Managed WordPress: Vorteile, Anbieter & Testsieger 2026
Das Schönste am Betrieb einer WordPress-Website sind die vielen Stunden, die man damit verbringt, Fehler zu beheben, die Performance des Servers zu optimieren und die Sicherheit zu konfigurieren – oder etwa nicht? Nein? Wenn Sie auf all das keine Lust haben, bietet sich Managed-WordPress-Hosting an.
Doch wo genau liegen die Vorteile von Managed-Hosting bei WordPress und welche Anbieter sind am besten? Das und mehr lesen Sie in diesem Artikel.
Was ist Managed WordPress Hosting?
Managed WordPress Hosting ist eine Form von Managed Hosting, die speziell auf WordPress zugeschnitten ist. Wie unterscheidet sich das von regulärem Webhosting? Ganz einfach:
Beim normalen Webhosting stellen Ihnen Hoster im Prinzip einfach nur Speicherplatz auf einem Server und ein paar Tools zur Verfügung, mit denen Sie Ihre Website verwalten. Um alles andere, inklusive Software-Updates, Backups, Performance-Optimierung und Sicherheit, müssen Sie sich selbst kümmern.
Anders beim Managed Hosting: Hier übernimmt der Hoster viele dieser Verwaltungsaufgaben für Sie. Statt sich mit der technischen Verwaltung Ihrer Website herumzuschlagen, können Sie sich aufs Wesentliche konzentrieren: Ihre Produkte und Dienstleistungen.
Managed WordPress Hosting geht noch einen Schritt weiter: Hier ist die Hosting-Umgebung speziell auf WordPress abgestimmt. Server, Caching, Sicherheitsfunktionen und automatische Updates sind für das CMS optimiert. Dadurch läuft Ihre WordPress-Website in der Regel schneller, sicherer und zuverlässiger als bei herkömmlichem Webhosting.
Managed WordPress Hosting nimmt Ihnen also viele technische Aufgaben ab und optimiert den Betrieb Ihrer Website. Das bringt zahlreiche Vorteile mit sich, hat aber auch einige Nachteile.
Vor- und Nachteile von Managed WordPress Hosting
Einfache, benutzerfreundliche Verwaltung
Das Backend von Hosting-Providern ist für Anfänger oft eine Herausforderung. Gute Managed-Hoster stellen intuitive Dashboards bereit, mit denen die WordPress-Verwaltung auch technisch weniger erfahrenen Nutzern gelingt.Schnelle 1-Klick-Installation
Für Einsteiger ist die Erstinstallation von WordPress oft der komplizierteste Teil der Einrichtung. Bei Managed-Hostern erfordert sie meist nur einen oder wenige Klicks.Viel technischer Support
Dedizierter WordPress-Support ist ein großes Plus von Managed-Hosting. Erfahrene WordPress-Spezialisten sind immer nur eine Nachricht, eine E-Mail oder einen Anruf entfernt.Integrierte Performance-Optimierung
Die Server von Managed-Anbietern sind für WordPress optimiert. Hinzu kommen integrierte Performance-Funktionen wie serverseitiges Caching oder Content Delivery Networks (CDNs). So lädt Ihre Website schneller und geht besser mit hohen Besucherzahlen um.Umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen
Auch bei der Sicherheit sind Sie nicht auf sich allein gestellt: Viele erweiterte Sicherheitsmaßnahmen, um die Sie sich beim regulären Hosting selbst kümmern müssten, sind bereits integriert. Dazu zählen etwa eine Web Application Firewall und regelmäßige Malware-Checks.Automatische Backups
Der größte Albtraum jedes Website-Betreibers ist, plötzlich alles zu verlieren. Solange ein aktuelles Backup vorhanden ist, ist der Datenverlust halb so schlimm – doch dafür muss erst einmal gesorgt sein. Bei Managed-Providern geschieht das automatisch: Sie erstellen regelmäßig Backups für Sie, damit Sie im Ernstfall eine aktuelle Version Ihrer Website wiederherstellen können.Automatische Updates
Auch Updates, sowohl von WordPress selbst als auch von WordPress-Plugins, können Managed-Hoster für Sie automatisieren. So vermeiden Sie die Sicherheitsrisiken veralteter Software.
