gut
Trotz kosmetischer Schwächen und gelegentlicher Bezahlschranken bietet Cloudways erstklassige Performance, umfangreiche Funktionen und Flexibilität, was es zu einer guten Wahl für erfahrene Entwickler macht.
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Performance
Note 1,3
Support
Note 1,7
Sicherheit
Note 2,0
Technik & Features
Note 2,0
Einrichtung & Bedienung
Note 2,3
WordPress Hosting

Cloudways WordPress Hosting Test: Die beste Wahl für Ihre Website?

Letzte Aktualisierung
19. Juni 2023
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WordPress ohne Verwaltungs-Stress? Genau das ermöglicht Managed WordPress Hosting. Mittlerweile gibt es zahlreiche Anbieter, die spezielle Hosting-Pakete für WordPress-Projekte zur Verfügung stellen. Cloudways ist einer davon.

Wie sich Cloudways in Sachen Performance, Sicherheit und Funktionsumfang im Vergleich zu anderen Hosting-Lösungen schlägt, lesen Sie in unserem Test.

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Was ist Cloudways?

Cloudways* ist ein Webhosting-Unternehmen aus Malta, das 2012 gegründet wurde und seit 2022 zum Cloud-Infrastrukturanbieter DigitalOcean gehört. Heute beziehen mehr als 570.000 Websites ihr Hosting über Cloudways. Ein besonderer Fokus des Unternehmens liegt auf Agenturen und E-Commerce-Betreibern, doch natürlich eignen sich die Hosting-Pakete für Projekte jeder Art.

Das Besondere an Cloudways: Die Hosting-Plattform betreibt nicht ihre eigene Infrastruktur, sondern nutzt Partnerschaften mit anderen Hosting-Providern, um Kunden die Wahl zu geben, wo sie ihre Websites hosten möchten. Zur Auswahl stehen DigitalOcean, Vultr, Linode, AWS und Google Cloud.

Cloudways verspricht eine exzellente Mischung aus Performance, Sicherheit und Skalierbarkeit zu einem „unschlagbaren“ Preis. Was an diesen Versprechen dran ist, verrät unser Test.

Cloudways WordPress Hosting Test

Testergebnis
1,9
gut
zum Anbieter*
Performance
Note 1,3
Support
Note 1,7
Sicherheit
Note 2,0
Technik & Features
Note 2,0
Einrichtung & Bedienung
Note 2,3
  • Exzellente Performance
    In unserem Performance-Test punktete Cloudways mit hervorragenden Antwortzeiten und perfekter Uptime und konnte damit die meisten Konkurrenten hinter sich lassen.

  • Viele Funktionen und Konfigurierungsmöglichkeiten
    Cloudways ist bis an den Rand mit Funktionen vollgepackt und bietet auch erfahrenen Nutzern viele Konfigurationsmöglichkeiten im Backend, die es bei anderen Hosting-Diensten nicht gibt.

  • Mehrere Infrastruktur-Anbieter zur Auswahl
    Cloudways hat Partnerschaften mit DigitalOcean, Vultr, Linode, AWS und Google Cloud. Sie können zu Beginn auswählen, welchen Infrastruktur-Anbieter Sie für Ihr WordPress-Projekt nutzen möchten.

  • Schneller Support
    Wir warteten nie länger als ein paar Minuten auf Antworten vom Cloudways-Support.

  • Funktionale Bedienung
    Die Cloudways-Benutzeroberfläche ist nicht sonderlich kompliziert, aber auch nicht so intuitiv und hübsch wie die Dashboards der Konkurrenz.

  • Benutzeroberfläche nur auf Englisch
    Leider wurde der Kundenbereich von Cloudways bisher nicht ins Deutsche lokalisiert.

  • Viele Bezahlschranken
    Leider stoßen Sie bei Cloudways immer wieder auf Bezahlschranken. Um erweiterte Funktionen wie ein CDN, eine Firewall oder DDoS-Schutz freizuschalten, müssen Sie extra zahlen.

1.

