
GoDaddy WordPress Hosting Test 2026: Ist es schnell genug?
Eine WordPress-Website zu betreiben, ist viel Arbeit. Warum also nicht auslagern, was geht? Managed-WordPress-Hosting-Dienste wie GoDaddy übernehmen die technischen Aspekte der WordPress-Verwaltung für Sie, damit Sie sich aufs Wesentliche konzentrieren können. Doch ist GoDaddy dieser Aufgabe wirklich gewachsen?
Wir haben das Managed-WordPress-Hosting von GoDaddy genau unter die Lupe genommen und verraten, ob Ihre Website dort gut aufgehoben ist.

GoDaddy* ist ein Anbieter von Webhosting-Lösungen, der 1997 gegründet wurde und mit rund 6.000 Mitarbeitenden und mehr als 20 Millionen Kunden zu den größten Hosting-Diensten der Welt zählt. Lange war das Unternehmen vor allem als Domain-Registrar bekannt, doch mittlerweile bietet GoDaddy zahlreiche Lösungen an – von Marketing-Tools bis zum hauseigenen Homepage-Baukasten.
Im Toolkit von GoDaddy darf dediziertes WordPress-Hosting natürlich nicht fehlen. Wir haben das Angebot ausführlich getestet und eine WordPress-Website bei GoDaddy eingerichtet, um herauszufinden, wie gut sich der Anbieter im Alltag schlägt.
GoDaddy WordPress Hosting Test
Schnelle WordPress-Einrichtung
Der Einrichtungsassistent führt verständlich durch die Installation – wahlweise mit oder ohne KI-Unterstützung. Auch der kostenlose Umzug bestehender WordPress-Websites ist schnell und unkompliziert.Umfassende Sicherheitsfunktionen
GoDaddy bringt viele wichtige Sicherheitsfunktionen ohne Aufpreis mit. Dazu gehören unter anderem eine automatische Malware-Entfernung, eine Web Application Firewall und automatische WordPress-Updates.Viele Support-Kanäle
KI-Chat, Live-Chat und eine deutsche Hotline: GoDaddy bietet mehrere gut erreichbare Support-Kanäle.
Wenig technische Kontrolle
GoDaddy nimmt Ihnen viele technische Entscheidungen ab, lässt dafür aber nur wenige eigene Anpassungen zu.Eingeschränkter Funktionsumfang
Einige wichtige Funktionen fehlen komplett oder stehen erst in höheren Tarifen zur Verfügung. Dazu gehören unter anderem Cache-Regeln, Cronjobs und WordPress-Multisite.Hohe Verlängerungspreise
GoDaddy wirbt mit attraktiven Einstiegspreisen, die nach der ersten Laufzeit aber deutlich ansteigen.
Einrichtung & Bedienung
| Installation & Einrichtung |
| 2/3 |
| Migration |
| 2/2 |
| Control Panel |
| 4/10 |
GoDaddy macht die ersten Schritte und die Installation von WordPress angenehm unkompliziert. Zunächst legen Sie einen GoDaddy-Account an und bestellen eines der drei WordPress-Pakete (mehr zu den Tarifen später).
Wenn Sie sich dann in den GoDaddy-Kundenbereich einloggen, finden Sie Ihr neues WordPress-Paket direkt auf der Startseite unter Ihren Produkten.

Ihr Managed-WordPress-Paket in der Produktübersicht von GoDaddy.
Auf eine Freischaltung müssen Sie nicht warten. Sie erhalten sofort Zugriff auf Ihr Konto und können unmittelbar mit einer neuen WordPress-Website starten. Auch den Umzug einer bestehenden Website stoßen Sie bei Bedarf direkt an. Bei GoDaddy verlieren Sie also keine Zeit.
Schneller und sauberer WordPress-Einstieg
Wenn Sie eine neue WordPress-Website erstellen möchten, führt GoDaddy Sie Schritt für Schritt durch einen Einrichtungsassistenten. Dieser ist etwas ausführlicher als bei vielen anderen Hosting-Anbietern, bleibt aber jederzeit leicht verständlich.
Sie starten die Einrichtung in der Hosting-Übersicht über den Button „WP-Website erstellen“.