Höhere Kosten
Weil bei Managed-WordPress-Hosting viele zusätzliche Services integriert sind, ist es in der Regel auch teurer als herkömmliches Webhosting.Weniger Kontrolle
Oft haben Sie bei Managed-Hostern weniger direkte Kontrolle über technische Aspekte Ihrer Website, schließlich werden jene vom Anbieter verwaltet. Wer gerne so viel wie möglich selbst konfiguriert, könnte also – je nach Anbieter – von den Möglichkeiten enttäuscht sein.Einschränkungen bei Plugins
Auch bei Plugins haben Sie oft weniger Kontrolle, wenn Sie Managed-Hosting nutzen: Viele Anbieter sperren bestimmte WordPress-Plugins, beispielsweise aus Sicherheits- oder Kompatibilitätsgründen.
Managed WordPress: 14 Anbieter im Test
Sie glauben, dass die Vorteile von Managed-WordPress-Hosting für Sie überwiegen? Dann müssen Sie nur noch den richtigen Hosting-Anbieter für Ihr WordPress-Projekt finden. Wir haben 14 davon getestet und stellen unsere Favoriten im Folgenden kurz vor:
Hostinger: Der EXPERTE.de-Testsieger

Was gefällt uns an Hostinger?
Das beste Argument für Hostinger ist das starke Preis-Leistungs-Verhältnis. Schon die günstigen Tarife bieten großzügige Ressourcen und viele wichtige Managed-WordPress-Funktionen.
Hostinger macht WordPress zudem sehr zugänglich. Die Einrichtung gelingt ohne lange Einarbeitung, und auch mehrere Websites lassen sich bequem verwalten, ohne dass Sie sich mit der Serveradministration beschäftigen müssen. Hostinger eignet sich also gut für Einsteiger, bietet aber trotzdem genug Spielraum für wachsende Projekte.

Die Website-Verwaltung gelingt bei Hostinger einfach.
Auch auf technischer Seite kann Hostinger überzeugen. Die Performance ist insgesamt solide, und in unserem Pagespeed-Test landete Hostinger sogar auf dem ersten Platz. Dazu kommen umfangreiche Sicherheitsfunktionen. Hostinger erkennt Malware nicht nur, sondern entfernt sie in allen Tarifen auch automatisch – ein Service, der bei vielen anderen Hostern extra kostet.
Für wen ist Hostinger geeignet?
Hostinger könnte eine gute Wahl sein, wenn Sie eine oder mehrere WordPress-Websites zu einem überschaubaren Preis betreiben möchten. Selbstständige, kleine Unternehmen und Agenturen erhalten hier genügend Leistung für Firmenwebsites oder kleinere Online-Shops. Dank der einfachen Verwaltung ist Hostinger auch für Einsteiger eine gute Wahl.
Was sind mögliche Schwächen von Hostinger?
Der günstige Einstieg hat einen Haken: Nach der ersten Laufzeit steigen die Preise deutlich an. Behalten Sie bei der Auswahl also auch die langfristigen Kosten im Blick.
Schade ist zudem, dass Hostinger im kleinsten Tarif nur wöchentliche Backups erstellt. Wenn Sie Ihre Website täglich aktualisieren, kann im Ernstfall ein aktueller Wiederherstellungspunkt fehlen.
In unserem Uptime-Test schnitt Hostinger zudem etwas enttäuschend ab: Es kam häufiger zu Ausfällen als bei vielen anderen Anbietern.
Vor- und Nachteile von Hostinger:
Starkes Preis-Leistungs-Verhältnis
Hostinger bietet bereits in den günstigen Tarifen viel Leistung fürs Geld. Sie erhalten großzügige Ressourcen und viele Managed-WordPress-Funktionen, ohne direkt zu einem teuren Premium-Tarif greifen zu müssen.Viel Platz für mehrere Projekte
Je nach Tarif können Sie bis zu 100 WordPress-Websites innerhalb eines Vertrags betreiben. Das lohnt sich vor allem für Agenturen oder Nutzer, die mehrere Websites verwalten und die Kosten pro Projekt niedrig halten möchten.Gute Managed-Betreuung
Hostinger übernimmt automatische Updates und entfernt erkannte Schadsoftware. Dadurch sinkt der Wartungsaufwand, ohne dass Sie zusätzliche Sicherheitsdienste buchen müssen.
Günstige Preise nur zum Einstieg
Die beworbenen Konditionen gelten nicht dauerhaft. Nach der ersten Vertragslaufzeit steigen die Kosten deutlich an.Verfügbarkeit nicht auf Spitzenniveau
Die von uns über sechs Wochen gemessene Uptime lag etwas unter der der besten Anbieter im Vergleich. Für geschäftskritische Websites oder umsatzstarke Online-Shops kann das ein Nachteil sein.
