideMyAss! VPN
 2352
3,99 €
∅ mtl. Effektivpreis
zum Anbieter
24 Monate Laufzeit
890 Server
280 Standorte in 190 Ländern
7 Tage Testversion
Speichert Logs
HideMyAss! VPN 24 Monate
  • 24 Monate Laufzeit
  • 5 Geräte gleichzeitig
  • unbegrenztes Datenvolumen
  • 1 VPN-Protokoll
ProtonVPNProtonVPN
 10
0,00 €
∅ mtl. Effektivpreis
zum Anbieter
ohne Vertragslaufzeit
Hoher Fokus auf Sicherheit
325 Server in 29 Ländern
Unternehmenssitz Schweiz
Speichert keine Logs
ProtonVPN Free
  • ohne Vertragslaufzeit
  • 1 Gerät gleichzeitig
  • unbegrenztes Datenvolumen
  • 1 VPN-Protokoll
PureVPNPureVPN
 13972
2,62 €
∅ mtl. Effektivpreis
zum Anbieter
12 Monate Laufzeit
2000+ Server & 300.000+ IPs
141 Länder
31 Tage Geld-zurück-Garantie
Speichert Verbindungsdaten
PureVPN 1 Jahr
  • 12 Monate Laufzeit
  • 5 Geräte gleichzeitig
  • unbegrenztes Datenvolumen
  • 6 VPN-Protokolle
VPN Anbieter Vergleich – Eine Einführung

Es gibt immer mehr Plätze an denen ein kostenfreies WLAN für den Internet-Zugang angeboten wird: vom kostenlosen Stadt-WLAN über das Café um die Ecke bis hin zum ICE und den meisten Flughäfen. Sobald Sie sich jedoch mit einem solchen WLAN verbinden, sind Sie für alle anderen Benutzer im Netzwerk sichtbar und angreifbar. Dies verhindern Sie nur dann wirkungsvoll, wenn Sie Ihren Datenverkehr mit einem VPN (Virtual Private Network) Zugang absichern.

Funktionsprinzip eines VPN

Ein VPN kann mehrere Funktionen haben. Besitzen Sie einen Firmen-Computer, haben Sie auf diesem höchstwahrscheinlich auch einen VPN-Zugang für die Verbindung in Ihr Firmennetzwerk. Dabei baut ihr Computer über das Internet einen sicheren Tunnel zu Ihrer Firma auf und Sie können von jedem beliebigen Ort aus arbeiten, als wenn Sie sich in der Firma befinden. Die Verbindung zwischen Ihrem Computer und dem Firmennetzwerk ist verschlüsselt, damit niemand den Datenverkehr belauschen kann.

Nach einem ähnlichen Prinzip arbeiten auch die VPN-Anbieter. Mit dem Client des Anbieters legen Sie fest, an welchem Einwahlpunkt Sie in das Netzwerk des Anbieters eintreten möchten. Die Kommunikation zwischen Ihrem Client und dem VPN-Server des Anbieters erfolgt verschlüsselt. Der VPN-Server des Anbieters ist zudem so konfiguriert, dass weder Sie anderen Anwendern des Dienstes sehen können noch anders herum. Alle Nutzer, die sich an einem Server anmelden, haben in der Kommunikation mit dem Internet die gleiche IP-Adresse. Da die meisten VPN-Server keinerlei Verbindungsdaten speichern, ist eine Rückverfolgung zu Ihrer Ursprungsadresse nicht möglich.

Auswahl eines VPN Anbieters

Wenn Sie auf der Suche nach einem VPN Anbieter sind, haben Sie die Auswahl zwischen dutzenden Anbietern und hunderten Tarifen. Mit unserem Tarifrechner können Sie nach verschiedenen Kriterien filtern und sortieren. Im Folgenden möchten wir Ihnen die wichtigsten Kriterien zur Auswahl eines VPN Anbieters vorstellen.

VPN Client

Den Aufbau der sicheren Verbindung zum Internet regeln der VPN Client des Anbieters. Dabei handelt es sich um eine Software, die Sie auf Ihrem Computer, Smartphone oder Tablet installieren. Die meisten Angebote stehen für die beiden Desktop-Betriebssysteme Windows und macOS und die mobilen Betriebssysteme iOS und Android zur Verfügung.