Einrichtung & Bedienung

Weil Cloudways die Infrastruktur nicht selbst bereitstellt, sondern von anderen Hosting-Diensten bezieht, müssen Sie während der Registrierung zunächst auswählen, wo Sie Ihren Server betreiben möchten. Fünf Anbieter stehen zur Auswahl, darunter auch die Cloudways-Mutterfirma DigitalOcean.

Die Wahl des Infrastruktur-Anbieters bestimmt dabei auch die monatlichen Kosten Ihrer Managed WordPress-Lösung (mehr dazu im Kapitel Preis). Wir entscheiden uns für die günstigste Option, DigitalOcean, und wählen einen Server in Frankfurt.

Bei der Registrierung müssen Sie auswählen, bei welchem Anbieter Sie Ihre Server betreiben möchten.

Im Anschluss landen Sie im Kundenmenü von Cloudways, das zum Testzeitpunkt leider nur auf Englisch verfügbar war. Auf der Startseite finden Sie eine Liste Ihrer Server, sowie ein kurzes Tutorial und ein paar Anleitungen. Oben links sehen Sie einen Schieberegler, mit dem Sie zwischen den zwei wichtigsten Bereichen navigieren: Ihren Servern und Ihren Anwendungen.

Um Ihre WordPress-Instanz aufzurufen – die von Cloudways automatisch installiert wird – navigieren Sie über den Schieberegler einfach zum Bereich „Applications“. Klicken Sie auf den Eintrag Ihrer WordPress-Seite, um ein Verwaltungsmenü mit allen wichigen WordPress-Einstellungen zu öffnen.

Im Bereich „Applications“ finden Sie Ihre WordPress-Installationen aufgelistet.

Verwaltung Ihrer WordPress-Seite

Der WordPress-Unterbereich ist logisch strukturiert: Über das Menü links navigieren Sie zu den verschiedenen Funktionen und Einstellungen, von der Zuordnung Ihrer SSL-Zertifikate bis zu der Verwaltung Ihrer Backups.

Das Startfenster „Access Details“ verschafft Ihnen eine Überblick über die wichtigsten Informationen zu Ihrer Installation. Hier finden Sie die URL Ihrer WordPress-Website, die Anmeldedaten für das WordPress-Admin-Panel samt Link, sowie Zugang zu Ihrer Datenbank.

Das Startfenster der WordPress-Verwaltung liefert alle wichtigen Informationen auf einen Blick.

WordPress-Website zu Cloudways migrieren

Sie haben schon eine WordPress-Website, sind jedoch mit Ihrem alten Provider nicht zufrieden und möchten sie deshalb zu Cloudways migrieren? Dann können Sie entweder eine WordPress-Migration durch das Cloudways-Team beantragen oder das hauseigene Migrations-Plugin nutzen, um den Umzug manuell vorzunehmen.

Beide Optionen sind kostenlos – zumindest beim ersten Mal, denn Cloudways spendiert jedem Account eine kostenlose Migration durch den integrierten Migrations-Service. Sie erreichen ihn im „Add-ons“-Bereich, den Sie über einen Klick aufs Grid-Icon oben rechts finden. Öffnen Sie hier die „Application Migration“, um die Migration in die Wege zu leiten.

Beim ersten Mal ist die Migration einer Website zu Cloudways über den eingebauten Migrations-Service kostenlos.

Aber auch die Migration per Plugin ist unkompliziert: Loggen Sie sich dafür zunächst im WordPress-Admin-Panel Ihrer existierenden Website ein und installieren Sie das Cloudways WordPress Migrator-Plugin. Dann folgen Sie einfach den Anweisungen. Alle Informationen, die Sie dafür benötigen, finden Sie im Control Panel Ihrer Cloudways-WordPress-Installation.

Mit dem Cloudways WordPress Migrator-Plugin können Sie Ihre Website manuell migrieren.

Nicht hübsch – aber macht, was es soll

Insgesamt kamen wir im Control Panel von Cloudways nach ein bisschen Einarbeitung gut zurecht: Die Aufteilung in die Bereiche Server und Anwendungen ist sinnvoll, die Untermenüs sind gut strukturiert und die Funktionen sind logisch gruppiert. Die Registrierung und Installation dauerte zudem nur wenige Minuten, nervige Wartezeiten gab es nicht.