SiteGround: Rundum starkes WordPress-Hosting

SiteGround* ist ein bulgarischer Hosting-Anbieter, der seit 2004 am Markt ist. Neben klassischem Webhosting bietet das Unternehmen auch Managed WordPress Hosting, WooCommerce-Hosting und Cloud-Hosting an.
Was gefällt uns an SiteGround?
Bei SiteGround stimmt das Gesamtpaket: Der Anbieter macht in nahezu allen wichtigen Bereichen eine gute Figur. Sie erhalten eine schnelle Hosting-Umgebung und umfangreiche Sicherheitsfunktionen für WordPress. Echte Schwächen leistet sich das Angebot kaum.
Auch die tägliche Verwaltung gelingt ohne unnötige Hürden. Neue Websites sind schnell eingerichtet, und Updates oder Backups erledigen Sie mit wenigen Klicks, ohne sich in die Serververwaltung einarbeiten zu müssen.

Backups erstellen Sie bei SiteGround automatisch und manuell.
Die größeren Tarife eignen sich zudem gut für mehrere Projekte. Sie können beliebig viele WordPress-Websites innerhalb eines Pakets verwalten und die laufenden Kosten dadurch auf mehrere Installationen verteilen. Das hebt SiteGround von einigen anderen Hostern ab, die selbst in höheren Tarifen nur eine einzige WordPress-Website erlauben.
Für wen ist SiteGround geeignet?
SiteGround könnte zu Ihnen passen, wenn Sie geschäftlich genutzte WordPress-Websites zuverlässig betreiben möchten und möglichst wenig Zeit in die technische Pflege investieren wollen. Auch für wichtige Kundenprojekte bietet der Anbieter genügend Leistung und Sicherheit.
Was sind mögliche Schwächen von SiteGround?
Die größte Schwäche sind wie bei Hostinger die Preise nach der ersten Vertragslaufzeit. Sobald die vergünstigten Einstiegspreise auslaufen, steigen die Kosten deutlich an.
Was sind Vor- und Nachteile von SiteGround?
Starke Website-Leistung
SiteGround verbindet kurze Ladezeiten mit einer hohen Verfügbarkeit. Das macht den Anbieter auch für Websites interessant, bei denen eine zuverlässige Erreichbarkeit geschäftlich wichtig ist.Umfangreicher WordPress-Schutz
SiteGround schützt WordPress bereits auf Hosting-Ebene und greift bei bekannten Schwachstellen früh ein. Das reduziert das Risiko, dass Sicherheitsprobleme unbemerkt Ihre Website beeinträchtigen.Gelungene WordPress-Verwaltung
SiteGround erleichtert die Einrichtung und laufende Verwaltung von WordPress. Wichtige Funktionen sind übersichtlich im Dashboard erreichbar, ohne dass der Anbieter erfahrene Nutzer unnötig einschränkt.
Hohe Verlängerungspreise
Nach der ersten Vertragslaufzeit steigen die Kosten deutlich an. Langfristig gehört SiteGround deshalb nicht zu den günstigsten Managed-WordPress-Hostern.Wenig Spielraum bei der Serverkonfiguration
SiteGround nimmt Ihnen viele technische Aufgaben ab, bietet dafür aber nur begrenzte Eingriffsmöglichkeiten in die Hosting-Umgebung. Wenn Ihre Website eine spezielle Serverkonfiguration erfordert, ist ein flexibler Cloud-Hoster meist die bessere Wahl.
Cloudways: Viel Freiheit für anspruchsvolle WordPress-Projekte

Cloudways* ist eine Managed-Cloud-Hosting-Plattform von DigitalOcean. Statt eigene Server zu betreiben, greift der Anbieter auf die Cloud-Infrastruktur verschiedener Anbieter zurück. Auf dieser Grundlage können Sie Ihr WordPress-Hosting-Paket individuell zusammenstellen.
Was gefällt uns an Cloudways?
Am meisten gefällt uns, wie flexibel Sie Ihre Hosting-Umgebung konfigurieren können. Sie wählen die zugrunde liegende Cloud-Plattform selbst und bestimmen, wie viele Ressourcen Ihr Server erhalten soll. Ändert sich der Bedarf Ihrer Website, passen Sie die Leistung mit wenigen Klicks an.
