
Kinsta WordPress Hosting Test 2026: So gut wie versprochen?
Sie wollen sich nicht selbst um die technischen Aspekte Ihrer WordPress-Website kümmern? Dann können Sie diese Aufgaben einem Managed-WordPress-Hoster überlassen. Kinsta zum Beispiel.
Kinsta hat sich in den letzten Jahren zu einer beliebten WordPress-Hosting-Lösung entwickelt. Ob diese Beliebtheit auch wirklich gerechtfertigt ist, verraten wir in unserem umfangreichen Test.

Kinsta* ist ein Webhosting-Unternehmen aus Kalifornien, das 2013 gegründet wurde – mit dem bescheidenen Ziel, die „beste Hosting-Plattform der Welt“ zu erschaffen. Zunächst konzentrierte sich das Unternehmen ausschließlich auf Managed-WordPress-Hosting, bietet mittlerweile aber auch Hosting für Webanwendungen und Datenbanken an.
Kinsta richtet sich vor allem an Unternehmen, die Wert auf eine professionell verwaltete Hosting-Lösung legen. Laut eigenen Angaben betreut Kinsta mittlerweile mehr als 230.000 Kunden in 128 Ländern und nutzt dafür ein Netzwerk mit 27 Rechenzentrumsstandorten auf der ganzen Welt. Grund genug, das Angebot mal genauer unter die Lupe zu nehmen.
Kinsta WordPress Hosting Test
Fokus auf WordPress
Kinsta konzentriert sich ganz auf Managed WordPress und hat seine Plattform über die Jahre entsprechend optimiert. Das zeigt sich in vielen Bereichen – angefangen bei der Einrichtung.Schnelle WordPress-Einrichtung
Ihre neue WordPress-Instanz steht bei Kinsta in Windeseile bereit, ohne dass Sie sich durch komplizierte Hosting-Einstellungen arbeiten müssen. Der Hoster übernimmt auch den Umzug bestehender WordPress-Websites kostenlos für Sie.Modernes Dashboard
Das Kinsta-Dashboard sieht nicht nur gut aus, sondern lädt auch rasend schnell. Sie finden alles an einer Stelle, ohne zwischen mehreren Oberflächen wechseln zu müssen.Aktuellste Technik und viel Caching
Kinsta unterstützt HTTP/3 und PHP bis Version 8.5. Serverseitiges Caching, Edge-Caching über Cloudflare und ein integriertes CDN sorgen für kurze Ladezeiten.
Ziemlich hohe Preise
Kinsta gehört zu den teuersten Managed-Hostern auf dem Markt. Schon für eine einzelne WordPress-Website zahlen Sie deutlich mehr als bei vielen Wettbewerbern.
Einrichtung & Bedienung
| Installation & Einrichtung |
| 2.5/3 |
| Migration |
| 1.5/2 |
| Control Panel |
| 10/10 |
Managed-WordPress-Hosting sollte vor allem eins sein: unkompliziert. Meist merken Sie als Kunde schon bei der Einrichtung, inwiefern ein Anbieter dieses Kriterium erfüllt.
Kinsta zeigt sich von Beginn an benutzerfreundlich. Ein Account ist schnell erstellt, auf eine langwierige Freischaltung des gebuchten Hosting-Pakets müssen Sie nicht warten. Sie können sofort im Kinsta-Dashboard loslegen.
Dort begrüßt Sie der Hoster auch gleich mit einer wichtigen Auswahl: Sie können entweder eine bestehende Website zu Kinsta umziehen oder eine neue Website erstellen. In beiden Fällen führt Sie ein Assistent durch den Prozess.

Die Installation von WordPress ist bei Kinsta schnell erledigt.
WordPress bei Kinsta installieren: Schnell und unkompliziert
Anders als bei manchen anderen Managed-Hostern ist WordPress bei Kinsta nicht bereits vorinstalliert. Das ist aber kein Problem, denn eine neue WordPress-Installation ist schnell eingerichtet.
Dazu wählen Sie im Kinsta-Dashboard „Seite erstellen“ aus und entscheiden sich für eine neue WordPress-Installation.

WordPress ist schnell installiert
Im nächsten Schritt vergeben Sie einen internen Namen für die Website und wählen den Standort des Rechenzentrums aus. Kinsta stellt dafür eine große Auswahl an Standorten weltweit bereit, darunter auch Frankfurt.

Wählen Sie den Namen Ihrer Website und den Serverstandort aus.
Anschließend legen Sie nur noch die Zugangsdaten für das WordPress-Backend fest. Optional installiert Kinsta auf Wunsch auch Erweiterungen wie WooCommerce, Yoast SEO oder Easy Digital Downloads direkt mit.
Wenige Augenblicke später können Sie sich bereits im WordPress-Backend anmelden und mit Ihrer Website loslegen. Im Test stand die WordPress-Installation nach rund drei Minuten bereit. Vorinstalliert sind lediglich zwei WordPress-Standard-Plugins sowie das Caching-Plugin von Kinsta.

Die Installation von WordPress ist schnell und unkompliziert.
Einfacher WordPress-Umzug durch das Kinsta-Team
Wenn Sie bereits eine WordPress-Website bei einem anderen Hoster betreiben, können Sie einen Umzug über das Kinsta-Dashboard anstoßen. Der Hoster übernimmt dann die Migration für Sie.
Eine semi-automatische Migration per Plugin, wie bei einigen anderen Hostern üblich, gibt es bei Kinsta nicht offiziell. Bei einem regulären Umzug sind Sie also auf das Support-Team des Hosters angewiesen, sofern Sie nicht selbst Hand anlegen wollen. Erwarten Sie also nicht, innerhalb einer halben Stunde den Umzug hinter sich zu haben.
Sie können selbst bestimmen, wann der Umzug stattfinden soll. Standardmäßig startet Kinsta die Migration so schnell wie möglich und erledigt sie in der Regel innerhalb eines Arbeitstags (montags bis freitags). Alternativ legen Sie einen Wunschtermin fest oder buchen gegen Aufpreis eine Express-Migration, die spätestens nach 8 Stunden abgeschlossen ist.
Im Test entscheiden wir uns für einen Umzug „so bald wie möglich“.

