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WordPress Page Builder: Die 5 besten Page Builder 2026

Letzte Aktualisierung
23. Jan. 2026

Eine Website bauen, ohne eine Zeile Code? Das geht – dank WordPress Page Buildern. Sie greifen direkt in das System ein und erweitern den Editor um visuelle Werkzeuge für Layout und Struktur. Damit können Sie Seiten freier gestalten als mit klassischen Themes oder dem reinen Gutenberg-Editor – vor allem, wenn individuelle Designs oder komplexere Seitenlayouts gefragt sind.

Doch die Unterschiede zwischen den verfügbaren Page Buildern sind groß. Manche legen Wert auf rasante Ladezeiten, andere locken mit riesigen Vorlagenbibliotheken oder cleveren Marketing-Funktionen. Welcher Page Builder der beste ist, hängt davon ab, wie Sie arbeiten – und was Ihre Webseite können soll.

In diesem Vergleich stellen wir fünf der bekanntesten WordPress Page Builder gegenüber, die besonders bei Selbstständigen, kleinen Unternehmen und Agenturen verbreitet sind. Wir schauen uns an, wie einfach der Einstieg ist, wie flexibel sich Designs umsetzen lassen und wie viel Sie pro Lösung bezahlen müssen.

Das Wichtigste in Kürze
  • Page Builder erleichtern die Erstellung von WordPress-Websites. Sie können Inhalte per Drag-and-drop gestalten, ganz ohne Programmierkenntnisse. Änderungen sind sofort sichtbar und schnell angepasst.

  • Die meisten Page Builder haben ähnliche Grundfunktionen, doch beim Preis, der Performance, der Lernkurve und der gestalterischen Freiheit gibt es teils große Unterschiede.

  • Elementor richtet sich vor allem an Einsteiger. Die Bedienung ist intuitiv, und die Vorlagenbibliothek sehr umfangreich. Dadurch lassen sich schnell ansprechende Layouts umsetzen.

  • Oxygen setzt den Fokus klar auf Performance und sauberen Code. Der Builder richtet sich eher an erfahrene Nutzer. Technisches Verständnis ist hier Voraussetzung.

  • Bricks und Beaver Builder positionieren sich zwischen Komfort und Kontrolle. Beide bieten stabile Systeme mit sauberem Code. Sie eignen sich gut für professionelle und langfristige Projekte.

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Was ist ein Page Builder?

Ein Page Builder ist ein Zusatztool für WordPress, mit dem Sie Seiten visuell gestalten können. Statt Inhalte im Backend vorzubereiten, sehen Sie sofort, wie Ihre Seite aussieht – und wenn Sie etwas korrigieren wollen, ändern Sie es einfach per Drag-and-drop.

Das erinnert an Homepage-Baukästen wie Wix oder Jimdo, doch der Vorteil der WordPress Page Builder ist, dass Sie damit im offenen WordPress-System bleiben: Inhalte, Design und Daten gehören Ihnen. Sie können Plugins frei ergänzen, den Anbieter wechseln und die Website jederzeit erweitern. Baukästen sind schneller startklar, aber bei weitem nicht so flexibel.

Page Builder vs. Gutenberg

Mit dem Gutenberg-Editor hat WordPress bereits eine Art Page Builder eingebaut. Der Standard-Blockeditor von WordPress bietet Basisfunktionen, aber eher wenig Freiheit im Layout. Bei Page Buildern ist das anders: Mit ihnen haben Sie mehr Kontrolle über die Spalten, Abstände, Farben und verschiedene Designelemente. 

Wie unterscheiden sich die Page Builder?

Nicht jeder Page Builder passt zu jedem Projekt. Hier sind einige der wichtigsten Unterschiede und Kriterien, die wir als Grundlage für die Auswahl unserer Top 5 genutzt haben:

  • Lernkurve
    Manche Tools sind in Minuten verstanden, andere erfordern eine Einarbeitung.

  • Performance
    Je schlanker der Code, desto schneller die Webseite.

  • Preis
    Es gibt kostenlose Versionen, Einmalzahlungen und Abo-Modelle.

  • Kompatibilität
    Läuft der Builder reibungslos mit Ihrem Theme, Ihren Plugins und WooCommerce?

  • Designfreiheit
    Das Angebot reicht von einfachen Vorlagen bis zu völliger Layoutkontrolle.

  • Support und Community
    Große Nutzergruppen bedeuten nicht selten mehr Hilfe und mehr Erweiterungen.

Unsere TOP 5 WordPress Page Builder

Wir haben uns fünf der beliebtesten Page Builder für WordPress genauer angesehen. Im Fokus stehen ihre Stärken, Schwächen und Einsatzbereiche – von schnellen Websites bis zu komplexen Projekten mit hohen Ansprüchen an Design und Performance.

