
WordPress.com WordPress Hosting Test 2026: Hosting direkt an der Quelle?
Sie möchten WordPress nutzen, sich aber nicht selbst um Hosting und technische Wartung kümmern? Dann könnte Managed-WordPress-Hosting die richtige Wahl sein. Ein entsprechendes Angebot gibt es sogar direkt von den WordPress-Entwicklern. Doch wie gut schlägt sich WordPress.com im Vergleich zu den zahlreichen Alternativen anderer Hosting-Anbieter?
Wir haben das Managed-WordPress-Hosting von WordPress.com ausführlich getestet und verraten, wie gut der Dienst im Alltag funktioniert.

WordPress.com* ist ein auf WordPress spezialisierter Webhosting-Service der Firma Automattic, die von WordPress-Gründer Matt Mullenweg gegründet wurde. Weil mit „WordPress“ unterschiedliche Dinge gemeint sein können, sollten wir die Begriffe zunächst kurz voneinander abgrenzen:
WordPress ist ein kostenloses Open-Source-CMS, mit dem Sie Websites erstellen können.
WordPress.org ist ein Online-Portal, auf dem Sie die WordPress-Software herunterladen, zu ihrer Entwicklung beitragen und Ressourcen einsehen können.
WordPress.com hingegen ist ein Webhosting-Service, der sich um die technische Verwaltung Ihrer WordPress-Projekte kümmert. Er lässt sich somit eher mit Hosting-Diensten wie Kinsta, Raidboxes oder SiteGround vergleichen – nur, dass er eben von den WordPress-Entwicklern stammt.
Wenn Sie nach professionellem Hosting für Ihre WordPress-Website suchen, ist WordPress.com also eine naheliegende Wahl. Doch auch eine gute? Genau das klären wir im Test.
WordPress.com WordPress Hosting Test
Schneller WordPress-Einstieg
WordPress.com richtet Ihre erste WordPress-Website automatisch ein. Weitere Installationen sind ebenfalls in wenigen Minuten erstellt.Moderne Technik
Die Plattform unterstützt NGINX, HTTP/3, mehrere Caching-Mechanismen und verfügt über ein integriertes CDN.Perfekte Verfügbarkeit, gute Performance
In unserem Performance-Test erreicht WordPress.com eine Uptime von glatten 100 %. Auch die guten PageSpeed-Werte sorgen für kurze Ladezeiten.Umfangreiche Sicherheitsfunktionen
Der Hoster schützt Ihre Websites mit SSL, Firewall, DDoS-Schutz und Schutz vor Brute-Force-Anmeldungen. Malware wird nicht nur erkannt, sondern auch kostenlos entfernt.
Automatische Backups nicht immer inklusive
Automatische Backups sind erst ab dem Business-Tarif enthalten. Für einen Managed-WordPress-Hoster ist das schwer nachvollziehbar, denn regelmäßige Website-Sicherungen gehören zu den wichtigsten Sicherheitsfunktionen.Zwei Verwaltungsbereiche sorgen für Verwirrung
Hosting-Panel und WordPress-Dashboard überschneiden sich teilweise. Manche Funktionen sind doppelt vorhanden oder an unerwarteter Stelle untergebracht.
Einrichtung & Bedienung
| Installation & Einrichtung |
| 3/3 |
| Migration |
| 1.5/2 |
| Control Panel |
| 4/10 |
Viel Auswahl haben Sie bei WordPress.com nicht, was das Produkt selbst angeht: Sie entscheiden sich einfach nur für den gewünschten Managed-Hosting-Tarif und legen bei Bedarf gleich noch eine Domain fest – und schon kann es losgehen.
In allen Bezahltarifen ist eine Domain für die ersten zwölf Monate inklusive, sofern Sie sich für eine Laufzeit von mindestens einem Jahr entscheiden. Falls Sie sich noch nicht festlegen möchten, stellt Ihnen der Hoster kostenlos eine Subdomain zur Verfügung.

Die Domain-Auswahl bei WordPress.com.
Nach der schnellen Registrierung mit Ihren persönlichen Daten erhalten Sie sofort Zugriff auf das Hosting-Panel des Anbieters. Auf eine Freischaltung müssen Sie nicht erst warten – das bekommen auch heute noch nicht alle Hoster hin.

Die Websites-Ansicht im Hosting-Panel von WordPress.com
Schneller Einstieg mit vorinstalliertem WordPress
Das spart Zeit: Wenn Sie einen Tarif bei WordPress.com bestellen, erstellt der Hoster gleich eine erste WordPress-Instanz. Sie erhalten so auch unmittelbar vollen Zugriff auf den Admin-Bereich dieser WordPress-Seite.
Dieser sieht bei WordPress.com etwas anders aus als bei einer selbst gehosteten WordPress-Installation. Erkennbar ist die .com-Variante unter anderem am Bereich „Meine Startseite“, den der Hoster im Navigationsmenü ergänzt:

„Meine Startseite“ im Admin-Bereich.
Neue WordPress-Websites schnell eingerichtet
Falls Ihnen die vorgefertigte Instanz nicht gefällt oder Sie eine weitere Website erstellen möchten, können Sie dies über das separate Hosting-Panel erledigen. Dabei haben Sie die Wahl: Entweder richten Sie eine neue, leere WordPress-Installation ein oder lassen sich von einer KI bei der Einrichtung unterstützen.

Sie haben die Wahl zwischen klassischer Einrichtung und KI-Unterstützung.
Die klassische Installation ist bewusst einfach gehalten. Sie wählen eine Domain aus, vergeben einen Namen und WordPress.com richtet die neue Instanz ein. Weitere Einstellungen sind zunächst nicht erforderlich.
Im Test dauert die Installation nur rund eine Minute. Anschließend landen Sie im WordPress-Dashboard und können Themes, Plugins und Inhalte selbst einrichten. Die klassische Installation eignet sich daher besonders für Nutzer, die WordPress bereits kennen oder ihre Website von Grund auf selbst konfigurieren möchten.
Bei kostenpflichtigen Tarifen gibt es heute keine wordpress.com-Subdomain mehr. Stattdessen vergibt der Anbieter nur noch wpcomstaging.com-Adressen.
Der KI-Builder erstellt auf Basis Ihrer Texteingaben ein erstes Grundgerüst für die Website. Sie beschreiben in natürlicher Sprache beispielsweise eine Portfolio-Seite oder eine kleine Unternehmenswebsite.
Nach einigen Rückfragen erstellt die KI automatisch ein Layout, ein Farbkonzept und erste Beispielinhalte.

Der KI-Builder basiert auf natürlicher Sprache.
Der KI-Builder kann Zeit bei der Einrichtung sparen, macht die Website-Erstellung aber nicht zum Selbstläufer. Das Ergebnis ist zunächst recht generisch. Wenn Sie eine individuelle Website erstellen möchten, müssen Sie also selbst nacharbeiten.
WordPress-Seite zu WordPress.com umziehen lassen
Wenn Sie bereits eine WordPress-Website betreiben, möchten Sie Ihre Inhalte natürlich nicht von Hand neu anlegen. Glücklicherweise bietet WordPress.com mehrere kostenlose Werkzeuge, mit denen Sie bestehende Websites vergleichsweise einfach übertragen können.
Sie können den Umzug entweder vom WordPress.com-Team durchführen lassen oder die Migration selbst per Plugin starten. Welche Variante sinnvoller ist, hängt vor allem davon ab, wie viel Arbeit Sie selbst übernehmen möchten.
Die betreute Migration ist für Nutzer gedacht, die sich möglichst wenig mit dem technischen Ablauf beschäftigen möchten. Das Team von WordPress.com übernimmt den Umzug dabei weitgehend für Sie.
Im Folgenden zeigen wir, wie die betreute Migration im Detail abläuft.
Zunächst geben Sie die Adresse Ihrer bestehenden Website an. Anschließend prüft WordPress.com die Installation.

