Cloud Speicher

luckycloud Test: Der beste Cloud-Speicher aus Deutschland?

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Die Welt der Cloud-Speicher ist größer als Google, Microsoft und Dropbox. Die Tech-Riesen sind nämlich alles andere als alternativlos – und auch deutsche Anbieter gibt es mittlerweile einige. luckycloud zum Beispiel: Der Berliner Cloud-Speicher setzt auf kompromisslosen Datenschutz und volle Datenkontrolle. Doch hält der Service, was er verspricht?

Wir haben luckycloud ausführlich getestet und verraten, was an diesen Sicherheitsversprechen dran ist und wie gut der Dienst im Alltag wirklich funktioniert.

Gesponsert
Proton Drive
Ende-zu-Ende verschlüsselter Cloud-Speicher
Wichtige Dateien speichern und teilen
Schützen und organisieren Sie Ihre Fotos
5 GB kostenlos
Daten nicht für KI oder Werbung genutzt
2,4
Testergebnis
gut
Jetzt Proton testen
Was ist luckycloud?

luckycloud ist ein deutscher Cloud-Speicheranbieter mit Sitz in Berlin, der laut eigenen Angaben besonderen Wert auf Datenschutz, Sicherheit und Transparenz legt.

Grundsätzlich funktioniert der Dienst wie andere Cloud-Speicher auch: Nutzer können Dateien, Ordner und Dokumente online speichern, geräteübergreifend synchronisieren, teilen oder gemeinsam bearbeiten – egal ob über den Desktop-Client, die mobile App oder die Webversion.

Entstanden ist luckycloud ursprünglich als Hochschulprojekt: Gründer Luc Mader entwickelte 2007 an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin eine Plattform zum Austausch von Studienmaterialien unter Kommilitonen. Aus dieser Idee wurde über die Jahre ein professioneller Cloud-Dienst, der sich dem Schutz von Daten und der digitalen Selbstbestimmung verschrieben hat.

Heute versteht sich luckycloud als Alternative zu internationalen Anbietern wie Dropbox, die aus Datenschutzsicht oft etwas problematisch sind. Der Anbieter orientiert sich dabei an vier Grundprinzipien: Transparenz, Freiheit, Sicherheit und Nachhaltigkeit.

Inwiefern luckycloud diese – und andere – Prinzipien tatsächlich umsetzt, verrät unser Test.

luckycloud Test

Testergebnis
1,7
gut
Dateien teilen & kollaborieren (20 %)
Note 1,0
Sicherheit & Datenschutz (30 %)
Note 1,0
Interface & Benutzerfreundlichkeit (15 %)
Note 1,2
Dateien speichern & synchronisieren (15 %)
Note 2,2
Preisgestaltung (20 %)
Note 3,8
  • Echte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und deutsche Server
    luckycloud speichert Daten ausschließlich in deutschen Rechenzentren und verschlüsselt sie nach dem Zero-Knowledge-Prinzip. Selbst der Anbieter hat keinen Zugriff.

  • Flexible Tarifstruktur für Teams
    Speicherplatz, Nutzerzahl und Laufzeit können individuell angepasst werden. Sie zahlen nur für Ressourcen, die Sie wirklich brauchen.

  • Übersichtliche Weboberfläche und intuitive Bedienung
    Das Web-Dashboard ist modern, logisch aufgebaut und bietet viele Sortier- und Filterfunktionen. Dateien lassen sich leicht verwalten und direkt online bearbeiten.

  • Zwei Desktop-Clients
    Für den vollen Funktionsumfang müssen Sync- und Drive-Client parallel installiert werden. Das ist etwas umständlich und nicht mehr zeitgemäß.

  • Hohe CPU-Auslastung bei der Synchronisierung
    Uploads und Downloads sind solide, aber die Systemlast war im Test deutlich höher als bei vielen Konkurrenten.

  • Teuer für Einzelanwender, kein Gratis-Speicher
    Privatnutzer zahlen im Vergleich zu anderen Cloud-Speichern überdurchschnittlich viel. Gratis-Speicher gibt es gar nicht.

1.

Bedienkonzept und Benutzerfreundlichkeit

Interface & Benutzerfreundlichkeit (15 %)
Note 1,2
Plattformen ?Alle relevanten Plattformen
4/4
Web Interface ?
  • flotte, moderne Web-App
  • relativ schnell und responsiv
  • flexible Organisierung mit Tags, Favoriten, Filtern
  • unterstützt alle wichtigen Dateiformate
3.5/4
Desktop App ?
  • 2 unterschiedliche Clients: Sync und Drive
  • Sync-Client: benutzerfreundliche App mit selektiver Synchronisierung
  • Online-Modus nur im Drive-Client
  • Aufteilung auf zwei Programme nicht ideal
2.5/4
Mobile App ?
  • intuitive Smarpthone-App
  • Interface ist dem Sync-Client nachempfunden
  • keine Scan-Funktion
2/3

Ein guter Cloud-Speicher muss dafür sorgen, dass Ihre Daten jederzeit griffbereit sind – egal ob zu Hause, im Büro oder unterwegs.

luckycloud stellt dafür, wie die meisten anderen Anbieter auch, drei Zugriffswege bereit: eine Web-Plattform für den Zugriff im Browser, Desktop-Clients für Windows, macOS und Linux sowie eine Smartphone-App für Android und iOS. Sehen wir uns alle drei einmal genauer an:

Weboberfläche von luckycloud

Alle gängigen Browser

luckycloud im Browser.

Über das Web-Dashboard von luckycloud greifen Sie direkt im Browser auf Ihren Cloud-Speicher zu. Das Design ist schlicht, modern und aufgeräumt. Es folgt einer typischen Verzeichnisstruktur, in der sich Nutzer aller Erfahrungsstufen schnell zurechtfinden sollten.

Auf der Startseite finden Sie eine Übersicht Ihrer Verzeichnisse. Die linke Seitenleiste dient dabei als Hauptnavigation: Hier wechseln Sie zwischen Ihren persönlichen, geteilten, freigegebenen und veröffentlichten Verzeichnissen.

Im Hauptbereich werden die Inhalte des jeweils gewählten Ordners angezeigt. Über die Symbole rechts neben jedem Eintrag können Sie Dateien und Ordner teilen, herunterladen, löschen oder umbenennen. Noch mehr Funktionen finden Sie über das Dreipunkte-Menü.

Nutzen Sie die Schnellaktions-Buttons, um Ordner zu teilen, zu löschen, zu bearbeiten oder herunterzuladen.

Über den Verzeichnissen finden Sie eine Menüleiste mit den wichtigsten Funktionen für den Datei-Upload und die Verwaltung. Über die Schnellaktions-Buttons links können Sie neue Ordner anlegen, Dateien hochladen oder Freigabelinks erstellen. Auch an einen Dark Mode hat luckycloud gedacht.

