Schnellstes WordPress Hosting 2026: Welcher Hoster liefert die beste Performance?
Nichts macht Ihre WordPress-Website bei Besuchern so schnell unbeliebt wie lange Ladezeiten oder Komplettausfälle. Bei der Auswahl des passenden WordPress-Hosters ist dessen Performance deshalb ein besonders wichtiges Kriterium. Doch welcher Hoster ist am schnellsten?
In unserem großen WordPress-Hosting-Vergleich haben wir 14 beliebte Provider mehreren intensiven Leistungstests unterzogen. Wir verraten, auf welche Messzahlen wir dabei besonders geachtet haben – und welche Hosting-Dienste die beste Performance lieferten.

Der EXPERTE.de Performance-Test für WordPress-Hoster
Wir haben die Anbieter aus unserem Test über einen Zeitraum von sechs Wochen in vier Performance-Tests geprüft. Bevor wir unsere Testsieger präsentieren, stellen wir die einzelnen Tests und ihre Bedeutung kurz vor:
Test: Antwortgeschwindigkeit (TTFB)
Die Antwortgeschwindigkeit der Server messen wir anhand der Time to First Byte (TTFB). Dabei handelt es sich um eine Messzahl, die das Zeitintervall zwischen dem Absenden einer Anfrage und dem Empfang des ersten Bytes an Daten ausdrückt. Sie ist somit ein guter Indikator für die generelle Leistungsfähigkeit des Servers: Je geringer die Antwortzeit, desto besser.
Wir testen die Antwortgeschwindigkeit über sechs Wochen mit deaktiviertem Cache. So finden wir nicht nur heraus, ob sie im Laufe der Zeit schwankt, sondern erhalten auch einen repräsentativen Durchschnittswert, anhand dessen wir die Leistung der Anbieter vergleichen können.
Hier ist das Ergebnis für die 14 Anbieter aus unserem Test:
| Antwortgeschwindigkeit (TTFB) | |
|---|---|
![]() | 0,186 s |
![]() | 0,23 s |
![]() | 0,232 s |
![]() | 0,264 s |
![]() | 0,266 s |
![]() | 0,271 s |
![]() | 0,295 s |
![]() | 0,305 s |
![]() | 0,338 s |
![]() | 0,387 s |
![]() | 0,488 s |
![]() | 0,631 s |
![]() | 0,819 s |
![]() | 0,913 s |
Test: Langsame Antworten (TTFB-Ausreißer)
Neben dem Durchschnittswert prüfen wir auch, wie häufig die Antwortzeit über dem üblichen Niveau liegt. Als TTFB-Ausreißer werten wir dabei alle Messungen, bei denen der Server länger als eine Sekunde benötigt, um das erste Byte zu übertragen. Eine hohe Ausreißerquote zeigt, dass die Leistung der Server im Alltag nicht konstant bleibt.
Auch diesen Wert erfassen wir über einen Zeitraum von sechs Wochen. Anhand der Anzahl der TTFB-Ausreißer erkennen wir, welche Hoster nicht nur im Durchschnitt schnell reagieren, sondern ihre Leistung auch über viele einzelne Anfragen hinweg zuverlässig halten.
Die folgende Tabelle zeigt den Anteil der TTFB-Ausreißer bei den WordPress‑Hostern aus unserem Vergleich:
| TTFB-Ausreißer | |
|---|---|
![]() | 0,09 % |
![]() | 0,1 % |
![]() | 0,2 % |
![]() | 0,24 % |
![]() | 0,28 % |
![]() | 0,41 % |
![]() | 0,51 % |
![]() | 0,54 % |
![]() | 1,02 % |
![]() | 1,07 % |
![]() | 1,99 % |
![]() | 2,22 % |
![]() | 6,49 % |
![]() | 21,71 % |
Test: Pagespeed (LCP)
Die TTFB ist ein guter Indikator für die Leistungsfähigkeit des Servers, doch mit dem ersten Byte ist es natürlich nicht getan: Ein noch besserer Indikator für die Gesamtperformance einer Website ist der Largest Contentful Paint (LCP), der die Ladegeschwindigkeit (Pagespeed) misst.