Geben Sie die URL Ihrer bestehenden Website ein.
Wählen Sie anschließend die Zielseite bei WordPress.com aus. Das kann eine neue oder bereits bestehende Website sein. Im zweiten Fall weist das System darauf hin, dass vorhandene Inhalte überschrieben werden.

Wählen Sie die Zielseite für die Migration aus.
Danach legen Sie fest, ob die komplette Website inklusive Themes, Plugins und Einstellungen übernommen werden soll oder lediglich Inhalte wie Beiträge, Seiten, Kommentare und Mediendateien.

Entscheiden Sie, welche Inhalte WordPress.com übernehmen soll.
Den eigentlichen Umzug übernimmt das Migrationsteam. Dafür benötigt WordPress.com Zugriff auf Ihre bestehende Website.

Lassen Sie Ihre Website vom WordPress.com-Team migrieren.
Dafür geben Sie entweder den Zugriff auf das WordPress-Backend frei oder stellen ein vorhandenes Backup bereit. Hierfür genügt ein freigegebener Link zu Diensten wie Google Drive oder Dropbox.
Laut WordPress.com dauert der Umzug in der Regel zwei bis drei Tage. In unserem Test geht es deutlich schneller: Unsere rund 170 MB große Test-Website inklusive zahlreicher Plugins ist bereits nach rund sechs Stunden vollständig und fehlerfrei übertragen.
So erfreulich dieses Ergebnis auch ist: Andere Hosting-Anbieter erledigen vergleichbare Website-Umzüge teilweise innerhalb weniger Minuten. Dort läuft die Migration vollständig automatisiert ab, ohne dass Mitarbeitende eingreifen müssen.
WordPress.com bietet mit seinem Migrate-to-WordPress.com-Plugin zwar auch eine manuelle Alternative an, beim betreuten Umzugsservice gehört der Anbieter aber sicher nicht zu den schnellsten Lösungen am Markt.
Zwei Dashboards – mit nervigen Überschneidungen
Anders als früher gibt es heute zwei Verwaltungsbereiche: WordPress.com trennt zwischen dem Admin-Bereich einer WordPress-Installation und dem zentralen Hosting-Panel, in dem Sie unter anderem Einstellungen rund um Websites und Domains verwalten.
Das Hosting-Panel ist modern gestaltet, reagiert schnell und steht in vielen Sprachen zur Verfügung, darunter auch Deutsch. Die Übersetzung ist recht gelungen, ungelenke Formulierungen sind die Ausnahme. Optisch erinnert die Oberfläche an große Cloud-Plattformen – mit großen Schaltflächen, viel Weißraum und einer insgesamt aufgeräumten Gestaltung.
Insgesamt wirkt das Interface recht aufgeräumt, doch die eine oder andere Funktion ist etwas zu tief in den Untermenüs versteckt. Um bestimmte Einstellungen zu erreichen, müssen Sie sich daher gelegentlich durch mehrere Menüebenen klicken.

Im Hosting-Panel finden Sie alle wichtigen Website-Daten auf einen Blick.
Im Monitoring-Bereich finden Sie Statistiken zur Serverauslastung, zur Anzahl der Anfragen und zu den Antwortzeiten. Die Daten reichen zwar nicht an spezialisierte Monitoring-Lösungen heran, liefern aber genügend Informationen, um Leistungsprobleme oder ungewöhnliche Lastspitzen zu erkennen.

Das Monitoring liefert u. a. Daten zu Serverantwortzeiten.
Neben dem Hosting-Panel steht Ihnen auch der WordPress-Admin-Bereich zur Verfügung. Er basiert auf dem bekannten Dashboard von WordPress.org, erweitert dieses aber um zusätzliche Funktionen.
Die Trennung in zwei separate Verwaltungsoberflächen kann für Anfänger aber etwas verwirrend sein – besonders, weil Sie manche Funktionen sowohl im Hosting-Panel als auch im WordPress-Backend finden.
Es ist auch nicht immer sofort ersichtlich, welcher Bereich nun für welche Aufgabe gedacht ist. Tarif-Upgrades und -Downgrades beispielsweise führen Sie über den WordPress-Admin-Bereich durch. Diese Funktion hätten wir eigentlich eher im Hosting-Panel erwartet.

Tarifverwaltung direkt im WordPress-Admin-Bereich.
Auch den Plugin-Marktplatz finden Sie sowohl im WordPress-Dashboard als auch im Hosting-Panel. Inhaltlich unterscheiden sich beide Bereiche kaum. Solche Doppelstrukturen erschweren die Orientierung unnötig.

Der Plugin-Marktplatz ist doppelt verfügbar.
Insgesamt bleibt WordPress.com trotzdem übersichtlich und einfach zu bedienen. Besonders Nutzer, die sich bereits mit WordPress auskennen, sollten sich schnell zurechtfinden.

WordPress.com macht den Einstieg leicht: Vom ersten Login über die Einrichtung bis hin zur Migration bestehender Websites ist der gesamte Ablauf durchdacht und reibungslos. So konsequent gelingt das nicht jedem Hosting-Anbieter.
Die Verwaltung ist insgesamt gelungen, durch die Doppelstrukturen zwischen Hosting-Panel und WordPress-Dashboard aber stellenweise unnötig komplex. Die beiden Verwaltungsbereiche überschneiden sich an einigen Stellen, was die Orientierung erschwert.
Technik & Features
| Server-Stack & Protokolle |
| 1.5/2 |
| PHP |
| 6/8 |
| Caching & CDN |
| 4.5/5 |
| Features |
| 4/5 |
Die Technik eines Hosting-Anbieters arbeitet unsichtbar im Hintergrund. Trotzdem entscheidet sie maßgeblich darüber, wie schnell Websites ausgeliefert werden, wie effizient Daten verarbeitet werden und wie zukunftssicher eine Plattform aufgestellt ist.
Starke technische Grundausstattung
Bei WordPress.com kommt moderne Standardtechnik zum Einsatz. Als Webserver dient NGINX, eine der heute am weitesten verbreiteten Lösungen im professionellen Hosting. Für die Datenbank setzt der Anbieter auf MariaDB, das sich ebenfalls seit Jahren am Markt bewährt hat.
![]() WordPress.com | ![]() Bluehost | ![]() Cloudways | ![]() dogado | ![]() DreamHost | ![]() GoDaddy | ![]() Hostinger | ![]() HostPress | ![]() IONOS | ![]() Kinsta | ![]() RAIDBOXES | ![]() SiteGround | ![]() STRATO | ![]() WP Engine | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Server-Standorte | 19 Länder | 9 Länder | 8 Länder | Deutschland | 3 Länder | 3 Länder | 11 Länder | Deutschland | 2 Länder | 21 Länder | Deutschland | 7 Länder | Deutschland | 12 Länder |
Webserver | NGINX | Apache | NGINX | Apache | NGINX | NGINX | LiteSpeed | NGINX | Apache | NGINX | NGINX | NGINX | Apache | NGINX |
Control-Panel | Eigenentwicklung | cPanel | Eigenentwicklung | Eigenentwicklung | Eigenentwicklung | Eigenentwicklung | Eigenentwicklung | Plesk | Eigenentwicklung | Eigenentwicklung | Eigenentwicklung | Eigenentwicklung | Eigenentwicklung | Eigenentwicklung |
Datenbank | MariaDB | MySQL | MariaDB | MySQL | MySQL | MySQL | MariaDB | MySQL | MariaDB | MariaDB | MySQL | MySQL | MariaDB | MySQL |
Speicher-Typ | SSD | NVMe | SSD | SSD | NVMe | NVMe | NVMe | NVMe | NVMe | SSD | SSD | SSD | SSD | SSD |
| Protokolle | ||||||||||||||
HTTP/2 | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
HTTP/3 | ✓ | ✗ | ✗ | ✗ | ✗ | ✗ | ✓ | ✗ | ✗ | ✓ | ✗ | ✗ | ✗ | ✓ |
HTTP/2 und HTTP/3 gehören ebenfalls zum Funktionsumfang. Die beiden Übertragungsstandards sorgen für eine effizientere Kommunikation zwischen Browser und Server und können so die Ladezeiten verbessern.
Zusammen mit dem eingesetzten SSD-Speicher ergibt sich ein insgesamt zeitgemäßes Technikpaket. NVMe-Speicher wäre zwar noch etwas moderner, echte Schwächen zeigt die technische Grundlage von WordPress.com aber nicht. Besondere Alleinstellungsmerkmale bietet die Plattform allerdings ebenfalls nicht.
Wenig Transparenz beim Serverstandort
Für viele Nutzer spielt es eine Rolle, in welchem Land ihre Website gespeichert wird. Das hat nicht nur Auswirkungen auf die Ladegeschwindigkeit, sondern wirft auch (datenschutz)rechtliche Fragen auf.
Leider macht WordPress.com hierzu nur wenige Angaben. Der Anbieter spricht von einer weltweiten Infrastruktur, nennt jedoch nur wenige konkrete Standorte. Bekannt sind mehrere Rechenzentren in den USA sowie ein Standort in „EU West“. Kunden wählen eines dieser Hauptzentren für ihre Website aus.
Automattic, das Unternehmen hinter WordPress.com, hat zwar eine Karte seiner Serverstandorte veröffentlicht. Daraus lässt sich jedoch nicht eindeutig ableiten, welche Rechenzentren tatsächlich für WordPress.com genutzt werden.