Die WordPress-Einrichtung bei GoDaddy ist ein Kinderspiel.
Jetzt haben Sie die Wahl: Möchten Sie ein neues Projekt anlegen oder eine bestehende WordPress-Website importieren? Als neuer Nutzer ohne bestehende Website beginnen Sie mit einer frischen Installation (auf den Migrations-Prozess gehen wir später noch ein).

Sie können eine neue WordPress-Website erstellen oder eine bestehende Website importieren.
Für neue WordPress-Websites bietet GoDaddy drei verschiedene Einrichtungsvarianten an. Welche davon die richtige ist, hängt vor allem davon ab, wie viel Arbeit Sie selbst übernehmen möchten:
WordPress mit KI-Hilfe
Die KI „Airo“ erstellt anhand Ihrer Angaben automatisch das Grundgerüst einer Website. Das spart Zeit, die Ergebnisse wirken allerdings oft recht generisch und benötigen meist noch einiges an Nacharbeit.WordPress mit Vorlage
Hier erhalten Sie ein fertiges, von einem Designer erstelltes Theme mitsamt einer grundlegenden Seitenstruktur. Das spart Zeit und ist für Nutzer gedacht, die möglichst schnell (aber ohne KI-Unterstützung) online gehen möchten.Leere WordPress-Installation
Das Standardprodukt: GoDaddy installiert ein nahezu unverändertes WordPress. Sie müssen die Website selbst einrichten, behalten aber die volle Kontrolle über Design, Funktionen und Inhalte.

Drei Wege, um an eine neue WordPress-Seite zu kommen.
Für unseren Test entscheiden wir uns für die leere WordPress-Installation, um die Hosting-Umgebung möglichst ohne zusätzliche Vorlagen oder KI-Anpassungen bewerten zu können.
Unabhängig von Ihrer Auswahl wählen Sie im nächsten Schritt den Serverstandort. Europäische Kunden können lediglich „Europa“ auswählen. Welches Rechenzentrum GoDaddy tatsächlich verwendet, verrät der Anbieter nicht. Alternativ stehen noch die Regionen USA und Asien zur Verfügung.

Beim Serverstandort bleibt GoDaddy vage.
Zum Schluss verbinden Sie eine eigene Domain oder nutzen zunächst eine kostenlose GoDaddy-Subdomain. Damit ist der Einrichtungsassistent abgeschlossen und GoDaddy installiert das gewünschte WordPress-Paket für Sie.
Die Installation dauert in unserem Test rund 25 Minuten und damit etwas länger als bei vielen anderen Hostern. Das Ergebnis gefällt dafür umso mehr: GoDaddy hält die WordPress-Installation nämlich erfreulich sauber. Nur das Akismet-Plugin ist als Spam-Schutz aktiviert. Auf eine Flut vorinstallierter Erweiterungen verzichtet der Anbieter.
Ergänzt wird die Installation lediglich durch ein eigenes GoDaddy-Dashboard im WordPress-Backend sowie das optionale Theme Go, das für den Gutenberg-Editor optimiert ist.

Das GoDaddy-Dashboard im WordPress-Backend.
Kostenlose WordPress-Migration in wenigen Minuten
Wenn Sie bereits eine WordPress-Website besitzen, können Sie diese kostenlos zu GoDaddy umziehen. Der integrierte Migrationsdienst führt Sie mit wenigen Schritten durch den gesamten Prozess. Folgen Sie zunächst den ersten Schritten der Einrichtung und wählen Sie anschließend „Importiere eine bestehende WordPress-Website“ aus.
Im ersten Schritt geben Sie die URL Ihrer bestehenden Website an. GoDaddy prüft daraufhin automatisch, ob sich die Installation für eine Migration eignet. Mit Datenbanken, FTP-Zugängen oder Export-Dateien müssen Sie sich dabei nicht beschäftigen.

Die Migration beginnt mit der URL Ihrer bestehenden WordPress-Website.
Anschließend legen Sie fest, wie GoDaddy auf Ihre bestehende WordPress-Website zugreifen soll. Am einfachsten funktioniert die automatische Variante. Dabei hinterlegen Sie lediglich die Administrator-Zugangsdaten Ihrer bestehenden Website, den Rest übernimmt GoDaddy.