Das Modell eignet sich außerdem gut für mehrere Projekte. Cloudways begrenzt die Zahl der WordPress-Installationen nicht künstlich auf eine Website pro Tarif. Stattdessen verteilen Sie die verfügbaren Ressourcen selbst und müssen nicht für jedes neue Projekt ein separates Hosting-Paket buchen.

Cloudways eignet sich gut für mehrere Projekte.
Auch das Abrechnungsmodell gefällt uns. Es gibt keine feste Vertragslaufzeit, sodass Sie Ihre Serverumgebung jederzeit anpassen oder kündigen können. Dadurch ist Cloudways deutlich flexibler als Hoster mit starren Tarifgrenzen.
Für wen ist Cloudways geeignet?
Cloudways eignet sich für alle, die mehrere WordPress-Websites betreiben oder die Serverleistung gezielt an ihre Projekte anpassen möchten. Für Ihre allererste WordPress-Website ist der Anbieter aber weniger passend, da ein gewisses technisches Verständnis im Bereich Hosting von Vorteil ist.
Was sind mögliche Schwächen von Cloudways?
Cloudways verlangt mehr Eigeninitiative als gewöhnliche Managed Hoster. Updates für WordPress und Plugins übernimmt der Anbieter zudem nicht automatisch. Dadurch steigt der Pflegeaufwand, und das Risiko für Fehler oder Sicherheitslücken nimmt zu, wenn Sie Aktualisierungen zu lange aufschieben.
Was sind Vor- und Nachteile von Cloudways?
Hosting-Umgebung frei konfigurierbar
Cloudways zwingt Sie nicht in ein festes WordPress-Paket. Sie wählen die zugrunde liegende Cloud-Plattform selbst und passen die Serverleistung jederzeit an Ihre Anforderungen an.Keine feste Projektgrenze
Sie können mehrere WordPress-Websites auf demselben Server betreiben und müssen nicht für jedes neue Projekt einen weiteren Tarif buchen.Faire Abrechnung ohne Vertragsbindung
Bei Cloudways gibt es keine Mindestvertragslaufzeit. Sie zahlen nur für die gebuchte Serverleistung und den Zeitraum, in dem Sie diese tatsächlich nutzen.
Anspruchsvoller Einstieg
Ohne Grundkenntnisse in den Bereichen Hosting und Server fällt die Einrichtung und der laufende Betrieb schwerer als bei einem vorkonfigurierten WordPress-Tarif.Updates bleiben Ihre Aufgabe
Cloudways aktualisiert WordPress, Plugins und Themes nicht automatisch. Sie müssen sich selbst um die Wartung kümmern, damit Sicherheitslücken nicht unnötig lange offen bleiben.
Kinsta: Premium-Hosting von WordPress-Profis

Kinsta* ist ein 2013 gegründeter Hosting-Anbieter aus Kalifornien. Das Unternehmen hat sich von Anfang an auf Managed WordPress Hosting spezialisiert und konzentriert sich bis heute auf leistungsstarke Hosting-Lösungen für WordPress im Premium-Segment.
Was gefällt uns an Kinsta?
Kinsta punktet mit einer ausgereiften Plattform, die den Betrieb wichtiger WordPress-Websites besonders einfach macht. Vom ersten Login an finden Sie sich schnell zurecht. Das ausgezeichnete Dashboard reagiert schnell und bereitet selbst umfangreiche Informationen verständlich auf. Die Oberfläche unterstützt Sie im Alltag, statt Sie mit technischer Komplexität zu überladen.
Generell können Sie sich darauf verlassen, dass Kinsta als WordPress-Spezialist viele technische Aufgaben im Hintergrund zuverlässig übernimmt.

Das Dashboard von Kinsta ist vorbildlich aufgebaut.
Hinzu kommt ein hervorragender Support. Im Test erhielten wir schnell ausführliche Antworten von Mitarbeitenden, die WordPress-Probleme fachlich kompetent einordnen konnten. Das ist bei einer geschäftlich wichtigen Website viel wert.
Für wen ist Kinsta geeignet?
Kinsta ist eine gute Wahl, wenn Ihre WordPress-Website ein wichtiger Bestandteil Ihres Geschäfts ist und technische Probleme schnell teuer werden können. Der Anbieter empfiehlt sich beispielsweise für Unternehmenswebsites mit hohem Besucheraufkommen oder umfangreiche WooCommerce-Shops. Für einfache Websites mit begrenztem Budget lohnt sich der hohe Preis dagegen meist nicht.