1.

Elementor: Der einsteigerfreundliche Allrounder

Mit mehr als fünf Millionen aktiven Installationen gehört Elementor zu den meistgenutzten Page Buildern. Die Oberfläche wirkt aufgeräumt, Änderungen erscheinen sofort im Live-Editor. Wer einen Button, ein Bild oder ein Formular einfügen will, zieht das Element einfach an die gewünschte Stelle – und sieht dann direkt, wie es später aussieht.

Elementor: Bearbeitungsansicht mit aktivem Widget-Menü am linken Rand.

Wie groß ist der Funktionsumfang von Elementor?

Elementor bringt von Haus aus eine breite Palette an Funktionen mit: 

  • Widgets
    Elementor bietet Standard-Elemente wie Überschriften, Textblöcke, Bilder, Videos, Buttons und Formulare.

  • Layout-Steuerung
    Flexible Spalten, Abstände und responsive Einstellungen für Desktop, Tablet und Smartphone – das alles gibt es bei Elementor.

  • Mehr als 300 vielfältige Templates
    Die Vorlagenbibliotheken umfassen über 300 recht professionell gestaltete Templates.

  • Theme Builder
    Mit dem integrierten Theme Builder lassen sich Kopf- und Fußzeilen, Blog-Layouts sowie Shop-Seiten vollständig anpassen.

  • Popup Builder
    Der Popup Builder ermöglicht die Erstellung von Popups. Er eignet sich für Newsletter-Anmeldungen, Aktionen oder Benachrichtigungen.

  • WooCommerce-Integration
    Elementor bietet eine enge WooCommerce-Integration. Sie können Produktseiten, Kategorieseiten und den Checkout individuell gestalten.

Wie ist die Performance von Elementor?

Elementor ist so konzipiert, dass auch größere Websites stabil laufen. Allerdings leidet die Performance, wenn zu viele Add-ons und Effekte genutzt werden. Mit leistungsfähigem Hosting und aktivem Caching erzielt Elementor sehr gute Ladezeiten.

Für welche Anwendungsfälle ist Elementor besonders geeignet?

Elementor ist vor allem für Einsteiger, Freelancer, Blogger und KMUs geeignet, die ohne Programmierkenntnisse eine professionelle Website erstellen möchten und dabei Wert auf ein flexibles, visuelles Bearbeitungssystem legen.

  • Blogger können komplette Artikel-Layouts mit individuell gestalteten Überschriften, Inhaltsverzeichnissen und Social-Sharing-Buttons erstellen.

  • Kleine Unternehmen können in wenigen Stunden einen vollständigen Online-Auftritt umsetzen, inklusive Bildergalerie, Kontaktformular und Google-Maps-Integration.

  • Agenturen können den Theme Builder nutzen, um wiederverwendbare Layouts zu entwickeln und diese schnell für verschiedene Kundenprojekte anzupassen.

Wie unterscheidet sich Elementor von anderen Page Buildern?

Während der Gutenberg-Editor bei Layouts eher eingeschränkt arbeitet, erlaubt Elementor es, jedes Detail pixelgenau zu setzen – vom Abstand zwischen zwei Buttons bis zur exakten Bildgröße.

Auch bei den Design-Optionen hat Elementor klar die Nase vorn, und die große Community liefert ständig neue Vorlagen und Tipps. Divi dagegen punktet stärker mit ausgefallenen, bereits integrierten Design-Effekten. 

Jede Menge Vorlagen erleichtern die Arbeit in Elementor

Wie viel kostet Elementor?

Elementor ist in einer kostenlosen Version erhältlich, die für viele kleinere Projekte bereits ausreicht. Die Pro-Version bietet zusätzliche Widgets, Vorlagen, Theme-Builder-Funktionen und Support. Preislich liegen die Lizenzen der Pro-Versionen bei: 

  • Essential (1 Website): ca. 60 € im Jahr

  • Advanced Solo (1 Website): ca. 84 € im Jahr

  • Advanced (3 Websites): ca. 99 € im Jahr

  • Expert (25 Websites): ca. 204 € im Jahr

  • Agency (1.000 Websites): ca. 399 € im Jahr

Vor- und Nachteile von Elementor

  • Einfache Bedienung, auch für Einsteiger
    Der visuelle Editor ist schnell verständlich und erlaubt zügiges Arbeiten ohne technische Vorkenntnisse.

  • Große Vorlagenbibliothek mit hunderten Layouts
    Viele fertige Templates erleichtern den Einstieg und beschleunigen die Umsetzung typischer Seiten.

  • Breite Integrationen
    Elementor lässt sich gut mit WooCommerce und gängigen Marketing-Tools kombinieren.

