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WordPress Themes: Die 7 besten kostenlosen WordPress Templates 2026

Letzte Aktualisierung
26. März 2026

Ein WordPress-Theme ist weit mehr als nur eine Kombination aus Farben und Schriftarten: Es prägt den Auftritt Ihrer Website und schafft die Grundlage für eine gelungene Usability. Umso wichtiger ist es, ein Design zu wählen, das wirklich zu Ihren Anforderungen passt.

Wir stellen Ihnen sieben kostenlose WordPress-Themes vor, die nicht nur schick aussehen, sondern auch technisch überzeugen und damit eine solide Basis für Ihre Website bieten.

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Das Wichtigste in Kürze
  • Für viele Unternehmens-Websites und kleinere Shops sind kostenlose WordPress-Themes völlig ausreichend. Falls Sie später mehr Funktionen benötigen, können Sie jederzeit zu einer Pro-Variante wechseln.

  • Performance und Codequalität sind wichtiger als möglichst viele vorgefertigte Designelemente. Ihre Besucher erwarten vor allem eine schnell ladende und stabil funktionierende Website.

  • Welches Theme zu Ihnen passt, hängt stark vom Einsatzzweck ab. Manche sind eher reduziert, andere funktionsreicher gestaltet oder für spezielle Anwendungsfälle ausgelegt (z. B. Online-Shops).

  • Die Page-Builder-Kompatibilität des Themes entscheidet über Ihre gestalterische Freiheit. Sie individualisieren Ihre Seiten per Drag‑and‑Drop mit Gutenberg, Elementor, Beaver Builder oder einem anderen Tool.

  • Ein späterer Theme-Wechsel ist grundsätzlich möglich, aber mit Aufwand verbunden. Besser ist es, von Anfang an ein Theme zu wählen, das zu Ihrem langfristigen Projektziel passt.

Was ist bei der Auswahl eines WordPress-Themes wichtig?

Das Theme ist eines der Fundamente Ihrer WordPress-Website. Wenn es sauber programmiert ist, arbeiten in der Regel auch Plugins stabiler und Updates verursachen keine Überraschungen. Ist es dagegen überladen oder schlecht strukturiert, kann es früher oder später zu Konflikten, Darstellungsfehlern oder Performance-Problemen kommen.

Bei der Auswahl sollten Sie sich also nicht von reinen Design-Aspekten blenden lassen, sondern auf die technischen Grundlagen achten:

  • Ladegeschwindigkeit: Ein Theme sollte möglichst wenig unnötige Skripte laden und keine schweren Bibliotheken einbinden, die Sie eventuell gar nicht benötigen.

  • Flexibilität: Moderne WordPress-Projekte arbeiten häufig mit dem Block-Editor oder Page-Buildern wie Elementor. Ein gutes Theme unterstützt diese Werkzeuge, ohne eigene Layout-Vorgaben aufzuzwingen oder Strukturen zu blockieren.

  • Aktive Pflege: Regelmäßige Updates sind kein Luxus, sondern Voraussetzung für Sicherheit und Kompatibilität. Ein veraltetes Theme ist schnell ein Risiko.

Solange Sie diese Punkte berücksichtigen, können Sie das Theme weitgehend nach Ihrem Geschmack auswählen – und die Auswahl ist groß. Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, haben wir einige unserer Favoriten zusammengestellt.

Die 7 besten kostenlosen WordPress-Themes

Jedes Projekt stellt andere Anforderungen. Für unsere Top 7 haben wir deshalb Themes ausgewählt, die unterschiedliche Einsatzgebiete abdecken – von schlanken Business-Templates bis hin zu flexiblen Baukasten-Lösungen.

Alle hier vorgestellten Themes sind im offiziellen WordPress‑Verzeichnis verfügbar. Sie können sie also direkt aus Ihrem WordPress-Dashboard heraus installieren, aktivieren, testen und produktiv einsetzen.

1.

Astra: Schnell, flexibel, anpassbar

Astra gehört seit Jahren zu den meistinstallierten Themes im offiziellen WordPress-Verzeichnis. Der Erfolg basiert dabei weniger auf besonders auffälligen Designs als auf einer sauberen technischen Grundlage: Das Theme ist sehr schlank aufgebaut und verzichtet auf unnötige Abhängigkeiten.