Eine Suchleiste gibt es hier ebenfalls: Damit können Sie gezielt Dateien und Ordner in Ihrem Cloud-Speicher ausfindig machen. Durchsucht werden aber nur die Titel, nicht – wie etwa bei Google Drive – die Dateien selbst.

luckycloud im Dark Mode.

Die Filterfunktionen sind solide: Sie können Dateien und Ordner auf- oder absteigend nach ihrem Namen, ihrer Größe oder dem Änderungsdatum sortieren. Mehrere Ansichten (Liste, kleine Kachel, große Kachel) gibt es auch. Dazu kommt die Möglichkeit, Dateien als Favoriten zu kennzeichnen oder mit benutzerdefinierten Tags zu versehen. Es gibt also genügend Optionen, um Ihre Dateien zu sortieren und den Überblick zu behalten.

Ein weiterer Vorteil gegenüber vielen anderen Cloud-Speichern ist, dass luckycloud ein eigenes Office-Tool integriert hat. Sie können Word-, PowerPoint- oder Excel-Dateien also nicht nur speichern, sondern auch direkt online bearbeiten. Änderungen werden automatisch synchronisiert und in Echtzeit gespeichert (mehr dazu später).

Insgesamt gefällt uns das Web-Interface von luckycloud ziemlich gut: Es ist modern gestaltet, logisch aufgebaut und man findet schnell, wonach man sucht. Nur die Ladezeiten könnten noch etwas kürzer sein.

Sync-Client vs. Drive-Client: luckycloud am Desktop

Windows 7/8/10/11, macOS, Linux

luckycloud hat zwei Desktop-Clients: Sync-Client und Drive-Client.

luckycloud lässt sich natürlich auch direkt in Ihr Desktop-System einbinden. Dafür standen zum Testzeitpunkt zwei unterschiedliche Clients zur Verfügung: der neue Sync-Client und der ältere Drive-Client, der auf der Open-Source-Software Seafile basiert.

1.

Sync-Client: Die moderne Desktop-App

Die Einrichtung des Sync-Clients ist unkompliziert. Sie haben zunächst die Wahl zwischen einem einfachen und einem erweiterten Setup. Beim einfachen Setup wird einfach nur Ihr Standard-Ordner („Meine Daten“) heruntergeladen und als lokaler Ordner synchronisiert.

Beim erweiterten Setup – das Sie natürlich auch nach der Ersteinrichtung noch jederzeit öffnen können – können Sie die Synchronisierung manuell konfigurieren (mehr dazu gleich).

Richten Sie zunächst die Synchronisierung ein.

Grundsätzlich ist die Bedienung von luckycloud auch am Desktop recht intuitiv. Der Sync-Client hat einen Dateibrowser eingebaut, der sozusagen das direkte Fenster zu Ihrem Cloud-Speicher ist. Auch Ihre Favoriten werden geräteübergreifend gespeichert.

Die mit Ihrem Gerät synchronisierten Ordner können Sie hingegen natürlich direkt im System-Explorer öffnen – also bei Windows im Windows Explorer, bei macOS im Finder – und dort wie gewohnt bearbeiten, verschieben oder löschen.

2.

Drive-Client: Die Cloud als virtuelles Laufwerk

luckyclouds Drive-Client ist keine „richtige“ App wie der Sync-Client, sondern einfach nur ein virtuelles Laufwerk, das den Cloud-Speicher wie eine virtuelle Festplatte im Dateimanager anzeigt.

Der Vorteil gegenüber dem Drive-Client ist der Online-Modus: Standardmäßig werden Ihre Daten nur gestreamt, also nicht lokal gespeichert. Sie können, solange Sie mit dem Internet verbunden sind, im Dateimanager darauf zugreifen, ohne dass diese Dateien lokal gespeichert werden und Platz auf der Festplatte einnehmen. Es ist aber auch möglich, sie herunterzuladen.

Der Vorteil des Drive-Clients: Dateien werden nur bei Bedarf heruntergeladen.

Wenn Sie den vollen Funktionsumfang von luckycloud nutzen möchten, müssen Sie also beide Apps herunterladen. Das ist nicht ideal, weil sich die Funktionen der beiden Clients überschneiden. Besser wäre eine einheitliche Lösung, die beide Modi vereint, wie bei vielen anderen Cloud-Speichern. Weil der Sync-Client noch recht jung ist, kann luckycloud diese Funktion aber natürlich noch nachreichen.

Smartphone-App von luckycloud

Android, iOS

luckycloud am Smartphone.

Natürlich können Sie auch vom Smartphone aus auf Ihre Cloud-Dateien zugreifen. Die Smartphone-App ist vom Aufbau her dem Sync-Client nachempfunden, also ähnlich einfach zu bedienen. Sie können Ihre Cloud-Ordner, inklusive der Favoriten, durchsuchen und offline verfügbar machen. Natürlich können Sie auch einzelne Dateien herunterladen und auf dem Gerät speichern, um sie außerhalb der App zu öffnen.

Was uns fehlt, ist eine Scan-Funktion: Sie können Fotos automatisch synchronisieren, aber kein Foto aus der App heraus aufnehmen und direkt im Cloud-Speicher hinterlegen.

Hier sehen Sie noch einmal alle Plattformen, die von luckycloud unterstützt werden:

luckycloud
Tresorit
pCloud
MEGA
Icedrive
STRATO
IONOS
Internxt
Dropbox
Microsoft OneDrive
Google Drive
Proton
Desktop
Windows 7/8
Windows 10/11
macOS (Intel)
macOS (Apple Silicon)
Linux
Mobil
iOS
Android
Summe
8
8
8
8
8
7
7
7
7
6
6
5
Schlicht, schnell und durchdacht

luckycloud erfindet das Rad nicht neu, liefert aber eine rundum runde und gut durchdachte Benutzererfahrung. Alle drei Umgebungen des Cloud-Speichers – Web-Dashboard, Desktop-Client und Smartphone-App – sind übersichtlich aufgebaut und intuitiv in der Bedienung.

Besonders praktisch ist, wie flexibel sich Dateien organisieren lassen: Neben Favoriten, Filtern und Ansichten können Sie auch benutzerdefinierte Tags vergeben und Ihre Dateien noch gezielter sortieren. So behalten Sie auch bei größeren Datenmengen den Überblick.

Nervig ist nur, dass es aktuell zwei Desktop-Apps mit leicht unterschiedlichen Funktionen gibt. Wenn Sie den vollen Funktionsumfang – inklusive Online-Zugriff im Dateibrowser – nutzen wollen, müssen Sie beide installiert haben.

2.

Dateien speichern & synchronisieren

Dateien speichern & synchronisieren (15 %)
Note 2,2
Synchronisierung ?
  • Online Modus
  • Geschwindigkeit beschränken
  • Selektive Synchronisierung
3/5
Performance ?
  • Upload: 00:23:30
  • Download: 00:17:45
  • CPU: 63%
6/10

Die Synchronisierung ist das Herzstück eines Cloud-Speichers: Sie sorgt dafür, dass alle Dateien auf allen Geräten stets auf dem neuesten Stand sind, egal wo und von wem sie geändert wurden. Dafür gibt es – je nach Gerät und Anwendung – unterschiedliche Möglichkeiten, Dateien mit der Cloud abzugleichen.