  • Große Community
    Dank weiter Verbreitung gibt es zahlreiche Erweiterungen, Tutorials und Support-Angebote.

  • Performance kann bei zu vielen Add-ons leiden
    Wer viele Widgets, Erweiterungen oder komplexe Effekte nutzt, muss mit längeren Ladezeiten rechnen – vor allem ohne saubere Optimierung.

  • Einige Kernfunktionen nur in der Pro-Version
    Einige zentrale Features wie der Theme Builder, dynamische Inhalte oder erweiterte Widgets stehen erst mit der kostenpflichtigen Version zur Verfügung.

  • HTML-Struktur weniger schlank als bei Code-orientierten Buildern
    Die automatisch erzeugte Struktur ist nicht immer optimal für Entwickler oder Projekte mit sehr hohen Performance- und SEO-Anforderungen.

Elementor-Tutorial für Einsteiger

Sie wollen Elementor in der Praxis sehen? In unserem Video-Tutorial zeigt Alex, wie der Page Builder funktioniert. Er erklärt die Grundlogik von Elementor mit Containern und Elementen und baut eine Seite Schritt für Schritt nach:

Video
Elementor Tutorial (deutsch) – WordPress Elementor Website erstellen
2.

Divi: Vielseitiger Allrounder mit Lifetime-Lizenz

Divi vom Entwickler Elegant Themes zählt zu den bekanntesten Premium-Page-Buildern für WordPress. Das Besondere: Divi ist nicht nur ein Page Builder, sondern gleichzeitig ein vollwertiges Theme – beides ist aufeinander abgestimmt. Das sorgt für hohe Kompatibilität und reduziert den Bedarf an zusätzlichen Plugins.

Mit einer Kombination aus visuellem Drag-and-drop-Editor, hunderten professionellen Layout-Vorlagen und integrierten Design-Tools richtet sich Divi an Anwender, denen ein individuelles Erscheinungsbild wichtig ist, ohne jedes Element selbst programmieren zu müssen.

Divi im Live-Editor mit Ebenenstruktur und Modul-Einstellungen

Wie groß ist der Funktionsumfang von Divi?

Divi ist ein umfangreicher WordPress Theme- und Page Builder, der auch für Teams geeignet ist.

  • Visueller Frontend-Editor
    Änderungen werden live angezeigt, während man Inhalte direkt auf der Seite bearbeitet.

  • Mehr als 2.000 Layout-Packs
    Divi stellt mehr als 2.000 fertige Layout-Packs zur Verfügung. Die vorgefertigten Seiten decken zahlreiche Branchen und Anwendungsfälle ab.

  • Globale Elemente und globale Styles
    Mit globalen Elementen und Styles sorgt Divi für ein einheitliches Erscheinungsbild. Änderungen lassen sich seitenübergreifend zentral steuern.

  • Rollen-Editor
    Sie können genau festlegen, welche Nutzer Änderungen an welchen Elementen vornehmen dürfen.

  • Responsive Design Tools
    Divi bietet eigene Werkzeuge für responsives Design. Anpassungen für Desktop, Tablet und Smartphone lassen sich getrennt vornehmen.

  • A/B-Testing
    Divi verfügt über integrierte A/B-Testing-Funktionen. Varianten von Elementen wie Buttons oder Überschriften lassen sich direkt vergleichen.

  • WooCommerce-Integration
    Divi bietet eine umfassende WooCommerce-Integration. Produktlisten, Warenkörbe und der Checkout können mit fertigen Modulen gestaltet werden.

Wie ist die Performance von Divi?

Divi hat im Vergleich zu minimalistischen Buildern etwas mehr Ladegewicht, was bei sehr umfangreichen Layouts spürbar werden kann. Elegant Themes hat jedoch in den letzten Jahren stark an der Optimierung gearbeitet – unter anderem mit Lazy Loading und einer verbesserten CSS-Verwaltung. Mit einem guten Hosting lässt sich Divi auch für größere Projekte performant einsetzen.

Für welche Anwendungsfälle ist Divi besonders geeignet?

Geeignet ist Divi insbesondere für Kreative, Agenturen und Unternehmen, die viele Projekte umsetzen und langfristig auf ein All-in-One-System mit integriertem Theme setzen möchten.

  • Marketingagenturen können damit in kürzester Zeit Landingpages für verschiedene Kunden erstellen, Inhalte per Drag-and-Drop anpassen und A/B-Tests direkt in Divi durchführen.

  • Coaches und Trainer können vorgefertigte Layout-Packs nutzen, um sofort startklare Webseiten mit Kursübersichten, Blog und Kontaktformular zu veröffentlichen.

  • E-Commerce-Betreiber kombinieren Divi mit WooCommerce, um optisch konsistente, mobiloptimierte Shops zu erstellen.