Die Serverstandorte des WordPress.com-Betreibers Automattic.
Auf Nachfrage teilte uns der Support mit, dass WordPress.com neben vier Hauptzentren über 20 weitere Standorte auf sechs Kontinenten verfügt. Analysen von Drittanbietern gehen sogar von Rechenzentren in insgesamt 19 Ländern aus.
Trotzdem: Etwas mehr Transparenz wäre hier wünschenswert.
Aktuelles PHP ohne Konfigurationsmöglichkeiten
PHP bildet die technische Grundlage von WordPress und verarbeitet nahezu alle Inhalte und Funktionen einer Website. Mit PHP 8.4 unterstützt WordPress.com eine aktuelle Version.

Sie können via phpMyAdmin auf Ihre Datenbanken zugreifen.
Weniger flexibel zeigt sich der Anbieter bei den PHP-Einstellungen: Diese lassen sich nicht individuell anpassen. Für die meisten Nutzer dürfte das allerdings kaum eine Rolle spielen, weil die Standardwerte großzügig ausfallen: 512 MB Arbeitsspeicher, eine maximale Ausführungszeit von 850 Sekunden und Uploads bis 2 GB reichen auch für größere WordPress-Projekte problemlos aus.
![]() WordPress.com | ![]() Bluehost | ![]() Cloudways | ![]() dogado | ![]() DreamHost | ![]() GoDaddy | ![]() Hostinger | ![]() HostPress | ![]() IONOS | ![]() Kinsta | ![]() RAIDBOXES | ![]() SiteGround | ![]() STRATO | ![]() WP Engine | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
PHP-Version anpassbar | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✓ |
PHP-Einstellungen anpassbar | ✗ | ✓ | ✓ | ✗ | ✓ | ✗ | ✓ | ✗ | ✗ | ✗ | ✓ | ✓ | ✗ | ✗ |
Max. PHP-Version | 8.4 | 8.5 | 8.4 | 8.4 | 8.5 | 8.3 | 8.5 | 8.4 | 8.4 | 8.5 | 8.4 | 8.5 | 8.1 | 8.4 |
Max. Memory Limit | 512 MB | unbegrenzt | unbegrenzt | 1024 MB | 768 MB | 512 MB | 3072 MB | 1024 MB | 512 MB | 512 MB | 1024 MB | 768 MB | 512 MB | 512 MB |
Max. Ausführungzeit | 850 s | unbegrenzt | unbegrenzt | 500 s | unbegrenzt | 180 s | unbegrenzt | 300 s | 360 s | 300 s | 300 s | 120 s | 360 s | 43300 s |
Max. Upload-Größe | 2048 MB | unbegrenzt | unbegrenzt | 512 MB | 1028 MB | 1024 MB | 3072 MB | 1024 MB | 128 MB | 128 MB | 2048 MB | 256 MB | 128 MB | 50 MB |
Automatischer Performance-Boost durch Caching und CDN
Caching gehört zu den wichtigsten Technologien für schnelle Websites. Dabei werden Inhalte zwischengespeichert, damit der Webserver nicht jede Anfrage erneut vollständig verarbeiten muss. WordPress.com setzt hierfür auf mehrere Caching-Ebenen.
WordPress.com setzt dabei auf mehrere Ebenen gleichzeitig. Im Hosting-Panel sehen Sie nicht nur, welche Technologien aktiv sind, sondern können den Cache bei Bedarf auch manuell leeren.

Die einfach gehaltene Cache-Verwaltung im Hosting-Panel.
Beim serverseitigen Caching („Globaler Edge-Cache“) speichert WordPress.com bereits erzeugte Seiten zwischen, sodass diese nicht bei jedem Aufruf neu berechnet werden müssen. Object Caching speichert zusätzlich häufig benötigte Datenbankabfragen im Arbeitsspeicher. Beide verbessern gemeinsam die Reaktionszeit Ihrer Website, ganz ohne Ihr Eingreifen.
Eigene Cache-Regeln lassen sich bei WordPress.com allerdings nicht festlegen. Sie können also beispielsweise keine einzelnen Seiten oder Bereiche vom Caching ausschließen. Das vereinfacht zwar die Verwaltung, schränkt fortgeschrittene Nutzer aber etwas ein.
Ergänzt wird das Caching durch ein integriertes Content Delivery Network (CDN). Statt Inhalte ausschließlich über einen einzelnen Server bereitzustellen, verteilt es statische Dateien auf zahlreiche Serverstandorte. Besucher laden diese Dateien anschließend möglichst von einem Standort in ihrer Nähe, was die Ladezeiten verkürzen kann.