Das Standard-Design von Astra.

Page-Builder wie Elementor, Beaver Builder, Brizy und Gutenberg lassen sich mit Astra in der Regel ohne Konflikte einsetzen. Es steht eine große Auswahl an Starter-Templates zur Verfügung, die Ihnen als Ausgangspunkt dienen. Die Vorlagen sparen Zeit beim Projektstart, ersetzen jedoch keine individuelle Anpassung.

Das Konzept hat auch unseren Video-Redakteur Alex überzeugt, der das Theme im Video im Detail vorstellt:

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Was sind die Vor- und Nachteile von Astra?

  • Sehr gute Performance
    Astra konzentriert sich aufs Wesentliche. Die reduzierte Struktur sorgt dafür, dass auch vielbesuchte Websites mit zahlreichen Plugins stabil und performant bleiben.

  • Kompatibilität mit Page-Buildern
    Das Theme funktioniert zuverlässig mit gängigen Page-Buildern. Sie können individuelle Seitenstrukturen umsetzen, ohne durch technische Einschränkungen ausgebremst zu werden. Das gibt Ihnen viel gestalterische Freiheit.

  • Große Auswahl an Starter-Vorlagen
    Die verfügbaren Templates decken viele Branchen und Anwendungsfälle ab, was den Einstieg erleichtert. Das spart Zeit beim Aufbau Ihrer Website.

  • Modularer Aufbau
    Funktionen lassen sich gezielt aktivieren oder deaktivieren. Sie nutzen nur das, was Sie wirklich brauchen. Das hält Ihre Website schlank und übersichtlich.

  • Einfach über Child-Themes erweiterbar
    Astra ist klar strukturiert. Individuelle Anpassungen lassen sich unkompliziert über ein Child-Theme umsetzen.

  • Lernkurve für Einsteiger
    Die vielen Optionen im Customizer können gerade für Anfänger unübersichtlich wirken. Hier verliert man sich schnell in Detailanpassungen.

  • Teilweise generische Starter-Designs
    Die Qualität der Vorlagen schwankt. Einige sind visuell stimmig und durchdacht aufgebaut, andere sind etwas zu generisch.

  • Erweiterte Funktionen sind kostenpflichtig
    Zusätzliche Layout-Optionen, erweiterte Header-Elemente oder größere WooCommerce-Funktionen stehen nur in der Pro-Version zur Verfügung.

Für wen ist Astra geeignet?

Astra ist eine gute Wahl, wenn Sie Wert auf sauberen Code und hohe Geschwindigkeit legen, Ihr Design aber selbst entwickeln möchten. Das Theme kommt Page-Buildern nicht in die Quere, und Layouts lassen sich flexibel anpassen.

Auch für Agenturen ist Astra interessant. Es lässt sich gut als technische Basis für unterschiedliche Kundenprojekte einsetzen und bietet Zugriff auf eine große Auswahl an Templates.

Viele Starter-Templates stehen kostenfrei bereit.

Weniger geeignet ist Astra für Nutzer, die ohne Anpassungen ein vollständig ausgearbeitetes Premium-Design erwarten. Zwar bieten viele Starter-Templates eine solide Ausgangsbasis, doch Feinschliff und individuelle Anpassungen sind in der Praxis fast immer nötig.

Was sind die Unterschiede zur Pro-Version?

Die Pro-Version, die ab 69 USD pro Jahr erhältlich ist, erweitert Astra um zusätzliche Layout- und Design-Optionen. Sie erhalten mehr Header- und Footer-Elemente, präzisere Steuerungsmöglichkeiten für einzelne Seitenbereiche sowie weitere Funktionen für WooCommerce. Laut Hersteller ist der Support für zahlende Kunden rund um die Uhr erreichbar.

Für schlanke WordPress-Websites ist dieser Funktionsumfang in der Regel nicht notwendig. Wenn Sie jedoch komplexere Projekte umsetzen oder tief in Struktur und Layout eingreifen möchten, kann sich die Pro-Version von Astra lohnen.

2.

Neve: Mobilfreundlich und performant

Neve von Themeisle ist ebenfalls ein leichtgewichtiges WordPress-Theme, das konsequent auf Geschwindigkeit und eine saubere technische Struktur ausgelegt ist. Statt mit komplexen Designelementen zu überzeugen, setzt Neve – ähnlich wie Astra – auf eine reduzierte Architektur für möglichst kurze Ladezeiten.