Sie bestimmen den Zeitpunkt der Migration.
Unabhängig von Ihrer Wahl führt Sie Kinsta dann Schritt für Schritt durch den Migrationsantrag:
- 1.
Migrationsquelle festlegen
Sie wählen aus, ob Kinsta die Website von einem Hoster übernehmen oder aus einem Backup wiederherstellen soll. Für einen normalen Umzug wählen Sie die erste Option. - 2.
- 3.
Zugang zum alten Hosting hinterlegen
Kinsta benötigt Zugriff auf Ihr bisheriges Hosting-Konto, damit das Team die Website-Daten exportieren kann. Je nach Anbieter tragen Sie dafür Login-URL, Benutzername und Passwort ein. Zusätzlich können FTP-Zugangsdaten erforderlich sein. - 4.
WordPress-Zugangsdaten eintragen
Geben Sie die Domain der alten Website sowie die Zugangsdaten zum WordPress-Backend ein. Falls Sie eine Multisite, einen WooCommerce-Shop oder eine größere Mitgliederseite betreiben, markieren Sie das ebenfalls. Das hilft dem Kinsta-Team bei der Planung. - 5.
Neue Kinsta-Website vorbereiten
Vergeben Sie den internen Namen der Website und wählen Sie den Standort des Rechenzentrums aus. Für deutsche Zielgruppen bietet sich Frankfurt an. In einem Textfeld können Sie noch zusätzliche Hinweise hinterlassen, etwa zu speziellen Plugins oder anderen Besonderheiten. - 6.
Auftrag absenden
Kinsta zeigt Ihnen am Ende eine Zusammenfassung aller Angaben. Prüfen Sie die Daten sorgfältig, weil das Migrationsteam auf dieser Grundlage arbeitet. Danach senden Sie den Auftrag ab.
Im Test erledigt das fleißige Kinsta-Team den Umzug ohne weitere Nachfrage noch am selben Tag. Schon nach rund vier Stunden ist die Seite umgezogen und wartet als noch nicht freigeschaltete Vorschau im Dashboard. Die kostenfreie Migration war also tatsächlich schneller als der kostenpflichtige „beschleunigte Umzug“ des Hosters.
Nach dem erfolgreichen Umzug – oder auch einfach nur der Installation einer neuen WordPress-Instanz – kann es im Dashboard von Kinsta weitergehen.
Modernes Kinsta-Dashboard
Die Kinsta-Oberfläche zeigt, wie angenehm Hosting-Verwaltung heute sein kann. Auch neue Nutzer sollten sich schnell zurechtfinden, weil alle wichtigen Funktionen eben dort liegen, wo man sie auch erwartet.
Die Performance ist ebenfalls vorbildlich: Seiten bauen sich praktisch ohne Wartezeit auf, und auch größere Bereiche reagieren jederzeit flüssig. Das Kinsta-Dashboard zählt zu den schnellsten auf dem Markt.
Das Design ist modern und zurückhaltend. Große Abstände, eine ansprechende Typografie und gut erkennbare Schaltflächen erleichtern die Orientierung. Farben setzt Kinsta sparsam ein und nutzt sie gezielt, um wichtige Elemente hervorzuheben.

Das Kinsta-Dashboard ist sauber und modern.
Auf der Startseite sehen Sie den Zustand Ihrer Websites. Besucherzahlen, verfügbare Updates, die eingesetzte PHP-Version und erkannte Sicherheitsprobleme sind auf einen Blick sichtbar. Darunter informiert Kinsta über die letzten Aktivitäten und listet aktuelle Benachrichtigungen auf.
Auch die umfangreichen Statistiken gehören zu den Stärken der Kinsta-Oberfläche. Besucherzahlen, Bandbreitennutzung, CDN-Traffic und der Speicherverbrauch werden übersichtlich dargestellt.

Die integrierten Analysen liefern alle wichtigen Kennzahlen.

Kinsta zeigt eindrucksvoll, wie der Einstieg ins Managed-WordPress-Hosting heute aussehen sollte. Die Plattform automatisiert, wo es sinnvoll ist, lässt Ihnen aber gleichzeitig genügend Freiheiten, ohne wichtige Funktionen unnötig zu vereinfachen. Diesen Spagat schaffen nur wenige Anbieter.
Echtes Verbesserungspotenzial sehen wir lediglich an einer Stelle: Eine zusätzliche Möglichkeit, WordPress-Websites selbst zu migrieren, würde den ohnehin schon sehr guten Ersteindruck weiter verbessern. Auch ohne diese Funktion gehört Kinsta für uns zu den besten Anbietern im Vergleich, wenn es um Einrichtung und Bedienung geht.
Technik & Features
| Server-Stack & Protokolle |
| 1.5/2 |
| PHP |
| 5.5/8 |
| Caching & CDN |
| 4/5 |
| Features |
| 5/5 |
Die technische Ausstattung entscheidet darüber, wie flexibel, schnell und zukunftssicher ein Managed-WordPress-Hosting ist. Viele Funktionen arbeiten unbemerkt im Hintergrund, können Ladezeiten und Verwaltungsaufwand aber spürbar beeinflussen. Schauen wir uns deshalb an, was Kinsta technisch zu bieten hat.
Moderne Hosting-Infrastruktur mit kleinen Abstrichen
Als Webserver setzt Kinsta auf NGINX. Die moderne Server-Software verarbeitet viele gleichzeitige Anfragen effizient und kommt heute bei zahlreichen leistungsstarken Hosting-Plattformen zum Einsatz. Für Managed-WordPress-Hosting ist das die richtige Wahl.
Mit 27 Rechenzentren in 21 Ländern bietet Kinsta die größte Auswahl im gesamten Test. Den Standort Ihrer Website wählen Sie selbst aus und platzieren sie möglichst nah an Ihrer Zielgruppe. Kürzere Wege zwischen Server und Besuchern sorgen in der Regel für schnellere Ladezeiten.
![]() Kinsta | ![]() Bluehost | ![]() Cloudways | ![]() dogado | ![]() DreamHost | ![]() GoDaddy | ![]() Hostinger | ![]() HostPress | ![]() IONOS | ![]() RAIDBOXES | ![]() SiteGround | ![]() STRATO | ![]() WordPress.com | ![]() WP Engine | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Server-Standorte | 21 Länder | 9 Länder | 8 Länder | Deutschland | 3 Länder | 3 Länder | 11 Länder | Deutschland | 2 Länder | Deutschland | 7 Länder | Deutschland | 19 Länder | 12 Länder |
Webserver | NGINX | Apache | NGINX | Apache | NGINX | NGINX | LiteSpeed | NGINX | Apache | NGINX | NGINX | Apache | NGINX | NGINX |
Control-Panel | Eigenentwicklung | cPanel | Eigenentwicklung | Eigenentwicklung | Eigenentwicklung | Eigenentwicklung | Eigenentwicklung | Plesk | Eigenentwicklung | Eigenentwicklung | Eigenentwicklung | Eigenentwicklung | Eigenentwicklung | Eigenentwicklung |
Datenbank | MariaDB | MySQL | MariaDB | MySQL | MySQL | MySQL | MariaDB | MySQL | MariaDB | MySQL | MySQL | MariaDB | MariaDB | MySQL |
Speicher-Typ | SSD | NVMe | SSD | SSD | NVMe | NVMe | NVMe | NVMe | NVMe | SSD | SSD | SSD | SSD | SSD |
| Protokolle | ||||||||||||||
HTTP/2 | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
HTTP/3 | ✓ | ✗ | ✗ | ✗ | ✗ | ✗ | ✓ | ✗ | ✗ | ✗ | ✗ | ✗ | ✓ | ✓ |
Beim Speicher setzt Kinsta auf SSDs statt auf NVMe-SSDs. NVMe bietet höhere Übertragungsraten und gehört inzwischen bei vielen Hostern zum Standard. Hier verzichtet Kinsta also auf die modernste Speichertechnik.
Als Datenbanksystem kommt dagegen MariaDB zum Einsatz. Die Datenbank gilt als moderner Nachfolger von MySQL und ist vollständig mit WordPress kompatibel.
Bei den Netzwerkprotokollen ist Kinsta auf dem aktuellsten Stand. HTTP/2 beschleunigt das Laden von Websites, indem mehrere Dateien gleichzeitig übertragen werden. HTTP/3 geht noch einen Schritt weiter und verbessert unter anderem die Geschwindigkeit sowie die Stabilität bei schlechten oder wechselnden Internetverbindungen. Dass Kinsta beide Standards unterstützt, ist für Kunden eine gute Nachricht.
PHP bis Version 8.5
Eine möglichst aktuelle PHP-Version ist aus Performance- und Sicherheitsgründen wichtig. Kinsta unterstützt zum Testzeitpunkt die PHP-Versionen 7.4 bis 8.5 und damit auch die aktuellste Version.