Das „Site Accelerator“-CDN ist über das Jetpack-Plugin standardmäßig aktiviert.
WordPress.com stellt ein solches CDN in allen Tarifen über den „Site Accelerator“ bereit. Die Funktion ist Bestandteil des vorinstallierten Jetpack-Plugins, standardmäßig aktiviert und erfordert keine zusätzliche Einrichtung oder Konfiguration.
Hier sehen Sie die Performance- und Caching-Funktionen von WordPress.com im Überblick:
![]() WordPress.com | ![]() Bluehost | ![]() Cloudways | ![]() dogado | ![]() DreamHost | ![]() GoDaddy | ![]() Hostinger | ![]() HostPress | ![]() IONOS | ![]() Kinsta | ![]() RAIDBOXES | ![]() SiteGround | ![]() STRATO | ![]() WP Engine | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Serverseitiges Caching | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✓ |
Object Caching | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✗ | ✗ | ✗ | ✓ | ✗ | ✓ |
CDN | ✓ | ✓ | ✗ | ✗ | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✗ | ✓ | ✗ | ✓ | ✗ | ✓ |
Cache-Ausnahmen einstellbar | ✗ | ✓ | ✓ | ✗ | ✗ | ✗ | ✓ | ✓ | ✗ | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✓ |
Automatische Cache-Leerung | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✓ |
Viel wichtiger als die technischen Funktionen auf dem Papier ist natürlich, wie die Performance einer bei WordPress.com gehosteten Website tatsächlich ausfällt - mehr dazu im Performance-Kapitel.
Weitere Funktionen von WordPress.com
Natürlich ist damit noch längst nicht der gesamte Funktionsumfang von WordPress.com abgedeckt. Hier ist eine kurze Übersicht der wichtigsten Features, die wir bisher nicht besprochen haben:
Staging: Ab dem Business-Tarif können Sie eine private Staging-Umgebung einrichten, um Änderungen vorab zu testen und anschließend auf die Live-Website zu übertragen.
Statistiken: In allen Tarifen stellt WordPress.com integrierte Besucherstatistiken bereit, mit denen Sie die Entwicklung Ihrer Website im Blick behalten können.
Domains und E-Mail: In allen kostenpflichtigen Tarifen ist eine Domain im ersten Jahr kostenlos dabei, wenn Sie sich nicht für eine monatliche Laufzeit entscheiden. Eine E-Mail-Lösung für Ihre Domain müssen Sie bei Bedarf als Add-on hinzubuchen.
SFTP, SSH, WP-CLI, Git-Tools, Cronjobs: Ab dem Business-Tarif stehen verschiedene Entwicklerwerkzeuge zur Verfügung. Auch die Bearbeitung der wp-config.php ist möglich.
Intelligente Weiterleitungen: WordPress.com sorgt in allen Tarifen mit automatischen Weiterleitungen dafür, dass Besucher auch dann auf den richtigen Seiten landen, wenn Sie die URLs ändern.
Weitere Tools: Je nach Tarif kommen noch Design-, E-Commerce- und Wachstums- bzw. Monetarisierungs-Werkzeuge hinzu.
Keine Multisite-Projekte: Die Multisite-Funktion zum Betrieb mehrerer Websites innerhalb einer WordPress-Installation unterstützt WordPress.com nicht. Sie steht nur bei einer selbst gehosteten WordPress-Installation zur Verfügung.
Lange Liste gesperrter WordPress-Plugins
Die Plugin-Freiheit von WordPress.com hat ziemlich strenge Grenzen. Zwar unterstützt der Anbieter grundsätzlich eine große Zahl an Erweiterungen, bestimmte Plugin-Kategorien sind jedoch vollständig ausgeschlossen. Auf der offiziellen Sperrliste stehen fast 150 Erweiterungen.
Betroffen sind vor allem Erweiterungen, deren Funktionen WordPress.com bereits selbst bereitstellt oder die nach Ansicht des Anbieters Stabilität, Sicherheit oder Performance der Plattform beeinträchtigen könnten. Dazu zählen:
Caching: Erweiterungen wie WP Super Cache, W3 Total Cache oder WP Fastest Cache sind nicht erlaubt, weil WordPress.com bereits eigene Caching-Lösungen integriert hat.
Backup: Plugins wie BackWPup, Duplicator oder Backup Guard werden nicht unterstützt, weil WordPress.com automatische Backups selbst übernimmt.
SQL-intensive Plugins: Einige Analyse- und Statistik-Plugins sind ausgeschlossen, weil sie die Datenbank laut Hoster stark belasten. Dazu gehören etwa WP Statistics oder WordPress Popular Posts.
Datei- und Datenbankverwaltung: Plugins, die direkt auf Dateien oder Datenbanken zugreifen, etwa File Manager oder WP-DBManager, lassen sich nicht installieren.
E-Mail-Versand: Erweiterungen für den Massenversand von E-Mails sind aus Gründen des Spam-Schutzes gesperrt. Dazu zählen unter anderem E-Mail Broadcasting, Mailit und Send Email from Admin.
Automatisierte Inhalts-Importe: Tools zum automatischen Importieren und Veröffentlichen von Inhalten werden ebenfalls nicht unterstützt. Beispiele sind WP Automatic, WPeMatico RSS Feed Fetcher, WPRobot5 und RSS Feed to Post.
Sicherheit und Optimierung: Auch einige Sicherheits- und Optimierungs-Plugins wie Wordfence, Really Simple SSL oder CDN Enabler stehen auf der Sperrliste.

WordPress.com bringt praktisch alles mit, was moderne WordPress-Websites benötigen. Gleichzeitig entsteht gelegentlich der Eindruck, dass WordPress.com seinen Nutzern nicht ganz über den Weg traut: Der Anbieter nimmt einem viele Entscheidungen ab und schränkt die Konfigurationsmöglichkeiten an einigen Stellen bewusst ein.
Die lange Sperrliste für Plugins und die eingeschränkten Konfigurationsmöglichkeiten passen nicht so recht zur Offenheit und Flexibilität, für die WordPress eigentlich bekannt ist. Für die meisten Nutzer dürfte das allerdings kaum ins Gewicht fallen. Sie erhalten eine technisch ausgereifte Plattform, die viele Aufgaben zuverlässig im Hintergrund erledigt.
Sicherheit
| SSL kostenlos | Ja | 2/2 |
| Server-Schutz |
| 4/4 |
| WordPress-Updates |
| 2/2 |
| Backups | Tägliches Backup nicht in allen Tarifen | 0/2 |
Einer der größten Vorteile von Managed-WordPress-Hosting ist, dass sich der Anbieter um die Sicherheit Ihrer Website kümmert. Idealerweise übernimmt er möglichst viele Schutzmaßnahmen automatisch, damit Sie sich nicht selbst um die Absicherung kümmern müssen.
WordPress.com ist hier insgesamt sehr gut aufgestellt, wobei nicht alle Sicherheitsfunktionen in jedem Tarif zur Verfügung stehen.
SSL und Malware-Schutz inklusive
Jede bei WordPress.com gehostete Website erhält automatisch ein SSL-Zertifikat. Verschlüsselte HTTPS-Verbindungen sind damit von Anfang an Standard, ohne dass Sie selbst etwas einrichten müssen.
Darüber hinaus schützt WordPress.com Ihre Website mit einigen Anti-Malware-Maßnahmen vor Angreifern: Durch die Echtzeit-Überwachung werden Brute-Force-, DDoS- und andere Attacken automatisch erkannt und abgewehrt.
Mehr Sicherheit durch Jetpack
Das vorinstallierte Jetpack-Plugin bringt mehrere Sicherheitsfunktionen mit. Der integrierte Spam-Schutz hält Ihnen beispielsweise unerwünschte Kommentare vom Hals.
Dabei sorgt das Aktivitätenprotokoll für Transparenz: Es zeichnet alle wichtigen Ereignisse auf Ihrer Website auf, sodass Sie jederzeit nachvollziehen können, welche Änderungen vorgenommen wurden.

Mit dem Aktivitätenprotokoll behalten Sie die Übersicht über Vorkommnisse auf Ihrer Website.
Malware-Schutz für alle, doch Premium-Features kosten extra
WordPress.com stattet inzwischen auch die günstigeren Tarife mit wichtigen Sicherheitsfunktionen aus. Dazu gehört eine automatisch aktivierte Web Application Firewall (WAF), die typische Angriffe erkennt und blockiert, bevor sie WordPress überhaupt erreichen.