Mehr als funktional ist die Cloudways-Benutzeroberfläche aber auch nicht: Ästhetisch machen viele andere Hosting-Dienste eine deutlich bessere Figur, und der ohnehin triste Look wirkt durch manche Elemente, beispielsweise das ständig eingeblendete Referall-Programm in der oberen Menüleiste, etwas billig. Dazu kommt die fehlende deutsche Lokalisierung, die Cloudways für deutschsprachige Kunden weniger interessant macht.

zum Anbieter*
Einrichtung & Bedienung
Note 2,3
2.

Technik & Features

Eine Managed WordPress Hosting-Lösung hat den Vorteil, dass die technische Infrastruktur zu 100 % auf WordPress optimiert ist. Darüber haben Sie Zugriff zu vielen praktischen Funktionen, um die Sie sich andernfalls selbst kümmern müssten – beispielsweise mithilfe entsprechender Plugins.

Die Cloudways-Entwickler sind auf den hauseigenen PHP-Tech-Stack so stolz, dass sie ihm einen eigenen Namen spendiert haben: Der „Thunderstack“ soll durch die einzigartige Kombination seiner Technologien eine „schockierend gute“ Performance liefern. So sieht er aus:

Der PHP-Stack von Cloudways hat einen eigenen Namen: Thunderstack (Quelle: Cloudways).

Wir haben uns den Thunderstack noch einmal im Detail angeschaut.

Cloudways kombiniert Server- und Datenbank-Technologien

Apache und NGINX sind beiden beliebtesten Webserver für WordPress-Projekte. Cloudways findet, dass beide Technologien ihre Vor- und Nachteile haben und setzt deshalb auf eine Kombination der beiden Open-Source-Server.

Auch bei den Datenbanken zeigt sich Cloudways flexibel: Im Thunderstack kommen sowohl MySQL- als auch MariaDB-Datenbanken zum Einsatz, sodass Sie Ihren Favoriten selbst auswählen können.

Wenn Sie direkt auf Ihre Datenbank zugreifen möchten, können Sie den eingebauten Datenbank-Manager von Cloudways nutzen. Sie finden ihn in den „Access Details“, also der Startseite der Verwaltung Ihrer WordPress-Instanz.

Das Datenbank Management Panel von Cloudways.

PHP 8.2 mit Versionswahl

Weil jede neue PHP-Version neue Performance- und Sicherheitsfunktionen bringt, sollten WordPress-Hoster mit Updates nie zu lange warten. Zum Testzeitpunkt war Cloudways einer der wenigen Anbieter, die sogar die allerneueste PHP-Version 8.2 unterstützten.

Standardmäßig war bei uns nach der Installation eine ältere Version eingestellt. Der Wechsel ist jedoch unkompliziert: Rufen Sie das Server Management-Menü Ihres Servers auf und navigieren Sie im Menüpunkt „Settings & Packages“ zum Tab „Packages“.

CloudWays unterstützt die neuesten PHP-Versionen.

Auf Profis, die wissen, was sie tun, warten „Settings & Packages“-Menü noch viele weitere Einstellungen auf Server-Ebene – vom PHP Memory Limit bis zur Datenträgerbereinigung.

Serverseitiges Caching sorgt für Performance-Schübe

Caching ist wichtig, weil es die Ladezeiten Ihrer Website beschleunigt und die Last auf Ihre Server reduziert. Cloudways verfügt über ein mehrschichtiges, serverseitiges Caching mit Varnish, Redis und Memcached.

  • Varnish ist ein Reverse Proxy-Tool, das als Mittelsmann zwischen Ihrem Server und den Besucher-Clients agiert und Elemente zwischenspeichert, damit sie bei erneuten Besuchen nicht neu geladen werden müssen.

  • Redis ist ein Open Source Datenspeicher, der beispielsweise das Caching von Datenbanken unterstützt.