Das WP-Theme Neve in der Standardversion.

Die Basisversion bietet ein minimalistisches Layout, das Sie über den Customizer oder mit einem Page-Builder einfach weiterentwickeln können. Neve ist vollständig kompatibel mit dem Block-Editor sowie mit gängigen Page-Buildern wie Elementor, Brizy oder Beaver Builder.

Das Entwicklerteam veröffentlicht regelmäßig Updates. Auch die kostenlose Version wird aktiv gepflegt – ein Punkt, der bei Gratis-Themes nicht selbstverständlich ist.

Was sind die Vor- und Nachteile von Neve?

  • Gute Basis für SEO und Barrierefreiheit
    Das Theme ist sauber aufgebaut, damit Suchmaschinen Ihre Inhalte leichter erfassen. Gleichzeitig unterstützt Neve gängige Accessibility-Standards. Ihre Website bleibt damit für unterschiedliche Nutzergruppen zugänglich.

  • Hohe Performance
    Neve ist schlank programmiert. Der reduzierte Code sorgt auch dann für kurze Ladezeiten und eine stabile Performance, wenn Sie mehrere Plugins parallel einsetzen.

  • Gute Kompatibilität mit Page-Buildern
    Neve arbeitet zuverlässig mit Page-Buildern zusammen. Sie gestalten Layouts flexibel, ohne dass das Theme Elemente blockiert oder starre Designvorgaben erzwingt.

  • Regelmäßige Updates und Support
    Die Entwickler veröffentlichen kontinuierlich Updates, um Sicherheit und Kompatibilität sicherzustellen. Das gilt auch für die kostenlose Version.

  • Einfache Einrichtung und Konfiguration
    Die Dokumentation ist übersichtlich und führt Sie schnell durch die wichtigsten Schritte. Grundeinstellungen lassen sich zügig vornehmen, ohne dass Sie sich durch komplexe Menüs arbeiten müssen.

  • Demos erfordern zusätzliche Plugins
    Einige Starter-Vorlagen setzen zusätzliche Plugins voraus. Das erhöht den Installationsaufwand und die technische Komplexität Ihrer Website.

  • Begrenzte WooCommerce-Funktionen
    Die Gratis-Version bietet nur grundlegende Shop-Layouts für WooCommerce. Erweiterte Funktionen wie Wunschlisten, Schnellansichten oder zusätzliche Produktoptionen gibt's nur bei Pro.

  • Abhängigkeit von Page-Buildern
    Ohne Page-Builder bleibt der gestalterische Spielraum eingeschränkt. Wenn Sie individuelle Layouts umsetzen möchten, kommen Sie in der Praxis kaum um Tools wie Elementor oder ähnliche Lösungen herum.

Für wen ist Neve geeignet?

Neve richtet sich an Website-Betreiber, die Wert auf Geschwindigkeit und eine saubere technische Basis legen. Besonders kleine Unternehmen oder Freelancer profitieren von der schlanken Architektur. Wenn Sie keine komplexen Layout-Strukturen benötigen, bietet Neve eine passende Grundlage für Ihr WordPress-Projekt.

Kostenfrei integrierte Neve-Layouts.

Weniger geeignet ist Neve für Projekte mit komplexer Navigation oder – wenn Sie ausschließlich die kostenlose Version nutzen – bei stark individualisierten WooCommerce-Anforderungen. Für Shopbetreiber kann sich die Pro-Version lohnen.

Was sind die Unterschiede zur Pro-Version?

Neve Pro ist ab 69 € pro Jahr erhältlich. Die kostenpflichtige Version erweitert das Theme um zusätzliche Header-Elemente wie Sticky oder transparente Header sowie einfach integrierbare Social Icons. Außerdem stehen Ihnen individuelle Layouts für Kategorien und Archive zur Verfügung.

Wie bei Astra gilt: Für eher einfache Websites reicht die kostenlose Version oft aus. Wenn Sie jedoch erweiterte Header-Layouts, Mega-Menüs oder zusätzliche Shop-Funktionen benötigen, könnte ein Upgrade sinnvoll sein.