Was sind mögliche Schwächen von Kinsta?
Kinsta verlangt bereits für eine einzelne WordPress-Installation einen hohen monatlichen Preis. Speicherplatz und Bandbreite bleiben dabei vergleichsweise knapp bemessen. Domains und E-Mail-Postfächer müssen Sie zudem separat buchen.
Was sind Vor- und Nachteile von Kinsta ?
Sehr ausgereifte WordPress-Plattform
Kinsta hat sein gesamtes Hosting auf WordPress abgestimmt. Einrichtung, Verwaltung und Technik greifen nahtlos ineinander, sodass Sie auch umfangreiche Websites zuverlässig betreiben können.Fachkundiger Support
Bei technischen Problemen landen Sie nicht bei einem allgemeinen Hosting-Support. Die Mitarbeitenden kennen sich mit WordPress bestens aus und liefern schnell kompetente Antworten.Kostenlose betreute Migration
Kinsta überträgt bestehende WordPress-Websites ohne Aufpreis. Das Migrationsteam übernimmt den Wechsel und reduziert so das Risiko von Ausfällen oder fehlerhaften Übertragungen.
Hoher Preis pro Website
Schon der kleinste Tarif kostet mehr als höhere Tarife vieler anderer Managed-WordPress-Angebote. Bei mehreren Websites steigen die monatlichen Kosten schnell an.Keine Komplettlösung für Domain und E-Mail
Kinsta konzentriert sich auf das Hosting. Domains und E-Mail-Postfächer müssen Sie über andere Dienste organisieren.
Bluehost: Für mehrere WordPress-Websites

Bluehost* ist ein amerikanischer Hosting-Anbieter, der seit vielen Jahren zu den offiziell von WordPress empfohlenen Hostern gehört. Das Unternehmen bietet klassisches Webhosting, Managed WordPress Hosting sowie spezielle Hosting-Angebote für WooCommerce an.
Was gefällt uns an Bluehost?
Der große Leistungsumfang der WordPress-Tarife ist ein echter Pluspunkt. Sie erhalten keine abgespeckte Einsteigerlösung, sondern eine Hosting-Umgebung mit großzügigen Ressourcen und vielen Erweiterungsmöglichkeiten. Zudem lässt Ihnen Bluehost mehr technische Freiheit als so manch stärker abgeschottete Managed-Plattform.
Bluehost richtet seine Tarife nicht nur an Betreiber einzelner Websites. Bereits die kleineren Pakete erlauben mehrere WordPress-Websites, die größeren Tarife sogar bis zu 100 Projekte. Das macht einen erheblichen Unterschied, wenn Sie mehrere Unternehmenswebsites oder Kundenprojekte unter einem Vertrag betreiben möchten.

Bluehost erlaubt in manchen Tarifen bis zu 100 Projekte.
Auch beim Schutz Ihrer Websites ist Bluehost gut aufgestellt. Viele Sicherheitsaufgaben deckt der Hoster direkt auf Plattformebene ab, sodass Sie dafür nicht mehrere externe Dienste benötigen. Die durchgehend schnellen Serverreaktionszeiten und die fehlerfreie Erreichbarkeit im Messzeitraum runden den insgesamt guten Eindruck ab.
Für wen ist Bluehost geeignet?
Bluehost könnte zu Ihnen passen, wenn Sie mehrere WordPress-Websites mit einem einzigen Hosting-Vertrag betreiben möchten. Der Anbieter richtet sich an Selbstständige, Unternehmen mit mehreren Webauftritten und Dienstleister mit einem wachsenden Projektbestand.
Wenn Sie eine bestehende WordPress-Website zu einem neuen Anbieter umziehen wollen, könnte Bluehost dagegen weniger geeignet sein: In unserem Test jedenfalls schlug die Migration fehl – und das mehrere Male.
Was sind mögliche Schwächen von Bluehost?
Bluehost verteilt die Verwaltung auf das eigene Dashboard und ein separates cPanel. Das macht die Bedienung manchmal unnötig verwirrend: Manche Einstellungen finden Sie in beiden Bereichen, andere nur in einer der beiden Oberflächen.
Auch beim Support gibt es Luft nach oben: Bluehost antwortet schnell, hilft bei konkreten Problemen aber nicht immer kompetent weiter.
Was sind Vor- und Nachteile von Bluehost?