Synchronisierung im Web-Dashboard: Arbeit in der Cloud

Im Web-Dashboard haben Sie direkten Zugriff auf alle Dateien, die in Ihrer luckycloud gespeichert sind. Hier können Sie Dokumente hochladen, freigeben, umbenennen oder löschen. Änderungen werden sofort im Dateibrowser der Desktop- und Smartphone-App angezeigt und mit den synchronisierten Ordnern abgeglichen.

Synchronisierung am Desktop: 3 Optionen

Der Sync-Client sorgt dafür, dass Ihre Cloud-Dateien auch lokal auf dem Rechner verfügbar sind. Es gibt drei Synchronisierungs-Typen, die Sie im Setup-Assistenten einrichten können:

  • 1.

    Einen lokalen Ordner in die Cloud hochladen und synchronisieren
    Damit laden Sie einen bestehenden Ordner von Ihrem Computer in die Cloud hoch und verbinden ihn mit einem neuen Cloudverzeichnis. Alle darin enthaltenen Dateien werden automatisch synchronisiert und in luckycloud gespiegelt.

  • 2.

    Ein Cloud-Verzeichnis auf den Rechner herunterladen und synchronisieren
    Damit erstellen Sie einen neuen Ordner auf Ihrem Computer, den Sie mit einem (bestehenden) Cloudverzeichnis synchronisieren. Das ist beispielsweise praktisch, wenn Sie luckycloud auf einem neuen Gerät einrichten möchten.

  • 3.

    Einen lokalen Ordner und ein Cloud-Verzeichnis abgleichen und synchronisieren
    Hier verbinden Sie einen bereits vorhandenen lokalen Ordner mit einem bestehenden Verzeichnis in der Cloud. Änderungen werden in beide Richtungen synchronisiert.

Um eine Synchronisierung einzurichten, klicken Sie einfach auf das Roboter-Symbol im Desktop-Client, was den Setup-Assistenten öffnet. Dann werden Sie durch alle Schritte der Synchronisierung, also die Auswahl der Cloudverzeichnisse und lokalen Ordner, geführt:

luckycloud führt Sie Schritt für Schritt durch die Synchronisierung.

Selektive Synchronisierung mit Ausschlüssen

luckycloud unterstützt also eine selektive Synchronisierung: Sie können gezielt auswählen, welche Ordner und Unterordner auf welchen Geräten synchronisiert werden sollen.

Es ist auch möglich, Dateien oder ganze Verzeichnisse vom Sync auszuschließen. Allerdings ist das weniger elegant gelöst als bei anderen Cloud-Speichern: Sie müssen dafür eine „luckycloud-ignore.txt“-Datei anlegen und dort manuell festlegen, welche Dateien oder Dateitypen ausgeschlossen werden sollen.

Andere Dienste – etwa MEGA oder Dropbox – bieten dafür integrierte grafische Auswahlmenüs, in denen Sie Verzeichnisse einfach per Mausklick aktivieren oder deaktivieren können, ohne selbst Konfigurationsdateien bearbeiten zu müssen.

Online-Modus nur im Drive-Client

Wie schon erwähnt: Einen Online-Modus, der Dateien nur bei Bedarf herunterlädt und sonst in der Cloud belässt, gibt es im Sync-Client leider nicht. Synchronisierte Dateien werden immer vollständig lokal gespeichert und nehmen dementsprechend auch Speicherplatz auf Ihrer Festplatte ein.

Diesen „Streaming-Modus“ gibt es aktuell nur im Drive-Client, der luckycloud als virtuelles Laufwerk ins System einbindet und Dateien nur bei Bedarf lädt. Die parallele Nutzung von zwei Clients ist leider nicht ganz zeitgemäß – eine integrierte Lösung für beides wäre hier deutlich komfortabler.

Wenn Sie den Drive-Client nutzen, können Sie auswählen, ob Inhalte standardmäßig offline verfügbar oder nur bei Bedarf heruntergeladen werden sollen.

Sonstige Sync-Funktionen: Nur die Basics

In den Einstellungen des Sync-Clients finden Sie noch einige zusätzliche Optionen, mit denen Sie das Verhalten der Synchronisierung anpassen können. So können Sie etwa die maximale Upload- und Download-Geschwindigkeit begrenzen. Das ist praktisch, wenn Sie beim Arbeiten Ihre Internetverbindung nicht vollständig durch laufende Sync-Prozesse auslasten möchten.

Ebenfalls vorhanden sind Proxy-Einstellungen: Falls Sie in einem Netzwerk mit Proxy-Server arbeiten (z. B. in Unternehmen, Universitäten oder Behörden), können Sie dort die nötigen Zugangsdaten hinterlegen, um die Synchronisierung zu ermöglichen.

Funktionen wie eine LAN-Synchronisierung, die den Datentransfer zwischen Geräten im selben lokalen Netzwerk beschleunigen würde, fehlen hingegen. Jene wird beispielsweise von Dropbox unterstützt.

Backup-Funktion nur für Enterprise-Kunden

Eine richtige Backup-Funktion, also die Möglichkeit, gezielt individuelle Ordner oder Laufwerke regelmäßig und versioniert zu sichern, gibt es zudem nur für Enterprise-Kunden.

Für Privatnutzer und Business-Tarife bietet luckycloud zwar Schutz durch Dateiversionierung und redundante Serverstandorte, ersetzt aber keine vollwertige Cloud-Backup-Lösung.

Synchronisierung am Smartphone

Auch die Smartphone-App bietet vollen Zugriff auf alle Dateien in der Cloud. Sie können Dokumente anzeigen, neue Dateien hochladen, Freigaben verwalten und auf Team-Ordner zugreifen.

Dateien werden nicht automatisch lokal synchronisiert, sondern nur dann heruntergeladen, wenn Sie sie öffnen oder manuell offline verfügbar machen. Das spart Speicherplatz, bedeutet aber auch, dass Sie ohne Internetverbindung nur auf vorher gespeicherte Dateien zugreifen können.

Sie können ausgewählte Cloud-Ordner am Smartphone offline verfügbar machen.

Hier sehen Sie noch einmal die wichtigsten Sync-Funktionen von luckycloud im Anbieter-Vergleich:

luckycloud
Dropbox
pCloud
MEGA
Tresorit
Microsoft OneDrive
Icedrive
Internxt
Google Drive
STRATO
Proton
IONOS
Selektive Synchronisierung
Online Modus
Systemordner sichern / Backup
LAN Sync
Geschwindigkeit beschränken
Summe
3
5
4
4
3
3
3
2
2
1
1
1

Wie ist die Performance von luckycloud?

