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vServer

479 Tarife im Vergleich
Hilft Ihnen unser Vergleich?
4.9
Server-Art
CPU-Kerne
0
RAM
0
Festplatte
0
Kundenbewertung
Anbieter
Vertragslaufzeit
netcupVPS 200
 1076
2,69 €
∅ mtl. Effektivpreis
ohne Vertragslaufzeit
vServer
Cores: 1
RAM: 2 GB
SSD: 40 GB
Linux
keine Domain inklusive
1 IP inklusive
Standort Deutschland
Details
Aktion: 12 Monate nur 1 € / Monat
1bluvServer 4R (12 Monate)
 115
2,95 €
∅ mtl. Effektivpreis
12 Monate Laufzeit
vServer
Cores: 1
RAM: 4 GB
SSD: 60 GB
Linux
1 Domain inklusive
1 IP inklusive
Standort Deutschland
Details
ContaboVPS 300
 1264
3,99 €
∅ mtl. Effektivpreis
monatlich kündbar
vServer
Cores: 2
RAM: 4 GB
HDD: 300 GB
Linux
keine Domain inklusive
1 IP inklusive
Standort Deutschland
Details
netcupVPS 500
 1076
4,29 €
∅ mtl. Effektivpreis
ohne Vertragslaufzeit
vServer
Cores: 2
RAM: 4 GB
SSD: 40 GB
Linux
keine Domain inklusive
1 IP inklusive
Standort Deutschland
Details
ContaboVPS S SSD
 1264
4,99 €
∅ mtl. Effektivpreis
monatlich kündbar
vServer
Cores: 4
RAM: 8 GB
SSD: 200 GB
Linux
keine Domain inklusive
1 IP inklusive
Standort Deutschland
Details
STRATOV-Server Linux V10 (12 Monate)
 2199
5,00 €
∅ mtl. Effektivpreis
12 Monate Laufzeit
vServer
Cores: 1
RAM: 2 GB
SSD: 50 GB
Linux
keine Domain inklusive
1 IP inklusive
Standort Deutschland
Details
1bluvServer 4R
 115
5,31 €
∅ mtl. Effektivpreis
monatlich kündbar
vServer
Cores: 1
RAM: 4 GB
SSD: 60 GB
Linux
1 Domain inklusive
1 IP inklusive
Standort Deutschland
Details
dogadoCloud Server S 2.0
 1469
5,90 €
∅ mtl. Effektivpreis
monatlich kündbar
vServer
Cores: 1
RAM: 2 GB
SSD: 100 GB
Linux
keine Domain inklusive
1 IP inklusive
Standort Deutschland
Details
AlfahostingCloud Server S (12 Monate)
 1676
5,99 €
∅ mtl. Effektivpreis
12 Monate Laufzeit
vServer
Cores: 2
RAM: 2 GB
SSD: 50 GB
Linux
keine Domain inklusive
1 IP inklusive
Standort Deutschland
Details
STRATOV-Server Linux V10
 2199
6,00 €
∅ mtl. Effektivpreis
monatlich kündbar
vServer
Cores: 1
RAM: 2 GB
SSD: 50 GB
Linux
keine Domain inklusive
1 IP inklusive
Standort Deutschland
Details
netcupRS 1000 (12 Monate)
 1076
6,99 €
∅ mtl. Effektivpreis
12 Monate Laufzeit
vServer
Cores: 2
RAM: 8 GB
HDD: 320 GB
Linux
keine Domain inklusive
1 IP inklusive
Standort Deutschland
Details
netcupRS 1000 SSD (12 Monate)
 1076
6,99 €
∅ mtl. Effektivpreis
12 Monate Laufzeit
vServer
Cores: 2
RAM: 8 GB
SSD: 40 GB
Linux
keine Domain inklusive
1 IP inklusive
Standort Deutschland
Details
AlfahostingCloud Server S
 1676
7,41 €
∅ mtl. Effektivpreis
monatlich kündbar
vServer
Cores: 2
RAM: 2 GB
SSD: 50 GB
Linux
keine Domain inklusive
1 IP inklusive
Standort Deutschland
Details
netcupVPS 1000
 1076
7,49 €
∅ mtl. Effektivpreis
ohne Vertragslaufzeit
vServer
Cores: 4
RAM: 8 GB
SSD: 80 GB
Linux
keine Domain inklusive
1 IP inklusive
Standort Deutschland
Details
1bluManagedServer LP (12 Monate)
 115
7,68 €
∅ mtl. Effektivpreis
12 Monate Laufzeit
vServer (Managed)
Cores: 2
RAM: 3 GB
HDD: 100 GB
Linux
1 Domain inklusive
1 IP inklusive
Standort Deutschland
Details
1bluvServer 6R (12 Monate)
 115
7,90 €
∅ mtl. Effektivpreis
12 Monate Laufzeit
vServer
Cores: 2
RAM: 6 GB
SSD: 120 GB
Linux
1 Domain inklusive
1 IP inklusive
Standort Deutschland
Details
ContaboVPS 700
 1264
7,99 €
∅ mtl. Effektivpreis
monatlich kündbar
vServer
Cores: 4
RAM: 10 GB
HDD: 700 GB
Linux
keine Domain inklusive
1 IP inklusive
Standort Deutschland
Details
1bluvServer 6R
 115
8,31 €
∅ mtl. Effektivpreis
monatlich kündbar
vServer
Cores: 2
RAM: 6 GB
SSD: 120 GB
Linux
1 Domain inklusive
1 IP inklusive
Standort Deutschland
Details
ContaboVPS M SSD
 1264
8,99 €
∅ mtl. Effektivpreis
monatlich kündbar
vServer
Cores: 6
RAM: 16 GB
SSD: 400 GB
Linux
keine Domain inklusive
1 IP inklusive
Standort Deutschland
Details
netcupRS 1000
 1076
8,99 €
∅ mtl. Effektivpreis
monatlich kündbar
vServer
Cores: 2
RAM: 8 GB
HDD: 320 GB
Linux
keine Domain inklusive
1 IP inklusive
Standort Deutschland
Details
(1-20 von 194 Ergebnissen)
vServer Vergleich - Eine Einführung