Die Web Application Firewall steht in allen Tarifen bereit.
Ergänzt wird sie durch einen Schutz vor Brute-Force-Angriffen auf den Login-Bereich sowie eine Malware-Erkennung mit automatischer Bereinigung. Das sind natürlich keine exotischen Zusatzfunktionen, sondern wichtige Grundlagen für den sicheren Betrieb einer Website.
Leider stehen nicht alle Schutzmechanismen in jedem Tarif zur Verfügung. Eine isolierte Website-Infrastruktur erhalten Sie erst ab dem Business-Tarif. Ihre Website läuft dann getrennt von anderen Projekten und teilt sich die technische Umgebung nicht mehr mit anderen Kunden. Das reduziert das Risiko durch kompromittierte Nachbar-Websites und verbessert gleichzeitig die Stabilität.
Automatische Backups erst ab dem Business-Tarif
Backups gehören zu den wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen überhaupt. Sie ermöglichen es, eine Website nach Fehlkonfigurationen, Hackerangriffen oder versehentlich gelöschten Inhalten auf einen früheren Stand zurückzusetzen. Umso überraschender ist, dass WordPress.com automatische Backups erst ab dem Business-Tarif anbietet.
Das vorinstallierte Jetpack-Plugin übernimmt die Sicherung Ihrer Website. Es erstellt täglich sowie nach Änderungen automatisch neue Wiederherstellungspunkte. WordPress.com bewahrt diese Backups sechs Monate lang auf, solange Ihr Tarif aktiv bleibt. Viele Hosting-Anbieter löschen ältere Sicherungen bereits nach wenigen Wochen.

Jeden Tag erstellt Jetpack automatisch ein Backup Ihrer Website.
Über die Backup-Verwaltung können Sie vorhandene Sicherungen einsehen, manuell neue Backups erstellen und Ihre Website auf einen früheren Stand zurücksetzen.
Neben der vollständigen Wiederherstellung unterstützt WordPress.com auch die gezielte Wiederherstellung einzelner Bereiche. So können Sie auf Wunsch nur die Datenbank, Plugins, Themes oder Uploads zurücksetzen. Diese Flexibilität gefällt uns.

Website komplett oder nur teilweise wiederherstellen.
In den günstigeren Tarifen fehlen diese Funktionen leider vollständig. Hier müssen Sie sich selbst um regelmäßige Sicherungen kümmern oder auf externe Backup-Lösungen zurückgreifen.
Ein kleines Trostpflaster gibt es dennoch: Ein automatisches Datacenter-Failover gehört in allen Tarifen zum Leistungsumfang. Fällt ein Rechenzentrum aus, übernimmt automatisch eine andere Infrastruktur. Ein echtes Backup ersetzt das zwar nicht, die Ausfallsicherheit erhöht es aber dennoch.
Automatische Updates für WordPress, Plugins und Themes
Veraltete Plugins oder eine alte WordPress-Version zählen zu den häufigsten Ursachen für Sicherheitslücken. Deshalb begrüßen wir, dass WordPress.com automatische Updates für den WordPress-Core, Plugins und Themes in allen Tarifen anbietet. Von einem Hosting-Dienst aus dem Hause Automattic darf man das allerdings auch erwarten.
Bei Plugins geht WordPress.com sogar noch einen Schritt weiter. Sie können automatische Updates nicht nur für jedes Plugin einzeln aktivieren oder deaktivieren, sondern deren Installation auch zeitlich planen. So bestimmen Sie, ob Aktualisierungen täglich oder wöchentlich eingespielt werden – und zu welcher Uhrzeit.

Der optionale Zeitplaner für Plugin-Updates.
Hier sehen Sie die wichtigsten Sicherheitsfunktionen von WordPress.com im Vergleich mit anderen Anbietern:
![]() WordPress.com | ![]() Bluehost | ![]() Cloudways | ![]() dogado | ![]() DreamHost | ![]() GoDaddy | ![]() Hostinger | ![]() HostPress | ![]() IONOS | ![]() Kinsta | ![]() RAIDBOXES | ![]() SiteGround | ![]() STRATO | ![]() WP Engine | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Unbegrenzt kostenlose SSL-Zertifikate (in allen Tarifen) | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✓ | ✓ | ✗ | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✓ |
Firewall | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✓ |
DDoS-Schutz | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
Login-Schutz | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✗ | ✓ | ✗ | ✓ | ✗ | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✗ |
Malware-Scanning | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✗ | ✓ | ✓ |
Auto-Updates WordPress-Core | ✓ | ✓ | ✗ | ✗ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✗ | ✓ | ✓ | ✓ |
Auto-Updates WordPress Plugins / Themes | ✓ | ✓ | ✗ | ✗ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✗ | ✓ | ✓ | ✗ |
Tägliche automatisierte Backups (in allen Tarifen) | ✗ | ✗ | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✗ | ✓ | ✗ | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✓ |
Min. 14 Tage Backup-Aufbewahrung (in allen Tarifen) | ✗ | ✗ | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✓ | ✓ | ✗ | ✓ | ✗ | ✓ | ✗ | ✓ |