Viele PHP-Versionen stehen zur Auswahl.
Das Memory-Limit, die maximale Ausführungszeit und die Upload-Größe lassen sich bei Kinsta nicht direkt im Dashboard ändern. Das ist bei Managed-WordPress-Hostern allerdings keine Seltenheit, weil viele Anbieter feste Vorgaben für alle Kunden verwenden.
Der verfügbare Arbeitsspeicher entscheidet darüber, wie viele Ressourcen WordPress für einzelne Aufgaben nutzen darf. Reicht er nicht aus, können größere Backups oder Plugin-Updates abbrechen. Kinsta stellt in unserem Referenztarif 512 MB zur Verfügung, in einigen Tarifen sind es allerdings nur 256 MB.
Recht großzügig fällt die maximale Ausführungszeit von 300 Sekunden aus. Sie bestimmt, wie lange WordPress eine Aufgabe ausführen darf, bevor der Server den Vorgang beendet. Die Upload-Grenze von 128 MB genügt ebenfalls für die meisten WordPress-Projekte, ist aber kein Bestwert.
![]() Kinsta | ![]() Bluehost | ![]() Cloudways | ![]() dogado | ![]() DreamHost | ![]() GoDaddy | ![]() Hostinger | ![]() HostPress | ![]() IONOS | ![]() RAIDBOXES | ![]() SiteGround | ![]() STRATO | ![]() WordPress.com | ![]() WP Engine | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
PHP-Version anpassbar | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✓ | ✓ |
PHP-Einstellungen anpassbar | ✗ | ✓ | ✓ | ✗ | ✓ | ✗ | ✓ | ✗ | ✗ | ✓ | ✓ | ✗ | ✗ | ✗ |
Max. PHP-Version | 8.5 | 8.5 | 8.4 | 8.4 | 8.5 | 8.3 | 8.5 | 8.4 | 8.4 | 8.4 | 8.5 | 8.1 | 8.4 | 8.4 |
Max. Memory Limit | 512 MB | unbegrenzt | unbegrenzt | 1024 MB | 768 MB | 512 MB | 3072 MB | 1024 MB | 512 MB | 1024 MB | 768 MB | 512 MB | 512 MB | 512 MB |
Max. Ausführungzeit | 300 s | unbegrenzt | unbegrenzt | 500 s | unbegrenzt | 180 s | unbegrenzt | 300 s | 360 s | 300 s | 120 s | 360 s | 850 s | 43300 s |
Max. Upload-Größe | 128 MB | unbegrenzt | unbegrenzt | 512 MB | 1028 MB | 1024 MB | 3072 MB | 1024 MB | 128 MB | 2048 MB | 256 MB | 128 MB | 2048 MB | 50 MB |
Einen Sonderweg geht Kinsta beim PHP-Speicher. Statt den Arbeitsspeicher fest einer PHP-Instanz zuzuweisen, arbeitet der Hoster mit einem gemeinsamen Speicherpool. Sie entscheiden selbst, ob Sie den verfügbaren Speicher lieber auf mehr PHP-Threads oder auf mehr Arbeitsspeicher pro Thread verteilen.

Der gemeinsame Speicherpool bei Kinsta.
Reicht der verfügbare Speicher nicht aus, können Sie den Speicherpool gegen Aufpreis erweitern. Das bietet deutlich mehr Flexibilität als ein klassisches, fest vorgegebenes Memory-Limit.
Schnelle Performance mit Edge Caching
Caching gehört zu den wichtigsten Funktionen eines Managed-WordPress-Hosters. Dabei speichert der Server häufig benötigte Inhalte zwischen, sodass er sie nicht bei jedem Seitenaufruf neu erzeugen muss. Das verkürzt die Ladezeiten, entlastet den Server und verbessert die Performance. Je mehr moderne Caching-Techniken ein Hoster kombiniert, desto besser.
Kinsta deckt nahezu alle wichtigen Funktionen ab. Lediglich Object Caching gehört nicht zum regulären Leistungsumfang.
![]() Kinsta | ![]() Bluehost | ![]() Cloudways | ![]() dogado | ![]() DreamHost | ![]() GoDaddy | ![]() Hostinger | ![]() HostPress | ![]() IONOS | ![]() RAIDBOXES | ![]() SiteGround | ![]() STRATO | ![]() WordPress.com | ![]() WP Engine | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Serverseitiges Caching | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✓ | ✓ |
Object Caching | ✗ | ✓ | ✓ | ✗ | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✗ | ✗ | ✓ | ✗ | ✓ | ✓ |
CDN | ✓ | ✓ | ✗ | ✗ | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✗ | ✗ | ✓ | ✗ | ✓ | ✓ |
Cache-Ausnahmen einstellbar | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✗ | ✗ | ✓ | ✓ | ✗ | ✓ | ✓ | ✗ | ✗ | ✓ |
Automatische Cache-Leerung | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✓ | ✓ |
Das serverseitige Caching speichert fertig erzeugte WordPress-Seiten direkt auf dem Server. Besucher erhalten die Inhalte dadurch sofort, ohne dass WordPress oder die Datenbank bei jedem Seitenaufruf erneut arbeiten müssen. Kinsta aktiviert diese Technik standardmäßig für alle Websites.
Edge Caching geht noch einen Schritt weiter: Hier speichert Kinsta nicht nur einzelne Dateien, sondern komplette Seiten zusätzlich auf den weltweiten Cloudflare-Servern. Besucher erhalten dadurch fertige Webseiten direkt vom nächstgelegenen Standort.

Edge Caching verteilt komplette Webseiten auf das Cloudflare-Netzwerk.
Ein Content Delivery Network (CDN) verteilt Bilder, CSS-, JavaScript- und andere statische Dateien auf Server rund um den Globus. Besucher laden diese Inhalte automatisch vom nächstgelegenen Standort. Das verkürzt die Ladezeiten und entlastet gleichzeitig den eigentlichen Webserver. Ein CDN gehört bei Kinsta ohne Aufpreis zum Leistungsumfang.

Das CDN verwalten Sie über das Kinsta-Dashboard.
Beim Object Caching speichert der Server häufig benötigte Datenbankabfragen im Arbeitsspeicher. Vor allem WooCommerce-Shops und andere datenbankintensive Websites profitieren davon. Kinsta bietet diese Technik ausschließlich als kostenpflichtiges Redis-Add-on an.

Redis steht bei Kinsta als kostenpflichtiges Add-on bereit.
Im WordPress-Backend ergänzt Kinsta die Cache-Verwaltung um ein eigenes Menü. Dort können Sie den gesamten Cache oder gezielt den Seiten-, Objekt- oder CDN-Cache leeren. Das spart Zeit, wenn Sie ohnehin bereits im Adminbereich Ihrer WordPress-Website arbeiten.