Virtuelle Server (vServer) bieten viele Vorteile und sind sehr flexibel einsetzbar. Wer sich für einen vServer entschieden hat und sein eigenes Internetprojekt realisieren möchte, hat die Wahl zwischen vielen verschiedenen Produktvarianten und Leistungsstufen diverser Anbieter. Je nach Produkt und Leistungsfähigkeit eignen sie sich für bestimmte Projekte besser oder weniger gut. Sie sollten bei der Wahl des vServers darauf achten, dass er die Anforderungen Ihres Internetauftritts, des Onlineshops oder der Internetanwendung erfüllt und genügend Reserven besitzt, um auch Lastspitzen zu bewältigen. Es stehen vServer mit unterschiedlicher Anzahl virtueller Prozessorkerne, verschieden großem virtuellem Arbeitsspeicher und unterschiedlichem Speicherplatz zur Verfügung. Auch das Betriebssystem, ob Windows oder eine bestimmte Linux-Distribution, ist in der Regel wählbar. Zusätzlich zu den technischen Ausstattungsmerkmalen und Leistungsdaten sind vertragliche Aspekte wie Vertragslaufzeiten oder der Standort der Leistungserbringung bei der Beauftragung eines vServer-Produkts zu berücksichtigen. In den folgenden Kapiteln erhalten Sie einen kurzen Überblick über die wichtigsten Merkmale, die die Wahl des richtigen vServers für Ihr Internetprojekt beeinflussen.