Genauer verrät der LCP, wie lange es dauert, bis das größte Inhaltselement geladen wurde. Weil dabei auch Bilder, Javascript und CSS berücksichtigt werden, ist der LCP sehr aussagekräftig, was das Zusammenspiel aller Performance-Optimierungen angeht.
Das sieht übrigens auch Google so, denn der LCP ist Teil der Core Web Vitals, mit denen die Suchmaschine die Benutzerfreundlichkeit einer Website misst. Ein guter Pagespeed ist also nicht nur für die Benutzererfahrung wichtig, sondern auch fürs Abschneiden in den Suchmaschinen.
Und nun zum Test: Wir haben sechs Wochen lang mehrmals täglich den aktuellen Pagespeed (mit aktivem Cache) überprüft. Je niedriger der Wert ausfällt, desto besser. Hier ist das Ergebnis aller Anbieter:
| Pagespeed (LCP) | |
|---|---|
![]() | 0,46 s |
![]() | 0,519 s |
![]() | 0,573 s |
![]() | 0,612 s |
![]() | 0,683 s |
![]() | 0,683 s |
![]() | 0,71 s |
![]() | 0,782 s |
![]() | 0,792 s |
![]() | 0,836 s |
![]() | 0,949 s |
![]() | 0,955 s |
![]() | 1,214 s |
![]() | 1,282 s |
Test: Verfügbarkeit (Uptime)
In den Genuss schneller Ladezeiten kommen Besucher nur, wenn die Website auch tatsächlich aufrufbar ist. Ob auf die Server der Hosting-Dienste Verlass ist, haben wir in unserem sechswöchigen Testzeitraum zweimal pro Minute überprüft.
Aber Vorsicht: Prozentzahlen können hier etwas irreführend sein. Eine Uptime von 99,5 % klingt erst einmal gut – heißt jedoch, dass die Website mehr als dreieinhalb Stunden im Monat gar nicht verfügbar ist. Das sorgt möglicherweise für enttäuschte Besucher, die Ihrem Angebot für immer den Rücken kehren.
Bei der Verfügbarkeit wünschen wir uns also einen perfekten – oder nahezu perfekten – Wert. Die meisten Anbieter sind in dieser Hinsicht auch recht gut aufgestellt. Hier ist das Ergebnis:
| Verfügbarkeit (Uptime) | |
|---|---|
![]() | 100 % |
![]() | 100 % |
![]() | 100 % |
![]() | 100 % |
![]() | 100 % |
![]() | 99,996 % |
![]() | 99,992 % |
![]() | 99,983 % |
![]() | 99,977 % |
![]() | 99,976 % |
![]() | 99,932 % |
![]() | 99,902 % |
![]() | 99,004 % |
![]() | 98,92 % |
Gesamtergebnis: Die schnellsten WordPress-Hoster
Nur fünf der 14 Hoster aus unserem Vergleich erhielten in unserem Performance-Test die Note „sehr gut“. Wir stellen alle fünf kurz vor, um Ihnen bei der Auswahl zu helfen:
![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | |
|---|---|---|---|---|---|
| Performance (30 %) | |||||
| Antwortgeschwindigkeit (TTFB) | 10/10 0,26 s | 10/10 0,27 s | 10/10 0,23 s | 10/10 0,27 s | 10/10 0,19 s |
| TTFB-Ausreißer | 4/5 0,28 % | 3/5 0,54 % | 5/5 0,09 % | 5/5 0,10 % | 5/5 0,20 % |
| Pagespeed (LCP) | 6/10 0,61 s | 8/10 0,57 s | 6/10 0,68 s | 4/10 0,79 s | 6/10 0,68 s |
| Verfügbarkeit (Uptime) | 5/5 100,00 % | 5/5 100,00 % | 2/5 99,98 % | 4/5 99,99 % | 2/5 99,98 % |
| 25 / 30 Punkte | 26 / 30 Punkte | 23 / 30 Punkte | 23 / 30 Punkte | 23 / 30 Punkte |
Cloudways: Schnellster Seitenaufbau im Test

Cloudways* ist ein 2012 gegründeter Hosting-Anbieter, der heute zu DigitalOcean gehört. Das Unternehmen bietet verwaltetes Cloud-Hosting für WordPress, WooCommerce und andere Webanwendungen an. Die Angebote richten sich eher an Fortgeschrittene und Experten.