WordPress.com bietet ein hohes Sicherheitsniveau. Der Anbieter übernimmt viele Schutzmaßnahmen automatisch und schützt Websites zuverlässig vor typischen Bedrohungen. Malware wird dabei nicht nur erkannt, sondern auch kostenlos entfernt.
Unverständlich bleibt allerdings die Entscheidung, automatische Backups erst ab dem Business-Tarif anzubieten. Dass WordPress.com ausgerechnet bei einer der wichtigsten Sicherheitsfunktionen eine Bezahlschranke einzieht, wirkt unnötig restriktiv. Kunden der günstigeren Tarife müssen sich deshalb selbst um regelmäßige Sicherungen kümmern.
Davon abgesehen gibt es aber wenig Anlass zur Kritik. Sicherheit gehört zu den Bereichen, die WordPress.com insgesamt überzeugend löst.
Performance
| Antwortgeschwindigkeit (TTFB) | 0,63 s | 4/10 |
| TTFB-Ausreißer | 0,41 % | 4/5 |
| Pagespeed (LCP) | 0,52 s | 8/10 |
| Verfügbarkeit (Uptime) | 100,00 % | 5/5 |
Für unseren sechswöchigen Härtetest haben wir bei WordPress.com einen Managed-Hosting-Tarif für rund 20 € gebucht und darauf eine WordPress-Website mit dem ressourcenintensiven Page-Builder Elementor eingerichtet. So konnten wir unter realistischen Bedingungen prüfen, wie sich die Performance im Vergleich zu anderen Managed-WordPress-Hostern derselben Preisklasse schlägt.
Die Messungen haben wir sowohl mit als auch ohne aktives Caching durchgeführt, um die Serverleistung möglichst genau bewerten zu können. Unsere Testmethodik und alle Bewertungskriterien finden Sie in unserem Vergleich der schnellsten WordPress-Hoster.
Die Ergebnisse zeigen, wie schnell WordPress.com Websites ausliefert und wie zuverlässig die Plattform im Alltag arbeitet. Dafür haben wir die folgenden Kennzahlen gemessen:
- 1.
Antwortgeschwindigkeit (TTFB): Wie schnell reagiert der Server auf den ersten Aufruf einer Seite?
- 2.
Langsame Antworten (Ausreißer): Wie stark schwankt die Servergeschwindigkeit bei einzelnen besonders langsamen Anfragen?
- 3.
PageSpeed (Largest Contentful Paint): Wie schnell erscheint der wichtigste sichtbare Inhalt der Website?
- 4.
Verfügbarkeit (Uptime): Wie zuverlässig und ohne Ausfälle bleibt die Website erreichbar?
TTFB-Test: Enttäuschende Antwortgeschwindigkeit
Die Time to First Byte (TTFB) gibt an, wie lange der Server benötigt, bis er die erste Antwort an den Browser sendet. Je schneller das geschieht, desto direkter fühlt sich eine Website für Besucher an.
Dieser Wert lag bei WordPress.com bei 0,631 Sekunden. Damit landet der Anbieter auf Platz 12 von 14 und gehört bei der Antwortgeschwindigkeit zu den langsameren Hostern im Vergleich.
| Antwortgeschwindigkeit (TTFB) | |
|---|---|
![]() | 0,186 s |
![]() | 0,23 s |
![]() | 0,232 s |
![]() | 0,264 s |
![]() | 0,266 s |
![]() | 0,271 s |
![]() | 0,295 s |
![]() | 0,305 s |
![]() | 0,338 s |
![]() | 0,387 s |
![]() | 0,488 s |
![]() | 0,631 s |
![]() | 0,819 s |
![]() | 0,913 s |
Ausreißer sind selten
Etwas besser sieht es bei den Ausreißern aus. Hier messen wir, wie häufig der Server ungewöhnlich lange für eine Antwort benötigt. Mit 0,41 % langsamen Antworten landet WordPress.com auf Platz 6 von 14. Etwas mehr als vier von tausend Anfragen überschreiten also die Grenze von einer Sekunde, bis der Server erstmals reagiert.
Das Ergebnis ist gut, aber kein Bestwert. Langsame Antworten treten zwar etwas häufiger auf als bei den fünf bestplatzierten Anbietern, bleiben insgesamt aber selten. Die Server reagieren dadurch überwiegend stabil und zuverlässig.
| TTFB-Ausreißer | |
|---|---|
![]() | 0,09 % |
![]() | 0,1 % |
![]() | 0,2 % |
![]() | 0,24 % |
![]() | 0,28 % |
![]() | 0,41 % |
![]() | 0,51 % |
![]() | 0,54 % |
![]() | 1,02 % |
![]() | 1,07 % |
![]() | 1,99 % |
![]() | 2,22 % |
![]() | 6,49 % |
![]() | 21,71 % |
Herausragender PageSpeed
Der Largest Contentful Paint (LCP) misst, wie schnell der wichtigste sichtbare Inhalt einer Seite erscheint – beispielsweise ein großes Bild oder eine Überschrift. Der Wert hat großen Einfluss darauf, wie schnell eine Website aus Sicht der Besucher erscheint.
Hier schneidet WordPress.com deutlich besser ab: Mit 0,519 Sekunden erreicht der Anbieter Platz 2 von 14, sichert sich also einen Platz auf dem Podium. Nur Hostinger war in unserem Test noch schneller.
| Pagespeed (LCP) | |
|---|---|
![]() | 0,46 s |
![]() | 0,519 s |
![]() | 0,573 s |
![]() | 0,612 s |
![]() | 0,683 s |
![]() | 0,683 s |
![]() | 0,71 s |
![]() | 0,782 s |
![]() | 0,792 s |
![]() | 0,836 s |
![]() | 0,949 s |
![]() | 0,955 s |
![]() | 1,214 s |
![]() | 1,282 s |
Maximale Verfügbarkeit
Die Uptime beschreibt, wie zuverlässig eine Website erreichbar ist. Fällt sie aus, sehen Besucher lediglich eine Fehlermeldung oder eine leere Seite. Wer in diesem Moment eine Anfrage stellen, einen Termin buchen oder ein Produkt kaufen möchte, kann dies nicht tun.
Hier liefert WordPress.com ein perfektes Ergebnis: Über den gesamten Testzeitraum von sechs Wochen messen wir eine Uptime von 100 %.
| Verfügbarkeit (Uptime) | |
|---|---|
![]() | 100 % |
![]() | 100 % |
![]() | 100 % |
![]() | 100 % |
![]() | 100 % |
![]() | 99,996 % |
![]() | 99,992 % |
![]() | 99,983 % |
![]() | 99,977 % |
![]() | 99,976 % |
![]() | 99,932 % |
![]() | 99,902 % |
![]() | 99,004 % |
![]() | 98,92 % |
Im gesamten Testzeitraum haben wir keinen einzigen Ausfall registriert, was für eine sehr zuverlässige Infrastruktur spricht.

Performance-technisch überzeugt WordPress.com vor allem dort, wo Besucher die Unterschiede am deutlichsten wahrnehmen. Die Ladegeschwindigkeit gehört zu den besten im gesamten Vergleich und sorgt dafür, dass wichtige Inhalte schnell sichtbar sind. Auch bei der Verfügbarkeit leistet sich der Anbieter keine Schwächen.
Weniger überzeugend fällt lediglich die Time to First Byte aus. Die Antwortgeschwindigkeit des Servers gehört nicht zu den Stärken von WordPress.com. Im Alltag fällt dieser Nachteil allerdings nicht so stark ins Gewicht, weil der tatsächliche Seitenaufbau trotzdem zu den schnellsten im Test gehört.
Support
| Dokumentation |
| 2/2 |
| Support-Kanäle |
| 1.5/2 |
| Geschwindigkeit und Qualität |
| 3/3 |
| Bewertungen auf Review-Portalen |
| 2/3 |
Wenn Fragen offenbleiben oder Probleme auftreten, bietet WordPress.com mehrere Möglichkeiten, Hilfe zu erhalten. Neben einem umfangreichen Support-Center stehen ein KI-Chatbot, ein Live-Chat mit Mitarbeitern sowie Support per E-Mail zur Verfügung. Ergänzt wird das Angebot durch ein großes Community-Forum, in dem sich Nutzer gegenseitig unterstützen.
Vorbildliches Support-Center
So sollte eine Wissensdatenbank aussehen: Die Anleitungen sind übersichtlich aufgebaut, verständlich geschrieben und mit zahlreichen Screenshots, Verlinkungen sowie Schritt-für-Schritt-Erklärungen ergänzt. Viele Inhalte stehen außerdem auf Deutsch zur Verfügung. Die Übersetzungen hinterlassen dabei einen sehr guten Eindruck.
WordPress.com beschränkt sich nicht auf kurze Hilfetexte, sondern erklärt viele Themen ausführlich und nachvollziehbar. Dadurch finden nicht nur Einsteiger Antworten auf ihre Fragen, ohne den Support kontaktieren zu müssen.

Das Support-Zentrum von WordPress.com.
Zusätzlich stellt der Anbieter mehrere kostenlose Kurse bereit. Dabei handelt es sich um meist rund einstündige YouTube-Videos zu Themen wie der Erstellung eines Blogs oder der Monetarisierung einer Website. Erfahrene Nutzer werden hier zwar wenig Neues entdecken, als Einstieg in die WordPress-Welt eignen sich die Kurse aber durchaus.
Schnelle Antworten im KI-Chat
Wenn Sie nicht selbst im Support-Center nach einer Lösung suchen möchten, können Sie stattdessen den KI-Chat nutzen. Der Chatbot greift auf die Inhalte der Wissensdatenbank zurück und verweist häufig direkt auf passende Dokumentationen. Im Test kommt er auch mit komplexeren oder ungewöhnlichen Fragen überraschend gut zurecht.
Erfreulich ist, dass WordPress.com den KI-Chat nicht als Hürde vor dem eigentlichen Support nutzt, wie es heutzutage viele Anbieter machen. Reichen die Antworten nicht aus oder möchten Sie lieber mit einem Mitarbeiter sprechen, erfolgt die Weiterleitung unkompliziert.
Live-Chat nicht immer „live“
Offiziell bietet WordPress.com einen Live-Chat mit Mitarbeitern an. Im Test erhalten wir unsere Antwort jedoch trotz Nachfrage nicht direkt im Chatfenster. Stattdessen meldet sich der Support rund zweieinhalb Stunden später per E-Mail.