Eher selten sind VPN-Zugänge für das Linux-Betriebssystem. Diese basieren nahezu vollständig auf dem OpenVPN-Protokoll. Für dieses steht auf zahlreichen Betriebssystemen ein OpenSource-Client zur Verfügung, mit dem Sie die Verbindung zum VPN-Server herstellen. Damit dies funktioniert, muss der VPN-Anbieter allerdings nicht nur das OpenVPN-Protokoll unterstützen. Sie benötigen zusätzlich die genauen Informationen zu den verschiedenen VPN-Servern in den Ländern und teilweise noch ein Zertifikat, welches für eine sichere Verschlüsselung sorgt.

Benutzerfreundlichkeit

Es gibt zahlreiche Kriterien, welche den Ausschlag für den einen oder anderen VPN-Anbieter geben. Eines der wichtigsten ist sicherlich die Benutzerfreundlichkeit der VPN-Clients. Hierbei spielen vor allem die Gestaltung der Oberfläche sowie die Sprachunterstützung eine wichtige Rolle. Nicht alle VPN-Clients werden in deutscher Sprache angeboten. Der Client von NordVPN bietet beispielsweise eine intuitive Oberfläche, allerdings ist diese nur in englischer Sprache verfügbar.

Eine sehr übersichtliche Oberfläche in deutscher Sprache liefern Ihnen beispielsweise CyberGhost VPN oder auch Zenmate. Auf der Hauptseite gibt es nur ein Auswahlfeld zum Festlegen des VPN-Servers sowie einen An-/Ausschalter.

Wenn Sie sich nicht intensiver mit dem Thema beschäftigen möchten, reicht Ihnen die vereinfachte Oberfläche. Für alle, die deutlich tiefer eintauchen möchten, steht eine erweiterte Oberfläche zur Verfügung. In dieser setzen Sie dann Parameter, wie die Startparameter oder legen fest, welche WLANs die Sie regelmäßig nutzen als sicher gelten. Durch die Teilung kommen sowohl ein Einsteiger als auch ein erfahrener Nutzer beide auf ihre Kosten.

Eingesetzte Protokolle

Ein Protokoll legt fest, wie zwei Geräte miteinander kommunizieren. Im Falle von VPN sind dies der Client und der Server. Im VPN-Umfeld spielen aktuell vier Protokolle eine zentrale Rolle: IKEv2, OpenVPN, L2TP/IPsec und PPTP. Wir haben für Sie die wichtigsten Eigenschaften der einzelnen Protokolle aufbereitet und in einer Tabelle gegenübergestellt. Lediglich beim Oldtimer PPTP sollten Sie Vorsicht walten lassen. Seit Bekanntwerden von gravierenden Sicherheitslücken warnt selbst Microsoft als Hersteller vor dem Einsatz. Die drei anderen Protokolle sind gleichermaßen sicher.

IKEv2

OpenVPN

L2TP/IPsec

PPTP

Verschlüsselung

AES256 Bit für Daten, SHA256 für Kontrollnachrichten

AES256 Bit für Daten, SHA256 für Kontrollnachrichten, 2048 Bit SSL/TLS für Handshake-Verschlüsselung

AES128 Bit für Daten, SHA256 für Kontrollnachrichten

MPPE 128 Bit

Sicherheit

Geschwindigkeit

Vorteile

Geschwindigkeit, Stabilität, Sicherheit, Einfache Einrichtung

Schnell, sicher, lässt sich gut verstecken

Einfache Einrichtung, lässt sich gut verstecken, große Unterstützung

Einfache Einrichtung, gute Geschwindigkeit, große Unterstützung

Nachteile

Unterstützung auf älteren Plattformen fehlt

Teilweise komplexe Einrichtung

Probleme bei restriktiven Firewalls

Geringe Sicherheit

Einsatzgebiete

Windows, macOS, iOS, Android

Windows, macOS, iOS, Android, Linux, Router

Windows, macOS, iOS, Android, Linux, Router

Windows, macOS, iOS, Android, Linux, Router

Sicherheit und Privatsphäre

Die beiden Punkte Sicherheit und Privatsphäre gehören bei der Nutzung eines VPNs eng zusammen. Das Thema Privatsphäre wird von vielen Anbietern explizit aufgegriffen und beworben: NordVPN beispielsweise wirbt mit „…Sie können Ihre IP-Adresse verstecken und Ihre privaten Daten vor Internetanbietern, Behörden und Cyberkriminellen schützen“. ExpressVPN interpretiert die Privatsphäre mit „… wir behalten niemals vertrauliche Informationen und löschen sowohl Aktivitätsprotokolle als auch Verbindungsprotokolle“. ExpressVPN schreibt weiter, dass der Anbieter zu keinem Zeitpunkt weiß, wie Kunden die Dienste nutzen.