Wie performt Cloudways?
Cloudways erreicht im Durchschnitt eine schnelle Antwortzeit (TTFB) von 0,27 Sekunden. Das bedeutet, dass der Server Anfragen rasch verarbeitet und erste Daten ohne spürbare Verzögerung an den Browser sendet. Für Besucher macht sich das durch einen zügigen Seitenstart bemerkbar.
Nur 0,54 % der Messungen lagen deutlich über dem üblichen Tempo. Die Ausreißerquote ist gut, aber nicht herausragend: Cloudways reagiert also nicht ganz so konstant wie die stärksten Anbieter in dieser Disziplin.

Das Caching-System Memcached ist bei Cloudways dabei.
Beim Seitenaufbau erzielt Cloudways mit einem durchschnittlichen LCP von 0,57 Sekunden den besten Wert im Test. Die Bestnote gibt es auch für die Verfügbarkeit: Mit einer Uptime von 100 % kam es im Testzeitraum zu keinem einzigen Ausfall.
Bei der technischen Ausstattung setzt Cloudways auf den Webserver NGINX, der viele gleichzeitige Anfragen effizient verarbeitet. HTTP/3 steht dagegen nicht zur Verfügung. Das modernere Protokoll könnte Verbindungen unter schwierigen Netzbedingungen stabiler machen, sein Fehlen fällt angesichts der starken Messwerte jedoch kaum ins Gewicht.
Serverseitiges Caching und Object-Caching sind bei allen Tarifen mit dabei, ein Content Delivery Network (CDN) kostet aber extra.
Und was kann Cloudways abseits der Performance?
Cloudways bietet Ihnen deutlich mehr Freiheiten als klassische Managed-Hoster. Sie können die zugrunde liegende Cloud-Infrastruktur selbst auswählen, die Serverressourcen frei anpassen und auf einem Server beliebig viele WordPress-Projekte betreiben. Das macht den Anbieter flexibel, verlangt aber mehr technisches Verständnis als ein einfacher WordPress-Tarif.
Automatische Updates für WordPress, Plugins und Themes übernimmt Cloudways nicht. Der Anbieter eignet sich eher für Nutzer, die ihre Hosting-Umgebung selbst steuern und nicht jede Wartungsaufgabe an den Hoster abgeben möchten.
Was sind die Vor- und Nachteile von Cloudways?
Rascher Seitenaufbau
Mit einem durchschnittlichen LCP von 0,57 Sekunden lädt Cloudways den wichtigsten sichtbaren Seiteninhalt schneller als die übrigen vier Anbieter der Spitzengruppe.Perfekte Verfügbarkeit
Während der sechswöchigen Messung haben wir keinen Ausfall registriert. Cloudways verbindet hohes Tempo mit einer zuverlässigen Erreichbarkeit.Ressourcen flexibel erweiterbar
Sie können die Cloud-Infrastruktur selbst auswählen und die Serverleistung bei wachsendem Bedarf einfach anpassen. Mehrere WordPress-Websites lassen sich innerhalb eines Tarifs betreiben.
Etwas höhere Ausreißerquote
Die durchschnittliche Serverreaktion ist zwar schnell, die Ausreißerquote von 0,54 % aber etwas höher als bei anderen Top-Anbietern.Kein integriertes CDN
Cloudways bietet ein Content Delivery Network (CDN) nur als kostenpflichtiges Add-on an. Für eine schnellere weltweite Auslieferung Ihrer Inhalte müssen Sie den Dienst zusätzlich buchen.
SiteGround: Starke Performance in allen Disziplinen

SiteGround* stammt aus Bulgarien und ist seit 2004 im Hosting-Geschäft tätig. Zum Angebot gehören klassisches Webhosting, WordPress-Hosting, WooCommerce-Hosting und Cloud-Lösungen für größere Projekte. Dank der einfachen Verwaltung eignet sich der Anbieter auch für Einsteiger.