Der Support kündigt bereits im Chat an, per E-Mail zu antworten.
Unsere Anfrage stellen wir auf Deutsch, die Antwort erhalten wir dennoch auf Englisch. Inhaltlich hilft der Support zwar weiter, durch die verzögerte Kommunikation wirkt der Live-Chat aber deutlich weniger komfortabel als bei vielen anderen Hosting-Anbietern. Das überrascht, zumal unser gebuchter Tarif eigentlich Prioritäts-Support beinhaltet.
Forum statt Hotline
Eine Telefon-Hotline bietet WordPress.com nicht an. Stattdessen verweist der Anbieter auf sein großes Community-Forum. Dort beantworten sowohl Mitarbeiter als auch andere Nutzer Fragen. Dank der weiten Verbreitung von WordPress gibt es für viele Probleme bereits Diskussionen und passende Lösungsvorschläge.
Was sagen Kunden zum Support von WordPress.com?
Die Bewertungen des Supports fallen gemischt aus. Viele Kunden loben die schnelle Hilfe und berichten, dass sich die Mitarbeiter auch mit komplexeren Problemen ernsthaft auseinandersetzen. Positiv hervorgehoben wird außerdem, dass der Support häufig individuelle Lösungen anbietet, statt lediglich auf Hilfeartikel zu verweisen.
Es gibt aber auch reichlich Kritik. Einige Nutzer empfinden den Support als schwer erreichbar oder bemängeln, dass umfassende Unterstützung vor allem höherpreisigen Tarifen vorbehalten ist. Bei komplexeren Anliegen berichten manche Kunden zudem von unklaren Antworten oder längeren Bearbeitungszeiten.

WordPress.com überzeugt vor allem bei der Hilfe zur Selbsthilfe: Die Dokumentation ist hervorragend und erspart in vielen Fällen den Kontakt zum Support. Der KI-Chat liefert zuverlässige Antworten und verweist bei Bedarf direkt auf die passenden Hilfeartikel.
Der persönliche Support hinterlässt dagegen einen gemischten Eindruck. Der Live-Chat funktioniert im Test eher wie ein Ticket-System, weil die Antwort erst Stunden später per E-Mail eintrifft. Einen Telefon-Support bietet WordPress.com gar nicht erst an.
Kosten
| 1 Projekt, 10 GB Speicher | 6,50 € | 2/3 |
| 10 Projekte | 65,00 € | 0/3 |
| 50 GB Speicher | 20,00 € | 1/3 |
| Faire Preisgestaltung |
| 5/6 |
WordPress.com bietet neben einem kostenlosen Tarif vier kostenpflichtige Pakete an. Sie unterscheiden sich unter anderem beim Speicherplatz sowie beim Umfang der Sicherheits-, Entwickler- und Hosting-Funktionen. Gemeinsam haben alle Tarife, dass jeweils nur eine öffentliche WordPress-Website enthalten ist.
Kostenlos: Der Gratis-Tarif bietet 1 GB Speicherplatz und die grundlegenden WordPress-Funktionen. Eigene Domains, Plugins und professionelle Hosting-Werkzeuge fehlen jedoch. Für erste Gehversuche mit WordPress.com reicht das Paket aus, für produktive Websites dagegen nicht.
Persönlich: Der Einstiegstarif bietet 6 GB Speicherplatz, eine kostenlose Domain im ersten Jahr sowie Besucherstatistiken. Für private oder kleinere geschäftliche Websites reicht die Ausstattung aus – sofern Sie auf Staging, Prioritäts-Support und andere Premium-Funktionen verzichten können.
Premium: Der Speicherplatz wächst auf 13 GB. Zusätzlich erhalten Sie detailliertere Statistiken, die Anbindung an Google Analytics sowie die Möglichkeit, Videos direkt über WordPress.com bereitzustellen. Der Tarif richtet sich vor allem an Nutzer, die ihre Website intensiver auswerten oder regelmäßig Medieninhalte veröffentlichen.
Business: Mit 50 GB Speicherplatz beginnt die erste wirklich professionelle Tarifklasse. Erst hier stehen Funktionen wie automatische Backups, Staging, SFTP- und SSH-Zugänge, WP-CLI sowie Git-Deployments zur Verfügung. Viele Features, die man von einem Managed-WordPress-Hoster erwartet, bleiben also diesem Tarif vorbehalten.
Commerce: Der größte reguläre Tarif erweitert das Business-Paket um zusätzliche WooCommerce-Funktionen und weitere Shop-Erweiterungen für den professionellen Betrieb eines Onlineshops.
Eine Übersicht der Tarife von WordPress.com finden Sie hier:
| Kostenlos | Persönlich | Premium | |
|---|---|---|---|
| Monatlicher Effektivpreis | 0,00 € | ab 3,25 € | ab 6,50 € |
| Vertragslaufzeit (Monate) | 0 | 1 - 24 | 1 - 24 |
| Inklusive | |||
| WP Installationen | 1 | 1 | 1 |
| Speicherplatz | 1 GB | 6 GB | 13 GB |
| Speicher-Typ | SSD | SSD | SSD |
| Domains | 0 | 1 | 1 |
| E-Mail Postfächer | 0 | 0 | 0 |
| Datenbanken | 1 | 1 | 1 |
| Bandbreite | unbegrenzt | unbegrenzt | unbegrenzt |
| SSL-Zertifikate | unbegrenzt | unbegrenzt | unbegrenzt |
| Backups | |||
| Backup-Intervall | Täglich | ||
| Backup-Aufbewahrung | - | - | 180 Tage |
| Manuelles Backup | ✓ | ✓ | ✓ |
| Funktionen | |||
| externe Domains | ✗ | ✓ | ✓ |
| SSH-Zugriff | ✗ | ✗ | ✗ |
| CDN | ✓ | ✓ | ✓ |
| Cronjobs | ✗ | ✗ | ✗ |
| Staging-Umgebung | ✗ | ✗ | ✗ |
WordPress.com im Preisvergleich
Ein direkter Preisvergleich zwischen Managed-WordPress-Hostern ist schwierig, weil sich die Angebote technisch, funktional und auch bei den Tarifstrukturen teilweise deutlich unterscheiden.
Um dennoch eine möglichst vergleichbare Grundlage zu schaffen, haben wir die monatlichen Effektivpreise der Anbieter aus unserem Test in drei typischen Szenarien verglichen:
1 WordPress-Projekt mit 10 GB Speicherplatz
10 WordPress-Projekte
50 GB Speicherplatz
Hier sehen Sie die monatlichen Preise der Anbieter für die drei Vergleichsszenarien:
| 1 Projekt, 10 GB Speicher | 10 Projekte | 50 GB Speicher | |
|---|---|---|---|
![]() | 3,09 € | 4,29 € | 4,29 € |
![]() | 4,03 € | 40,30 € | 4,20 € |
![]() | 5,03 € | 50,30 € | 11,76 € |
![]() | 5,49 € | 5,49 € | 9,49 € |
![]() | 6,50 € | 65,00 € | 20,00 € |
![]() | 6,99 € | 11,49 € | 11,49 € |
![]() | 10,42 € | 39,66 € | 10,42 € |
![]() | 10,42 € | 39,66 € | 10,42 € |
![]() | 17,49 € | 174,90 € | - |
![]() | 19,80 € | 198,00 € | 630,00 € |
![]() | 20,69 € | 20,69 € | 20,69 € |
![]() | 29,33 € | 76,67 € | 284,17 € |
![]() | 35,92 € | 161,64 € | 244,25 € |
![]() | 38,50 € | 385,00 € | 64,00 € |
Beim Betrieb einer einzelnen Website fällt der Preis von WordPress.com noch vergleichsweise moderat aus. Der Anbieter gehört zwar nicht zu den günstigsten Lösungen im Vergleich, aber auch nicht zu den teuersten. Ähnlich sieht es im 50 GB-Szenario aus.
Bei mehreren Websites verliert WordPress.com preislich etwas an Attraktivität. Doch auch hier gilt: WordPress.com konkurriert zwar nicht mit den günstigsten Angeboten, ist aber bei Weitem nicht so teuer wie manche Premium-Hoster.
Das Kleingedruckte bei WordPress.com
WordPress.com macht viele Dinge erfreulich einfach. Bevor Sie einen Vertrag abschließen, lohnt sich trotzdem ein Blick auf einige Besonderheiten, die Ihnen vielleicht nicht sofort ins Auge fallen.
Nur eine Website pro Tarif: Auch in den höheren Tarifen erlaubt WordPress.com nur eine öffentliche WordPress-Website.
Keine Multisite-Projekte: Die Multisite-Funktion (eine WordPress-Installation für mehrere Websites) unterstützt WordPress.com nicht. Sie steht nur bei selbst gehosteten WordPress-Installationen zur Verfügung.
Keine festen Besucherlimits: WordPress.com nennt keine harten Grenzen für Traffic oder Besucherzahlen, sondern wirbt ausdrücklich mit „unbegrenzter Bandbreite“.
Keine höheren Verlängerungspreise: Anders als bei vielen Hostern bleibt der Preis nach der ersten Vertragslaufzeit gleich. Versteckte Preissprünge gibt es nicht.
Inklusiv-Domain: Bei einer Laufzeit von mindestens zwölf Monaten ist im ersten Jahr eine Domain inklusive.
Kostenlose Backup-Wiederherstellung: Vorhandene Backups können Sie ohne zusätzliche Kosten wiederherstellen.
Monatliche Laufzeiten möglich: Sie müssen sich nicht langfristig binden und können die Tarife auch monatlich buchen.
Keine versteckten Zusatzkosten: Bei WordPress.com gibt es keine versteckten Gebühren. Sie zahlen den Preis, der zum Tarif gehört.
Geld-zurück-Garantie: Bei Jahres- und Zweijahrestarifen haben Sie eine 14-tägige Geld-zurück-Garantie. Monatlich kündbare Pakete können Sie innerhalb von sieben Tagen erstatten lassen.