  • Memcached ist eine Datenbank-Caching-Lösung, mit der Sie die Performance dymanischer Seiten verbessern.

Ein- und ausschalten können Sie die Caching-Lösungen in den Server-Einstellungen von Cloudways. Hier finden Sie auch ein paar erweiterte Einstellungen, beispielsweise lässt sich im Tab „Advanced“ die Cache-Lifetime festlegen.

Cloudways gibt der Performance Ihrer Website mit serverseitigem Caching einen Boost.

Soviel zur Theorie – doch wie sieht es in der Praxis aus? Wie sich diese Funktionen auf die Performance von Cloudways auswirken, lesen Sie im Performance-Kapitel dieser Rezension.

Weitere Cloudways-Funktionen

Die Liste an Funktionen bei Cloudways ist lang. Hier sind einige Highlights, die wir bisher nicht erwähnt haben:

  • Staging-Umgebungen: Sie können in der WordPress-Verwaltung unter „Staging Management“ mit nur einem Klick eine Staging-Umgebung einrichten, wo sich Änderungen unverbindlich testen lassen, ehe Sie sie live schalten.

  • SFTP, SSH und WP-CLI: Mit SFTP- und SSH-Zugängen können Sie sicher auf die Daten Ihrer WordPress-Installation zugreifen. Das Kommandozeilen-Tool WP-CLI wird ebenfalls unterstützt.

  • Multisites: Mit Cloudways lassen sich auch Multisite-Projekte verwirklichen, bei denen mehrere Websites in einer einzigen WordPress-Instanz laufen. Dafür gibt es jedoch gesonderte Tarife.

  • Eingebautes Klonen: Sie möchten schnell ein neues WordPress-Projekte starten? Dabei hilft die Klonen-Funktion, mit der Sie mit wenigen Klicks eine neue Website aus einem Backup klonen.

  • Statistiken: Im Bereich „Monitoring“ hat Cloudways einige wichtige Statistiken, beispielsweise zum Traffic, der PHP-Performance oder Ihren Cron Jobs, zusammengestellt.

  • Voller Plugin-Zugriff: Viele Hosting-Dienste sperren aus Kompatibilitäts- oder Sicherheitsgründen bestimmte Plugins. Nicht so Cloudways – hier sind alle Plugins erlaubt.

Neben den standardmäßig verbauten Features gibt es zudem auch ein paar kostenpflichtige Add-ons, die Sie direkt über das Cloudflare Control Panel installieren können. Erwähnenswert ist beispielsweise Cloudflare Enterprise: Die Lösung umfasst sowohl Performance-Features wie ein Content Delivery Network (CDN) als auch Sicherheitsfunktionen wie eine Web Application Firewall (WAF).

Mit kostenpflichtigen Add-ons können Sie den Funktionsumfang noch erweitern.

Keine E-Mails und Domains

Während viele WordPress Hoster mittlerweile auch Inklusivdomains und E-Mail-Funktionen abdecken, müssen Sie sich als Cloudways-Kunde um Domains und E-Mail-Hosting selbst kümmern. Letzteres ist beispielsweise durch Integrationen mit Google Workspace oder Zoho Mail möglich.

Insgesamt hat Cloudways einen ordentlichen Funktionsumfang und bietet besonders für Bastler und Profis mehr Einstellungen als andere WordPress-Hoster. Manche Features, die bei Konkurrenten standardmäßig integriert sind, beispielsweise ein CDN oder eine eingebaute Domainregistrierung, fehlen hier jedoch oder sind nur kostenpflichtig verfügbar. Wer sich ein „All in One“-Paket wünscht, sollte sich also anderswo umsehen.

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Technik & Features
Note 2,0
3.

Sicherheit

Ein weiterer Vorteil von Managed WordPress sind eingebaute Sicherheitsfunktionen. Hier deckt Cloudways zunächst das Standard-Repertoire ab: In allen Tarifen sind kostenlose SSL-Zertifikate von Let’s Encrypt abgedeckt, die Sie im Application Management Panel verwalten. Hier lassen sich natürlich auch externe SSL-Zertifikate einbinden.