Die Cache-Verwaltung im WordPress-Backend.
Ob sich diese Performance-Features auch wirklich positiv bemerkbar machen, lesen Sie im Performance-Kapitel.
Weitere Kinsta-Funktionen
Kinsta hat natürlich noch viele weitere Features, die wir nicht alle im Detail vorstellen können. Die wichtigsten Funktionen haben wir hier kurz für Sie zusammengestellt:
Staging-Umgebungen
Sie können für jede WordPress-Installation eine Staging-Umgebung anlegen, die vollständig von der Live-Website getrennt ist. So testen Sie neue Funktionen und Änderungen, bevor Sie sie veröffentlichen.DevKinsta
Mit DevKinsta entwickeln und testen Sie WordPress-Websites zunächst lokal auf Ihrem eigenen Rechner, bevor Sie sie nahtlos auf die Kinsta-Plattform übertragen.Klonen
Sie können Ihre Websites und Staging-Umgebungen mit einem Klick klonen, beispielsweise um Vorlagen für weitere Projekte zu erstellen.Analysen
Kinsta hat einen eigenen Analytics-Bereich eingebaut, wo Sie Metriken wie die Besucherzahlen, PHP-Geschwindigkeiten, den Verbrauch von Serverressourcen oder die geografische Zusammensetzung Ihrer Besucher einsehen können.SFTP, SSH, WP-CLI, Cronjobs
Kinsta unterstützt SFTP- und SSH-Zugänge für den Dateizugriff. Außerdem steht WP-CLI bereit, sodass Sie viele WordPress-Aufgaben über die Kommandozeile erledigen können. Auch Cronjobs lassen sich einrichten.Multisites
In fast allen Managed-Tarifen unterstützt Kinsta WordPress-Multisites. Damit betreiben Sie mehrere Websites innerhalb einer einzigen WordPress-Installation.Geolokalisierung
Der Hoster erkennt auf Wunsch den ungefähren Standort Ihrer Besucher. Darüber richten Sie dann je nach Land oder Region unterschiedliche Weiterleitungen ein, um etwa Besucher automatisch auf eine deutsche oder englische Version Ihrer Website zu schicken.
Verbotene WordPress-Plugins
Nicht jedes WordPress-Plugin ist mit Kinsta kompatibel. Der Hoster sperrt einige Erweiterungen grundsätzlich oder schränkt ihre Nutzung ein. Betroffen sind vor allem Plugins, deren Funktionen Kinsta bereits selbst bereitstellt oder die nach Einschätzung des Anbieters die Leistung oder Stabilität der Server beeinträchtigen können. Eine aktuelle Liste finden Sie in der Kinsta-Knowledgebase.
Gesperrt sind unter anderem:
Caching- und Performance-Erweiterungen wie Cache Enabler, Better WordPress Minify, P3 Profiler oder JCH Optimize. Nach Angaben von Kinsta machen die integrierten Cache- und Optimierungsfunktionen diese Erweiterungen überflüssig.
Backup- und Migrationslösungen wie All-in-One WP Migration, BackupBuddy, Updraft oder Duplicator Pro sind ebenfalls nicht installierbar. Kinsta erstellt automatische Backups selbst und empfiehlt für Website-Umzüge die eigenen Werkzeuge.
Serverbasierte Bildoptimierer sowie Video-Konverter mit FFmpeg sind nicht erlaubt, weil sie die Server laut Kinsta stark belasten können.
Viele Sicherheits-Plugins funktionieren entweder gar nicht oder nur eingeschränkt. Das bekannte Wordfence bleibt zwar nutzbar, muss bei Kinsta aber auf das Traffic-Logging verzichten.
Keine Inklusivdomains und E-Mail-Hosting
Schade ist, dass Kinsta weder Inklusivdomains noch integriertes E-Mail-Hosting anbietet – und das in keinem Tarif. Diese Funktionen gehören bei vielen anderen WordPress-Hostern zum Standard. Das ist auch deshalb ärgerlich, weil Kinsta auch so schon deutlich teurer ist als viele Wettbewerber.

An der technischen Ausstattung wird ein WordPress-Projekt bei Kinsta kaum scheitern. Der Hoster bietet an den entscheidenden Stellen moderne Technologien und lässt insgesamt nur wenige Wünsche offen.
Kinsta ist aber nicht in jeder Hinsicht auf dem neuesten Stand. NVMe-Speicher gehört bei vielen Wettbewerbern inzwischen zum Standard, Object Caching ist nur gegen Aufpreis verfügbar. An unserem Gesamturteil ändern diese Schwächen aber wenig: Technisch gehört Kinsta zu den stärksten Managed-WordPress-Hostern im Test.
Sicherheit
| SSL kostenlos | Ja | 2/2 |
| Server-Schutz |
| 4/4 |
| WordPress-Updates | keine automatischen Updates | 0/2 |
| Backups |
| 2/2 |
Zu den wichtigsten Aufgaben eines Managed-WordPress-Hosters gehört der Schutz Ihrer Website. Entscheidend ist dabei nicht nur, welche Sicherheitsfunktionen vorhanden sind, sondern auch, wie viel der Anbieter davon automatisch übernimmt.
SSL-Zertifikate sind bei Kinsta – wie bei einem Managed-WordPress-Hoster zu erwarten – inklusive. Das gilt auch dann, wenn Sie eine bereits vorhandene Domain mit Kinsta verbinden. Um die Einrichtung müssen Sie sich nicht kümmern. Kinsta beantragt das Zertifikat automatisch über Cloudflare, richtet es ein und erneuert es anschließend selbstständig. Ihre Website ist dadurch dauerhaft verschlüsselt erreichbar.
Schutz vor Malware und Angriffen
Eine Firewall schützt Ihre Website in allen Tarifen vor unerwünschten Zugriffen. Sie prüft eingehende Anfragen und blockiert verdächtigen Datenverkehr bereits, bevor er den Webserver erreicht. Kinsta setzt dafür ebenfalls auf die Cloudflare-Plattform.
Beim neuen Bot-Schutz geht der Anbieter noch einen Schritt weiter. Sie wählen zwischen mehreren Sicherheitsstufen und legen selbst fest, wie streng Kinsta verdächtige Bots oder unbekannte Besucher behandeln soll. Je nach Einstellung blockiert der Hoster nur eindeutig schädlichen Datenverkehr oder überprüft auch verdächtige Anfragen.

Den Bot-Schutz passen Sie an die gewünschte Sicherheitsstufe an.
Manche Angreifer versuchen, eine Website mit einer großen Zahl gleichzeitiger Anfragen zu überlasten, bis sie nicht mehr erreichbar ist. Solche DDoS-Angriffe erkennt Kinsta nach eigenen Angaben automatisch und filtert den schädlichen Datenverkehr heraus, bevor er Ihre Website erreicht.
Über das Dashboard verwalten Sie auf Wunsch eigene Sicherheitsregeln. So sperren Sie etwa einzelne IP-Adressen, wenn Sie unerwünschte Besucher aussperren möchten.

Sie können IP-Adressen über das Kinsta-Dashboard sperren.
Andere Angriffe zielen auf den WordPress-Login ab. Dabei probieren automatisierte Programme innerhalb kurzer Zeit unzählige Kombinationen aus Benutzernamen und Passwörtern aus, um sich Zugriff auf die Website zu verschaffen.
Kinsta erkennt solche Brute-Force-Angriffe automatisch. Mehrere fehlgeschlagene Anmeldeversuche führen dazu, dass die betreffende IP-Adresse vorübergehend gesperrt wird.
Schadsoftware erkennt Kinsta ebenfalls automatisch. Sollte eine Website trotz aller Schutzmaßnahmen kompromittiert sein, entfernt Kinsta die Malware kostenlos. Das ist nicht bei allen Hostern selbstverständlich.

Kinsta erkennt und entfernt Schadsoftware für Sie.
Backups für mindestens 14 Tage
Kinsta erstellt jeden Tag sowie vor größeren Änderungen ein Backup Ihrer WordPress-Seite. So haben Sie die Möglichkeit, im Fall von Problemen eine ältere Version wiederherzustellen. Diese automatischen Backups bewahrt der Hoster in den Standard-Tarifen 14 Tage auf, was im Vergleich zur Konkurrenz etwas kurz ist. Nur in den teuren Paketen stehen Sicherungen länger bereit.
Zusätzlich können Sie bis zu fünf manuelle Backups erstellen. Auch diese speichert Kinsta standardmäßig nur 14 Tage.