Die Preise von WordPress.com geben kaum Anlass zur Kritik, sorgen aber ebenso wenig für Begeisterung. In allen Vergleichsszenarien bewegt sich der Anbieter im Mittelfeld. Weder müssen Sie für den Namen des Anbieters einen deutlichen Aufpreis zahlen, noch profitieren Sie von besonders aggressiven Kampfpreisen.
Schade ist, dass viele der Funktionen, die WordPress.com für professionelle Nutzer interessant machen, erst in den höheren Tarifen zur Verfügung stehen. Die günstigen Einstiegspreise relativieren sich dadurch, weil für viele Anwendungsfälle mindestens der Business-Tarif erforderlich ist.
Fazit: Gelungenes Hosting – für Einzelprojekte
Kaum ein Anbieter dürfte WordPress besser kennen als WordPress.com. Das macht sich in vielen Bereichen bezahlt: Die Einrichtung ist schnell und unkompliziert, zahlreiche technische Aufgaben übernimmt der Hoster automatisch und die Integration ins Automattic-Ökosystem ist hervorragend.
Trotzdem ist WordPress.com nicht immer die beste Wahl für alle WordPress-Projekte. Viele Funktionen, die man von professionellem Managed-WordPress-Hosting erwartet, stehen erst ab dem Business-Tarif zur Verfügung. Der hohe Komfort geht außerdem mit einigen Einschränkungen bei der technischen Kontrolle einher. Hinzu kommt, dass jeder Tarif nur eine einzige Website umfasst.
Für einzelne WordPress-Projekte, die möglichst zuverlässig und mit wenig Verwaltungsaufwand laufen sollen, gehört WordPress.com damit zu den besten Lösungen am Markt. Wenn Sie hingegen mehrere Websites betreiben oder mehr Kontrolle über Ihr Hosting wünschen, bieten viele andere Managed-WordPress-Hoster das bessere Gesamtpaket.

Kundenbewertungen
Wie bewerten aktuelle und ehemalige Kunden WordPress.com? Wir haben die Kundenmeinungen einiger wichtiger Bewertungsportale für Sie zusammengestellt:
Einfache Pflege der Website
Kunden loben, dass sich Inhalte, Seiten und Bilder unkompliziert verwalten lassen. Ist die Website einmal eingerichtet, empfinden viele die laufende Pflege als angenehm einfach.Alles aus einer Hand
WordPress.com nimmt Ihnen viele technische Aufgaben ab: Hosting, Sicherheit, Updates und die grundlegende Verwaltung laufen über eine zentrale Plattform. Das kommt bei Kunden gut an, die keine eigene Serverumgebung einrichten möchten.Hilfreicher Support bei konkreten Problemen
Positive Bewertungen beschreiben den Support als freundlich, persönlich und lösungsorientiert. Vor allem bei der Einrichtung, Migration oder konkreten Bedienproblemen fühlen sich viele Kunden gut unterstützt.Gut für wachsende Websites
Kunden schätzen, dass WordPress.com nicht nur für sehr einfache Seiten gedacht ist. Wer später mehr Inhalte, mehr Funktionen oder ein professionelleres Layout braucht, kann die Website weiter ausbauen.
Fehlende Funktionen in kleineren Tarifen
Viele Nutzer kritisieren, dass wichtige Funktionen erst in den höheren Tarifen verfügbar sind. Dadurch wird WordPress.com für anspruchsvollere Projekte schneller teurer als zunächst erwartet.Support hängt vom Tarif ab
Nicht alle Kunden fühlen sich beim Support gut betreut. Vor allem Nutzer günstigerer Tarife wünschen sich häufig schnellere oder direktere Hilfe.Anbieterwechsel nicht immer einfach
Manche Nutzer berichten von Schwierigkeiten beim Wechsel zu einem anderen Anbieter. Domains und Inhalte sauber mitzunehmen, ist für Einsteiger nicht immer so einfach, wie sie es erwartet hatten.Verwechslung mit WordPress.org
Ein wiederkehrender Kritikpunkt ist die Verwirrung zwischen WordPress.com und WordPress.org. Manche Nutzer erwarten die Freiheiten einer selbst gehosteten WordPress-Installation und sind überrascht, dass WordPress.com deutlich stärker reglementiert ist.
Eine Übersicht der Kundenrezensionen von WordPress.com finden Sie hier:
Alternativen zu WordPress.com
WordPress.com hat Sie doch nicht überzeugt? Vielleicht passt ja einer der folgenden Anbieter besser zu Ihren Anforderungen:
Günstiger als WordPress.com
Bluehost lohnt sich preislich, wenn Sie mehrere WordPress-Websites in einem Tarif betreiben möchten. Während WordPress.com für jede Website einen eigenen Tarif verlangt, müssen Sie bei Bluehost nicht für jede Website einen separaten Tarif buchen.Leistungsstärker als WordPress.com
SiteGround richtet sich an Nutzer, die ein leistungsstarkes Managed-WordPress-Hosting mit umfangreicher Ausstattung suchen. Viele professionelle Funktionen stehen dort bereits in günstigeren Tarifen zur Verfügung.Flexibler als WordPress.com
Cloudways ist eine gute Wahl, wenn Ihnen WordPress.com zu viele Entscheidungen abnimmt. Sie wählen die Cloud-Infrastruktur selbst aus und erhalten deutlich mehr Kontrolle über Server und Hosting-Umgebung.
Weitere Alternativen zu WordPress.com finden Sie hier:

