GoDaddy benötigt nur die Zugangsdaten Ihrer bestehenden Website.
Nach der Anmeldung im Hintergrund durch den Hoster installiert GoDaddy sein „Worker-Plugin“ auf der Quellwebsite. Dieses Plugin stellt die Verbindung zwischen alter und neuer WordPress-Installation her und übernimmt den eigentlichen Datentransfer. Um die Einrichtung müssen Sie sich bei der automatischen Migration nicht kümmern.

GoDaddy installiert das für die Migration benötigte Plugin automatisch.
Damit sind die Vorbereitungen abgeschlossen. GoDaddy führt den eigentlichen Umzug vollständig im Hintergrund durch und informiert Sie anschließend per E-Mail über das Ergebnis. In unserem Test war die Migration einer rund 170 MB großen WordPress-Website nach etwa 20 Minuten erfolgreich abgeschlossen.

Die Datenübertragung läuft vollständig automatisiert ab.
Gelungenes Dashboard mit kleinen Schwächen
Nach der Installation landen Sie im Verwaltungsbereich von GoDaddy. Das Dashboard wirkt modern und aufgeräumt. Große Abstände und viel Weißraum sorgen für eine angenehme Optik.
Auch die deutsche Übersetzung ist besser gelungen als bei vielen anderen US-Hostern. Menüs und Einstellungen sind weitgehend stimmig und natürlich übersetzt, von kleineren Fehlern hier und da mal abgesehen.
Manche Zusatzfunktionen wie E-Mail oder der Pro-Support stehen allerdings ausschließlich im englischen Dashboard zur Verfügung. Um sie nutzen zu können, müssen Sie die Kontosprache auf Englisch umstellen.
Weniger gelungen ist die Übersichtsseite, die ihrem Namen nicht wirklich gerecht wird. Statt den Zustand Ihrer Website auf einen Blick zusammenzufassen, präsentiert GoDaddy vor allem Empfehlungen und Verkaufsangebote.

Die Übersichtsseite liefert kaum wichtige Informationen, sondern dient in erster Linie der Eigenwerbung.
Im Bereich „Einstellungen“ bündelt GoDaddy die wichtigsten technischen Optionen. Hier ändern Sie – je nach Tarif – unter anderem die PHP-Version, verwalten SSH- und SFTP-Zugänge, aktivieren das CDN oder richten eine Staging-Umgebung ein. Im Vergleich zu früheren Versionen hat der Hoster diesen Bereich sinnvoll erweitert.

Die technischen Einstellungen decken die wichtigsten Aufgaben ab.
Seinen „Airo Site Optimizer“, der Ihre Website analysiert und Optimierungsvorschläge liefert, bewirbt GoDaddy besonders prominent. Er erscheint nicht nur als eigener Menüpunkt, sondern auch an mehreren weiteren Stellen innerhalb der Verwaltung.
Wie hilfreich diese Hinweise sind, hängt allerdings stark von Ihren Vorkenntnissen ab. Einsteiger profitieren von den Tipps zu offensichtlichen Schwachstellen, erfahrene Nutzer dürften hingegen nur wenig Neues lernen.

GoDaddy bewirbt seinen Optimierer an mehreren Stellen.
Holpriges Zusammenspiel aus Hosting-Panel und WordPress-Backend
Zusätzlich integriert GoDaddy einige Verwaltungsfunktionen direkt in den WordPress-Adminbereich. Dort finden Sie unter anderem Verknüpfungen und Einstellungen für Backups, Plugin-Updates und verschiedene Sicherheitsfunktionen.
Ganz zu Ende gedacht ist dieses zweigeteilte Bedienkonzept allerdings nicht. Einige Funktionen werden direkt im WordPress-Backend verwaltet, andere öffnen stattdessen den GoDaddy-Kundenbereich. Teilweise überschneiden sich die Einstellungen sogar. Dadurch müssen Sie immer wieder zwischen beiden Oberflächen wechseln und es ist nicht auf Anhieb klar, wo sich welche Einstellung befindet.

Ein Teil der Verwaltung befindet sich direkt im WordPress-Backend.