Großzügige Projektlimits
Je nach Paket können Sie bis zu 100 WordPress-Websites betreiben. Die Kosten pro Projekt sinken also erheblich, sobald Sie mehr als eine Installation verwalten.Starke technische Basis
Bluehost bietet eine moderne WordPress-Umgebung mit vielen Performance-Features, flexiblen Servereinstellungen und umfangreichen Entwicklerwerkzeugen.Perfekte Erreichbarkeit
Im sechswöchigen Messzeitraum blieb unsere Testwebsite ohne einen einzigen Ausfall online. Gerade für geschäftlich genutzte Websites ist diese Zuverlässigkeit ein großer Vorteil.
Kosten steigen nach erster Laufzeit
Einige Tarife kosten nach der ersten Vertragslaufzeit mehr als doppelt so viel wie zum Einstieg. Sie sollten Bluehost deshalb anhand der regulären Preise und nicht nur anhand der beworbenen Aktionspreise bewerten.Probleme beim Website-Umzug
Das Migrationstool des Hosters scheiterte in unserem Test gleich mehrfach. Bluehost bot anschließend auch keinen manuellen Transfer an, sondern ließ uns mit dem Problem alleine.
Gesamtergebnis
Selbstverständlich gibt es neben den genannten noch viele weitere Managed-Hoster, deren Server und Angebote einen Blick wert sind. Unser Ranking der 14 besten Anbieter, mit Links zu ausführlichen Testberichten, finden Sie hier:
Bewertungskriterien: So haben wir getestet
Für einen fairen Vergleich durchlaufen alle Managed-WordPress-Hoster dasselbe Bewertungsverfahren. Insgesamt vergeben wir 100 Punkte in sechs Kategorien. Neben technischen Messwerten berücksichtigen wir auch, wie gut Einrichtung, Verwaltung und Kundenservice im praktischen Einsatz funktionieren.
- 1.
Einrichtung & Bedienung (15 %)
Zuerst richten wir eine neue WordPress-Website ein. Danach testen wir den Umzug eines bestehenden Projekts und prüfen die Benutzerfreundlichkeit des Kundenbereichs. Besonders gut schneiden Anbieter ab, bei denen sich wichtige Aufgaben ohne lange Einarbeitung erledigen lassen. - 2.
Technik & Features (20 %)
Hier untersuchen wir die technische Grundlage der Hosting-Pakete. Dazu zählen Speichertechnik, Webserver und unterstützte Übertragungsprotokolle. Auch PHP-Limits, Caching und Profi-Werkzeuge fließen in die Bewertung ein. - 3.
Sicherheit (10 %)
Managed-WordPress-Hosting soll Ihre Website bereits auf Serverebene schützen. Deshalb prüfen wir die Absicherung gegen Angriffe, den Umgang mit Schadsoftware sowie die Update- und Backup-Lösung. Für eine gute Bewertung sollten Hoster möglichst viele Aufgaben automatisch – und ohne Aufpreis oder tarifliche Bezahlschranken – übernehmen. - 4.
Performance (30 %)
Für unseren Performance-Test betreiben wir bei jedem Anbieter sechs Wochen lang eine vergleichbare WordPress-Testseite. In diesem Zeitraum erfassen wir die durchschnittliche Serverantwortzeit (Time to First Byte), die Zahl der langsamen Ausreißer, die Ladezeit des größten sichtbaren Inhaltselements (Largest Contentful Paint) sowie die Verfügbarkeit. - 5.
Support (10 %)
Wir beurteilen nicht nur die angebotenen Kontaktwege, sondern prüfen auch, wie sie in der Praxis funktionieren. Dafür stellen wir Anfragen und bewerten die Reaktionszeit und die Verständlichkeit sowie den praktischen Nutzen der Antworten. Außerdem prüfen wir die Wissensdatenbank und sonstige Hilfsmaterialien, z. B. Kurse oder Video-Tutorials. In die Bewertung fließen zudem auch öffentliche Kundenbewertungen ein. - 6.
Kosten (15 %)
Für die Bewertung der Kosten sehen wir uns nicht nur die einzelnen Tarife der Anbieter an, sondern vergleichen die tatsächlichen Ausgaben auch anhand verschiedener Nutzungsszenarien.