3.

Blocksy: Modernes, blockbasiertes Design

Das umfangreiche WordPress-Theme Blocksy ist konsequent auf den WordPress-eigenen Block-Editor ausgerichtet. Mit dem integrierten Drag-and-Drop-Header können Sie auch komplexe Header-Strukturen direkt im Customizer umsetzen. Mehrreihige Layouts, transparente Header oder Sticky-Varianten lassen sich ohne zusätzlichen Page-Builder konfigurieren.

Die Standardansicht von Blocksy.

Das Theme bringt bereits einige Optimierungen mit. Dazu zählen integriertes Lazy Loading für Bilder, Schema-Markups für Suchmaschinen sowie erweiterte WooCommerce-Funktionen wie Produkt-Quick-Views oder verschiedene Galerie-Layouts.

Was sind die Vor- und Nachteile von Blocksy?

  • Flexible Design-Steuerung
    Blocksy bietet bereits in der kostenlosen Version viele Anpassungsmöglichkeiten, die bei anderen Themes oft erst in der Pro-Variante freigeschaltet werden.

  • Professionelle Optik ohne Plugins
    Die Designs wirken bereits in der Grundversion ausgereift und modern. Sie benötigen keine zusätzlichen Plugins, um ein ansprechendes Erscheinungsbild umzusetzen.

  • Viele Shopping-Funktionen
    Für WooCommerce-Projekte bringt Blocksy mehrere nützliche Funktionen mit, etwa Produktvorschauen oder einen optimierten Warenkorb. Auch das reduziert den Bedarf an zusätzlichen Plugins.

  • Aktive Weiterentwicklung
    Die Entwickler erweitern Blocksy regelmäßig und passen das Theme kontinuierlich an neue WordPress-Versionen an. So bleiben Kompatibilität und Sicherheit gewährleistet.

  • Höherer Konfigurationsaufwand
    Die Vielzahl an Optionen erfordert Einarbeitung. Ohne klare Vorstellung vom gewünschten Design investieren Sie schnell mehr Zeit als ursprünglich geplant.

  • Unübersichtlich bei komplexen Projekten
    Wenn Sie viele globale und lokale Design-Optionen kombinieren, kann es schnell unübersichtlich werden. Inkonsistente Einstellungen wirken sich dabei direkt auf das Gesamtbild aus.

  • Kein schlankes Basis-Theme
    Blocksy ist kein reines Basis-Theme. Es richtet sich an Nutzer, die aktiv gestalten möchten und Wert auf viele integrierte oder leicht erweiterbare Funktionen legen.

Für wen ist Blocksy geeignet?

Blocksy richtet sich an Nutzer, die ihre Website aktiv gestalten möchten und Wert auf modernes Design sowie eine enge Integration mit dem Block-Editor legen. Wenn Sie mit Gutenberg arbeiten und Layout-Anpassungen direkt im WordPress-System umsetzen möchten, bietet das Theme eine passende Grundlage.

Templates für Blocksy.

Auch für kleine und mittlere Unternehmenswebsites ist Blocksy gut geeignet, insbesondere wenn ein individuell gestalteter Header oder flexible Seitenstrukturen gefragt sind.

Für Einsteiger ist Blocksy aber möglicherweise etwas zu anspruchsvoll. Wenn Sie eine möglichst einfache Lösung suchen oder wenig konfigurieren möchten, gibt es schlankere Themes, die einen unkomplizierteren Einstieg bieten.

Was sind die Unterschiede zur Pro-Version?

Die Pro-Version ist ab 69 US-Dollar pro Jahr erhältlich und erweitert Blocksy um zusätzliche Layout-Optionen, weitere Header-Elemente und zusätzliche Design-Module. Dazu gehören erweiterte Inhaltsblöcke, zusätzliche WooCommerce-Funktionen sowie mehr Möglichkeiten zur gezielten Steuerung einzelner Seitenbereiche.

Zahlenden Kunden stehen zudem weitere Starter-Demos zur Verfügung. Diese sind teilweise umfangreicher ausgearbeitet und decken zusätzliche Branchen und Anwendungsfälle ab.