Allgemein

Wie es der Name schon verrät, handelt es sich bei einem vServer um einen Server, der virtuell bereitgestellt wird. Er steht Ihnen nicht auf einer dediziert zugeordneten Hardware zur Verfügung, sondern ist als eine virtuelle Server-Instanz auf einem Hostsystem realisiert. Auf dem Hostsystem sind weitere vServer anderer Kunden konfiguriert, die sich die Ressourcen der gemeinsamen Hardware-Plattform teilen. Da die Ressourcen nicht dediziert einem einzigen Server zugewiesen sind, können sich die einzelnen Systeme trotz softwaremäßiger Abschottung unter Umständen in ihrer Leistungsfähigkeit gegenseitig beeinflussen. Für den Anwender erscheinen die vServer jedoch wie eigene Server. Der Anwender hat exklusiven Zugriff auf seinen vServer und kann seine Server-Funktionen voll kontrollieren.

Flexible Leistung

Die Leistungsfähigkeit des Servers ist maßgeblich von den zugewiesenen virtuellen Ressourcen abhängig. Soll ein vServer mehr Leistungsfähigkeit erhalten, ist dies schnell und unkompliziert möglich, indem der Provider ihm weitere virtuelle Ressourcen zuteilt. Weder zusätzliche Hardware muss installiert werden noch ist der Betrieb des vServers zu unterbrechen. Diese flexible Zuteilung virtueller Server-Ressourcen ist einer der großen Vorteile der vServer. Das Gegenstück zum vServer ist der Dedicated Server, bei dem die Hardware dem Server fest zugeordnet ist und nur durch Hardwareerweiterungen verändert werden kann. Dank vollem Root-Zugriff haben Anwender große Freiheiten in der Konfiguration ihres vServers. Die von den Providern eingesetzten Virtualisierungslösungen bleiben für die Kunden in der Regel verborgen. Typische Virtualisierungslösungen sind beispielsweise VMware, Virtuozzo oder Microsoft Hyper-V. vServer sind für solche Anwender ideal geeignet, die die Freiheit eines eigenen Servers benötigen und gleichzeitig auf ein günstiges Serverangebot zugreifen möchten. Virtuelle Server stellen eine kostengünstige und flexible Alternative zu einem Dedicated Server oder zu einem Managed Server dar. Rechenleistung, Arbeitsspeicher und Speicherkapazität sind vom gebuchten Tarif abhängig.

Root Server

Wie bereits erwähnt, haben Anwender in der Regel volle Root-Berechtigung auf ihrem vServer. Lediglich die Funktionen und Konfigurationen der Virtualisierungslösung und der Zugriff auf die eigentliche Hardware-Plattform sind dem Provider vorbehalten. Dank Root-Berechtigung ist der Zugriff auf alle wichtigen und für das Hosting eigener Internetprojekte relevanten Funktionen möglich. Programme wie Datenbanken, Skriptsprachen oder Server-Software lassen sich installieren. Beliebige Anwendungen und Services sind auf dem Server betreibbar. Aufgrund dieser Freiheiten ist der Anwender voll für das Management seines virtuellen Servers verantwortlich. Hierfür benötigt er entsprechendes Server-Know-how. Um alle Belange der gemeinsamen Hardware-Plattform, der Virtualisierungslösung, der Zuteilung virtueller Ressourcen und der Anbindung des vServers an das Internet kümmert sich der Provider.

Vorteile & Nachteile

Vorteile
  • Der virtuelle Server verhält sich für den Anwender wie ein eigener Server und bietet die vollen Freiheiten des Root-Zugriffs
  • vServer sind in der Regel günstiger als Dedicated Server oder Managed Server und bieten ähnlichen Leistungsumfang
  • Die vServer verschiedener Kunden sind logisch voneinander getrennt
  • Die Leistung der Server lässt sich durch Zuweisung von virtuellen Ressourcen schnell und flexibel verändern
  • Tarife und Leistungsstufen sind in der Regel ohne Betriebsunterbrechung upgradebar
  • Ausfälle lassen sich abfangen, indem der vServer auf der Hardwareplattform beliebig verschiebbar ist
  • Betriebssysteme wie Windows und Linux sind wählbar
Nachteile
  • Verschiedene Kunden teilen sich die Leistung der gemeinsamen Hardware-Plattform und beeinflussen sich unter Umständen gegenseitig
  • Die Leistung des vServers kann abhängig von anderen virtuellen Servern auf der Plattform schwanken
  • Anwender benötigen Server-Know-how und müssen sich selbst um die Installation und das Management von Software kümmern