Die folgende Tabelle zeigt, wie die 14 Managed-WordPress-Hoster in den sechs Bewertungskategorien abschneiden und welche Gesamtnote sie erreichen:
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einrichtung & Bedienung (15 %) | ||||||||||||||
| Installation & Einrichtung | 3/3
| 3/3
| 3/3
| 2.5/3
| 2/3
| 3/3
| 2/3
| 3/3
| 3/3
| 3/3
| 3/3
| 2/3
| 3/3
| 0/3
|
| Migration | 2/2
| 2/2
| 1.5/2
| 1.5/2
| 0.5/2
| 1.5/2
| 2/2
| 2/2
| 1/2
| 2/2
| 2/2
| 0/2
| 0/2
| 0/2
|
| Control Panel | 9/10
| 8/10
| 8/10
| 10/10
| 7/10
| 4/10
| 4/10
| 7/10
| 10/10
| 6/10
| 8/10
| 5/10
| 4/10
| 8/10
|
| Technik & Features (20 %) | ||||||||||||||
| Server-Stack & Protokolle | 2/2
| 1/2
| 1/2
| 1.5/2
| 1.5/2
| 1.5/2
| 1.5/2
| 1.5/2
| 1/2
| 1.5/2
| 1.5/2
| 1/2
| 1.5/2
| 1/2
|
| PHP | 8/8
| 6.5/8
| 8/8
| 5.5/8
| 8/8
| 6/8
| 4.5/8
| 7/8
| 8/8
| 5/8
| 7.5/8
| 2.5/8
| 5.5/8
| 7/8
|
| Caching & CDN | 5/5
| 5/5
| 4/5
| 4/5
| 5/5
| 4.5/5
| 4.5/5
| 3/5
| 3/5
| 5/5
| 4.5/5
| 0/5 | 2.5/5
| 2.5/5
|
| Features | 5/5
| 5/5
| 5/5
| 5/5
| 5/5
| 4/5
| 3/5
| 4/5
| 5/5
| 4/5
| 4/5
| 3/5
| 2/5
| 4/5
|
| Sicherheit (10 %) | ||||||||||||||
| SSL kostenlos | 2/2 Ja | 2/2 Ja | 2/2 Ja | 2/2 Ja | 2/2 Ja | 2/2 Ja | 0/2 Nein | 2/2 Ja | 2/2 Ja | 2/2 Ja | 2/2 Ja | 0/2 Nein | 0/2 Nein | 2/2 Ja |
| Server-Schutz | 3/4
| 3/4
| 4/4
| 4/4
| 4/4
| 4/4
| 4/4
| 4/4
| 3/4
| 3/4
| 3/4
| 2/4
| 3/4
| 1/4
|
| WordPress-Updates | 2/2
| 2/2
| 0/2 keine automatischen Updates | 0/2 keine automatischen Updates | 2/2
| 2/2
| 2/2
| 2/2
| 0/2 | 1/2
| 2/2
| 2/2
| 2/2
| 0/2 keine automatischen Updates |
| Backups | 1/2
| 2/2
| 2/2
| 2/2
| 0/2 Tägliches Backup nicht in allen Tarifen | 0/2 Tägliches Backup nicht in allen Tarifen | 0/2 Tägliches Backup nicht in allen Tarifen | 2/2
| 1/2
| 2/2
| 2/2
| 0/2 Tägliches Backup nicht in allen Tarifen | 0/2 Tägliches Backup nicht in allen Tarifen | 2/2
|
| Performance (30 %) | ||||||||||||||
| Antwortgeschwindigkeit (TTFB) | 8/10 0,31 s | 10/10 0,26 s | 10/10 0,27 s | 10/10 0,23 s | 10/10 0,23 s | 4/10 0,63 s | 10/10 0,27 s | 8/10 0,34 s | 6/10 0,49 s | 10/10 0,19 s | 2/10 0,82 s | 10/10 0,30 s | 8/10 0,39 s | 0/10 0,91 s |
| TTFB-Ausreißer | 3/5 0,51 % | 4/5 0,28 % | 3/5 0,54 % | 5/5 0,09 % | 1/5 1,07 % | 4/5 0,41 % | 5/5 0,10 % | 5/5 0,24 % | 0/5 6,49 % | 5/5 0,20 % | 0/5 2,22 % | 0/5 1,99 % | 1/5 1,02 % | 0/5 21,71 % |
| Pagespeed (LCP) | 10/10 0,46 s | 6/10 0,61 s | 8/10 0,57 s | 6/10 0,68 s | 2/10 0,95 s | 8/10 0,52 s | 4/10 0,79 s | 2/10 0,96 s | 4/10 0,71 s | 6/10 0,68 s | 4/10 0,78 s | 4/10 0,84 s | 0/10 1,28 s | 0/10 1,21 s |