Kinsta sichert Ihre Website jeden Tag mit einem Backup.
Benötigen Sie häufigere Sicherungen, können Sie automatische Backups im Abstand von sechs Stunden oder sogar stündlich erstellen lassen. Gegen Aufpreis lassen sich Backups außerdem extern bei AWS oder Google Cloud speichern.

Stündliche Backups gibt es gegen Aufpreis.
3 Möglichkeiten für WordPress-Updates
Sicherheitslücken in Plugins oder Themes lassen sich häufig schon durch zeitnah installierte Updates schließen. Umso ungewöhnlicher ist die Voreinstellung bei Kinsta: Automatische Updates sind nämlich zunächst deaktiviert.
Um das zu ändern, müssen Sie sich erst für eine Update-Strategie entscheiden. Eine solche Auswahl ist uns bei keinem anderen Managed-WordPress-Hoster im Test begegnet. In der Regel sind zumindest die von WordPress verwalteten Auto-Updates standardmäßig aktiviert.

Sie müssen sich für eine von drei Update-Strategien entscheiden.
Aktivieren Sie die normalen „WordPress Auto-Updates“, sucht WordPress zweimal täglich nach neuen Versionen von Plugins und Themes und installiert sie automatisch. Treten nach einem Update Fehler auf, erkennt WordPress diese allerdings nicht. Ob die Website anschließend noch fehlerfrei funktioniert, müssen Sie selbst kontrollieren.
Mehr Sicherheit verspricht der kostenpflichtige Update-Service von Kinsta. Vor jedem Update erstellt der Hoster automatisch ein Backup und vergleicht anschließend sogar Screenshots Ihrer Website vor und nach der Aktualisierung. Erkennt Kinsta dabei größere Abweichungen, stellt das System das zuvor erstellte Backup automatisch wieder her.
Das Kinsta-Dashboard verschafft Ihnen außerdem einen guten Überblick über alle Plugins und Themes. Sie sehen dort nicht nur, welche Aktualisierungen verfügbar sind und welche Versionen bereits installiert sind, sondern können diese Informationen auch unabhängig vom WordPress-Backend einsehen.

Sie verwalten Updates direkt im Kinsta-Dashboard.
Eine weitere Besonderheit gibt es bei den WordPress-Core-Updates. Kinsta übernimmt diese nicht selbst, sondern überlässt sie der integrierten Update-Funktion von WordPress. Der kostenpflichtige Kinsta-Dienst kümmert sich ausschließlich um Plugins und Themes.
![]() Kinsta | ![]() Bluehost | ![]() Cloudways | ![]() dogado | ![]() DreamHost | ![]() GoDaddy | ![]() Hostinger | ![]() HostPress | ![]() IONOS | ![]() RAIDBOXES | ![]() SiteGround | ![]() STRATO | ![]() WordPress.com | ![]() WP Engine | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Unbegrenzt kostenlose SSL-Zertifikate (in allen Tarifen) | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✓ | ✓ | ✗ | ✓ | ✓ | ✗ | ✓ | ✓ |
Firewall | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✓ | ✓ |
DDoS-Schutz | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
Login-Schutz | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✗ | ✓ | ✗ | ✓ | ✗ | ✓ | ✓ | ✗ | ✓ | ✗ |
Malware-Scanning | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✗ | ✓ | ✓ | ✓ |
Auto-Updates WordPress-Core | ✗ | ✓ | ✗ | ✗ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
Auto-Updates WordPress Plugins / Themes | ✗ | ✓ | ✗ | ✗ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ |
Tägliche automatisierte Backups (in allen Tarifen) | ✓ | ✗ | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✗ | ✓ | ✗ | ✓ | ✓ | ✗ | ✗ | ✓ |
Min. 14 Tage Backup-Aufbewahrung (in allen Tarifen) | ✓ | ✗ | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✓ | ✓ | ✗ | ✗ | ✓ | ✗ | ✗ | ✓ |

Bei der Sicherheit macht Kinsta fast alles richtig. Der Hoster kombiniert zahlreiche Schutzmechanismen, sodass die meisten Websites keine zusätzlichen Sicherheits-Plugins oder externen Sicherheitslösungen benötigen. Besonders positiv fällt die kostenlose Entfernung von Schadsoftware auf.
Abzüge gibt es ausgerechnet bei den WordPress-Updates. Dass selbst die automatischen Plugin- und Theme-Updates standardmäßig deaktiviert sind, passt nicht zu einem Managed-WordPress-Hosting. Davon abgesehen bietet Kinsta eines der am besten abgesicherten Managed-WordPress-Hostings im Test.
Performance
| Antwortgeschwindigkeit (TTFB) | 0,23 s | 10/10 |
| TTFB-Ausreißer | 0,09 % | 5/5 |
| Pagespeed (LCP) | 0,68 s | 6/10 |
| Verfügbarkeit (Uptime) | 99,98 % | 2/5 |
Für unseren Performance-Test nutzen wir bei Kinsta dieselbe Testumgebung wie bei allen anderen Managed-WordPress-Hostern im Vergleich. Zum Einsatz kommt ein Tarif der Preisklasse um 20 € pro Monat. Darauf installieren wir eine identische WordPress-Website mit dem Page-Builder Elementor und beobachten sie über einen Zeitraum von sechs Wochen.
Neben den Ladezeiten prüfen wir auch die Erreichbarkeit der Server, die Stabilität im Dauerbetrieb sowie den Einfluss des integrierten Cachings auf die Performance. Die vollständige Beschreibung unseres Testverfahrens finden Sie im Beitrag zu den schnellsten WordPress-Hostern.
Konkret messen wir vier Kennzahlen:
- 1.
Antwortgeschwindigkeit (TTFB): Wie schnell reagiert der Server auf den ersten Aufruf einer Seite?
- 2.
Langsame Antworten (Ausreißer): Wie stark schwankt die Servergeschwindigkeit bei einzelnen besonders langsamen Anfragen?
- 3.
PageSpeed (Largest Contentful Paint): Wie schnell erscheint der wichtigste sichtbare Inhalt der Website?
- 4.
Verfügbarkeit (Uptime): Wie zuverlässig und ohne Ausfälle bleibt die Website erreichbar?
TTFB-Test: Sehr schnelle Serverreaktionen
Die Time to First Byte (TTFB) misst, wie lange ein Server benötigt, bis er nach der Anforderung einer Website die erste Antwort an den Browser sendet. Kinsta belegt mit einer TTFB von 0,232 Sekunden Platz 3 von 14 Anbietern in unserem Vergleich:
| Antwortgeschwindigkeit (TTFB) | |
|---|---|
![]() | 0,186 s |
![]() | 0,23 s |
![]() | 0,232 s |
![]() | 0,264 s |
![]() | 0,266 s |
![]() | 0,271 s |
![]() | 0,295 s |
![]() | 0,305 s |
![]() | 0,338 s |
![]() | 0,387 s |
![]() | 0,488 s |
![]() | 0,631 s |
![]() | 0,819 s |
![]() | 0,913 s |
Mit diesem Ergebnis gehört Kinsta zur Spitzengruppe. Die Server reagieren rasant und schaffen damit eine gute Grundlage für kurze Ladezeiten. Lange, möglicherweise geschäftsschädigende Wartezeiten müssen Ihre Besucher bei Kinsta nicht ertragen.
Fast keine Ausreißer
Als TTFB-Ausreißer werten wir Aufrufe, bei denen die erste Antwort des Servers länger als eine Sekunde dauert. Das war bei Kinsta lediglich bei 9 von 10.000 Aufrufen der Fall: Mit der verschwindend geringen Ausreißer-Rate von 0,09 % sichert sich Kinsta hier den 1. Platz.
| TTFB-Ausreißer | |
|---|---|
![]() | 0,09 % |
![]() | 0,1 % |
![]() | 0,2 % |
![]() | 0,24 % |
![]() | 0,28 % |
![]() | 0,41 % |
![]() | 0,51 % |
![]() | 0,54 % |
![]() | 1,02 % |
![]() | 1,07 % |
![]() | 1,99 % |
![]() | 2,22 % |
![]() | 6,49 % |
![]() | 21,71 % |
Kinsta erreicht also nicht nur im Durchschnitt eine hohe Geschwindigkeit, sondern hält sie auch sehr konstant. Unerwartet langsame Serverreaktionen kommen praktisch nicht vor. Für Besucher bedeutet das eine gleichmäßige Performance, unabhängig davon, wann sie eine Website aufrufen.
Überdurchschnittlicher PageSpeed
Der Largest Contentful Paint (LCP) zeigt, wie schnell der wichtigste sichtbare Inhalt einer Seite erscheint und damit, wann Besucher eine Website als tatsächlich geladen wahrnehmen. Kinsta kommt hier auf 0,683 Sekunden und landet damit auf einem geteilten Platz 5.
| Pagespeed (LCP) | |
|---|---|
![]() | 0,46 s |
![]() | 0,519 s |
![]() | 0,573 s |
![]() | 0,612 s |
![]() | 0,683 s |
![]() | 0,683 s |
![]() | 0,71 s |
![]() | 0,782 s |
![]() | 0,792 s |
![]() | 0,836 s |
![]() | 0,949 s |
![]() | 0,955 s |
![]() | 1,214 s |
![]() | 1,282 s |
Mit diesem Ergebnis gehört Kinsta zu den stärkeren Anbietern im Test, aber nicht zur absoluten Spitze. Die Ladegeschwindigkeit liegt über dem Durchschnitt, aber vier Hoster erzielen in dieser Disziplin noch etwas bessere Werte.
Kein Uptime-Spitzenplatz
Die Uptime zeigt, wie zuverlässig eine Website während des Testzeitraums erreichbar war und ob es zu Ausfällen kam. Kinsta erreicht zwar eine Verfügbarkeit von 99,977 %, belegt damit aber am Ende nur Platz 9 von 14 Anbietern.
| Verfügbarkeit (Uptime) | |
|---|---|
![]() | 100 % |
![]() | 100 % |
![]() | 100 % |
![]() | 100 % |
![]() | 100 % |
![]() | 99,996 % |
![]() | 99,992 % |
![]() | 99,983 % |
![]() | 99,977 % |
![]() | 99,976 % |
![]() | 99,932 % |
![]() | 99,902 % |
![]() | 99,004 % |
![]() | 98,92 % |
Für sich genommen ist das ein gutes Ergebnis. Im Vergleich mit den anderen Anbietern fällt Kinsta jedoch zurück. Unsere Test-Website war in sechs Wochen etwa 14 Minuten nicht erreichbar. Aufs Jahr hochgerechnet entspricht das ungefähr 2 Stunden Ausfallzeit.