Wie unterscheidet sich Divi von anderen Page Buildern?

Im Vergleich zu Elementor bringt Divi mehr integrierte Design-Features mit – etwa Animationen, Effekte und die eingebaute A/B-Test-Funktion. Dafür wirkt die Benutzeroberfläche für Einsteiger oft komplexer. Im Gegensatz zu Oxygen ist Divi stärker auf visuelle Bedienung ausgelegt und erfordert kein technisches Fachwissen. 

Wie viel kostet Divi?

Divi wird nicht wie viele andere Page Builder im Abo pro Website abgerechnet. Stattdessen gibt es vier Preismodelle:

  • Divi (Jahreslizenz): ca. 82 € im Jahr, für unbegrenzt viele Websites

  • Divi Pro (Jahreslizenz): ca. 255 € im Jahr, alles wie bei Divi, zusätzlich AI-Tools, Cloud-Storage, VIP-Support

  • Divi Lifetime (Einmalzahlung): ca. 230 €, für unbegrenzt viele Websites

  • Divi Lifetime (Einmalzahlung) + Pro Services (Jahreslizenz): ca. 273 € einmalig + ca. 195 € jährlich, für unbegrenzt viele Websites

Vor- und Nachteile von Divi

  • Riesige Layout-Bibliothek
    Divi bringt über 2.000 fertige Layouts mit. Das erleichtert den schnellen Einstieg, vor allem bei klassischen Unternehmens- und Marketingseiten.

  • Lifetime-Lizenz möglich
    Divi kann einmalig gekauft werden. Laufende Lizenzkosten entfallen, was es langfristig kalkulierbar macht.

  • Integrierte Marketing-Funktionen
    A/B-Tests und Marketing-Features sind direkt enthalten. Externe Zusatztools sind oft nicht nötig.

  • Theme und Builder aus einer Hand
    Divi ist gleichzeitig Theme und Page Builder. Design und Struktur greifen nahtlos ineinander.

  • Komplexere Bedienoberfläche
    Der Funktionsumfang ist groß. Das macht die Oberfläche weniger intuitiv als bei Elementor.

  • Performance abhängig vom Einsatz
    Viele Effekte und Module können die Ladezeit spürbar beeinflussen. Schlanke Setups erfordern Disziplin.

  • Begrenzte Tiefe für Entwickler
    Im Vergleich zu Code-orientierten Buildern wie Oxygen ist die gestalterische Feinsteuerung eingeschränkter.

3.

Oxygen: Flexibler Page Builder für Entwickler

Oxygen ist mehr als ein klassischer Page Builder: Es handelt sich um einen kompletten visuellen Website-Editor, der das WordPress-Theme vollständig ersetzt. Statt auf vorgefertigte Layoutstrukturen angewiesen zu sein, arbeiten Sie direkt auf Code-Ebene, jedoch mit einer grafischen Oberfläche.

Das macht Oxygen vor allem für Entwickler, Designer und technisch versierte Anwender interessant, die eine starke Performance und volle Kontrolle über den HTML- und CSS-Output wollen.

Typisch Oxygen: maximale Kontrolle über Struktur und Design

Wie groß ist der Funktionsumfang von Oxygen?

Oxygen richtet sich klar an technisch versierte Nutzer und setzt den Fokus auf Kontrolle, Performance und sauberen Code statt auf vorgefertigte Designs.

  • Theme-Builder
    Oxygen bietet einen integrierten Theme Builder. Header, Footer und Seitenlayouts lassen sich vollständig kontrollieren; ein zusätzliches Theme ist nicht nötig.

  • Sauberer Code
    Oxygen legt großen Wert auf sauberen Code. Die erzeugte Script- und CSS-Menge ist bewusst minimal gehalten, um hohe Ladegeschwindigkeiten zu ermöglichen.

  • Visueller CSS-Editor
    Mit dem visuellen CSS-Editor lassen sich Styles per Mausklick anpassen. Alternativ können Änderungen direkt im Code vorgenommen werden.

  • Dynamische Datenintegration
    Oxygen kann Inhalte aus benutzerdefinierten Feldern einbinden. Unterstützt werden unter anderem ACF, Meta Box und Toolset.

  • Responsive Design-Steuerung
    Oxygen bietet eine präzise Steuerung für responsives Design. Anpassungen für verschiedene Viewports lassen sich mit voller Layout-Kontrolle umsetzen.

  • Flexbox- und Grid-Unterstützung
    Moderne Layout-Techniken wie Flexbox und CSS Grid sind direkt im Builder nutzbar. Dadurch lassen sich komplexe Layouts sauber umsetzen.

  • WooCommerce-Integration
    Oxygen ermöglicht eine tiefe WooCommerce-Integration. Eigene Templates für Produkt- und Kategorieseiten lassen sich individuell erstellen.