Bei der Einrichtung macht GoDaddy fast alles richtig. Vom ersten Login bis zur fertigen WordPress-Website läuft der gesamte Prozess unkompliziert und weitgehend selbsterklärend ab. Auch der Umzug bestehender WordPress-Websites funktioniert im Test problemlos. Selbst Einsteiger dürften hier kaum auf Schwierigkeiten stoßen.
Weniger überzeugend fällt die eigentliche Verwaltung aus. Zwar hat GoDaddy sein Dashboard in den vergangenen Jahren sichtbar verbessert, das Zusammenspiel aus Hosting-Panel und WordPress-Backend wirkt aber noch nicht konsequent durchdacht. Nervig ist auch, dass einzelne Funktionen nur bei englischer Kontosprache sichtbar sind. Auch die Eigenwerbung sollte GoDaddy etwas zurückschrauben.
Technik & Features
| Server-Stack & Protokolle |
| 1.5/2 |
| PHP |
| 4.5/8 |
| Caching & CDN |
| 4.5/5 |
| Features |
| 3/5 |
Eine benutzerfreundliche Bedienung ist wichtig – noch wichtiger ist aber, was technisch dahintersteckt. Welche Infrastruktur nutzt GoDaddy für sein Managed-WordPress-Hosting und wie viele Einstellungen können Sie selbst vornehmen?
Moderne Infrastruktur, mangelnde Transparenz
Insgesamt hinterlässt GoDaddy bei der technischen Ausstattung einen zeitgemäßen Eindruck. Der Hoster setzt auf den Webserver NGINX, der heute bei vielen leistungsstarken Hosting-Plattformen zum Einsatz kommt. Vereinfacht gesagt sorgt der Webserver dafür, dass Inhalte an Besucher ausgeliefert werden. Für WordPress ist das eine gute Wahl.
![]() GoDaddy | ![]() Bluehost | ![]() Cloudways | ![]() dogado | ![]() DreamHost | ![]() Hostinger | ![]() HostPress | ![]() IONOS | ![]() Kinsta | ![]() RAIDBOXES | ![]() SiteGround | ![]() STRATO | ![]() WordPress.com | ![]() WP Engine | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Server-Standorte | 3 Länder | 9 Länder | 8 Länder | Deutschland | 3 Länder | 11 Länder | Deutschland | 2 Länder | 21 Länder | Deutschland | 7 Länder | Deutschland | 19 Länder | 12 Länder |
Webserver | NGINX | Apache | NGINX | Apache | NGINX | LiteSpeed | NGINX | Apache | NGINX | NGINX | NGINX | Apache | NGINX | NGINX |
Control-Panel | Eigenentwicklung | cPanel | Eigenentwicklung | Eigenentwicklung | Eigenentwicklung | Eigenentwicklung | Plesk | Eigenentwicklung | Eigenentwicklung | Eigenentwicklung | Eigenentwicklung | Eigenentwicklung | Eigenentwicklung | Eigenentwicklung |
Datenbank | MySQL | MySQL | MariaDB | MySQL | MySQL | MariaDB | MySQL | MariaDB | MariaDB | MySQL | MySQL | MariaDB | MariaDB | MySQL |
Speicher-Typ | NVMe | NVMe | SSD | SSD | NVMe | NVMe | NVMe | NVMe | SSD | SSD | SSD | SSD | SSD | SSD |
| Protokolle | ||||||||||||||
HTTP/2 | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
HTTP/3 | ✗ | ✗ | ✗ | ✗ | ✗ | ✓ | ✗ | ✗ | ✓ | ✗ | ✗ | ✗ | ✓ | ✓ |
Hinzu kommen NVMe-SSDs als Speichertechnologie. Gegenüber herkömmlichen SSDs arbeiten sie mit höheren Übertragungsraten und kürzeren Zugriffszeiten. Davon profitieren nicht nur Besucher Ihrer Website, sondern auch das WordPress-Backend, das Seiten und Datenbankabfragen schneller verarbeitet.