Je schneller Dateien synchronisiert werden, desto reibungsloser läuft die Arbeit in und außerhalb der Cloud. Deshalb ist eine gute Sync-Performance entscheidend. Jene messen wir anhand von drei Werten:

  • Upload-Geschwindigkeit: Wie schnell werden neue oder geänderte Dateien in die Cloud übertragen?

  • Download-Geschwindigkeit: Wie zügig lädt der Client Dateien aus der Cloud herunter?

  • CPU-Performance: Wie stark beansprucht die Synchronisierung die Systemressourcen im laufenden Betrieb?

Für einen möglichst fairen Vergleich der Anbieter haben wir alle Tests unter identischen Bedingungen durchgeführt. Dafür haben wir auf jedem Cloud-Speicher einen gleich aufgebauten Testordner erstellt und mit einem PC bei einer stabilen 400-Mbit/s-Leitung (Up- und Download) synchronisiert.

Der Ordner enthielt rund 10 000 Dateien und Unterordner, 100 Fotos (ca. 500 MB) sowie ein Video (ebenfalls ca. 500 MB).

Hier ist das Ergebnis:

UploadDownloadCPU-Auslastung
MEGA
00:09:45
00:10:00
47 %
pCloud
00:10:00
00:04:30
31 %
luckycloud
00:23:30
00:17:45
63 %
Microsoft OneDrive
00:25:00
00:11:30
34 %
Google Drive
00:27:30
00:18:45
43 %
Dropbox
00:30:45
00:10:00
73 %
Tresorit
00:37:00
00:13:00
31 %
Icedrive
00:41:15
00:11:45
81 %
IONOS
01:17:30
00:39:00
22 %
STRATO
01:27:30
00:41:00
23 %
Proton
01:33:45
00:35:30
27 %
Internxt
01:37:00
00:43:00
93 %

luckycloud zählt weder zu den schnellsten noch zu den langsamsten Cloud-Speichern aus unserem Test. Uploads und Downloads dauerten zwar deutlich länger als bei Spitzenreitern wie MEGA oder pCloud, waren aber spürbar flotter als bei Anbietern wie STRATO oder IONOS.

Leider ging die Synchronisierung mit einer recht hohen Systemlast einher: Die CPU-Auslastung lag in unserem Test bei 63 %. Nur Dropbox und Icedrive beanspruchten noch mehr Ressourcen. Andere Cloud-Speicher arbeiten hier also deutlich effizienter.

luckycloud ist also kein Top-Performer, läuft aber insgesamt stabil und ohne größere Aussetzer. Nur die hohe CPU-Auslastung macht uns etwas Sorgen.

Flexibel und zuverlässig

luckycloud bietet eine zuverlässige und relativ flexible Synchronisierung. Im Sync-Client können Sie gezielt Cloud-Verzeichnisse mit lokalen Ordnern synchronisieren und sogar Dateien oder Dateitypen vom Sync ausschließen.

Die selektive Synchronisierung ist bei anderen Cloud-Speichern allerdings etwas eleganter gelöst – und wenn Sie Dateien nur online streamen möchten, müssen Sie zusätzlich zum Sync-Client den Drive-Client installieren. Auch erweiterte Funktionen wie LAN-Sync oder automatische Backups fehlen.

Die Performance ist insgesamt ordentlich: Uploads und Downloads laufen stabil, könnten aber etwas schneller sein. Die CPU-Last war im Test vergleichsweise hoch.

3.

Dateien teilen & kollaborieren

Dateien teilen & kollaborieren (20 %)
Note 1,0
Dateien per Link teilen ?
  • externe Freigabe mit Share-Links
  • viele Einstellungsmöglichkeiten
  • Passwortschutz und Einmalcodes
  • Ablaufdatum (Tage oder Datum)
  • Statistiken (nur Zahl der Zugriffe)
4.5/5
Ordner für Nutzer freigeben ?
  • interne Freigabe für einzelne Nutzer und Gruppen
  • solide Zugriffskontrollen und Benutzerrechte
4/5
Dateien anfordern ?Ja
2/2
Team-Funktionen ?
  • Teamverwaltung
  • individuelle Zugriffsrechte
  • Cloud-Office mit Echtzeit-Bearbeitung
  • Kommentarfunktion
8/8

Teamarbeit steckt in der DNA von luckycloud – schließlich wurde die Plattform ursprünglich als Austauschlösung für Lernmaterialien entwickelt. Dieser kollaborative Kern ist auch heute noch ein wichtiger Teil der Plattform: Sie können Ihre Cloud-Dateien nicht nur mit anderen teilen, sondern Dokumente auch gemeinsam in einer Cloud-Office-Umgebung bearbeiten.

Dateifreigabe: Links teilen und Ordner freigeben

luckycloud macht das Teilen von Inhalten auf allen Plattformen einfach. Sie können ganze Ordner, einzelne Dateien oder komplette Verzeichnisse freigeben – je nach Bedarf intern im Team oder extern mit Kunden, Partnern oder anderen Personen.

Dabei unterscheidet luckycloud grundsätzlich zwischen zwei Freigabe-Optionen:

  • Externe Freigaben: Sie erstellen einen Link, über den auch Nutzer ohne luckycloud-Account auf Dateien und Ordner zugreifen können.

  • Interne Freigaben: Sie teilen Dateien oder Ordner direkt mit bestimmten Nutzern oder Gruppen, indem Sie deren E-Mail-Adressen angeben. Alternativ können Sie auch interne Links erstellen, die nur innerhalb Ihrer Organisation funktionieren.

Welche Freigabe- und Berechtigungsoptionen Ihnen zur Verfügung stehen, hängt davon ab, ob Sie Inhalte intern oder extern teilen. Schauen wir uns beide Varianten nochmal im Detail an:

1.

Externe Freigaben

Mit der externen Freigabe können Sie Dateien und Ordner mit Personen teilen, die keinen luckycloud-Account besitzen. Bei einzelnen Dateien können Sie nur einen Download-Link erstellen, über den Empfänger die Datei direkt herunterladen können.

Wenn Sie jedoch einen ganzen Ordner freigeben, haben Sie zusätzlich die Möglichkeit, Upload-Rechte zu vergeben – entweder allein oder in Kombination mit Download-Berechtigungen. Sie können also Freigabe-Links erstellen, um Dateien anzufordern, die dann direkt ins ausgewählte Verzeichnis hochgeladen werden.

luckycloud unterstützt viele Einstellungen für Freigabe-Links.

Es gibt mehrere Sicherheits- und Zugriffseinstellungen: Sie können Freigabelinks mit einem Passwort schützen oder festlegen, dass Empfänger zunächst einen Einmalcode per E-Mail anfordern müssen, um Zugriff zu erhalten. Zusätzlich lässt sich die Gültigkeit der Freigabe zeitlich begrenzen – entweder über eine feste Anzahl an Tagen oder bis zu einem bestimmten Datum.