Wie performt SiteGround?
SiteGround liefert über den gesamten Messzeitraum hinweg ein sehr ausgewogenes Ergebnis. Die durchschnittliche Serverantwort liegt bei 0,26 Sekunden. Gleichzeitig treten mit 0,28 % nur sehr wenige langsame Einzelmessungen auf. Das spricht für eine schnelle und zuverlässige Serverreaktion.
Auch beim Seitenaufbau schneidet SiteGround stark ab. Das größte sichtbare Inhaltselement erscheint im Durchschnitt nach 0,61 Sekunden. Damit lädt der für Besucher wichtigste Seitenbereich sehr schnell. Dazu tragen unter anderem der integrierte Server- und Object Cache sowie das enthaltene CDN bei.

Memcached steht auch bei SiteGround bereit.
Hinzu kommt eine gemessene Uptime von 100 %. Während der gesamten Messdauer blieb unsere Testwebsite durchgehend erreichbar. Für die Auslieferung setzt SiteGround auf NGINX und HTTP/2, verzichtet jedoch auf HTTP/3.
Und was kann SiteGround abseits der Performance?
SiteGround erfüllt alle Erwartungen an einen modernen Managed-WordPress-Hoster. Die Einrichtung ist schnell und unkompliziert, und das moderne Dashboard erleichtert die Verwaltung mehrerer Websites. In den höheren Tarifen können Sie beliebig viele WordPress-Projekte anlegen.
Zum Managed-Angebot gehören automatische Updates, tägliche Backups und eine Staging-Umgebung. Auch der Support hilft bei WordPress-Fragen schnell weiter. Preislich startet SiteGround vergleichsweise günstig, wird nach der ersten Laufzeit aber deutlich teurer.
Was sind die Vor- und Nachteile von SiteGround?
Umfangreiches Caching ohne Aufpreis
SiteGround kombiniert serverseitiges Caching mit Object Caching. Dadurch müssen häufig genutzte Seiten und Datenbankinhalte nicht bei jedem Aufruf neu erzeugt werden.CDN bereits enthalten
Das integrierte CDN verteilt Bilder, Skripte und andere Dateien auf Server weltweit. Besucher laden Inhalte dadurch von einem möglichst nahe gelegenen Standort.Cache individuell steuerbar
Sie können Cache-Ausnahmen individuell festlegen. Das ist hilfreich für dynamische Bereiche, die jederzeit aktuelle Inhalte anzeigen müssen.
Nur SSD statt NVMe
SiteGround verwendet SSD-Speicher. Schnellere NVMe-Laufwerke, die viele andere Anbieter bereits einsetzen, gehören nicht zur technischen Ausstattung.Hohe Kosten nach der ersten Laufzeit
Der Einstiegspreis gilt nur für den ersten Buchungszeitraum. Bei der Verlängerung steigt der Preis deutlich.Nur eine Website im Einstiegstarif
Im Tarif „StartUp“ können Sie nur eine WordPress-Website betreiben. Mehrere Projekte erlaubt SiteGround erst in den höheren Tarifen.
Kinsta: Schnelle Reaktion ohne Ausreißer

Kinsta* wurde 2013 in Ungarn gegründet und hat heute seinen Hauptsitz in den USA. Der Anbieter konzentriert sich ausschließlich auf verwaltetes Hosting für WordPress-Websites und WooCommerce-Shops.
Wie performt Kinsta?
Kinsta fällt durch seine konstant hohe Serverleistung positiv auf. Die durchschnittliche Antwortzeit liegt bei nur 0,23 Sekunden – der Server verarbeitet Anfragen also nahezu ohne Verzögerung. Mit einer Ausreißerquote von nur 0,09 % liegt Kinsta auf Platz 1 im Vergleich. Langsame Reaktionen treten damit praktisch nicht auf.
Beim sichtbaren Seitenaufbau erreicht Kinsta einen durchschnittlichen LCP von 0,68 Sekunden. Das ist ein guter Wert, wenn auch nicht ganz auf Top-Niveau.