Betriebssysteme

Fast alle Anbieter virtueller Server lassen den Kunden beim Betriebssystem freie Wahl. Meist stehen verschiedene Windows-Server-Varianten und Linux-Distributionen zur Verfügung. Typische Betriebssysteme für vServer sind:

  • - Windows Server 2012 R2
  • - Windows Server 2016
  • - Linux Ubuntu
  • - Linux CentOS
  • - Linux Debian
  • - Linux openSUSE

Das Betriebssystem steuert den Server und all seine für das Webhosting oder die Webanwendungen benötigten Funktionen. Je nach Betriebssystem hat der vServer spezifische Vor- und Nachteile für bestimmte Anwendungen oder Internetprojekte. In manchen Fällen bestimmt die auf dem vServer zu betreibende Software oder Anwendung aufgrund von Kompatibilitätsanforderungen das Betriebssystem. Linux ist sehr beliebt und weitverbreitet, wenn es um die Realisierung von Internetauftritten mit Content-Management-Systemen wie Joomla oder Wordpress geht. Windows ist häufig im Microsoft-Umfeld zu finden und hat seine Stärken im Projekt- und Kommunikationsumfeld. Windows-vServer sind sehr gut in bestehende Microsoft-Umgebungen integrierbar.

Linux vServer

Im Webhosting- und Serverumfeld zählt Linux mit seinen verschiedenen Distributionen zu den Pionieren. Weltweit sind viele virtuelle Server mit diesem Betriebssystem ausgestattet und arbeiten sicher und flexibel. Linux ist als freie Software verfügbar und zeichnet sich durch seine Flexibilität und die zahlreichen verfügbaren Erweiterungen mit Open-Source-Lizenz aus. Vor allem, wenn Content-Management-Systeme auf dem Server betrieben werden, die auf MySQL-Datenbanken und der Skriptsprache PHP basieren, arbeitet Linux sehr effizient und performant. Für die Administration eines vServers mit Linux-Betriebssystem stehen sowohl Tools mit grafischer Benutzeroberfläche als auch Kommandozeilenanwendungen zur Verfügung. Um einen Server sicher mit Linux zu betreiben, ist entsprechendes Linux-Know-how notwendig.

alle Linux vServer anzeigen

Windows vServer

Auch Windows ist auf vielen vServern zu finden. Es stehen Server-Varianten des Microsoft-Betriebssystems wie Windows Server 2012 R2 oder Windows Server 2016 zur Verfügung. In bestimmten Fällen ist die Verwendung von Windows zwingend erforderlich, beispielsweise wenn Microsoft-Anwendungen wie SharePoint oder Exchange auf dem vServer betrieben werden sollen. Bestimmte Microsoft-Websoftware setzt das Betriebssystem Windows voraus. Lange Zeit erforderte auch das ASP.NET Web-Application-Framework Windows. Inzwischen kann es ebenfalls auf Linux-Systemen bereitgestellt werden. vServer mit Windows bieten ideale Lösungen, wenn es um die Integration von Services und Anwendungen in vorhandene Microsoft-Umgebungen von Unternehmen geht. So ermöglicht ein Windows-vServer das gemeinsame Arbeiten an Dateien von Microsoft-Office-Anwendungen oder in Projektverzeichnissen. Administriert wird der Windows-vServer per grafischer Benutzeroberfläche und verschiedenen Kommandozeilentools. Eine typische Virtualisierungslösung für Windows-Server ist Microsoft Hyper-V.