Darüber hinaus können Sie verschiedene Berechtigungen vergeben („Vorschau und herunterladen“, „nur Vorschau“, „online bearbeiten und herunterladen“). So behalten Sie stets die Kontrolle darüber, wer was mit Ihren Dateien tun darf.

2.

Interne Freigaben

Wenn Sie Dateien oder Ordner innerhalb Ihres Teams teilen möchten, nutzen Sie die interne Freigabe. Dabei geben Sie einfach die E-Mail-Adresse einzelner Nutzer oder ganzer Gruppen an. Anschließend können Sie für jede Person oder Gruppe individuelle Berechtigungen festlegen:

  • Lesen und Schreiben: Nutzer können Dateien im Ordner anzeigen, bearbeiten, herunterladen und eigene Dateien hochladen.

  • Nur Lesen: Nutzer können Dateien im Ordner nur lesen, herunterladen und synchronisieren.

  • Administration: Neben allen Lese- und Schreiberechten können Nutzer die Verzeichnisse auch selbst mit anderen freigeben.

Bei der internen Freigabe können Sie unterschiedliche Zugriffsrechte vergeben.

Sie können mehrere Nutzer zu einer Gruppe zusammenfassen. Das ist besonders praktisch, wenn Sie regelmäßig mit denselben Personen zusammenarbeiten oder ganze Teams auf bestimmte Ordner zugreifen sollen.

Die Verwaltung ist grundsätzlich unkompliziert, nur die Einrichtung könnte etwas klarer sein: Das Plus-Symbol oben links legt eine neue Gruppe an – was nicht sofort offensichtlich ist. Neue Mitglieder fügen Sie anschließend über das kleinere Plus neben dem Gruppennamen hinzu.

Sie können mehrere Nutzer zu einer Gruppe zusammenfassen.

In der Freigabeverwaltung sehen Sie alle freigegebenen Ordner und alle von Ihnen erstellten Freigabe-Links. Sie können auch einsehen, wie viele Aufrufe sie hatten, doch detailliertere Statistiken gibt es nicht.

Insgesamt sind die Freigabe-Funktionen von luckycloud absolut robust. Ob intern oder extern: Das Teilen Ihrer Cloud-Inhalte ist flott und intuitiv, und Sie können mithilfe von Berechtigungen und Zugriffsebenen genau steuern, wer was sehen, bearbeiten oder weitergeben darf.

luckycloud
Tresorit
pCloud
STRATO
Microsoft OneDrive
MEGA
IONOS
Icedrive
Dropbox
Proton
Google Drive
Internxt
Dateien per Link teilen
Passwortschutz für Links
Ablaufdatum für Links
Statistiken für Links
Ordner für Nutzer freigeben
Dateien anfordern
Summe
6
6
6
5
5
5
5
5
5
4
3
2

Echtzeit-Kollaboration in der Cloud

Die Zusammenarbeit endet bei luckycloud aber nicht mit der Freigabe, sondern fängt hier erst an. Sie können geteilte Dokumente nämlich dank der eingebauten Cloud-Office-Lösung direkt in der Cloud – und gemeinsam mit anderen Nutzern – bearbeiten. Alle gängigen Formate (Word, Excel, PowerPoint, PDF) werden unterstützt.

Änderungen erscheinen in Echtzeit: Wenn ein anderer Nutzer gerade am selben Dokument arbeitet, können Sie seine Anpassungen also sofort mitverfolgen. Sie können zudem Kommentare hinterlassen oder Textstellen markieren, um Feedback zu geben. Dank der integrierten Chat-Funktion können Sie sich zudem direkt im Dokument mit anderen Teammitgliedern abstimmen.

luckycloud unterstützt die Echtzeit-Kollaboration an Dokumenten in der Cloud.

Ansonsten funktioniert die Office-Oberfläche ähnlich wie Microsoft Word, Google Docs & Co.: Wenn Sie schon einmal mit einem Office-Tool gearbeitet haben, sollten Sie sich hier sofort zurechtfinden.

Beim Funktionsumfang und der Tiefe der Integration kann luckycloud natürlich nicht mit großen Kollaborationsplattformen wie Google Workspace oder Microsoft 365 mithalten. Auch für Multimedia-Teams ist die Lösung weniger geeignet – im Gegensatz zu Diensten wie Dropbox, wo sich etwa Video- oder Audiodateien direkt im Browser bearbeiten lassen.

Für klassische Büro- und Teamaufgaben ist die Office-Umgebung von luckycloud aber vollkommen ausreichend. Sie läuft zudem stabil und reagiert schnell, stört die Zusammenarbeit also nicht mit Rucklern und langen Ladezeiten.

luckycloud
Microsoft OneDrive
Google Drive
Dropbox
Proton
Tresorit
STRATO
pCloud
MEGA
IONOS
Internxt
Icedrive
Teamverwaltung
Nutzerrollen / Zugriffsrechte
Kommentare
Dokumente bearbeiten
Summe
4
4
4
4
3
2
2
2
2
2
1
1
Zusammenarbeit im Fokus

luckycloud macht das Teilen und gemeinsame Bearbeiten von Dateien angenehm unkompliziert. Freigaben – sowohl intern als auch extern – sind schnell eingerichtet, Berechtigungen klar geregelt, und dank der integrierten Office-Umgebung können Teams direkt in der Cloud zusammenarbeiten.

Wenn Sie eine Lösung suchen, um Dateien sicher zu teilen und Office-Dokumente gemeinsam zu bearbeiten, bringt luckycloud also alles mit, was Sie brauchen – auch wenn umfassendere Kollaborations-Suiten wie Google Workspace natürlich noch einmal deutlich mehr Möglichkeiten bieten.

4.

Sicherheit & Datenschutz

Sicherheit & Datenschutz (30 %)
Note 1,0
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ?standardmäßige E2E-Verschlüsselung
10/10
Datei-Versionierung ?Versionkontrolle in allen Tarifen
3/3
Zwei-Faktor-Authentifizierung ?Ja
2/2
DSGVO-konform ?Ja
2/2
alle anzeigen

luckycloud positioniert sich als sichere Alternative zu internationalen Cloud-Diensten wie Google Drive oder OneDrive. Die Message: Hier gibt’s Cloud-Speicher „made in Germany“, der Ihre Daten nicht nur zuverlässig vor unbefugtem Zugriff schützt, sondern auch Ihre Privatsphäre wahrt – selbst vor Einblicken durch luckycloud selbst.

Deutsche Rechenzentren, hohe Sicherheitsstandards

luckycloud erfüllt grundsätzlich hohe Sicherheitsstandards. Die gesamte Infrastruktur des Anbieters liegt in Deutschland. Alle Server befinden sich in ISO-27001- und BSI-zertifizierten Rechenzentren, die luckycloud selbst verwaltet. Dadurch entfallen Abhängigkeiten von externen Cloud-Diensten oder Subdienstleistern.