Die kostenlose Version reicht also für einfache Websites oft aus – doch wenn Sie sehr spezifische Layout-Anforderungen umsetzen wollen oder erweiterte Shop-Funktionen benötigen, bietet Ihnen die Pro-Version deutlich mehr gestalterischen Spielraum.

4.

GeneratePress: Blitzschnell und minimalistisch

GeneratePress ist eines der technisch saubersten Gratis-Themes auf dem Markt. Der Fokus liegt auf Performance und Stabilität - unter anderem durch eine reduzierte Code-Basis. Optisch wirkt das Theme daher eher zurückhaltend.

GeneratePress in der Standardansicht.

Sie erhalten eine einfache Grundstruktur, die Sie über den Customizer, zusätzliche Module oder eigenes CSS weiterentwickeln können. Für komplexere Layouts stellt die Premium-Version modulare Erweiterungen bereit.

Die Website bleibt mit diesem Theme übersichtlich, technisch stabil und lässt sich auch später noch gut anpassen.

Was sind die Vor- und Nachteile von GeneratePress?

  • Schlanke Code-Basis
    Die geringe Dateigröße sorgt für schnelle Ladezeiten und eine stabile Performance auch bei umfangreicheren Installationen.

  • Flexibel erweiterbar
    Über Module, Hooks und Child-Themes passen Sie GeneratePress gezielt an. Starre Theme-Vorgaben stehen Ihnen dabei nicht im Weg.

  • Fokus auf Barrierefreiheit
    Das Theme erfüllt gängige Accessibility-Standards und nutzt strukturiertes HTML. Das erleichtert Suchmaschinen die Indexierung Ihrer Inhalte und verbessert die Zugänglichkeit.

  • Große Community und Dokumentation
    GeneratePress verfügt über eine aktive Nutzerbasis und eine umfangreiche Dokumentation, was den Einstieg und die Weiterentwicklung erleichtert.

  • Schlichtes Standarddesign
    Das Standarddesign in der Gratis-Version ist ziemlich schlicht. Es sind also einige Anpassungen nötig.

  • Viele Komfortfunktionen nur in Premium-Version
    Erweiterte Layout-Optionen, zusätzliche Module und detaillierte Design-Steuerung stehen erst in der kostenpflichtigen Variante zur Verfügung.

  • Weniger fertige Design-Vorlagen
    Im Vergleich zu stärker designorientierten Themes bietet GeneratePress in der kostenlosen Version weniger vorgefertigte Demo-Layouts.

  • Kaum Effekte
    GeneratePress verzichtet bewusst auf auffällige Designelemente. Dafür benötigen Sie zusätzliche Plugins oder individuelle Anpassungen.

Für wen ist GeneratePress geeignet?

GeneratePress eignet sich für Projekte, bei denen Kontrolle wichtiger ist als schöne „Out-of-the-box“-Designs. Wenn Sie eine stabile, performante Basis suchen und bereit sind, Layout und Gestaltung selbst zu entwickeln, ist das Theme einen Blick wert.

Vorgefertigte Templates für GeneratePress.

Für Entwickler und Agenturen ist GeneratePress interessant, weil es sich flexibel erweitern lässt und kaum feste Designvorgaben macht.

Für Einsteiger, die nicht so viel selbst gestalten wollen, könnte das Theme aber zu unspektakulär sein. Wenn Sie eine Website möglichst schnell mit einem fertigen Design online bringen möchten, sind Sie bei einem stärker Template-orientierten Theme besser aufgehoben.

Was sind die Unterschiede zur Pro-Version?

Die Premium-Version ist ab 59 USD pro Jahr erhältlich und erweitert GeneratePress um zusätzliche Layout- und Header-Optionen, Hook-Elemente für Entwickler sowie eine deutlich detailliertere Steuerung von Typografie und Farben.

Mit GeneratePress Premium können Sie einzelne Seitenbereiche gezielter anpassen, etwa durch individuelle Layout-Regeln und zusätzliche Navigationsoptionen. Außerdem stehen Ihnen über 60 weitere Starter-Designs zur Verfügung, die Sie als Grundlage für Ihre Website nutzen können.

5.

Kadence: Business-Theme mit Baukasten

Kadence ist ein modernes WordPress-Theme mit starker Ausrichtung auf Design-Flexibilität, das gut auf den Block-Editor abgestimmt ist. Bereits die kostenlose Version bietet einen vergleichsweise großen Funktionsumfang.