GoDaddy verwendet NVMe-SSDs.
Auch bei der übrigen Infrastruktur gibt es wenig Anlass zur Kritik. Ihre Daten werden in einer MySQL-Datenbank gespeichert, einem etablierten Standard. Das HTTP/2-Protokoll sorgt dafür, dass Browser mehrere Dateien parallel laden. HTTP/3 fehlt allerdings. Einige Konkurrenten sind hier bereits einen Schritt weiter.
Was uns stört, ist die mangelnde Transparenz bei den Serverstandorten. GoDaddy nennt lediglich die Regionen Nordamerika, Europa und Asien. In welchen Ländern Ihre Website tatsächlich gehostet wird, verrät der Anbieter selbst auf Nachfrage beim Support nicht.
Recherchen von Drittanbietern zufolge betreibt GoDaddy seine WordPress-Server unter anderem in den USA, den Niederlanden und Singapur.
PHP nur bis 8.3
Bei PHP ist GoDaddy nicht ganz auf der Höhe der Zeit. Zum Testzeitpunkt unterstützt der Hoster maximal PHP 8.3, neuere Versionen stehen noch nicht zur Verfügung. Standardmäßig kommt sogar nur PHP 8.2 zum Einsatz.
Sie können die PHP-Version zwar selbst wechseln oder bei Bedarf auf eine ältere Version zurücksetzen, weitere Einstellungsmöglichkeiten bietet GoDaddy jedoch nicht.

GoDaddy unterstützt derzeit maximal PHP 8.3.
Immerhin gibt es bei den verfügbaren Ressourcen wenig zu kritisieren. Mit einem Memory-Limit von 512 MB stellt GoDaddy ausreichend Arbeitsspeicher auch für größere WordPress-Projekte bereit. Hinzu kommt ein Upload-Limit von 1 GB, sodass sich selbst umfangreiche Backups oder große Mediendateien problemlos hochladen lassen.
Auch die maximale Ausführungszeit von 180 Sekunden ist ausreichend bemessen. Sie verhindert, dass aufwendigere Vorgänge wie Updates oder Backups vorschnell abgebrochen werden. Insgesamt bietet GoDaddy genügend Ressourcen für die meisten WordPress-Projekte, auch wenn andere Hoster hier teilweise noch etwas großzügiger ausgestattet sind.
![]() GoDaddy | ![]() Bluehost | ![]() Cloudways | ![]() dogado | ![]() DreamHost | ![]() Hostinger | ![]() HostPress | ![]() IONOS | ![]() Kinsta | ![]() RAIDBOXES | ![]() SiteGround | ![]() STRATO | ![]() WordPress.com | ![]() WP Engine | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
PHP-Version anpassbar | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✓ | ✓ |
PHP-Einstellungen anpassbar | ✗ | ✓ | ✓ | ✗ | ✓ | ✓ | ✗ | ✗ | ✗ | ✓ | ✓ | ✗ | ✗ | ✗ |
Max. PHP-Version | 8.3 | 8.5 | 8.4 | 8.4 | 8.5 | 8.5 | 8.4 | 8.4 | 8.5 | 8.4 | 8.5 | 8.1 | 8.4 | 8.4 |
Max. Memory Limit | 512 MB | unbegrenzt | unbegrenzt | 1024 MB | 768 MB | 3072 MB | 1024 MB | 512 MB | 512 MB | 1024 MB | 768 MB | 512 MB | 512 MB | 512 MB |
Max. Ausführungzeit | 180 s | unbegrenzt | unbegrenzt | 500 s | unbegrenzt | unbegrenzt | 300 s | 360 s | 300 s | 300 s | 120 s | 360 s | 850 s | 43300 s |
Max. Upload-Größe | 1024 MB | unbegrenzt | unbegrenzt | 512 MB | 1028 MB | 3072 MB | 1024 MB | 128 MB | 128 MB | 2048 MB | 256 MB | 128 MB | 2048 MB | 50 MB |
Performance-Optimierung ohne Eingriffsmöglichkeiten
Damit WordPress möglichst schnell lädt, setzt GoDaddy auf mehrere Optimierungstechniken. Dazu gehören serverseitiges Caching, Object Caching und ein Content Delivery Network (CDN).
Die gute Nachricht: Sämtliche Funktionen arbeiten automatisch im Hintergrund. Die schlechte: Viel Einfluss auf die Einstellungen haben Sie nicht.
![]() GoDaddy | ![]() Bluehost | ![]() Cloudways | ![]() dogado | ![]() DreamHost | ![]() Hostinger | ![]() HostPress | ![]() IONOS | ![]() Kinsta | ![]() RAIDBOXES | ![]() SiteGround | ![]() STRATO | ![]() WordPress.com | ![]() WP Engine | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Serverseitiges Caching | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✓ | ✓ |
Object Caching | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✓ | ✓ | ✗ | ✗ | ✗ | ✗ | ✓ | ✗ | ✓ | ✓ |
CDN | ✓ | ✓ | ✗ | ✗ | ✓ | ✓ | ✗ | ✗ | ✓ | ✗ | ✓ | ✗ | ✓ | ✓ |
Cache-Ausnahmen einstellbar | ✗ | ✓ | ✓ | ✗ | ✗ | ✓ | ✓ | ✗ | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✗ | ✓ |
Automatische Cache-Leerung | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✓ | ✓ |
Das serverseitige Caching ist standardmäßig aktiviert. Bereits erzeugte Seiten werden zwischengespeichert und können dadurch deutlich schneller ausgeliefert werden.
Je nach Tarif kommt außerdem Object Caching hinzu. Dabei speichert GoDaddy häufig benötigte Datenbankabfragen im Arbeitsspeicher, sodass WordPress weniger Arbeit verrichten muss. Vor allem größere Websites oder WooCommerce-Shops können davon profitieren. Die Funktion ist allerdings ausschließlich im teuersten Tarif enthalten.