In jedem Cloudways-Tarif gibt es kostenlose SSL-Zertifikate von Let’s Encrypt dazu.

Malware-Schutz durch Bot Protection

Der in allen Tarifen integrierte Malware-Schutz von Cloudways heißt Bot Protection. Er lässt sich in der WordPress-Verwaltung im gleichnamigen Untermenü aktivieren.

Bot Protection schützt Sie unter anderem vor Brute-Force-Angriffen, Web Scraping oder Wörterbuchangriffen. Die Lösung erkennt bösartigen Traffic, Login-Versuche von Hackern und weitere verdächtige Signale und blockiert sie automatisch. In einem übersichtlichen Dashboard sehen Sie genau, welche Traffic Requests erlaubt und blockiert wurden.

Sie müssen die Lösung aber erst in der WordPress-Verwaltung aktivieren:

Bot Protection ist der in allen Tarifen eingebaute Malware-Schutz von Cloudways.

Premium-Sicherheit hat ihren Preis

Leider legt uns Cloudways erneut ein paar Bezahlschranken in den Weg, hinter denen sich Funktionen verstecken, die anderswo Teil der Standardausstattung sind. Automatische Updates von WordPress, Plugins und Themes gibt es nur über das SafeUpdates-Add-on, das pro Anwendung extra kostet.

Dassebe gilt für Features wie die Web Application Firewall oder DDoS-Schutz, welche nur über die bereits erwähnte Cloudflare-Lösung integriert werden können. Um mit Cloudways eine wirklich eine rundum sichere WordPress-Website zu hosten, müssen Sie also etwas mehr bezahlen, als es zunächst den Anschein hat.

Backups bei Cloudways

Nichts extra kosten automatische Backups – und hier bietet Cloudways sogar deutlich mehr Einstellungsmöglichkeiten als viele andere Hosting-Dienste.

In den Backup-Einstellungen, die Sie im Server Management unter „Backups“ finden, lassen sich Backup-Frequenz (von stündlich bis wöchentlich) und Aufbewahrungszeit (1–4 Wochen) von Server-Backups individuell festlegen. Auch die genaue Uhrzeit, wann ein automatisches Backup vorgenommen werden soll, können Sie angeben.

Darüber hinaus sind auch manuelle On-Demand-Backups kein Problem, die Sie mit einem einzigen Mausklick im gleichen Menü anlegen.

Cloudways bietet umfangreiche Backup-Einstellungen.

Sie möchten nur die Dateien und Datenbanken Ihrer jeweiligen WordPress-Installation sichern? Diese Option finden Sie in der WordPress-Verwaltung im Menüpunkt „Backup And Restore“. Hier können Sie auch bestehende Backups mit einem Klick wiederherstellen.

Insgesamt punktet Cloudways mit flexiblen Backup-Einstellungen und soliden Sicherheitsstandards, verfrachtet aber mehr Funktionen hinter die Bezahlschranke als die Konkurrenz.

zum Anbieter*
Sicherheit
Note 2,0
4.

Performance

Die Performance aller Hosting-Dienste aus unserem Test haben wir anhand der vier wichtigsten Performance-Faktoren über einen Zeitraum von sechs Wochen geprüft. Damit die Ergebnisse vergleichbar sind, haben wir dafür bei jedem Anbieter einen Tarif gewählt, der unserem Richtwert von 20 € am nächsten kommt. Bei Cloudways fiel unsere Wahl deshalb auf den Tarif „DigitalOcean 2GB“.

Antwortgeschwindigkeit (Time to First Byte)

Das Zeitintervall, bis der Server das erste Byte der Webseite an den Nutzer liefert, wird als Time to First Byte bezeichnet. Diese Antwortgeschwindigkeit ist ein guter Indikator dafür, wie leistungsfähig der Server ist.

Wir haben die TTFB über sechs Wochen mit deaktiviertem Cache getestet, um herauszufinden, wie konstant die Performance ist und ob es zu Schwankungen kommt – beispielsweise wegen anderen Websites, die auf dem Server liegen.