Das Business-Theme Kadence.

Ein zentrales Element ist der integrierte Header- und Footer-Builder. Sie können Navigationsbereiche per Drag-and-drop erstellen, Elemente frei verschieben und unterschiedliche Layouts für Desktop- und Mobilansichten definieren.

Auch für WooCommerce-Nutzer stellt Kadence in der kostenlosen Variante bereits einige Layout-Optionen bereit. Sie können Produktseiten und Shop-Archive anpassen, ohne zwingend zusätzliche Plugins installieren zu müssen.

Was sind die Vor- und Nachteile von Kadence?

  • Umfangreiche Design-Optionen
    Viele Layout- und Stiloptionen stehen Ihnen bereits in der kostenlosen Version des Themes zur Verfügung.

  • Solide WooCommerce-Basis
    Auch für Shops bietet Kadence bereits in der kostenlosen Version viele sinnvolle Layout-Optionen. Sie brauchen also oft keine zusätzlichen Plugins.

  • Enge Gutenberg-Integration
    Kadence ist gut auf den Block-Editor abgestimmt. Sie können Inhalte direkt mit Gutenberg erstellen und strukturieren – ein zusätzlicher Page-Builder ist also kein Muss.

  • Leistungsstarker Header-Builder
    Mit Kadence gestalten Sie Header und Footer direkt im Customizer. Elemente lassen sich frei platzieren und für verschiedene Bildschirmgrößen separat anpassen.

  • Komplexe Konfiguration
    Kadence bietet viele Optionen und Konfigurationsmöglichkeiten im Customizer – da verliert man schnell den Überblick.

  • Starker Fokus auf den Customizer
    Viele Anpassungen erfolgen zentral im WordPress-Customizer. Wenn Sie lieber rein blockbasiert oder mit klar getrennten Layout-Strukturen arbeiten, müssen Sie sich an diese Arbeitsweise erst gewöhnen.

  • Kein schlankes Theme
    Kadence ist kein minimalistisches Theme. Es bringt viele Funktionen mit und ist auf Design-Flexibilität ausgelegt – wenn Sie das nicht brauchen, gibt es einfachere Alternativen.

  • Erweiterte WooCommerce-Funktionen kostenpflichtig
    Wenn Sie größere Anpassungen im Shop vornehmen wollen oder zusätzliche Verkaufsfunktionen benötigen, stoßen Sie mit der kostenlosen Version schnell an Grenzen.

Für wen ist Kadence geeignet?

Kadence eignet sich für Unternehmenswebsites, Freelancer-Projekte und kleinere Online-Shops. Das Theme richtet sich an Nutzer, die viele Design-Möglichkeiten direkt im Theme nutzen möchten, ohne sofort auf eine Pro-Version angewiesen zu sein.

Über 50 kostenfreie Starter-Designs stehen bereit.

Weniger geeignet ist Kadence für Nutzer, die ein bewusst minimalistisches Setup bevorzugen oder möglichst wenige Konfigurationseinstellungen vornehmen möchten.

Was sind die Unterschiede zur Pro-Version?

Die Pro-Version kostet mindestens 69 USD im Jahr und erweitert Kadence um zusätzliche Header-Elemente, erweiterte Layout-Optionen und weitere Design-Module.

Bei Online-Shops ermöglicht Kadence Pro noch detailliertere Anpassungen von Produktseiten und dem gesamten Checkout. Auch bei Typografie und globaler Designsteuerung stehen deutlich mehr Möglichkeiten zur Verfügung.

6.

OceanWP: Vielseitig mit WooCommerce-Fokus

Genau wie Kadence bietet auch OceanWP schon in der kostenlosen Version einen großen Funktionsumfang. Sie erhalten zahlreiche Optionen für Layout, Navigation und WooCommerce-Integration direkt im Theme.

Eine Variante von OceanWP.

Die vielen Funktionen bringen allerdings auch viele Einstellungen mit sich. Wenn Sie das Theme nutzen, sollten Sie bereit sein, sich etwas einzuarbeiten.

Ein klarer Schwerpunkt liegt im E-Commerce. OceanWP unterstützt WooCommerce umfassend und erweitert den Shop um zusätzliche Optionen für Produktseiten, Warenkorb und Checkout.