Die Object-Cache-Funktion ist nur im teuersten Tarif enthalten.
Ein CDN gehört ab dem mittleren Tarif ebenfalls dazu und ist hier standardmäßig aktiviert. Es verteilt Bilder und andere statische Dateien auf Server in verschiedenen Regionen, damit Besucher sie möglichst von einem Standort in ihrer Nähe laden. Das macht sich vor allem bei internationalen Websites bemerkbar.

Das CDN ist ab dem mittleren Tarif automatisch aktiviert.
Wer die Performance seiner Website selbst optimieren möchte, wird bei GoDaddy enttäuscht. Sie können den Cache manuell leeren, entweder im WordPress-Backend oder im Hosting-Panel, mehr aber auch nicht. Individuelle Cache-Regeln, Cache-Ausnahmen oder andere Feinabstimmungen sind nicht möglich.

Die einzige Cache-Interaktion bei GoDaddy.
Ob sich die Caching-Funktionen und das CDN auch in der Praxis auszahlen, erfahren Sie im Performance-Kapitel.
Große Plugin-Sperrliste: Rund 130 Plugins verboten
Wie so manch anderer Managed-WordPress-Hoster schränkt auch GoDaddy die Plugin-Freiheit ein. Die Sperrliste fällt dabei mit 130 Erweiterungen vergleichsweise groß aus.
Betroffen sind vor allem Plugins, deren Funktionen GoDaddy bereits selbst bereitstellt oder die nach Ansicht des Anbieters die Leistung, Stabilität oder Sicherheit der Website beeinträchtigen können. Dazu zählen folgende Erweiterungen:
Backup: Da GoDaddy eigene Backups erstellt, sind zahlreiche Backup-Plugins wie UpdraftPlus, BackWPup oder BackupBuddy gesperrt.
Caching: Auch viele Caching-Plugins wie WP Super Cache, W3 Total Cache und WP Fastest Cache stehen auf der Verbotsliste. GoDaddy verweist dabei auf die bereits integrierten Caching-Funktionen.
Analyse und Statistik: Statistik-Plugins wie WP Statistics, WP Slimstat oder StatPress dürfen ebenfalls nicht installiert werden. Als Begründung nennt GoDaddy die zusätzliche Belastung der Datenbank.
Plugins für ähnliche Beiträge: Erweiterungen wie Contextual Related Posts oder Similar Posts sind gesperrt, weil sie laut GoDaddy insbesondere auf größeren Websites zu viele Datenbankabfragen verursachen können.
Datenbank- und Verwaltungswerkzeuge: Plugins wie WP-Optimize, WP DBManager oder Adminer sind ebenfalls nicht erlaubt. GoDaddy verweist hier auf vergleichbare Funktionen innerhalb der Hosting-Plattform.
Sicherheitskritische Plugins: Einige Erweiterungen werden aufgrund bekannter Sicherheitslücken blockiert. Beispiele sind ältere Versionen von NextGEN Gallery, MailPoet oder WP Live Chat Support.
Sonstige Plugins: Auch Speziallösungen wie Broken Link Checker, SendPress Email Marketing oder WP Maintenance Mode stehen auf der Sperrliste. Die Gründe reichen von Leistungsproblemen bis hin zu fehlender Wartung durch die jeweiligen Entwickler.
Weitere Features von GoDaddys WordPress-Hosting
GoDaddy bietet – abhängig vom gewählten Tarif – noch viele weitere Funktionen. Hier ist eine kurze Übersicht wichtiger Features und Einstellungen:
SSH, SFTP und WP-CLI: SSH- und SFTP-Zugriff sowie das WordPress-Kommandozeilen-Tool WP-CLI stehen erst im Supreme-Tarif zur Verfügung.
Website-Staging: Ebenfalls nur im Supreme-Tarif können Sie eine Staging-Umgebung erstellen, um Änderungen zunächst in einer Testumgebung auszuprobieren, bevor sie auf der Live-Website landen.
Domain: Eine Domain gibt es bei GoDaddy im ersten Jahr in allen Tarifen kostenlos dazu – solange die Vertragslaufzeit mindestens 12 Monate beträgt.
AI Crawler Activity: GoDaddy zeigt an, welche KI-Crawler wann und wie auf Ihre Website zugreifen. Auch erlaubt es das Tool, deren Zugriff zu blockieren oder explizit freizugeben.
Airo Site Optimizer: Das KI-Analysewerkzeug prüft Ihre Website und schlägt Verbesserungen vor. Einsteiger erhalten so Hinweise zu grundlegenden SEO- und Inhaltsproblemen.
WordPress-Multisite-Installationen unterstützt GoDaddy grundlegend nicht.

GoDaddy leistet sich bei der technischen Ausstattung keine größeren Schwächen – vorausgesetzt, Sie entscheiden sich für einen der höheren Tarife. Gleichzeitig gibt es aber auch kaum Bereiche, in denen sich der Anbieter positiv von der Konkurrenz abhebt. GoDaddy hinterlässt hier also einen soliden, aber wenig bemerkenswerten Eindruck.
Kritisch sehen wir vor allem die mangelnde Transparenz bei den Serverstandorten und die stark eingeschränkten Anpassungsmöglichkeiten. GoDaddy nimmt Ihnen viele technische Entscheidungen ab – das vereinfacht die Verwaltung, schränkt erfahrene Nutzer und Profis aber unnötig ein.
Sicherheit
| SSL kostenlos | Ja | 2/2 |
| Server-Schutz |
| 4/4 |
| WordPress-Updates |
| 2/2 |
| Backups | Tägliches Backup nicht in allen Tarifen | 0/2 |
Sicherheit ist einer der Bereiche, in denen Managed-WordPress-Hosting einen echten Mehrwert gegenüber klassischem Webhosting bieten sollte. Idealerweise übernimmt der Hoster möglichst viele Schutzmaßnahmen automatisch, sodass Sie sich nicht selbst um Wartung und Absicherung kümmern müssen.
Entscheidend ist dabei nicht nur, welche Sicherheitsfunktionen zur Verfügung stehen, sondern auch, wie transparent und nachvollziehbar der Anbieter sie erklärt und verwaltet.
SSL-Zertifikate inklusive
Zum Standardumfang aller WordPress-Tarife von GoDaddy gehören kostenlose SSL-Zertifikate. Dadurch ist die Verbindung zwischen Website und Besuchern verschlüsselt. Ob ein Zertifikat aktiv ist, erkennen Sie am HTTPS in der Adresszeile Ihres Browsers.
Das ist heute natürlich keine Besonderheit mehr, sondern gehört zum Mindeststandard eines seriösen Hosting-Angebots. Positiv ist, dass GoDaddy die Zertifikate automatisch einrichtet und verlängert. Sie müssen sich also weder um die Installation noch um die Erneuerung kümmern.
Übersichtliche Sicherheitszentrale
GoDaddy bündelt die wichtigsten Sicherheitsfunktionen inzwischen in einer zentralen Sicherheitsübersicht im Hosting-Panel. Dort sehen Sie unter anderem, ob Ihr SSL-Zertifikat aktiv ist, Sicherheitsprüfungen erfolgreich abgeschlossen wurden und welche weiteren Schutzfunktionen verfügbar sind.