Die Liste lässt sich mit jedem weiteren Anbieter um den einen oder anderen Punkt ergänzen. Am Ende sollten Sie sich genau anschauen, wie der jeweilige Anbieter sein Versprechen zum Schutz der Privatsphäre umsetzt. Dies wird in der Regel in den Datenschutzrichtlinien oder den Servicebedingungen beschrieben.

Immer wieder kommt es zu Sicherheitsproblemen in der Umsetzung der Protokolle, was zu Lasten der Privatsphäre gehen kann. Die wichtigsten Probleme der letzten Zeit sind die folgenden:

DNS-Leak
Es wird trotz VPN-Tunnel weiterhin der DNS (Domain Name System) Server Ihres Internet-Anbieters verwendet. Damit bleiben Ihre Aktionen nachverfolgbar.

IPv6-Leak
Nutzen Sie bereits IPv6, muss diese Adresse entweder geblockt oder ebenfalls durch eine IPv6 Adresse Ihres Anbieters getauscht werden. Sonst lässt sich jede Verbindung auf Sie direkt zurückführen.

WebRTC-Fehler
Das WebRTC Plugin im Browser verrät unter bestimmten Umständen Ihre reale IP-Adresse. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, diese Auskunftsfreudigkeit zu unterbinden.

Die meisten Anbieter gehen mit den Themen sehr offen um und beantworten Fragen zu den Themen in den FAQ. Wenn Sie darauf nicht vertrauen, sondern selbst überprüfen möchten, ob der Dienst Ihres Vertrauens auch wirklich sicher ist, nutzen Sie eine Testplattform. Wir haben Ihnen in der folgenden Übersicht einige zuverlässige kostenlosen Online-Dienste zusammengestellt. Damit können Sie sich selbst ein Bild verschaffen. Die Anbieter in unserer Übersicht haben die Tests ohne Probleme bestanden.

Dienst

DNS-Leak

IPv6-Leak

WebRTC-Fehler

DNSLeakTest

Ipv6-Test

IPLeak

Neben der grundsätzlichen sicheren Implementierung der Protokolle sowie der Absicherung der Schwachstellen ist bei einem VPN-Dienst auch eine weitere Funktion wichtig, die eine versehentliche Enttarnung möglich macht. Bei einer längeren Nutzung des VPN-Dienstes kommt es leider von Zeit zu Zeit zu einem Abbruch Ihrer Internetverbindung. Meist sind dies nur wenige Sekunden – diese reichen allerdings dafür aus um den VPN-Tunnel zusammenbrechen zu lassen. Ihr Router stellt die Verbindung automatisch wieder her, doch was passiert mit der VPN-Verbindung? Diese ist nicht gleich wieder verfügbar. Damit werden Sie für den Zeitraum, bis die VPN-Verbindung wieder aktiv ist, für alle sichtbar.

Damit dies nicht geschieht, haben die meisten Anbieter in ihren Client eine sogenannte „Kill-Switch“ Funktion integriert. Diese stoppt die Verbindung zum Internet, falls es zu einer Unterbrechung Ihres VPN-Tunnels kommt. Erst wenn dieser wieder aktiv ist, können Sie weitersurfen.

Streaming

Ein VPN Dienst bringt jedoch noch den einen oder anderen weiteren Vorteil mit sich als den Schutz der Privatsphäre und mehr Sicherheit im Internet. Ein wichtigster Faktor ist auch das Streaming von ausländischen Diensten. Ganz vorne steht an dieser Stelle Netflix in den USA. Dafür benötigen Sie lediglich ein gültiges Netflix-Konto.

Hat Ihr VPN-Anbieter seine US-Server gut getarnt, lassen sich bei eingeschaltetem VPN und einem Standort in den USA die neuesten Staffeln des Anbieters aber auch zahlreiche Filme in Originalsprache schauen.

Dies geht natürlich noch weiter: auch Streaming-Seiten von US-Fernseh-Anbietern wie ABC, CBS oder HBO funktionieren mit vielen VPN-Anbietern problemlos.

Die wenigsten VPN-Anbieter machen aktiv Werbung mit dieser Funktion. Sie können diese jedoch problemlos im Rahmen Ihrer kostenlosen Testphase ausprobieren. Bei Anbietern wie NordVPN oder ExpressVPN gelingt dies in der Regel meist. Gute Erfahrungen haben wir vor allem mit Servern an der Ostküste der USA gemacht oder speziellen Servern, welche die Anbieter zum Streamen von US-Netflix bereitgestellt haben. 