Redis-Cache steht bei Kinsta nur als Add-on bereit.
Die gemessene Uptime liegt bei 99,98 %. Das entspricht einer sehr hohen Verfügbarkeit, bedeutet über längere Zeiträume jedoch kurze Ausfälle.
Technisch arbeitet Kinsta mit NGINX und unterstützt HTTP/3. Das moderne Übertragungsprotokoll kann Verbindungen insbesondere unter schwierigen Netzbedingungen stabiler und effizienter aufbauen. Serverseitiges Caching und ein CDN sind in allen Tarifen enthalten. Object Caching (Redis) bietet Kinsta dagegen nur gegen Aufpreis.
Und was kann Kinsta abseits der Performance?
Kinsta bietet einen umfangreichen Funktionsumfang, inklusive automatischer täglicher Backups, getrennter Staging-Umgebungen und kostenloser Website-Umzüge. Über das Kinsta-Dashboard können Sie Sicherungen wiederherstellen, Änderungen vor der Veröffentlichung testen und Fehler mithilfe integrierter Analysewerkzeuge genauer untersuchen.
Der Anbieter übernimmt viele Aufgaben rund um Betrieb und Wartung, verzichtet aber auf Zusatzangebote wie Domains oder E-Mail-Postfächer. Auch die Preise liegen deutlich über dem Marktdurchschnitt.
Was sind die Vor- und Nachteile von Kinsta?
Mehrstufiges Caching inklusive
Kinsta kombiniert serverseitiges Caching mit Edge Caching über Cloudflare. Bereits erzeugte Seiten lassen sich dadurch näher an den Besuchern ausliefern, ohne dass WordPress sie bei jedem Aufruf neu erzeugen muss.Integriertes CDN
Statische Dateien wie Bilder und Skripte verteilt Kinsta über ein integriertes CDN. Das verkürzt die Übertragungswege und kann den Seitenaufbau beschleunigen.Kostenloser Website-Umzug
Kinsta überträgt bestehende WordPress-Websites ohne Aufpreis. Im Test war der Umzug noch am selben Tag abgeschlossen.
Kein Object-Caching enthalten
Kinsta bietet Redis Object Caching nur gegen Aufpreis. Häufig benötigte Datenbankabfragen werden deshalb standardmäßig nicht im Arbeitsspeicher zwischengespeichert.Automatische Plugin-Updates kosten extra
Automatische Updates für Plugins und Themes sind standardmäßig deaktiviert. Der kostenpflichtige Update-Service erstellt vor jeder Aktualisierung ein Backup und stellt die Website bei Problemen automatisch wieder her.
WP Engine: Extrem kurze Reaktionszeit

WP Engine* ist ein Hosting-Anbieter aus Texas, der sich seit 2010 auf Managed-WordPress-Hosting sowie Lösungen für WooCommerce, Agenturen und größere Unternehmenswebsites spezialisiert.
Wie performt WP Engine?
WP Engine erreicht mit einer durchschnittlichen Antwortzeit von 0,19 Sekunden den besten Wert im Test. Der Server beginnt also extrem schnell mit der Datenübertragung.
Auch langsame Einzelmessungen treten nur selten auf. Lediglich 0,2 % der Anfragen benötigen länger bis zur ersten Serverantwort. WP Engine verbindet das hohe Tempo damit über den gesamten Testzeitraum hinweg mit einer sehr stabilen Leistung.

WP Engine bietet viele Caching-Optionen.
Beim Seitenaufbau erreicht WP Engine einen durchschnittlichen LCP von 0,68 Sekunden. Dazu tragen Server-Cache, Object Caching und ein integriertes CDN bei. Das größte sichtbare Inhaltselement erscheint schnell, aber nicht ganz so schnell wie bei den besten Anbietern im Test.
Die gemessene Uptime liegt bei 99,98 %. Kurze Ausfälle lassen sich über längere Zeiträume also nicht vollständig ausschließen.
Technisch setzt WP Engine auf NGINX und unterstützt HTTP/3. Das moderne Übertragungsprotokoll kann Verbindungen effizienter aufbauen und bei wechselnder Netzqualität stabiler halten.