alle Windows vServer anzeigen

Performance & technische Ausstattung

Auch wenn vServern keine dedizierten, sondern nur virtuelle Ressourcen zugeordnet sind, handelt es sich dennoch um leistungsfähige Serversysteme, auf denen sich verschiedene Anwendungen und Internetservices betreiben lassen. Wie ein dedizierter Server besitzt der vServer bestimmte Merkmale wie Anzahl der Prozessorkerne, Arbeitsspeicher und Festplattengröße, die seine Leistungsfähigkeit bestimmen. Der vServer erhält quasi Rechte zur Nutzung der Hardware-Ressourcen der zugrundeliegenden Plattform. Er besitzt damit die gleichen Leistungsmerkmale wie ein physischer Server. Für die Leistungsfähigkeit eines vServers sind folgende virtuelle Ausstattungsmerkmale maßgeblich verantwortlich:

  • - Typ des virtuellen Prozessors
  • - Anzahl der virtuellen Prozessorkerne
  • - Größe des virtuellen Arbeitsspeichers
  • - vorhandene virtuelle Festplattenkapazität
  • - Typ des zugrundeliegenden Festplattenspeichers - HDD oder SSD

Im Gegensatz zum Dedicated Server erfordert die Neuzuweisung von Ressourcen bei einem vServer keinen physischen Austausch von Hardware. Solange die gemeinsame Hardware-Plattform noch Kapazitäten anbietet, lassen sich virtuelle Ressourcen den einzelnen virtuellen Servern zuweisen. Downtimes des vServers entstehen durch ein Leistungsupgrade in der Regel nicht. Die neuen Ressourcen stehen binnen kürzester Zeit zur Nutzung im laufenden Betrieb zur Verfügung.

Prozessor

Wie bei einem dedizierten Server hängt beim virtuellen Server die Rechenleistung maßgeblich von dem Prozessortyp und der Anzahl virtueller Prozessorkerne (vCores) ab. Je größer die Anzahl an virtuellen Kernen ist, die der vServer verwenden kann, desto mehr Berechnungen und Aufgaben kann er gleichzeitig ausführen. Die Anzahl der virtuellen Prozessorkerne stellt ein Maß für seine Multitaskingfähigkeit dar. Wichtig kann dies beispielsweise sein, wenn ein Onlineshop mit vielen gleichzeitigen Besuchern betrieben werden soll. Typische Werte für die Anzahl an virtuellen Kernen sind eins, zwei, vier, acht und 16.

Arbeitsspeicher

Ein weiteres wichtiges Kriterium für die Leistungsfähigkeit des virtuellen Servers ist der zur Verfügung stehende Arbeitsspeicher (RAM). Je mehr virtueller Arbeitsspeicher einem Server zugewiesen ist, desto mehr Daten können für die Verarbeitung durch den Prozessor direkt bereitgestellt werden. Ist der Arbeitsspeicher zu klein, muss der Prozessor warten, bis die Daten von dem langsameren Festplattenspeicher geladen wurden. Der Prozessor kann in dieser Zeit nicht arbeiten und die Performance des virtuellen Servers sinkt. Werden Anwendungen betrieben, die große Datenmengen schnell verarbeiten sollen, ist der Arbeitsspeicher entsprechend groß zu wählen. Typische Werte sind zwei, vier, acht oder 16 Gigabyte RAM und mehr.

Festplatte

Der Festplattenspeicherplatz wird dem vServer ebenfalls virtuell zugewiesen. Allerdings bestimmt die zugrundeliegende physische Festplattentechnik der gemeinsamen Hardware-Plattform die Geschwindigkeit und Performance des virtuellen Festplattenspeichers. Grundsätzlich stehen die beiden Festplattentechniken HDD (Hard Disk Drives) und SSD (Solid State Drives) zur Verfügung. Während HDD-Festplatten mit mechanischen Teilen und rotierenden Magnetplatten arbeiten, ist das Funktionsprinzip der SSD-Festplatten rein elektronisch. HDD-Festplatten bieten günstigeren Speicherplatz, sind allerdings langsamer im Zugriff und aufgrund der Mechanik fehleranfälliger. SSDs arbeiten schneller, haben keine Mechanik, die ausfallen kann, sind aber teurer. Abhängig von Anbieter und vServer-Produkt stehen HDDs, SSDs oder Mischformen aus beiden Techniken für den vServer in verschiedenen Größen zur Verfügung. Die zugrundeliegende Technik kann den jeweiligen Produktmerkmalen des vServers entnommen werden. Mehr und mehr setzen sich reine SSD-Lösungen oder SSD-HDD-Mischformen durch. Reine HDD-Lösungen sind bei vServern nur noch selten vorzufinden. Mischformen bieten den Vorteil, dass sie einen guten Kompromiss zwischen Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit erzielen. Häufig abgerufene Daten lassen sich auf den schnellen SSDs speichern und weniger oft benötigte, aber große Datenmengen auf den günstigeren HDDs.