Für Sportfans ist auch die Möglichkeit, Champions League und andere Sportarten weiterhin live zu schauen, ein interessanter Aspekt. An dieser Stelle bietet das Schweizer Fernsehen eine gute Möglichkeit. In jeder Champions League Woche wird mindestens ein Topspiel übers Internet übertragen. Der Empfang ist problemlos möglich, wenn Sie einen Einwahl-Server aus der Schweiz auswählen.

Einsatz von TOR

Nicht nur beim Streaming hilft Ihnen das VPN weiter, sondern auch bei der zusätzlichen Absicherung eines Tor-Zugangs. Das TOR („The Onion Ring“) Netzwerk ist ein Netzwerk zur Anonymisierung von Verbindungsdaten. Soweit erfüllt es im auf den ersten Blick erst einmal die gleichen Aufgaben wie ein VPN. Allerdings geht es dabei ein wenig anders vor: Sie benötigen einen Tor-Browser um eine Verbindung zum Tor-Netzwerk herzustellen. Dieser nutzt verschiedene Serverknoten um auf die gewünschte Internet-Adresse zuzugreifen. Die Anfrage wird über mehrere Tor-Server geleitet, bevor Sie am Zielserver ankommt.

Der Eintrittspunkt in das Tor-Netzwerk wird auch „Entry Node“ genannt. Ab diesem Zeitpunkt wird Ihre Anfrage verschlüsselt transportiert und dabei auch Ihre Adresse verschleiert: jeder Knoten kennt nur die Adresse des Vorgängers. Nach drei bis vier Servern verlässt die Anfrage das Tor-Netzwerk wieder und gelangt an den Zielserver. Der Austrittspunkt aus dem Tor-Netzwerk wird „Exit Node“ genannt. 

Sie stellen sich jetzt sicherlich die Frage, ob es sinnvoll ist, VPN und Tor zu kombinieren. Unter gewissen Umständen kann es wirklich Sinn machen, die beiden Protokolle gleichzeitig zu nutzen. Das Tor-Netzwerk ist immer wieder Ziel von Angriffen geworden, wobei es den Angreifern auch gelungen ist, die IP-Adressen und sogar personenbezogene Daten von Tor-Nutzern offen zu legen.

Damit Sie nicht auch Gefahr laufen, auf diese Weise enttarnt zu werden, empfehlen wir Ihnen für die Nutzung des Tor-Netzwerks und vor allem für den Zugang zum Darknet eine Kombination aus VPN und Tor-Netzwerk.

Damit wird erst einmal eine sichere VPN-Verbindung aufgebaut und anschließend der Weg ins Tor-Netzwerk gesucht. Selbst wenn es einem Angreifer gelingen sollte, das Tor-Netzwerk anzugreifen sind Sie nicht enttarnt, da Sie immer noch durch die VPN-Verbindung geschützt sind. Ein Angreifer bekommt somit maximal die IP-Adresse Ihres VPN-Anbieters. 

Bei zahlreichen Anbietern, wie NordVPN, ExpressVPN oder HideMyAss erlauben Ihnen die parallele Nutzung von VPN und Tor-Netzwerk. Eine komplette Übersicht finden Sie, wenn Sie aus der Feature-Liste den Punkt „Tor Zugang“ auswählen.

Filesharing-Nutzung

Der Einsatz von Filesharing wird immer noch von vielen mit illegalen Aktivitäten verbunden. Dabei ist vor allem das Torrent-Netzwerk sehr beliebt als Austausch-Plattform für größere legale Dateien. Viele Linux-Distributionen wie Ubuntu oder Debian werden beispielsweise optional über das Torrent-Netzwerk bereitgestellt. Damit müssen die Anbieter die OpenSource-Software nicht über kostenpflichtige Server zur Verfügung stehen, bei denen unter Umständen für die Betreiber sogar Gebühren fällig werden.

Leider sind zahlreiche Anbieter hier recht restriktiv und unterbinden den Download über P2P-Netzwerke. Falls dies für Sie entscheidend sein sollte, wählen Sie aus unserer Feature-Liste den Punkt „P2P erlaubt“ aus.

Standorte

Im Abschnitt zum Thema „Streaming“ haben Sie bereits über die Bedeutung der Einwahl-Punkte eines VPN Anbieters erfahren. Damit täuschen Sie dem Anbieter eines Dienstes einen falschen Standort vor.