Und was kann WP Engine abseits der Performance?
WP Engine liefert ein starkes Managed-WordPress-Gesamtpaket, das besonders für anspruchsvolle WordPress-Projekte geeignet ist. Der Anbieter kümmert sich um WordPress-Core-Updates, erstellt tägliche Backups und schützt Ihre Websites mit Firewall, DDoS-Abwehr und Malware-Scanning.
Allerdings ist WP Engine vergleichsweise teuer, zumal keine Domain enthalten ist und einige Funktionen (z. B. automatische Plugin- und Theme-Updates) zusätzlich kosten. WP Engine richtet sich damit klar an Nutzer, die Wert auf Leistung legen und dafür höhere Kosten in Kauf nehmen.
Was sind die Vor- und Nachteile von WP Engine?
Vollständiges Caching-Paket
WP Engine kombiniert serverseitiges Caching, Object Caching und ein CDN. Cache-Ausnahmen lassen sich individuell festlegen. Das schafft eine gute Grundlage für schnelle WordPress-Websites.Viele Serverstandorte
WP Engine betreibt seine Hosting-Infrastruktur in 12 Ländern. So können Sie Ihre Website näher an Ihrer wichtigsten Besuchergruppe hosten.Tägliche Sicherungen in allen Tarifen
WP Engine erstellt unabhängig vom gewählten Tarif täglich automatische Backups.
Niedriges Upload-Limit
Die maximale Upload-Größe liegt bei nur 50 MB. Größere Themes oder andere Dateien lassen sich deshalb nicht ohne zusätzliche Schritte über WordPress hochladen.PHP-Einstellungen nicht anpassbar
Wichtige PHP-Einstellungen lassen sich nicht selbst anpassen. Das schränkt die technische Kontrolle ein, wenn Plugins eine abweichende Konfiguration benötigen.
GoDaddy: Stark bei Tempo und Konstanz

GoDaddy* gehört zu den weltweit größten Anbietern für Domains und Webhosting. Das Portfolio des US-Unternehmens umfasst unter anderem Managed WordPress, Website-Baukästen und verschiedene Serverlösungen.
Wie performt GoDaddy?
GoDaddy zählt bei der Serverreaktion zu den besten Anbietern im Test. Im Durchschnitt vergehen nur 0,27 Sekunden bis zum ersten übertragenen Datenbyte (TTFB). Besucher müssen daher kaum warten, bis der Seitenaufbau beginnt.
Die guten Werte sind dabei keine Ausnahme, sondern die Regel: Nur 0,10 % aller Messungen überschreiten unsere Schwelle für langsame Serverreaktionen. Solche Ausreißer treten bei GoDaddy nur selten auf. Das spricht für eine zuverlässig hohe Leistung – auch über viele Seitenaufrufe hinweg.

Object Caching ist nicht in allen Tarifen enthalten.
Beim sichtbaren Seitenaufbau schneidet der Anbieter dagegen etwas schwächer ab. Mit einem durchschnittlichen LCP von 0,79 Sekunden belegt GoDaddy innerhalb der Top 5 den letzten Platz. Das größte sichtbare Inhaltselement lädt zwar weiterhin schnell, benötigt aber etwas länger als bei den übrigen Testkandidaten.
Die Verfügbarkeit lag im Testzeitraum bei sehr guten, wenn auch nicht perfekten 99,99 %. Für eine hohe Geschwindigkeit setzt GoDaddy auf NGINX und HTTP/2. Server-Caching, Object Caching und ein Content Delivery Network (CDN) gehören ebenfalls zum Leistungsumfang.
Und was kann GoDaddy abseits der Performance?
GoDaddy setzt auf Komfort statt Kontrolle: Statt zahlreicher technischer Einstellungen erhalten Sie ein einfaches, vorkonfiguriertes Managed-Paket. Ein Einrichtungsassistent führt Sie durch den Start, bestehende Websites übertragen Sie bei Bedarf kostenlos.