In der folgenden Grafik sehen Sie die Entwicklung der Time to First Byte in unserem sechswöchigen Testzeitraum anhand der jeweils schlechtesten Antwortzeit pro Stunde. Zwar gibt es immer wieder Ausschläge, die auf längere Antwortgeschwindigkeiten hindeuten, doch die Baseline ist bei Cloudways sehr niedrig:

Die Time To First Byte bei Cloudways im Zeitverlauf.

Insgesamt punktet Cloudways mit einer sehr guten Time to First Byte und war in unserem Testzeitraum sogar der in dieser Hinsicht „schnellste“ Hosting-Dienst:

Antwortgeschwindigkeit (Time to First Byte)
AnbieterTTFB
Cloudways0,13 s 
Flywheel0,13 s 
WordPress.com0,20 s 
Raidboxes0,21 s 
WP Engine0,21 s 
Siteground0,22 s 
DomainFactory0,23 s 
dogado0,24 s 
IONOS0,27 s 
Kinsta0,31 s 
GoDaddy0,34 s 
HostPress0,37 s 
Hostinger0,49 s 
Strato0,85 s 

Pagespeed (Largest Contentful Paint)

Als Nächstes messen wir den Largest Contentful Paint (LCP). Er gibt an, wie viel Zeit vergeht, bis das größte bzw. wichtigste Inhaltselement einer Seite fertig geladen ist.

Die Messzahl ist ein guter Indikator für das Zusammenspiel aller Performance-Optimierungen, weil sie auch Bilder, JavaScript und CSS berücksichtigt. Auch deshalb ist sie Teil von Googles Core Web Vitals, mit denen die Suchmaschine die Benutzerfreundlichkeit von Websites misst.

Wir haben sechs Wochen lang anhand des LCP mehrmals pro Tag einen Pagespeed-Test (mit aktivem Cache) durchgeführt. Hier das Ergebnis:

Der LCP war bei Cloudways im Testzeitraum sehr konstant.

An die Pole Position hat es Cloudways in dieser Kategorie nicht geschafft, trotzdem ist alles im grünen Bereich, was für einen durchwegs guten LCP spricht:

Pagespeed (Largest Contentful Paint)
AnbieterTTFB
Flywheel0,98 s 
Siteground0,98 s 
dogado1,06 s 
IONOS1,09 s 
Kinsta1,16 s 
Cloudways1,17 s 
WP Engine1,17 s 
HostPress1,18 s 
Hostinger1,30 s 
DomainFactory1,36 s 
WordPress.com1,36 s 
GoDaddy1,38 s 
Raidboxes1,50 s 
Strato1,92 s 

Lasttest (50 User gleichzeitig)

Beim Lasttest überprüfen wir, wie sich eine Website verhält, wenn plötzlich die Besucherzahl steigt. Server könnten Schwierigkeiten damit haben, eine größere Besucherlast zu stemmen, was möglicherweise zu längeren Wartezeiten und einer schlechteren Benutzererfahrung führt – das möchten Sie als Website-Betreiber natürlich vermeiden.

Wir haben uns angeschaut, was passiert, wenn 50 User gleichzeitig eine bei Cloudways gehostete Website besuchen. Den Test haben wir einmal mit aktiviertem Cache durchgeführt, einmal ohne.

Beim Test mit aktiviertem Cache kam es bei Cloudways – wie bei allen Anbietern aus unserem Vergleich – auch bei größeren Besucherzahlen zu keinerlei Problemen. Bei ausgeschaltetem Cache stiegen hingegen die Wartezeiten dementsprechend an, wie Sie an der folgenden Grafik erkennen können:

Als viele Nutzer auf die ungecachte Seite auf einmal zugriffen, stieg die Antwortzeit leider etwas an.