Wie ist die Performance von Oxygen?

Oxygen gilt als einer der schnellsten Page Builder am Markt. Da kein unnötiger Code geladen wird und Standard-WordPress-Elemente wie Themes entfallen, sind die HTML-, CSS- und JavaScript-Dateien deutlich schlanker. In Verbindung mit gutem Hosting lassen sich Google-PageSpeed-Werte im grünen Bereich auch bei komplexen Projekten erreichen.  

Performance-Tipp: Nutzen Sie die globalen Styles von Oxygen, um Designvorgaben für alle Seitentypen zentral zu steuern – so bleibt der Code schlank und Änderungen sind in Sekunden umgesetzt.

Für welche Anwendungsfälle ist Oxygen besonders geeignet?

Interessant sein dürfte Oxygen vor allem für erfahrene Webdesigner, Entwickler und Agenturen, die ein individuelles WordPress-Projekt ohne jede Einschränkung umsetzen wollen – mit Fokus auf Ladezeit und sauberem Code.

  • Webagenturen können mit Oxygen hochindividuelle Unternehmenswebsites mit maßgeschneiderten Templates entwickeln, die sich später leicht erweitern lassen.

  • Technische Start-ups können datengetriebene Plattformen mit dynamischen Inhalten gestalten – komplett ohne Theme-Beschränkungen.

  • Performance-orientierte Blogger können schnelle, minimalistische Layouts bauen, die bei Core Web Vitals Bestwerte erzielen.

Wie unterscheidet sich Oxygen von anderen Page Buildern?

Im Gegensatz zu Elementor oder Divi richtet sich Oxygen nicht an absolute Einsteiger. Die Lernkurve ist steiler, dafür bietet die Plattform deutlich mehr Flexibilität. Wer eine visuelle Bedienung mit integrierten Themes bevorzugt, ist bei Bricks oder Divi besser aufgehoben. Oxygen ist dagegen das Werkzeug für Puristen und Performance-Fans, die auf jedes Detail Einfluss nehmen wollen.

Wie viel kostet Oxygen?

Oxygen wird ausschließlich mit einer Einmalzahlung angeboten – ohne wiederkehrende Gebühren. Aktuell gibt es ein Lifetime-Bundle zum Preis von 199 US-Dollar (ca. 183 €). Darin enthalten sind:

  • Oxygen Classic und die neue Oxygen-Version 

  • lebenslange Updates und Support

  • Nutzung auf unbegrenzt vielen Websites – auch für Kundenprojekte

  • Premium-Add-ons: Breakdance Elements, Breakdance WooCommerce und Breakdance Forms (144 US-Dollar im Jahr, ca. 132 €)

Damit ist Oxygen langfristig günstiger als nahezu jeder Abo-Builder – und besonders für Agenturen und Entwickler interessant, die viele Websites umsetzen. Eine kostenlose Version zum Ausprobieren gibt es nicht.

Vor- und Nachteile von Oxygen

  • Hohe Kontrolle über Code und Layout
    Oxygen gibt direkten Zugriff auf Struktur und Styling. Layouts lassen sich sehr präzise steuern.

  • Sehr hohe Performance
    Der schlanke Code sorgt für schnelle Ladezeiten. Das ist besonders vorteilhaft für SEO und Core Web Vitals.

  • Einmalzahlung
    Oxygen wird einmalig lizenziert. Laufende Kosten fallen nicht an.

  • Moderne Web-Technologien
    Flexbox und CSS Grid sind fest integriert. Aktuelle Webstandards lassen sich ohne Umwege nutzen.

  • Hohe Lernkurve
    Oxygen richtet sich eher an erfahrene Nutzer. Für Einsteiger ohne technisches Grundverständnis ist der Einstieg schwierig.

  • Kein klassisches Theme
    Oxygen ersetzt das Theme vollständig. Layouts und Strukturen müssen von Grund auf selbst erstellt werden.

  • Wenig sofort nutzbare Vorlagen
    Im Vergleich zu Elementor oder Divi gibt es deutlich weniger fertige Designs. Projekte erfordern mehr Eigenarbeit.

4.

Bricks: Moderner Page Builder mit Top-Performance

Bricks ist ein vergleichsweise neuer, aber schnell wachsender WordPress Page Builder, der direkt als Theme installiert wird. Er kombiniert einen modernen visuellen Editor mit starker Performance und sauberem, modular aufgebautem Code.

Sie müssen sich nicht zwischen Designfreiheit und Ladegeschwindigkeit entscheiden, denn Bricks bietet beides – und richtet sich damit an Webdesigner, Agenturen und ambitionierte Website-Betreiber, die ein langfristig stabiles Fundament suchen.