Was sind die Vor- und Nachteile von OceanWP?

  • Viele Shop-Funktionen
    OceanWP eignet sich besonders gut für WooCommerce-Shop-Websites. Es bietet mehr Möglichkeiten für Shop-Layouts und Funktionen als viele andere Gratis-Themes.

  • Vielseitig einsetzbar
    Das Theme eignet sich nicht nur für Shops oder Unternehmensseiten, sondern auch für andere – auch umfangreichere – Webprojekte.

  • Anpassungen ohne Code möglich
    Viele Layout-Anpassungen setzen Sie direkt im Backend um. Sie müssen nicht mit CSS arbeiten, um Navigation oder Seitenbereiche zu verändern.

  • Erweiterbar durch Add-ons
    OceanWP lässt sich modular erweitern. Sie können Funktionen bei Bedarf ergänzen, statt gleich das Theme wechseln zu müssen.

  • Komplexität durch Funktionsvielfalt
    Durch die vielen Optionen und Einstellungsmöglichkeiten wird die Einrichtung schnell unübersichtlich – besonders für Einsteiger.

  • Mehr Ballast als bei schlanken Themes
    Im Vergleich zu minimalistischen Themes bringt OceanWP deutlich mehr „Ballast“ mit. Das kann sich – je nach Setup – auf die Performance auswirken.

  • Funktionen teilweise ausgelagert
    Einige nützliche Funktionen sind in separate Erweiterungen ausgelagert. Das erhöht den Verwaltungsaufwand und macht die Einrichtung etwas komplizierter.

Für wen ist OceanWP geeignet?

OceanWP eignet sich, wenn Sie möglichst flexibel bleiben und verschiedene Seitentypen kombinieren wollen. Blog, Unternehmenswebsite und WooCommerce-Shop lassen sich mit dem Theme gut in einem System umsetzen.

OceanWP bietet viele unterschiedliche Starter-Templates.

Weniger geeignet ist OceanWP für sehr schlanke oder minimalistische Projekte. Wenn Sie möglichst wenige Einstellungen vornehmen möchten und ein reduziertes Setup bevorzugen, sind einfachere Themes die bessere Wahl.

Was sind die Unterschiede zur Pro-Version?

Die Pro-Version ist ab 35 USD pro Jahr erhältlich und bietet zusätzliche Header-Stile, erweiterte WooCommerce-Optionen sowie zusätzliche Design-Module. Außerdem stehen mehr Layout-Varianten und Funktionen für Navigation und Inhaltsbereiche zur Verfügung.

Für kleinere Websites dürfte die kostenlose Version in vielen Fällen ausreichen. Wenn Sie jedoch spezielle Shop-Funktionen benötigen oder das Layout noch feiner bearbeiten möchten, könnte sich ein Upgrade auf die (relativ günstige) Pro-Version lohnen.

7.

Hello Elementor: Mini-Theme für Elementor

Hello Elementor ist ein extrem schlankes Basis-Theme, das – wie der Name schon sagt – für Elementor entwickelt wurde. Im Gegensatz zu den anderen Themes aus dieser Liste bringt es keinen eigenen Design-Ansatz mit. Es dient primär als Grundgerüst für den Elementor Page-Builder, mit dem Sie Ihre Website komplett selbst gestalten.

Ein Beispieldesign von Hello Elementor.

Sie finden kaum Styling-Vorgaben, keine umfangreichen Layout-Optionen und keine vorgefertigten Designelemente. Hello Elementor soll den Page-Builder nicht einschränken, sondern maximale gestalterische Freiheit ermöglichen.

Was sind die Vor- und Nachteile von Hello Elementor?

  • Extrem schlanke Basis
    Hello Elementor bringt nur das Nötigste mit. Die Installation bleibt leichtgewichtig und bildet eine saubere Grundlage für individuell gestaltete Layouts.

  • Schnelle Ladezeiten
    Durch den geringen Funktionsumfang bleibt die Performance in der Regel sehr stabil, sofern Sie zusätzliche Plugins sparsam einsetzen.

  • Optimiert für Elementor
    Das Theme ist konsequent auf den Elementor Page-Builder abgestimmt. Konflikte zwischen Theme und Builder sind daher selten, da beide vom selben Entwickler stammen.