Trotz der gestiegenen Antwortzeiten: Cloudways lieferte auch im Lasttest eine insgesamt solide Leistung ab, doch andere Anbieter waren noch schneller:

Lasttest (50 User gleichzeitig)
AnbieterTTFB
WordPress.com0,16 s 
Hostinger0,21 s 
Siteground0,21 s 
Strato0,24 s 
WP Engine0,26 s 
DomainFactory0,40 s 
GoDaddy0,54 s 
dogado1,28 s 
Cloudways1,64 s 
HostPress2,00 s 
IONOS2,22 s 
Kinsta2,37 s 
Flywheel3,38 s 
Raidboxes6,94 s 

Verfügbarkeit (Uptime)

Im letzten Performance-Test messen wir die Uptime von Cloudways, also die Zeit, in der unsere Website im 6-Wochen-Testzeitraum auch wirklich verfügbar war. Dies haben wir einmal pro Minute überprüft.

Wir wünschen uns dabei eine Zahl, die bis auf die Ziffern hinter dem Komma so nah an der 100 ist wie möglich. Denn selbst eine Uptime von immerhin 99,5 % würde bedeuten, dass unsere Website mehr als dreieinhalb Stunden pro Monat nicht erreichbar ist.

Glücklicherweise kam es in unserem Test bei Cloudways zu keinerlei Ausfällen:

Verfügbarkeit (Uptime)
AnbieterTTFB
WP Engine100 % 
WordPress.com100 % 
Strato100 % 
Raidboxes100 % 
IONOS100 % 
HostPress100 % 
Cloudways100 % 
Kinsta99,99 % 
DomainFactory99,99 % 
Siteground99,98 % 
GoDaddy99,98 % 
dogado99,89 % 
Hostinger99,83 % 
Flywheel99,78 % 

Die Leistung im Lasttest war nicht ideal, doch davon abgesehen bestand Cloudways jeden unserer Performance-Tests mit Bravour – und ist im Vergleich somit einer der schnellsten und zuverlässigsten Hosting-Dienste auf dem Markt:

AnbieterTTFBPagespeedLasttestUptimeGesamtnote
WP Engine
0,21 s
1,17 s
0,26 s
100 %
1,0
Siteground
0,22 s
0,98 s
0,21 s
99,98 %
1,0
WordPress.com
0,20 s
1,36 s
0,16 s
100 %
1,3
Cloudways
0,13 s
1,17 s
1,64 s
100 %
1,3
DomainFactory
0,23 s
1,36 s
0,40 s
99,99 %
1,3
IONOS
0,27 s
1,09 s
2,22 s
100 %
1,7
GoDaddy
0,34 s
1,38 s
0,54 s
99,98 %
1,7
HostPress
0,37 s
1,18 s
2,00 s
100 %
1,7
Kinsta
0,31 s
1,16 s
2,37 s
99,99 %
1,7
dogado
0,24 s
1,06 s
1,28 s
99,89 %
1,7
Raidboxes
0,21 s
1,50 s
6,94 s
100 %
2,0
Hostinger
0,49 s
1,30 s
0,21 s
99,83 %
2,3
Flywheel
0,13 s
0,98 s
3,38 s
99,78 %
2,3
Strato
0,85 s
1,92 s
0,24 s
100 %
2,7
zum Anbieter*
Performance
Note 1,3
5.

Support

Support ist im Cloudways-Dashboard immer nur einen Klick entfernt. Wenn Sie rechts auf den „Need a hand“-Button klicken, öffnet sich ein Hilfefenster, das Sie zu den Kontaktmöglichkeiten und den Support-Inhalten führt.

Direkten Support gibt es rund um die Uhr über den eingebauten Live-Chat und über ein Ticket-System. Im Chat mussten wir zunächst einige Fragen eines Chatbots beantworten und wurden dann in unter einer Minute zu einer Mitarbeiterin durchgestellt. Jene beantwortete unsere Fragen zu unserer Zufriedenheit, auch wenn wir das Gefühl hatten, dass sie nur vorbereitete Antworten auf bestimmte Stichworte lieferte.

Per Support-Ticket dauerte es ebenfalls nur ein paar Minuten, bis eine Antwort in unser Postfach flatterte. Erneut wurden unsere Fragen zufriedenstellend, wenn auch etwas knapp, beantwortet.