| Verfügbarkeit (Uptime) | 0/5 99,93 % | 5/5 100,00 % | 5/5 100,00 % | 2/5 99,98 % | 5/5 100,00 % | 5/5 100,00 % | 4/5 99,99 % | 0/5 99,90 % | 4/5 100,00 % | 2/5 99,98 % | 5/5 100,00 % | 0/5 99,00 % | 0/5 98,92 % | 3/5 99,98 % |
| Support (10 %) | ||||||||||||||
| Dokumentation | 1.5/2
| 1/2
| 1/2
| 2/2
| 1.5/2
| 2/2
| 2/2
| 2/2
| 2/2
| 1/2
| 1.5/2
| 0/2
| 1/2
| 0.5/2
|
| Support-Kanäle | 1.5/2
| 0.5/2
| 1.5/2
| 1/2
| 2/2
| 1.5/2
| 1.5/2
| 2/2
| 1.5/2
| 1/2
| 1/2
| 1.5/2
| 1/2
| 2/2
|
| Geschwindigkeit und Qualität | 3/3
| 3/3
| 2.5/3
| 3/3
| 1/3
| 3/3
| 1.5/3
| 2/3
| 3/3
| 0/3
| 2/3
| 1.5/3
| 1/3
| 1.5/3
|
| Bewertungen auf Review-Portalen | 3/3
| 2/3
| 2/3
| 3/3
| 2/3
| 2/3
| 2/3
| 2/3
| 2/3
| 2/3
| 2/3
| 2/3
| 2/3
| 2/3
|
| Kosten (15 %) | ||||||||||||||
| 1 Projekt, 10 GB Speicher | 3/3 3,09 € | 2/3 6,99 € | 0/3 20,69 € | 0/3 35,92 € | 2/3 5,49 € | 2/3 6,50 € | 1/3 10,42 € | 0/3 38,50 € | 0/3 19,80 € | 0/3 29,33 € | 0/3 17,49 € | 3/3 4,03 € | 1/3 10,42 € | 2/3 5,03 € |
| 10 Projekte | 3/3 4,29 € | 2/3 11,49 € | 2/3 20,69 € | 0/3 161,64 € | 3/3 5,49 € | 0/3 65,00 € | 2/3 39,66 € | 0/3 385,00 € | 0/3 198,00 € | 0/3 76,67 € | 0/3 174,90 € | 0/3 40,30 € | 2/3 39,66 € | 0/3 50,30 € |
| 50 GB Speicher | 3/3 4,29 € | 2/3 11,49 € | 1/3 20,69 € | 0/3 244,25 € | 2/3 9,49 € | 1/3 20,00 € | 2/3 10,42 € | 0/3 64,00 € | 0/3 630,00 € | 0/3 284,17 € | 0/3 35,49 € | 3/3 4,20 € | 2/3 10,42 € | 2/3 11,76 € |
| Faire Preisgestaltung | 5/6
| 3.5/6
| 4/6
| 5/6
| 4/6
| 5/6
| 4/6
| 4/6
| 5/6
| 2/6
| 4/6
| 5/6
| 4/6
| 4/6
|
Fazit: Managed-WordPress muss zum Projekt passen
Managed WordPress Hosting lohnt sich, wenn Sie möglichst wenig Zeit in die technische Verwaltung Ihrer Website investieren möchten. Welcher Anbieter der beste ist, hängt von Ihren Anforderungen ab:
- 1.
Hostinger ist unser Testsieger, weil der Anbieter niedrige Preise mit einem breiten Managed-Angebot verbindet.
- 2.
SiteGround bietet ein besonders ausgewogenes Gesamtpaket aus Leistung, Sicherheit und Bedienkomfort – zu entsprechend höheren Kosten.
- 3.
Cloudways gibt Ihnen mehr Kontrolle über Ressourcen und Serverumgebung, erfordert jedoch mehr technisches Verständnis.
- 4.
Kinsta punktet mit starkem Support und einem modernen Dashboard, ist aber relativ teuer.
- 5.
Bluehost bietet eine umfangreiche Ausstattung zu fairen Preisen, fällt aber bei der Performance etwas ab.
Natürlich gibt es auch außerhalb unserer Top 5 viele gute Optionen. In unserem Vergleich der besten WordPress Hoster finden Sie ausführliche Testberichte zu 14 Anbietern.









