Wie bei allen guten Cloud-Speichern ist die Architektur auf Ausfallsicherheit ausgelegt: Daten werden redundant gespeichert, und regelmäßige Backups schützen vor Verlust. Eine eigenständige Backup-Funktion für einzelne Laufwerke oder Verzeichnisse ist allerdings nur in den Enterprise-Tarifen enthalten.

Mehrstufige Verschlüsselung mit Ende-zu-Ende-Schutz

Der wichtigste Unterschied zu Cloud-Riesen wie Google oder Microsoft ist, dass luckycloud alle Dateien nach dem Zero-Knowledge-Prinzip verschlüsselt: Sie werden bereits vor dem Upload verschlüsselt, und die Schlüssel verbleiben ausschließlich beim Nutzer. Weder luckycloud noch Dritte können die Inhalte einsehen oder entschlüsseln.

Technisch kommt dabei ein dreistufiges Verfahren zum Einsatz:

  • 1.

    TLS-Verschlüsselung bei der Übertragung
    Beim Hoch- und Herunterladen werden alle Daten über eine TLS-gesicherte Verbindung übertragen. Dadurch können keine Dritten die Datenpakete abfangen oder manipulieren – ähnlich wie beim Online-Banking.

  • 2.

    AES-256-Dateiverschlüsselung auf dem Gerät
    Bevor eine Datei die lokale Festplatte verlässt, erzeugt luckycloud eine kryptografisch starke Zufallszahl. Diese dient als Dateischlüssel, mit dem die Datei nach dem AES-256/CBC-Verfahren verschlüsselt wird, einem der sichersten derzeit verfügbaren Standards.

  • 3.

    Passwortbasierte Schlüsselableitung (PBKDF2)
    Ihr persönliches Passwort wird mithilfe des PBKDF2-Algorithmus in einen weiteren Schlüssel umgewandelt, der den eigentlichen Dateischlüssel zusätzlich absichert. luckycloud speichert diesen Schlüssel nicht auf seinen Servern: Nur Sie oder von Ihnen autorisierte Personen können die Dateien entschlüsseln.

luckycloud bietet also eine echte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Alle Dateien liegen verschlüsselt auf dem Server, und nur der Nutzer besitzt den Schlüssel zur Entschlüsselung. Selbst luckycloud hat keine Möglichkeit, auf Inhalte zuzugreifen.

Bei Anbietern, die keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einsetzen, müssen Sie dem Anbieter grundsätzlich vertrauen, dass er Ihre Daten nicht einsehen oder weiterverarbeiten wird.

Firmen wie Google oder Microsoft räumen sich in ihren Nutzungsbedingungen sogar ausdrücklich das Recht ein, gespeicherte Inhalte automatisiert zu scannen – etwa zur Verbesserung ihrer Dienste, zur Personalisierung von Werbung oder zur Erkennung von Sicherheitsrisiken.

Transparenz und Prüfungen

luckycloud setzt auf Open-Source-Software. Der Quellcode kann also von jedem eingesehen und geprüft werden, was ein hohes Maß an Transparenz schafft. Zudem veröffentlicht der Anbieter jährliche Transparenzberichte, in denen dokumentiert wird, welche Anfragen von Behörden eingehen und wie damit umgegangen wird.

Im Jahr 2024 kam es beispielsweise zu insgesamt 24 Anfragen von Behörden. In drei Fällen waren Anfragen „rechtlich zulässig“ und luckycloud hat Daten herausgegeben – und zwar mit den Begründungen „Steuerrecht“ und „schwere Straftaten“.

luckycloud veröffentlicht jährliche Transparenzberichte.

Externe Sicherheits-Audits lässt luckycloud bislang leider nicht durchführen, und auch eine ISO 27018-Zertifizierung fehlt.

Ist luckycloud DSGVO-konform?

Ja – luckycloud erfüllt grundsätzlich die Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Alle Server befinden sich in Deutschland und personenbezogene Daten werden ausschließlich dort verarbeitet.

Für Geschäftskunden stellt der Anbieter einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) inklusive technischer und organisatorischer Maßnahmen (TOMs) bereit. Sie können sie direkt im luckycloud-Dashboard in den Downloads herunterladen:

Wichtige Dokumente finden Sie im Download-Bereich.

Hier bietet luckycloud also einige Vorteile gegenüber US-Cloud-Anbietern wie Google oder Microsoft. Eine rechtskonforme Nutzung im europäischen Rechtsraum ist somit grundsätzlich möglich.

Sie bleiben aber natürlich – wie bei jedem Cloud-Dienst – selbst verantwortlich für die ordnungsgemäße Implementierung der Cloud, der Datenschutzvereinbarungen und der Auftragsverarbeitungsverträge.

luckycloud
Tresorit
Proton
Dropbox
Microsoft OneDrive
MEGA
Google Drive
STRATO
pCloud
IONOS
Internxt
Icedrive
Sicherheit
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung möglich
Standardmäßige E2E-Verschlüsselung
Zwei-Faktor-Authentifizierung
Datei-Versionierung
Datenschutz
DSGVO-konform
ISO 27001 Zertifizierung
ISO 27018 Zertifizierung
Transparenzberichte
Jurisdiktion
Deutschland
Schweiz
Schweiz
USA
USA
Neuseeland
USA
Deutschland
Schweiz
Deutschland
Spanien
UK
Summe
7
8
7
7
6
6
6
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Sicherer Cloud-Speicher aus Deutschland

Wenn Sie eine Alternative zu US-Cloud-Speichern suchen, die Ihre Daten nicht auf ausländischen Servern lagern oder zu Analysezwecken auswerten, ist luckycloud eine gute Wahl: Der deutsche Cloud-Speicher betreibt seine Infrastruktur ausschließlich auf heimischen Servern, erfüllt hohe Sicherheitsstandards und verschlüsselt konsequent Ende-zu-Ende – hat also auch selbst keinen Zugriff auf Ihre Daten.

4.

Preisgestaltung

Preisgestaltung (20 %)
Note 3,8
Kostenlos (GB) ?0 GB
0/8
Preis 100 GB ?6,69 €
1/2
Preis 500 GB ?16,87 €
0/2
Preis 2 TB ?63,05 €
0/2
alle anzeigen

Bei luckycloud gibt es keine festen Tarife mit fixen Abstufungen. Sie können sich Ihr Paket relativ flexibel zusammenstellen.

Zunächst wählen Sie den grundlegenden Tarif. Hier gibt es fünf Optionen:

  • One: Tarif für Einzelpersonen

  • Teams: Tarif für kleine Teams (2–500 Benutzer)

  • Business: Tarif für größere Firmen (2–1.000+ Benutzer)

  • Enterprise: Tarif für sehr große Firmen (8–10.000+ Benutzer)

  • S3-Speicher: zubuchbarer Speicher

Dann können Sie in jedem Tarif das benötigte Speichervolumen auswählen - von 3 GB bis 500 TB. In den Team-Tarifen müssen Sie natürlich auch die Zahl der benötigten Lizenzen auswählen. Auch die Laufzeit können Sie selbst bestimmen: je länger, desto günstiger.