Bricks setzt auf Container, klare Struktur und Performance-Fokus

Wie groß ist der Funktionsumfang von Bricks?

Bricks positioniert sich als moderner WordPress-Builder mit Fokus auf Performance, sauberen Code und maximale Gestaltungsfreiheit.

  • Integrierter Theme Builder
    Bricks verfügt über einen integrierten Theme Builder. Sie können komplette Website-Strukturen wie Header, Footer, Single-Templates und Archive ohne externe Themes erstellen.

  • Dynamische Inhalte
    Bricks unterstützt dynamische Inhalte aus benutzerdefinierten Feldern. Dazu zählen ACF, Meta Box, Toolset sowie WordPress-Core-Daten.

  • Sauberer HTML- und CSS-Output
    Bricks erzeugt einen vergleichsweise schlanken HTML- und CSS-Code. Dadurch fällt weniger Code-Ballast an als bei vielen Wettbewerbern.

  • Moderne Layout-Techniken
    Bricks bietet eine direkte Integration moderner Layout-Techniken. Flexbox und CSS Grid lassen sich direkt im Editor einsetzen.

  • Responsive Design-Steuerung
    Bricks ermöglicht eine eigenständige Steuerung für verschiedene Geräte. Separate Layouts für Desktop, Tablet und Mobilgeräte sind problemlos umsetzbar.

  • WooCommerce-Optimierung
    Bricks bietet umfangreiche Funktionen zur WooCommerce-Optimierung. Eigene Vorlagen für Produkt- und Kategorieseiten lassen sich vollständig anpassen.

  • Template Library
    Bricks stellt eine Template Library bereit. Wiederverwendbare Elemente und Vorlagen sorgen für konsistente Designs.

  • Entwicklerfreundlichkeit
    Bricks richtet sich auch an Entwickler. Custom Code in PHP, CSS und JavaScript kann direkt im Builder integriert werden.

Wie ist die Performance von Bricks?

Bei Bricks geht es vor allem um Geschwindigkeit: Minimaler JavaScript-Einsatz, asynchrones Laden von Assets und der Verzicht auf unnötige Bibliotheken sorgen dafür, dass Seiten schnell rendern und in den Core Web Vitals punkten.

Da Bricks gleichzeitig Theme und Builder ist, entfällt die zusätzliche Code-Ebene, die bei der Kombination aus Theme und Page Builder oft zu Performance-Verlust führt.

Für welche Anwendungsfälle ist Bricks besonders geeignet?

Bricks ist vor allem für Webdesigner, Agenturen und Shop-Betreiber spannend, die Performance, Designfreiheit und sauberen Code verbinden wollen und eine langfristige, update-sichere Lösung bevorzugen.

  • E-Commerce-Agenturen setzen Bricks ein, um performante WooCommerce-Shops zu erstellen, die auch bei vielen Produktbildern und Filtern schnell laden.

  • Corporate-Websites profitieren von der Template-Struktur, mit der sich Layouts für News, Teamseiten oder Projekte pflegen lassen.

  • Freelancer nutzen Bricks, um Kundenprojekte schneller umzusetzen – mit einem Builder, der trotzdem langfristig wartbar bleibt.

Wie unterscheidet sich Bricks von anderen Page Buildern?

Bricks positioniert sich zwischen den Welten: Es ist einsteigerfreundlicher als Oxygen, aber technisch moderner und schlanker als Elementor oder Divi. Bricks bietet große Kontrolle und sauberen Code – ohne Verzicht auf ein integriertes Theme.

Shop-Tipp: Nutzen Sie die dynamischen Datenfelder von Bricks, um Produktinformationen automatisch aus der WooCommerce-Datenbank zu laden – das spart Pflegeaufwand und reduziert Fehler.

Wie viel kostet Bricks?

Bricks wird als Jahreslizenz oder als Lifetime-Lizenz angeboten:

  • Starter: 79 US-Dollar im Jahr (ca. 73 €) für eine Website

  • Business: 149 US-Dollar im Jahr (ca. 137 €) für drei Websites

  • Agency: 249 US-Dollar im Jahr (ca. 229 €) für unbegrenzt viele Websites

  • Ultimate (Lifetime): 599 US-Dollar (ca. 550 €) einmalig für unbegrenzt viele Websites, lebenslange Updates und Support

Vor- und Nachteile von Bricks

  • Sehr schnelle Ladezeiten
    Bricks erzeugt einen schlanken, optimierten Code. Das wirkt sich positiv auf Performance und Core Web Vitals aus.

  • Theme und Page Builder in einem
    Bricks vereint Theme und Builder. Doppelte Strukturen wie bei klassischen Themes entfallen.

  • Moderne Entwicklungsstandards
    Der Builder setzt konsequent auf aktuelle Webtechnologien. Das macht ihn langfristig wartbar und zukunftssicher.