Um die Datensicherheit zu gewährleisten und die Kunden vor Datenverlust zu schützen, betreiben die Provider die Festplattenspeicher im Hintergrund oft in einem RAID-Verbund. Dies ist für die Kunden transparent und in den Leistungsmerkmalen der vServer oft nicht dargestellt, sorgt aber für schnellere Datenzugriffe oder die Spiegelung der gespeicherten Daten. RAID steht für (Redundant Array of Independent Disks) und bezeichnet eine Technik, die mehrere Festplatten zu einer logischen Einheit zusammenfasst. So ermöglicht ein RAID-Laufwerk mit RAID-Level 0 eine höhere Transferrate dank zweier kombinierter Laufwerke. Der RAID-Level 1 sorgt für parallel auf zwei Festplatten gespeicherte Daten, die bei einem Hardwaredefekt einer Platte weiterhin vorhanden sind. RAID-Level 10 kombiniert Level 1 und Level 0 und sorgt sowohl für Datenspiegelung als auch für höhere Schreib-/Lesegeschwindigkeiten. Auf Basis der verschiedenen Festplattenkonfigurationen weisen die Anbieter den einzelnen vServern jeweils virtuellen Festplattenspeicherplatz zu. Für die Kunden erhöht sich dadurch die Performance und Datenausfallsicherheit.

Vertragslaufzeit

In Ergänzung zu den technischen Leistungsmerkmalen sind vertragliche Regelungen wichtige Kriterien zur Auswahl eines vServers. Die Laufzeit eines Vertrags bestimmt, wie lange sich ein Kunde an einen bestimmten Anbieter und seine vServer-Produkte bindet. Eine vorzeitige Beendigung des Vertrags ist in der Regel nicht möglich. Lediglich innerhalb der verschiedenen vServer-Produkte eines Anbieters kann zu höheren Leistungsstufen gewechselt werden (Upgrades). Wer einen Anbieter und die Leistungsfähigkeit seiner vServer nicht kennt und sich die Möglichkeit eines Providerwechsels nicht verbauen möchte, sollte möglichst kurze Laufzeiten wählen. Mit längeren Laufzeiten hingegen lassen sich Kosten in der Bereitstellung des vServers sparen.

Standort

Auch wenn der vServer virtuell arbeitet und lediglich eine Instanz auf einem physischen System ist, gibt es dennoch einen Bereitstellungsstandort. Dieser ist in der Regel das Rechenzentrum des Anbieters. Der Standort kann entscheidenden Einfluss auf die Wahl eines bestimmten Providers oder Produkts haben. Nur bei Standorten innerhalb Deutschlands und der Europäischen Union ist die Einhaltung der strengen deutschen und europäischen Datenschutzrichtlinien sichergestellt. Sind strenge Anforderungen der zu betreibenden Anwendungen in dieser Hinsicht zu erfüllen, scheiden vServer mit Standorten außerhalb Europas oft aus. Der Standort ist unter Umständen ein Kriterium für die Ladezeiten von Internetseiten. Je näher sich der Standort am User der Services befindet, desto weniger Wegstrecke haben die Datenpakete zurückzulegen. Allerdings kann ein nicht performant an das Internet angebundener vServer in Deutschland eine schlechtere Performance haben als ein vServer beispielsweise in den USA mit hoher Internetbandbreite.

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