Hier sehen Sie eine Übersicht der Kosten für einige Standard-Größen:

One 3 GBTeams 3 GBOne 100 GB
Monatlicher Effektivpreis
ab 0,93 €
ab 3,25 €
ab 6,69 €
Vertragslaufzeit (Monate)
1 - 24
1 - 24
1 - 24
Limits
Speicherplatz
3 GB
3 GB
100 GB
Anzahl Benutzer
1
500
1
Anzahl Geräte
unbegrenzt
unbegrenzt
unbegrenzt
Max. Dateigröße
unbegrenzt
unbegrenzt
unbegrenzt
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
Datei-Versionierung
unbegrenzt
unbegrenzt
unbegrenzt

Der Vorteil dieser flexiblen Tarifgestaltung ist, dass Sie auch wirklich nur für die Speicherressourcen zahlen, die Sie wirklich benötigen. Das rechnet sich – im Vergleich zu weniger flexiblen Paketlösungen vieler anderer Cloud-Speicher – vor allem bei größeren Nutzerzahlen. Für Einzelnutzer ist luckycloud aber vergleichsweise teuer. Gratis-Speicher gibt es zudem gar keinen.

Hier sehen Sie die monatlichen Kosten der Anbieter aus unserem Test für verschiedene Speichergrößen und Nutzerzahlen im Vergleich:

KostenlosPreis 100 GBPreis 500 GBPreis 2 TBPreis 5 TBPreis 3 NutzerPreis 10 Nutzer
MEGA
20 GB
8,33 €
8,33 €
8,33 €
16,67 €
15,00 €
50,00 €
Google Drive
15 GB
1,67 €
8,33 €
8,33 €
1,67 €
57,50 €
pCloud
10 GB
4,17 €
4,17 €
8,33 €
49,58 €
23,97 €
55,93 €
Icedrive
10 GB
3,99 €
5,99 €
10,99 €
49,96 €
Proton
5 GB
3,99 €
9,99 €
23,99 €
23,99 €
83,89 €
Microsoft OneDrive
5 GB
1,67 €
5,59 €
15,75 €
8,25 €
55,93 €
Tresorit
3 GB
9,99 €
9,99 €
48,00 €
48,00 €
160,00 €
Dropbox
2 GB
9,99 €
9,99 €
9,99 €
54,00 €
16,99 €
120,00 €
Internxt
1 GB
6,84 €
6,84 €
13,65 €
20,52 €
13,68 €
45,61 €
STRATO
0 GB
2,75 €
2,75 €
9,58 €
47,92 €
11,98 €
22,00 €
luckycloud
0 GB
6,69 €
16,87 €
63,05 €
146,25 €
7,89 €
24,13 €
IONOS
0 GB
1,50 €
3,85 €
15,00 €
3,00 €
15,00 €
Flexibel für Teams, teuer für Solo-Nutzer

luckycloud punktet mit einer vergleichsweise flexiblen Preisstruktur: Weil Sie Speicher, Nutzerzahl und Laufzeit individuell anpassen können, zahlen Sie nur für Ressourcen, die Sie auch tatsächlich brauchen. In der Praxis rechnet sich das vor allem für Teams, die bei starren Abo-Modellen möglicherweise deutlich teurer wegkommen.

Wer den Cloud-Speicher allein nutzt, zahlt im Vergleich zur Konkurrenz aber deutlich mehr. Kostenloser Speicher, der von fast allen Cloud-Speichern aus unserem Vergleich angeboten wird, fehlt zudem komplett.

Testergebnis

Testergebnis
1,7
gut
Dateien teilen & kollaborieren (20 %)
Note 1,0
Sicherheit & Datenschutz (30 %)
Note 1,0
Interface & Benutzerfreundlichkeit (15 %)
Note 1,2
Dateien speichern & synchronisieren (15 %)
Note 2,2
Preisgestaltung (20 %)
Note 3,8

luckycloud beweist, dass man seine Daten nicht in die Tentakel der US-Datenkraken legen muss, um guten Cloud-Speicher zu bekommen. Der deutsche Anbieter überzeugt nicht nur mit hohen Sicherheitsstandards und Ende-zu-Ende-Schutz, sondern liefert auch eine moderne, aufgeräumte Oberfläche, die sich vor Diensten wie Google Drive oder Dropbox nicht verstecken muss.

Egal ob am Laptop, Smartphone oder im Browser: Sie können von jedem Gerät auf Ihre Dateien zugreifen und sie gezielt freigeben – mit klaren Berechtigungen für einzelne Nutzer oder ganze Gruppen. Dank der eingebauten Office-Plattform lassen sich Dokumente direkt in der Cloud gemeinsam und in Echtzeit bearbeiten.

Bei der Performance gibt’s noch Luft nach oben – die Upload- und Download-Geschwindigkeiten sind solide, aber nicht überragend, und die CPU-Auslastung im Test war relativ hoch. Auch im Funktionsumfang gibt es noch ein paar Lücken: Eine Backup-Funktion für Privatnutzer stellt luckycloud beispielsweise nicht bereit.

Preislich ist luckycloud zudem ein zweischneidiges Schwert: Für Einzelnutzer ist der Dienst vergleichsweise teuer. Unternehmen kommen dank der flexiblen Skalierbarkeit der Tarife, bei der Sie Speicher, Teamgröße und Laufzeit frei anpassen können, möglicherweise günstiger weg als bei anderen Cloud-Speichern.

Insgesamt bietet luckycloud eine sichere, zuverlässige und benutzerfreundliche Cloud-Speicher-Lösung – und das „made in Germany“.

luckycloud
luckycloud
(247 )
luckycloud überzeugt als sichere, DSGVO-freundliche Alternative zu den internationalen Cloud-Riesen. Die Plattform bietet Ende-zu-Ende-Schutz, granulare Freigabe-Kontrollen und Echtzeit-Kollaboration.
deutscher Anbieter
flexibel skalierbare Tarife
E2E-Verschlüsselung
Echtzeit-Kollaboration
teuer für Einzelnutzer
1,7
gut
Speicher
3 - 10.000 GB
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
✓ Ja
Laufzeit
1 - 24 Monate
luckycloud One 3 GB
+ 13 weitere Tarife
 0,93 €
mtl. Effektivpreis ?

luckycloud Erfahrungen

Und was halten andere luckycloud-Nutzer vom Anbieter? Wir haben uns in den Bewertungsportalen umgehört:

  • Starker Support
    Viele Bewertungen loben den Kundensupport, der als schnell, kompetent und freundlich bezeichnet wird. Besonders positiv wird die direkte Erreichbarkeit per Telefon oder Chat hervorgehoben.

  • Hohe Sicherheitsstandards
    Einige Nutzer betonen die hohen Sicherheits- und Datenschutz-Standards, auch durch den Datenstandort Deutschland.