  • Gute WooCommerce-Integration
    Produkt- und Kategorieseiten lassen sich flexibel anpassen. Der Shop ist sauber in den Builder integriert.

  • Deutsche Plattform
    Bricks wird in Deutschland entwickelt, und sowohl Support als auch Community sind auf Deutsch verfügbar.

  • Kleinere Community
    Die Nutzerbasis ist deutlich kleiner als bei Elementor oder Divi. Entsprechend gibt es weniger Vorlagen und Erweiterungen.

  • Weniger fertige Widgets
    Viele typische Elemente müssen selbst aufgebaut werden. Der Fokus liegt stärker auf Struktur als auf Komfort.

  • Technisches Grundverständnis nötig
    Um das volle Potenzial auszuschöpfen, sind Kenntnisse in CSS und Layoutlogik hilfreich.

5.

Beaver Builder: stabil, zuverlässig und einfach zu pflegen

Beaver Builder hat sich in den letzten Jahren vor allem im Profi-Umfeld einen Namen gemacht – nicht, weil er mit auffälligen Effekten protzt, sondern weil er einfach läuft.

Wer schon einmal eine Unternehmensseite gepflegt hat, weiß, dass Stabilität, sauberer Code und reibungslose Kompatibilität deutlich wichtiger sind als jedes verspielte Feature. Genau deshalb setzen viele Agenturen und Freelancer auf diesen Builder, wenn es um langlebige Projekte ohne technische Überraschungen geht.

Unaufgeregt und funktional: Der Beaver Builder richtet sich an Anwender, die Stabilität vor Effekten stellen.

Wie groß ist der Funktionsumfang von Beaver Builder?

Beaver Builder verfolgt einen bewusst bodenständigen Ansatz mit Fokus auf Stabilität und Alltagstauglichkeit.

  • Visueller Frontend-Editor
    Änderungen werden sofort sichtbar – ohne Umwege über das Backend.

  • Modulare Bauweise
    Inhalte werden mit Modulen wie Text, Bild, Galerie, Formular oder Call-to-Action-Box eingefügt.

  • Theme-Integration
    Beaver Builder funktioniert mit nahezu jedem WordPress-Theme reibungslos.

  • Vorlagenbibliothek
    Beaver Builder bietet eine Vorlagenbibliothek mit fertigen Layouts. Dazu gehören Landingpages, Service-Seiten, Teamseiten und weitere Seitentypen.

  • Responsive Steuerung
    Layouts lassen sich direkt im Editor für verschiedene Geräte anpassen. Einstellungen für Desktop, Tablet und Smartphone sind getrennt möglich.

  • Multisite-Unterstützung
    Beaver Builder unterstützt WordPress-Multisite-Installationen. Das macht ihn besonders geeignet für Netzwerke mit mehreren Websites.

  • White Labeling
    Agenturen können Beaver Builder unter eigenem Branding einsetzen. Der Builder lässt sich entsprechend für Kunden anpassen.

  • Entwickler-API
    Beaver Builder stellt eine Entwickler-API bereit. Eigene Module und Funktionen können programmiert und integriert werden.

Wie ist die Performance von Beaver Builder?

Beaver Builder ist für Ladegeschwindigkeit und Codequalität optimiert. Der HTML-Output ist schlanker als bei vielen visuellen Editoren, unnötige Skripte werden vermieden. So bleiben Seiten schnell und die Website langfristig wartbar – ein Pluspunkt für KMU, die auf Dauer planen.

Für welche Anwendungsfälle ist Beaver Builder besonders geeignet?

Beaver Builder fokussiert sich insbesondere auf Agenturen, Freelancer und Unternehmen, die eine langlebige, stabile Website-Lösung suchen, die auch in fünf Jahren noch funktioniert – ohne Komplettumbau.

  • Unternehmenswebsites profitieren von klaren Seitenstrukturen und einer einfachen Bedienung, die regelmäßige Inhaltsupdates erleichtert.

  • Agenturen setzen Beaver Builder gerne ein, um Kundenprojekte sauber umzusetzen und per White-Label-Funktion einen eigenen, reduzierten Editor bereitzustellen.

  • Aufgrund der intuitiven Bedienung eignet sich Beaver Builder gut für Workshops und Schulungsumgebungen, in denen Laien das Pflegen von Websites lernen.

Wie unterscheidet sich Beaver Builder von anderen Page Buildern?

Beaver Builder ist schlanker und stabiler als Elementor oder Divi, verzichtet aber bewusst auf extrem viele Design-Extras. Wer einen Page Builder mit integriertem Theme und vielen Funktionen sucht, fährt mit Elementor oder Divi besser. Wer aber robuste, langjährig funktionierende Websites braucht, ist bei Beaver Builder möglicherweise besser aufgehoben.