Kinsta spielt seine Stärken dort aus, wo sie für Besucher am wichtigsten sind. Die Server reagieren schnell, liefern konstant gute Ergebnisse und gehören bei der Performance insgesamt zur Spitzengruppe.
Nur bei der Verfügbarkeit verliert Kinsta minimal an Boden. Das schmälert den Eindruck leicht, ändert aber nichts daran, dass Kinsta über alle Benchmarks hinweg zu den leistungsstärksten Anbietern gehört.
Support
| Dokumentation |
| 2/2 |
| Support-Kanäle |
| 1/2 |
| Geschwindigkeit und Qualität |
| 3/3 |
| Bewertungen auf Review-Portalen |
| 3/3 |
Managed-WordPress-Hosting soll Ihnen möglichst viel Arbeit abnehmen. Das gilt auch dann, wenn Fragen oder Probleme auftreten. Wie gut ein Anbieter aufgestellt ist, zeigt sich erst im Ernstfall. Zunächst ist eine gute Dokumentation wichtig, damit Sie kleinere Probleme selbst lösen können. Reicht das nicht aus, sollten Sie ohne Umwege einen kompetenten Ansprechpartner erreichen.
Das Support-Angebot von Kinsta ist solide: Es umfasst die Wissensdatenbank Kinsta Docs, einen KI-Chat, einen Live-Chat mit Support-Mitarbeitern sowie ein Community-Forum.
Ein klassisches Ticketsystem oder E-Mail-Support gibt es dagegen nicht. Lässt sich ein Problem im Chat nicht lösen, erstellen die Mitarbeiter intern ein Ticket. Diesen Schritt können Sie allerdings weder selbst auslösen noch nachverfolgen. Eine Hotline gehört ebenfalls nicht zum Angebot.
Starke Wissensdatenbank
Kinsta Docs ist die umfangreiche Wissensdatenbank des Anbieters. Der Schwerpunkt liegt auf dem Hosting selbst. Sie finden zahlreiche Anleitungen zur Einrichtung, Verwaltung und Fehlerbehebung Ihrer Hosting-Umgebung.
Die Beiträge sind übersichtlich aufgebaut, enthalten häufig passende Screenshots und erklären die einzelnen Schritte verständlich. Auch die deutsche Übersetzung überzeugt. Nennenswerte sprachliche Fehler sind uns nicht aufgefallen.

Die starke Wissensdatenbank Kinsta Docs.
Auch allgemeine WordPress-Themen kommen trotz des Hosting-Schwerpunkts nicht zu kurz. Kinsta ergänzt die Dokumentation um den etwas versteckten Bereich „WordPress lernen“. Dort finden Sie Anleitungen rund um WordPress selbst, beispielsweise zu Themes, Plugins, Sicherheit oder der Administration.
Die Wissensdatenbank eignet sich damit nicht nur zur Lösung konkreter Probleme, sondern auch, um sich in WordPress einzuarbeiten.
Gelungener KI- und Live-Chat
Direkt an Kinsta Docs angeschlossen ist ein KI-Chatbot. Er kennt die Inhalte der Dokumentation sehr genau und beantwortet auch Fragen zu Tarifen oder einzelnen Funktionen zuverlässig. Im Test lieferte er nahezu immer sofort die richtige Antwort. Das spart Zeit und erspart oft die Suche in der Dokumentation.
Schade ist allerdings die Trennung vom eigentlichen Support. Kann der KI-Chat ein Problem nicht lösen, übergibt er die Unterhaltung nicht an einen Mitarbeiter. Stattdessen müssen Sie den separaten Live-Chat selbst starten und Ihr Anliegen erneut schildern.

Nervig: Der KI-Chat kann Unterhaltungen nicht an den Live-Support übergeben.
Persönlichen Support erhalten Sie im Grunde ausschließlich über den Live-Chat. Das funktioniert in der Praxis aber recht gut. Unsere Fragen beantworteten die Mitarbeiter jedenfalls innerhalb kürzester Zeit und gingen dabei auch individuell auf unsere Probleme ein, statt nur auf Hilfeartikel zu verweisen.
Deutschsprachige Kunden können ihre Fragen dabei problemlos auf Deutsch stellen. Kinsta übersetzt die Antworten automatisch.
Hilfe von der Kinsta-Community im Forum
Zusätzlich betreibt Kinsta ein eigenes Community-Forum. Dort helfen nicht nur Mitarbeiter weiter, sondern auch andere Kinsta-Nutzer. Das erweitert den Erfahrungsschatz, weil so praktische Lösungen aus dem Alltag einfließen können.