Hilfe vom Cloudways-Team gibt es per Chat und Support-Ticket.

Cloudways bleibt sich auch beim Support treu und belohnt Extra-Zahlungen mit Extra-Hilfe. Es gibt nämlich zwei kostenpflichtige Support-Add-ons, die zusätzliche Unterstützung freischalten. Im Advanced-Paket greift Ihnen das Cloudways-Team auch bei der Server-Konfigurierung unter die Arme, im Premium-Paket erhalten Sie Hilfe per Telefon und über einen privaten Slack-Channel.

Cloudways Support-Zentrum

Sie begeben sich lieber selbst auf die Suche nach Antworten auf Ihre Probleme? Natürlich stellt Cloudways viele praktische Ressourcen dafür bereit. Neben einer gut ausgestatteten Knowledgebase, in der anschauliche Artikel mit Screenshots und Hyperlinks warten, finden Sie auf der Cloudways-Website auch E-Books, Webinare und einen Blog.

Cloudways bietet viele Support-Inhalte – aber nur auf Englisch.

Cloudways-Mitarbeitende waren in unserer Erfahrung schnell zur Stelle und auch die Support-Ressouren überzeugen mit Qualität und Quantität. Ein großer Nachteil für Kunden aus Deutschland: Leider gibt es keinerlei deutschsprachige Hilfe, weder in Form von Direktsupport noch in Anleitungen.

zum Anbieter*
Support
Note 1,7
6.

Preis

Die Tarifauswahl ist bei Cloudways etwas komplizierter als bei der Konkurrenz. Schließlich beziehen Sie das Hosting über einen Infrastruktur-Service wie DigitalOcean, AWS oder Google Cloud. Wie viel Sie monatlich bezahlen, hängt also davon ab, welchen Anbieter und welche Server-Ressourcen Sie auswählen.

Die einzelnen Tarife der Cloud-Anbieter unterscheiden sich unter anderem beim Speicherplatz, der Anzahl der CPU-Kerne, der Bandbreite und beim verfügbaren RAM. Was die von Cloudways bereitgestellten Features angeht, gibt es hingegen keine Unterschiede.

Eine Übersicht der Tarife von Cloudways finden Sie hier:

DO 1GB RAMDO 2GB RAMDO 4GB RAM
Monatlicher Effektivpreis 10,28 € 22,43 € 42,99 €
Vertragslaufzeit (Monate) 0 0 0
Inklusive
WP Installationen unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt
Speicherplatz 25 GB 50 GB 80 GB
Domains 0 0 0
Datenbanken unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt
SSL-Zertifikate unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt
Features
SSD Speicher
SSD Datenbank
HTTP/2
SSH
externe Domains
automatisches Backup
Cronjobs

Sie suchen einen möglichst günstigen Tarif für Ihre WordPress-Seite? Unser Preisvergleich zeigt die jeweils günstigsten Hosting-Pakete für WordPress aller Anbieter aus unserem Test:

1.
WordPress.com
Kostenlos
0,00 €
Preis pro Jahr
2.
Hostinger
Premium
35,88 €
Preis pro Jahr
3.
GoDaddy
Basic
47,88 €
Preis pro Jahr
4.
STRATO
WP Starter
51,00 €
Preis pro Jahr
5.
DomainFactory
Basic
52,88 €
Preis pro Jahr
6.
IONOS
Start
54,00 €
Preis pro Jahr
7.
dogado
WordPress S
59,88 €
Preis pro Jahr
8.
SiteGround
StartUp
106,96 €
Preis pro Jahr
9.
Cloudways
DO 1GB RAM
123,36 €
Preis pro Jahr
10.
Flywheel
Tiny
140,19 €
Preis pro Jahr
11.
RAIDBOXES
Mini
214,20 €
Preis pro Jahr
12.
WP Engine
Startup
224,30 €
Preis pro Jahr
13.
Kinsta
Starter
327,10 €
Preis pro Jahr
14.
HostPress
Starter
357,00 €
Preis pro Jahr