Automatische WordPress-Updates und tägliche Backups reduzieren den Verwaltungsaufwand. Schadsoftware wird nicht nur erkannt, sondern auch automatisch entfernt. Unterstützung erhalten Sie per Live-Chat oder deutscher Hotline.
Was sind die Vor- und Nachteile von GoDaddy?
Serverseitiges Caching in allen Tarifen
GoDaddy speichert bereits erzeugte WordPress-Seiten auf dem Server zwischen. Wiederkehrende Aufrufe benötigen dadurch weniger Rechenarbeit und lassen sich schneller ausliefern.Tägliche Prüfung auf Sicherheitslücken
Der Hoster überprüft WordPress, Plugins und Themes täglich auf bekannte Sicherheitslücken.Automatische Plugin- und Theme-Updates
Neben WordPress selbst hält GoDaddy auch Plugins und Themes automatisch aktuell. Das reduziert den Wartungsaufwand und schließt bekannte Sicherheitslücken.
Wenig Caching-Kontrolle
Sie können den Cache leeren, aber keine eigenen Regeln oder Ausnahmen festlegen. Das schränkt die Optimierungsmöglichkeiten für komplexere WordPress-Projekte ein.Rund 130 gesperrte WordPress-Plugins
Aus Sicherheitsgründen blockiert GoDaddy zahlreiche Plugins, unter anderem für Backups, Caching, Statistiken und die Datenbankverwaltung.
Fazit: Kein Hoster liegt in jeder Disziplin vorn
Die Performance eines WordPress-Hosters lässt sich nicht auf eine einzige Kennzahl reduzieren. Erst das Zusammenspiel aller Testergebnisse verrät, wie gut ein Anbieter im Alltag abschneidet. Unsere Messwerte zeigen, dass kein Anbieter in jeder Disziplin vorn liegt.
Während manche Hoster besonders schnell auf Anfragen reagieren, laden andere den wichtigsten sichtbaren Seiteninhalt etwas früher oder bleiben über den gesamten Messzeitraum konstanter. Von den 14 Anbietern aus unserem Test überzeugen diese drei mit der besten Performance:
- 1.
Cloudways belegt den ersten Platz, weil der Anbieter beim sichtbaren Seitenaufbau den Bestwert erreicht und im gesamten Messzeitraum ohne Ausfall geblieben ist. Auch die Server reagieren sehr schnell. Lediglich die Zahl langsamer Einzelmessungen fällt etwas höher aus als bei den direkten Konkurrenten.
- 2.
SiteGround landet knapp dahinter und überzeugt vor allem mit seiner Ausgewogenheit. Der Anbieter erreicht in keiner Kategorie den Spitzenwert, leistet sich dafür aber auch keine Schwäche. Schnelle Serverreaktionen, wenige Ausreißer und eine Verfügbarkeit von 100 % sorgen für ein sehr starkes Gesamtergebnis.
- 3.
Kinsta sichert sich den dritten Platz mit einer sehr konstanten Leistung. Die Server reagieren zuverlässig schnell und langsame Antworten treten kaum auf. Lediglich beim sichtbaren Seitenaufbau liegt Kinsta etwas hinter Cloudways und SiteGround. Insgesamt zählt der Anbieter aber zu den leistungsstärksten Hostern im Test.
Natürlich liefern auch andere Anbieter gute Ergebnisse. Von den Hosting-Diensten aus unserem Vergleich verpassen WP Engine und GoDaddy die Top 3 nur knapp. WP Engine erreicht die schnellste durchschnittliche Serverantwort, fällt aber beim Laden des sichtbaren Seiteninhalts und bei der Uptime etwas zurück. GoDaddy reagiert schnell und konstant, benötigt für den Seiteninhalt jedoch am längsten.
Sie suchen einen WordPress-Hoster, der nicht nur bei der Leistung überzeugt? In unserem Vergleich der besten Managed-WordPress-Dienste haben wir 14 Anbieter umfassend getestet und dabei neben der Performance auch die Benutzerfreundlichkeit, die Kosten, den Funktionsumfang und den Support berücksichtigt.

