Hilfe gibt es auch im Community-Forum.
Für dringende Probleme eignet sich das Forum allerdings nur bedingt. Antworten können auf sich warten lassen und ihre Qualität hängt vom Verfasser ab. Hinzu kommt, dass sämtliche Beiträge ausschließlich auf Englisch verfügbar sind.
Kein (echter) E-Mail-Support, keine Hotline
Einen klassischen E-Mail-Support bietet Kinsta nicht. Jede Support-Anfrage beginnt im Live-Chat. Erst wenn sich ein Problem dort nicht lösen lässt, erstellen die Mitarbeiter im Hintergrund ein Ticket. Darauf haben Sie selbst aber keinen Zugriff.
Auch eine Hotline fehlt. Wenn Sie lieber direkt mit einem Mitarbeiter telefonieren oder bei einem kritischen Problem sofort jemanden erreichen wollen, bietet Kinsta dafür keine Möglichkeit.
Was sagen Kunden zum Kinsta-Support?
Kunden loben auf Bewertungsportalen vor allem die schnelle Hilfe im Live-Chat und die hohe Fachkompetenz der Mitarbeiter. Positiv fällt außerdem auf, dass sich der Support direkt mit dem jeweiligen Problem beschäftigt, statt lediglich allgemeine Hilfeartikel zu verschicken.
Kritik gibt es am fehlenden Telefonsupport und daran, dass sich nicht jedes Problem sofort im Live-Chat lösen lässt. Einige Kunden berichten, dass komplexere Anliegen an andere Mitarbeiter weitergegeben werden und sich die Bearbeitung dadurch verzögert. Andere stören sich daran, dass der Support stattdessen auf die Dokumentation verweist.

Kinsta überzeugte im Test durch schnellen und kompetenten Support im Live-Chat. Unsere deutschen Anfragen wurden zwar automatisch übersetzt, die Kommunikation funktionierte aber trotzdem reibungslos. Dazu kommen umfangreiche Hilferessourcen und ein Forum mit einer vergleichsweise aktiven Community.
Etwas mehr Support-Kanäle wären aber schön. Telefonisch oder per E-Mail ist Kinsta leider nicht zu erreichen.
Kosten
| 1 Projekt, 10 GB Speicher | 35,92 € | 0/3 |
| 10 Projekte | 161,64 € | 0/3 |
| 50 GB Speicher | 244,25 € | 0/3 |
| Faire Preisgestaltung |
| 5/6 |
Kinsta bietet mehr Tarife an als viele andere Managed-WordPress-Hoster. Das Angebot unterteilt sich grundsätzlich in Pakete für einzelne und für mehrere WordPress-Websites. Die Unterschiede liegen vor allem bei der verfügbaren Server-Bandbreite, dem Speicherplatz und der Aufbewahrungsdauer der Backups.
Single 20GB: Das Einstiegspaket unterstützt eine WordPress-Installation mit 10 GB Speicherplatz, 20 GB Server-Bandbreite und 125 GB CDN-Bandbreite. Backups bewahrt Kinsta 14 Tage lang auf. Als einziger Tarif unterstützt dieses Paket keine WordPress-Multisites.
Single 40GB bis Single 125GB: Diese Tarife bleiben bei einer WordPress-Installation und 10 GB Speicherplatz. Kinsta erhöht schrittweise die namensgebende Server-Bandbreite sowie die CDN-Bandbreite.
Single 250GB und Single 500GB: Die beiden größten Einzelpakete erweitern den Speicherplatz auf 15 GB und verlängern die Aufbewahrungsdauer der Backups auf 20 beziehungsweise 30 Tage (bei der Bandbreiten-Variante). Gleichzeitig steigen Server- und CDN-Bandbreite erneut deutlich an.
WP 2 bis WP 40: Die Mehrseiten-Tarife unterstützen zwischen zwei und 40 WordPress-Installationen. Parallel steigen Speicherplatz, Server-Bandbreite und CDN-Bandbreite. Ab WP 20 bewahrt Kinsta Backups außerdem 20 statt 14 Tage auf.
Alternativ bietet Kinsta alle Tarife auch mit einer Begrenzung der monatlichen Besuche statt der Server-Bandbreite an. Je nach Variante sind dann beispielsweise 35.000, 65.000 oder 125.000 Besuche pro Monat statt 20, 40 oder 65 GB Server-Bandbreite enthalten.
Eine Übersicht der Managed-WordPress-Tarife nach Bandbreite finden Sie hier:
| Single 20 GB | Single 40 GB | WP 2 | |
|---|---|---|---|
| Monatlicher Effektivpreis | ab 25,14 € | ab 35,92 € | ab 50,29 € |
| Vertragslaufzeit (Monate) | 1 - 12 | 1 - 12 | 1 - 12 |
| Inklusive | |||
| WP Installationen | 1 | 1 | 2 |
| Speicherplatz | 10 GB | 10 GB | 20 GB |
| Speicher-Typ | SSD | SSD | |
| Domains | 0 | 0 | 0 |
| E-Mail Postfächer | 0 | 0 | 0 |
| Datenbanken | 1 | 1 | 1 |
| Bandbreite | 20 GB | 40 GB | 40 GB |
| SSL-Zertifikate | unbegrenzt | unbegrenzt | unbegrenzt |
| Backups | |||
| Backup-Intervall | Täglich | Täglich | Täglich |
| Backup-Aufbewahrung | 14 Tage | 14 Tage | 14 Tage |
| Manuelles Backup | ✓ | ✓ | ✓ |
| Funktionen | |||
| externe Domains | ✓ | ✓ | ✓ |
| SSH-Zugriff | ✓ | ✓ | ✓ |
| CDN | ✓ | ✓ | ✓ |
| Cronjobs | ✓ | ✓ | ✓ |
| Staging-Umgebung | ✓ | ✓ | ✓ |
Kinsta im Preisvergleich
Ein direkter Preisvergleich von Managed-WordPress-Hostern ist schwierig. Die Tarife unterscheiden sich nicht nur beim Preis, sondern auch bei den enthaltenen Ressourcen, den Funktionsumfängen und den Nutzungsgrenzen. Damit die Preise trotzdem möglichst vergleichbar bleiben, betrachten wir die monatlichen Effektivkosten in drei typischen Nutzungsszenarien:
1 WordPress-Projekt mit 10 GB Speicherplatz
10 WordPress-Projekte
50 GB Speicherplatz
In der Tabelle sehen Sie die Praxiskosten dieser drei Nutzungsszenarien im Vergleich:
| 1 Projekt, 10 GB Speicher | 10 Projekte | 50 GB Speicher | |
|---|---|---|---|
![]() | 3,09 € | 4,29 € | 4,29 € |
![]() | 4,03 € | 40,30 € | 4,20 € |
![]() | 5,03 € | 50,30 € | 11,76 € |
![]() | 5,49 € | 5,49 € | 9,49 € |
![]() | 6,50 € | 65,00 € | 20,00 € |
![]() | 6,99 € | 11,49 € | 11,49 € |
![]() | 10,42 € | 39,66 € | 10,42 € |
![]() | 10,42 € | 39,66 € | 10,42 € |
![]() | 17,49 € | 174,90 € | - |
![]() | 19,80 € | 198,00 € | 630,00 € |
![]() | 20,69 € | 20,69 € | 20,69 € |
![]() | 29,33 € | 76,67 € | 284,17 € |
![]() | 35,92 € | 161,64 € | 244,25 € |
![]() | 38,50 € | 385,00 € | 64,00 € |
Wie Sie sehen, ist Kinsta in allen Beispielen ziemlich teuer. Beim Einstiegstarif für eine einzelne WordPress-Website ist Kinsta der zweitteuerste Anbieter im Vergleich (nur HostPress verlangt noch mehr). Die umfangreiche Ausstattung und der Premium-Anspruch rechtfertigen den hohen Preis zwar teilweise, doch ob kleinere Projekte diesen Mehrwert wirklich benötigen, ist fraglich.
Mit steigenden Anforderungen verbessert sich das Preis-Leistungs-Verhältnis etwas – aber nur leicht. Im Szenario mit zehn WordPress-Projekten rückt Kinsta zwar einige Plätze nach vorne, preislich gehört der Anbieter aber weiterhin zur Premium-Klasse. Auch beim Vergleich eines Tarifs mit 50 GB Speicherplatz bleibt Kinsta im hinteren Bereich.
Wenn für Sie vor allem ein günstiger Preis zählt, sind Sie bei anderen Managed-WordPress-Hostern besser aufgehoben. Kinsta richtet sich eher an Nutzer, die bereit sind, für die umfangreiche Ausstattung einen entsprechenden Aufpreis zu zahlen.
Das Kleingedruckte bei Kinsta
Vor dem Vertragsabschluss sollten Sie bei Kinsta ein paar Besonderheiten und Einschränkungen kennen. Hier ist das Kleingedruckte:
Besucher- oder Bandbreitenbegrenzung: Bei Kinsta bestehen sehr klare Grenzen, was die inkludierte Serverbandbreite oder die Anzahl der Besuche pro Monat angeht.
Keine höheren Verlängerungspreise: Auch nach der ersten Laufzeit bleiben die Kosten bei Kinsta gleich. Entscheiden Sie sich für einen Jahrestarif, zahlen Sie immer nur Gebühren für 10 statt 12 Monate.
Keine Inklusiv-Domain: Sie erhalten auch in den teuersten Tarifen keine Inklusiv-Domain. Sie müssen sich selbst um Domains kümmern und diese auch bezahlen.
Kostenlose Backup-Wiederherstellung: Vorhandene Backups spielen Sie ohne zusätzliche Kosten wieder ein.
Monatliche Laufzeit möglich: Sie wählen flexibel zwischen einer monatlichen und einer jährlichen Laufzeit.
Keine versteckten Zusatzkosten: Versteckte Gebühren gibt es nicht. Zusatzfunktionen wie kostenpflichtige Add-ons werden jedoch separat berechnet.
Geld-zurück-Garantie und kostenlose Testphase: Alle Tarife bieten eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie. Die beiden kleinsten Tarife (Single 20GB und WP 2) können Sie im ersten Monat kostenlos testen, auch bei monatlicher Laufzeit.