  • Maximale Gestaltungsfreiheit
    Weil es kaum Designvorgaben gibt, definieren Sie Layout und Stil vollständig selbst. Das Theme greift nicht in Ihre Gestaltung ein. Alternativ können Sie mit Starter-Templates arbeiten.

  • Abhängigkeit von Elementor
    Wenn Sie Hello Elementor einsetzen, binden Sie sich praktisch an Elementor. Ein späterer Wechsel zu einem anderen Page-Builder bedeutet zusätzlichen Aufwand.

  • Keine integrierten Design-Optionen
    Im Vergleich zu anderen Themes fehlen Layout-, Header- oder Blog-Einstellungen. Die gesamte Gestaltung erfolgt über den Builder.

  • Keine Starter-Templates im Theme selbst
    Vorgefertigte Layouts kommen in der Regel aus Elementor und nicht aus dem Theme. Ohne diese Vorlagen starten Sie nahezu bei null.

Für wen ist Hello Elementor geeignet?

Das Theme richtet sich nur an Nutzer, die ihre Website vollständig mit dem Elementor Page-Builder umsetzen möchten. Wenn Sie Layout, Abstände, Typografie und Seitenstruktur komplett im Builder definieren, erhalten Sie mit diesem Theme eine neutrale technische Grundlage ohne störende Vorgaben.

Elementor-Templates für das Hello-Theme.

Für Agenturen und Webdesigner ist Hello Elementor interessant, weil es ihnen maximale Kontrolle über das Frontend gibt. Weil das Theme selbst kaum Styling mitbringt, entstehen weniger Konflikte zwischen Theme und Builder.

Was sind die Unterschiede zur Pro-Version?

Eine klassische Pro-Version des Hello-Elementor-Themes gibt es nicht. Der erweiterte Funktionsumfang kommt über Elementor Pro, also die kostenpflichtige Version des Page-Builders. Diese ist ab 60 € pro Jahr erhältlich.

Mit Elementor Pro stehen zusätzliche Widgets, Theme-Builder-Funktionen, ein Popup-Builder sowie erweiterte WooCommerce-Elemente zur Verfügung. Diese Erweiterungen betreffen jedoch ausschließlich den Builder – nicht das Theme selbst.

Fazit: Welches Theme erfüllt Ihre Anforderungen?

Welches Theme das beste für Ihre WordPress-Website ist, hängt vor allem davon ab, was Sie damit vorhaben. Eine einfache Website für Ihr Unternehmen stellt andere Anforderungen als ein umfangreicher Online-Shop.

Die Auswahl an Themes ist riesig, was natürlich einer der Vorteile von WordPress ist. Aus unserer Sicht sind unter anderem diese sieben Themes eine gute Wahl:

  • Astra und Neve sind gute Allrounder für alle, die flexibel arbeiten wollen.

  • Blocksy und Kadence richten sich an Nutzer, die aktiv gestalten und viele Design-Optionen nutzen möchten.

  • GeneratePress ist eine gute Wahl, wenn Sie Wert auf sauberen Code und hohe Geschwindigkeit legen.

  • OceanWP ist vor allem dann interessant, wenn Sie einen WooCommerce-Shop umsetzen möchten.

  • Hello Elementor ist für Elementor-Nutzer gedacht, die ihre Website komplett selbst mit dem Page-Builder gestalten möchten.

Für viele Projekte reicht die Gratis-Variante dieser Themes absolut aus. Die Pro-Versionen werden relevant, sobald Sie mehr Layout-Optionen, zusätzliche Shop-Funktionen oder sonstige erweiterte Funktionen benötigen, die vom Gratis-Tarif nicht abgedeckt werden.

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Simon Stich arbeitet als IT-Journalist und Webentwickler mit Schwerpunkt WordPress. Sein eigenes Unternehmen hat er 2009 gegründet. Nach mehreren Stationen im In- und Ausland lebt er heute in Freiburg im Breisgau.
Geprüft durch: Janis von Bleichert
Janis von Bleichert hat Wirtschaftsinformatik an der TU München und Informatik an der TU Berlin studiert. Er ist seit 2006 selbständig und ist der Gründer von EXPERTE.de. Er schreibt zu den Themen Hosting, Software und IT-Security.
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