  • Unklare Vertragsbedingungen
    Einige Rezensionen kritisieren verwirrende Abrechnungsmodalitäten, automatische Verlängerungen und wenig Kulanz bei Kündigungen.

  • Komplexe Bedienung
    Manchen Nutzern gefällt die Oberfläche von luckycloud nicht so gut wie uns: Sie beschreiben etwa die Ordner- und Rechteverwaltung als kompliziert.

Im Vergleich zu großen Cloud-Diensten gibt es zu luckycloud nur relativ wenige Nutzerrezensionen – bei Trustpilot sind es derzeit gerade einmal rund 90 Bewertungen. Die Nutzermeinungen sind also weniger repräsentativ als bei anderen Anbietern.

Kundenbewertungen
4,4 / 5
247 Bewertungen
zum Anbieter *
Wir haben die Erfahrungsberichte und Bewertungen von verschiedenen Bewertungsportalen untersucht und dabei 247 Bewertungen mit einer Gesamtwertung 4,4 von 5 ermittelt.

Alternativen zu luckycloud

luckycloud ist doch nicht der richtige Cloud-Speicher für Sie? Vielleicht kommt ja eine dieser Alternativen infrage:

  • Cloud-Speicher mit Gratis-Speicher
    Sie suchen einen Cloud-Speicher, den Sie kostenlos nutzen können? Die großzügigsten Anbieter aus unserem Vergleich sind MEGA (20 GB) und Google Drive (15 GB).

  • Cloud-Speicher mit besserer Performance
    luckycloud ist Ihnen nicht schnell genug oder zu CPU-intensiv? pCloud und Microsoft OneDrive schnitten in unserem Performance-Test deutlich besser ab.

  • Günstigere Cloud-Speicher aus Deutschland
    Sie möchten unbedingt einen deutschen Cloud-Speicher, doch luckycloud ist Ihnen zu teuer? Bei STRATO oder IONOS kommen Sie günstiger weg.

Testsieger 2026
MEGA
MEGA
(7.711 )
MEGA überzeugt mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, exzellenter Performance und 20 GB Gratis-Speicher. Für Echtzeit-Kollaboration in der Cloud ist MEGA aber nicht geeignet.
Zero-Knowledge-Verschlüsselung
20 GB gratis
selektive Synchronisierung
kaum Kollaborations-Features
teuer für kleine Datenvolumen
1,6
gut
Speicher
20 - 16.000 GB
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
✓ Ja
Laufzeit
0 - 12 Monate
MEGA Kostenlos
+ 5 weitere Tarife
 0,00 €
mtl. Effektivpreis
20 GB kostenlos
Bester Lifetime-Tarif
pCloud
pCloud
(1.909 )
pCloud ist ein günstiger Cloud-Speicher, der mit schnellen Sync-Geschwindigkeiten und optionaler E2E-Verschlüsselung punktet, dem es aber leider etwas an Transparenz mangelt.
10 GB gratis
E2E-Verschlüsselung als Option
schnelle Synchronisierung
bietet Lifetime-Tarife
keine Echtzeit-Kollaboration
1,9
gut
Speicher
10 - 10.000 GB
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
optional
Laufzeit
0 - 12 Monate
pCloud Kostenlos
+ 12 weitere Tarife
 0,00 €
mtl. Effektivpreis
10 GB kostenlos
Google Drive
Google Drive
(323.815 )
Google Drive überzeugt mit einer intuitiven Bedienung, flexiblen Speicheroptionen und nahtloser Google-Integration - und ist somit ideal für die effiziente Zusammenarbeit in der Cloud. Auf eine E2E-Verschlüsselung müssen Sie aber verzichten.
15 GB gratis
gut für Kollaboration
einfache Bedienung
Offline-Zugriff
keine E2E-Verschlüsselung
2,0
gut
Speicher
15 - 2.000 GB
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
✗ Nein
Laufzeit
0 - 12 Monate
Google Drive Free
+ 3 weitere Tarife
 0,00 €
mtl. Effektivpreis
15 GB kostenlos
Dropbox
Dropbox
(53.950 )
Der einstige Pionier unter den Cloud-Speichern bleibt eine zuverlässige Wahl: Dropbox punktet mit einer benutzerfreundlichen Bedienung und starken Kollaborationstools. Preislich geht Dropbox aber nicht mit der Zeit: Die Konkurrenz ist mittlerweile deutlich günstiger zu haben.
integrierte Kollaborationsfunktionen
benutzerfreundliche Oberfläche
E2E-Verschlüsselung für Teams
vergleichsweise teuer
hohe CPU-Auslastung
2,0
gut
Speicher
2 - 5.000 GB
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
optional
Laufzeit
0 - 12 Monate
Dropbox Basic
+ 5 weitere Tarife
 0,00 €
mtl. Effektivpreis
2 GB kostenlos
Tresorit
Tresorit
(1.063 )
Tresorit überzeugt mit starken Sicherheitsstandards dank Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und granularer Zugriffskontrolle. Weniger stark: die träge Benutzeroberfläche, fehlende Kollaborationstools und die vergleichsweise hohen Preise.
E2E-Verschlüsselung
selektive Synchronisierung
viele Freigabeoptionen
relativ teuer
träge Bedienung
2,1
gut
Speicher
3 - 4.000 GB
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
✓ Ja
Laufzeit
0 - 12 Monate
Tresorit Basic
+ 5 weitere Tarife
 0,00 €
mtl. Effektivpreis
3 GB kostenlos
Gesponsert
Proton Drive
Ende-zu-Ende verschlüsselter Cloud-Speicher
Wichtige Dateien speichern und teilen
Schützen und organisieren Sie Ihre Fotos
5 GB kostenlos
Daten nicht für KI oder Werbung genutzt
2,4
Testergebnis
gut
Jetzt Proton testen
Martin ist seit über acht Jahren freiberuflicher Texter im B2B-Bereich und spezialisiert sich auf technische Fallstudien für Tech-Unternehmen wie Google Cloud. Er lebt in London und betreibt dort seine eigene Firma, GSCRIBE, die sich auf Customer Success Stories und Employer Branding fokussiert. Bei EXPERTE.de teilt er sein Wissen über Software und Strategien, die Selbstständigen dabei helfen, ihre Geschäftsprozesse zu optimieren und effizienter zu arbeiten.
Geprüft durch: Janis von Bleichert
Janis von Bleichert hat Wirtschaftsinformatik an der TU München und Informatik an der TU Berlin studiert. Er ist seit 2006 selbständig und ist der Gründer von EXPERTE.de. Er schreibt zu den Themen Hosting, Software und IT-Security.
* Werbehinweis: Bei mit einem Stern markierten Links erhält EXPERTE.de ggf. eine Provision des Anbieters. Die Provision hat keinen Einfluss auf die redaktionelle Bewertung.
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5 GB kostenlos
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2,4
Testergebnis
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