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Kinsta gehört zu den teuersten Managed-WordPress-Hostern in unserem Vergleich. Entsprechend hoch sind dann aber auch die Erwartungen, die Sie an den Anbieter stellen dürfen. Der deftige Aufpreis lässt sich nur dann rechtfertigen, wenn Sie die Leistungen tatsächlich nutzen und den Komfort schätzen.
Der kostenlose Probemonat ist deshalb nützlich: So können Sie die Plattform ohne finanzielles Risiko testen und selbst entscheiden, ob sie Ihnen den hohen Preis wert ist.
Fazit: Premium-Hosting zu Premium-Preisen
Kinsta lohnt sich, wenn Ihre WordPress-Website nicht einfach nur funktionieren soll, sondern ein wichtiger Teil Ihres Geschäfts ist. Der Anbieter richtet sich an Unternehmen, die professionelle WordPress-Projekte betreiben – und dafür eine entsprechend leistungsstarke, verlässlich verwaltete Plattform suchen.
Das bedeutet aber auch: Wenn Sie möglichst günstig eine kleine WordPress-Website hosten möchten, ist Kinsta nicht die richtige Wahl. Dafür ist der Anbieter schlicht zu teuer, zumal Sie Domain und E-Mail-Hosting zusätzlich organisieren und bezahlen müssen.
Kinsta richtet sich an Websites, bei denen Ausfälle, langsamer Support oder eine umständliche Verwaltung schnell teurer werden als der Hosting-Tarif selbst. Für solche Projekte gehört Kinsta zu den besten Managed-WordPress-Hostern auf dem Markt.

Kundenbewertungen
In den von uns ausgewerteten Bewertungsportalen erhält Kinsta überwiegend positive Bewertungen, wobei es auch Kritik gibt. Besonders häufig werden folgende Themen angesprochen:
Starker Support
Kunden loben Kinsta auffallend oft für schnellen Support. Bei WordPress-Problemen und akuten Fehlern bekommen Sie offenbar meist Hilfe von Leuten, die technisch wirklich wissen, worum es geht.Schnelle WordPress-Websites
Die gute Performance gehört zu den häufigsten Pluspunkten in den Bewertungen. Viele Nutzer berichten von besseren Ladezeiten nach dem Wechsel zu Kinsta, besonders bei WordPress-Seiten mit mehr Traffic oder vielen Inhalten.Viele Möglichkeiten im Dashboard
Auch das Kinsta-Dashboard kommt bei Nutzern gut an. Websites, Backups, Domains, Staging, Caching und Statistiken lassen sich zentral verwalten, ohne dass die Oberfläche dabei überladen wirkt.Einfacher Umzug
Kunden bewerten den Umzug zu Kinsta positiv. Sie müssen eine bestehende Website nicht selbst übertragen und bekommen bei typischen Wechselproblemen Unterstützung von einem erfahrenen Team.
Hoher Preis
Keine Überraschung: Der Preis ist der häufigste Kritikpunkt. Kinsta wird als Premium-Hoster wahrgenommen und lohnt sich aus Kundensicht eher für wichtige Websites als für kleine Nebenprojekte.Für einfache Websites zu groß
Für kleine Websites mit wenigen Besuchern ist Kinsta vermutlich überdimensioniert. Aus Sicht vieler Kunden lohnt sich Kinsta vor allem dann, wenn Performance, Support und Stabilität eine wichtige Rolle spielen.Kein Telefonsupport
Einige Kunden vermissen telefonischen Support. Der Live-Chat kommt zwar auch gut weg, aber bei dringenden Problemen würden manche Nutzer Kinsta eben lieber direkt anrufen.Inklusiv-Domain und E-Mail-Hosting fehlen
Kinsta konzentriert sich auf WordPress-Hosting und bietet keine klassischen E-Mail-Postfächer oder Domains an. Dafür müssen Sie einen separaten Dienst nutzen.
Eine Übersicht der Reviews finden Sie hier:
Kinsta Alternativen
Kinsta ist doch nicht die richtige Wahl für Ihr Projekt? Dann lohnt sich ein Blick auf diese Alternativen:
Günstiger als Kinsta
Die meisten Anbieter in unserem Vergleich sind günstiger als Kinsta. Hostinger bietet beispielsweise ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und eignet sich besonders, wenn Sie die Kosten niedrig halten oder mehrere Projekte betreiben möchten.Leistungsstärker als Kinsta
SiteGround ist eine gute Wahl, wenn Sie hohe Performance, eine gelungene Bedienung und ein insgesamt ausgewogenes Gesamtpaket suchen, ohne den Aufpreis von Kinsta zahlen zu müssen.Flexibler als Kinsta
Cloudways gibt Ihnen mehr Kontrolle über Server, Ressourcen und technische Umgebung. Der Anbieter eignet sich besonders, wenn Sie Infrastruktur und Leistung gezielt selbst verwalten möchten.
Die fünf besten Alternativen zu Kinsta finden Sie hier:
