Bei den Standorten gibt es zwei wichtige Parameter: Länder und Server. Die Anzahl der Länder gibt an, in wie vielen Ländern der Dienst vertreten ist. Bei ExpressVPN sind es beispielsweise über 90, bei NordVPN über 60 und bei CyberGhost immerhin noch 30 Länder. Neben der Anbindung des Server-Standortes spielt auch die Entfernung von Ihrem Standort eine wichtige Rolle. Wenn Sie also nur Ihren Standort verschleiern möchten ist es wichtig, dass der Anbieter in möglichst vielen europäischen Ländern seine Einwahl-Server besitzt. 

Der zweite Parameter ist die Anzahl der Server. Hierbei müssen Sie sich oftmals auf die Angaben der Anbieter verlassen, einige Anbieter erlauben es Ihnen aber auch, auf alle Server direkt zuzugreifen. Bei NordVPN beispielsweise über 1400 Server, die Ihnen für die Einwahl zur Verfügung stehen. Prinzipiell gilt: je mehr Server zur Verfügung stehen, desto besser kann ein Anbieter die Auslastung skalieren. Sie werden nicht durch die anderen Nutzer ausgebremst und Ihnen steht eine ausreichende Bandbreite für Ihre Internet-Aktivitäten zur Verfügung.

Standort des Betreibers

Ein nicht minder wichtiges Kriterium ist der Verwaltungsstandort des VPN-Anbieters. Dieser ist entscheidend für die gesetzlichen Regularien, denen der Anbieter unterliegt. Der Inhaber von NordVPN, die Tefincom S.A. hat ihren Firmensitz beispielsweise in Panama. In diesem Land besteht nicht die Pflicht, Nutzerdaten zu speichern.

Auch der zweite große Anbieter ExpressVPN hat mit den „Britischen Jungferninseln“ einen ähnlich exotischen Firmensitz ausgewählt. Auch in diesem Land sind die Datenschutzgesetze deutlich weniger restriktiv als in Europa oder den USA.

Deswegen sollten Sie – wenn Sie eine vollständige Anonymität suchen – auch auf einen entsprechend unkritischen Standort des Anbieters achten. Den Verzicht auf Protokollierung versprechen zwar die meisten Anbieter. Ob sie es wirklich tun oder doch von den Ermittlungsbehörden dazu gezwungen werden können, ist stark vom Heimatland des Dienstes abhängig.

Vertragsparameter

Neben den bereits genannten Kriterien gibt es noch zwei weitere, die wichtig für die Entscheidung sind: die Laufzeit des Vertrags sowie die Anzahl der Geräte, welche den Zugang parallel nutzen dürfen. 

Bei den meisten Diensten spielt die Laufzeit in Bezug auf die Kosten eine wichtige Rolle. Den Einstieg macht oftmals ein Monatsvertrag, der Ihnen zwar viel Flexibilität bietet, aber auch sehr teuer ist. Je länger Sie einen Vertrag laufen lassen, desto günstiger wird er. Bei NordVPN ist der Preisunterschied zwischen einen Monatsvertrag und einem Jahresvertrag mehr als Faktor 4, wenn Sie es auf die monatlichen Kosten herunterrechnen. Ähnlich verhält es sich auch bei den anderen Diensten.

Ein zweiter wichtiger Wert ist die Anzahl der Geräte, auf denen Sie den Dienst parallel nutzen dürfen. Falls Sie mehrere Geräte parallel nutzen möchten, geben Sie die Anzahl am besten als Parameter mit in den Selektionskriterien für die Features mit an. 

Das Download-Volumen spielt heutzutage bei den Anbietern keine Rolle mehr. Alle Anbieter in unserem Testumfeld bieten den VPN-Dienst ohne Volumenbeschränkung an. Lediglich einige kostenlose Tarife beschränken das Download-Volumen.

Fazit

Es gibt viele gute Gründe, einen VPN Dienst zu nutzen. Neben dem Schutz der eigenen Privatsphäre ist vor allem der Zugriff auf ausländische Streaming-Angebote ein Hauptargument.

Welcher der Anbieter am Ende der Richtige für Sie ist, hängt stark von Ihren Anforderungen ab. Aber keine Sorge: in unserer Übersicht sehen Sie, welcher Dienst eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie bietet. In diesem Fall genügt in der Regel am Ende der ersten 30 Tage eine formlose E-Mail an den Support, Ihr Account wird stillgelegt und Sie halten Ihr Geld zurück.