Was kostet Beaver Builder?

Beaver Builder wird in vier Paketen angeboten – jeweils mit 30-Tage-Geld-zurück-Garantie.

  • Ultimate: 546 US-Dollar (ca. 500 €) – unbegrenzte Websites, inkl. Beaver Builder, Beaver Themer, Assistant Pro (3 Jahre), White Label, Multisite-Support

  • Agency: 299 US-Dollar (ca. 275 €) – unbegrenzte Websites, White Label, Multisite-Support

  • Pro: 179 US-Dollar (ca. 165 €) – unbegrenzte Websites, inkl. Beaver Builder und Beaver Themer

  • Standard: 99 US-Dollar (ca. 90 €) – für drei Websites, nur der Page Builder ohne Themer

Alle Pläne beinhalten ein Jahr Updates und Support. Danach kann die Lizenz zu einem reduzierten Preis verlängert werden.

Vor- und Nachteile von Beaver Builder

  • Hohe Stabilität und Kompatibilität
    Beaver Builder gilt als sehr zuverlässig. Er funktioniert mit nahezu allen WordPress-Themes und Plugins stabil.

  • Intuitive Bedienung
    Die Oberfläche ist übersichtlich aufgebaut. Auch weniger erfahrene Nutzer finden sich schnell zurecht.

  • Sauberer, wartbarer Code
    Der erzeugte Code bleibt vergleichsweise schlank. Das erleichtert Pflege und Weiterentwicklung.

  • Gut für Kundenprojekte
    White-Labeling und Multisite-Unterstützung machen Beaver Builder attraktiv für Agenturen.

  • Weniger auffällige Design-Effekte
    Im Vergleich zu Divi oder Elementor bietet Beaver Builder weniger visuelle Spielereien.

  • Kleinere Vorlagenbibliothek
    Die Auswahl an fertigen Templates ist begrenzter. Seiten erfordern häufiger manuelle Anpassungen.

Kurzvergleich: Welcher Page Builder passt zu Ihnen?

Sie sind sich noch unsicher, welcher Page Builder zu Ihnen passt? Hier finden Sie die wichtigsten Unterschiede noch einmal im Überblick:

Page Builder

Einsteiger-freundlichkeit

Performance

Preis¹

Lizenzmodell

Besonderheiten

Elementor

★★★★★

★★★★

ab 60 €

Jahresabo

Riesige Vorlagenbibliothek, viele Integrationen

Divi

★★★★

★★★

82 €/ 230 € einmalig

Jahresabo / Lifetime

Über 2.000 Layout-Packs, Lifetime-Lizenz verfügbar

Oxygen

★★

★★★★★

183 € einmalig

Lifetime

Ersetzt Theme komplett, volle Code-Kontrolle

Bricks

★★★

★★★★★

73 €/ 550 € einmalig

Jahresabo / Lifetime

Modernes Theme + Builder, hohe Performance

Beaver Builder

★★★★

★★★★

90 €

Jahresabo

Sehr stabil, kompatibel mit vielen Themes

Fazit: Eine Frage von Kontrolle, Zeit und Budget

Mit einem Page Builder können Sie in WordPress professionelle Websites erstellen – ganz ohne Programmieren. Welche Lösung die richtige ist, hängt vor allem davon ab, wie viel Kontrolle Sie benötigen, wie viel Zeit Sie investieren möchten und welches Budget zur Verfügung steht.

  • Elementor überzeugt mit einfacher Bedienung und großer Vorlagenvielfalt – und ist damit ideal für schnelle Ergebnisse.

  • Divi bietet viel Designfreiheit und lohnt sich für alle, die langfristig an mehreren Projekten arbeiten.

  • Oxygen richtet sich an Profis, die jede Code-Zeile im Griff haben wollen.

  • Bricks kombiniert moderne Technik mit starker Performance, ist also gut für Performance-orientierte Projekte.

  • Beaver Builder punktet mit Stabilität und sauberem Code und ist eine sichere Wahl für langlebige Websites.

Am einfachsten finden Sie den passenden Page Builder, wenn Sie kostenlose Versionen in einer Staging-Umgebung ausprobieren. So erkennen Sie schnell, welches Tool Ihre Anforderungen erfüllt – und reduzieren das Risiko einer späteren Umstellung.

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Ronny hat in Kanada und Freiburg studiert, lange für Fachverlage geschrieben und dabei alles Mögliche gemacht: Interviews, Reportagen, Webseiten, Layouts – gerne auch gleichzeitig. Heute kümmert er sich vor allem um gut lesbare, digital gedachte Inhalte mit Substanz. Garmisch ist seine Basisstation – seine Texte schickt er aber in alle Himmelsrichtungen.
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