Die neue Sicherheitszentrale von GoDaddy.
Ein wichtiges Feature ist der integrierte Sicherheitslücken-Scan. GoDaddy überprüft Ihre WordPress-Installation einmal täglich automatisch auf bekannte Schwachstellen und fasst die Ergebnisse übersichtlich nach Priorität zusammen.
Statt eher kryptischer Warnungen erhalten Sie eine relativ verständliche Einschätzung, ob Handlungsbedarf besteht und wie dringend mögliche Probleme sind. Gerade Einsteiger profitieren von dieser verständlichen Aufbereitung.

Der Sicherheitslücken-Scan findet automatisch statt.
Malware-Entfernung in allen Tarifen integriert
Zusätzlich führt GoDaddy automatische Malware-Scans durch. Dabei wird Ihre WordPress-Installation regelmäßig auf schädliche Dateien und verdächtige Veränderungen überprüft. Die Scans laufen im Hintergrund, sodass Sie sich um nichts kümmern müssen.
GoDaddy erkennt Malware aber nicht nur, sondern entfernt sie auch für Sie. Die automatische Bereinigung ist in allen Tarifen inklusive, was längst nicht bei allen Hostern Standard ist.

Der Malware-Scan im GoDaddy-Dashboard.
Firewall und DDoS-Schutz bei GoDaddy
Zum Sicherheitskonzept von GoDaddy gehört auch eine Web Application Firewall (WAF). Vereinfacht gesagt sitzt sie vor Ihrer Website und filtert verdächtige Anfragen, bevor sie WordPress überhaupt erreichen. Das kann automatisierte Angriffe, Bot-Traffic und DDoS-Attacken abwehren, bevor sie Schaden anrichten. Der DDoS-Schutz ist allerdings erst ab dem Deluxe-Tarif verfügbar.
Darüber hinaus bietet GoDaddy eine kostenpflichtige Premium-Version der Firewall an. Sie erweitert den Schutz um zusätzliche Filterregeln und Blocklisten. Für die meisten privaten und geschäftlichen Websites dürfte der integrierte Standardschutz jedoch ausreichen.

Die erweiterte Version der Firewall kostet extra.
Frühere Sicherheitsprobleme bei GoDaddy
Funktionen auf dem Papier sind das eine, die bisherige Sicherheitsbilanz das andere. Hier hat sich GoDaddy in der Vergangenheit leider einige Patzer geleistet:
Im Jahr 2021 verschafften sich Hacker Zugriff zu GoDaddys WordPress-Hosting-Umgebungen und konnten so Daten von mehr als 1,2 Millionen Nutzern einsehen. Dabei wurden nicht nur E-Mail-Adressen und Kundennummern gestohlen, sondern auch Admin-Passwörter für WordPress-Websites, sowie Passwörter für SFTP-Zugänge und SSL-Keys.
Anfang 2023 berichtete GoDaddy dann von einer Datenpanne, die jahrelang unbemerkt blieb. Dadurch hatten Hacker Zugriff auf den GoDaddy-Quellcode und konnten unbemerkt Malware auf den Servern des Unternehmens installieren.
Inzwischen hat der Hosting-Dienst seine Sicherheitsstandards nach eigenen Angaben deutlich verschärft.
Backups bei GoDaddy: 30-tägige Speicherung
Backups hat GoDaddy erfreulich unkompliziert gelöst. Der Anbieter erstellt Ihre WordPress-Sicherungen automatisch und bewahrt sie bis zu 30 Tage lang auf. Eine Ausnahme bildet lediglich der Basic-Tarif: Hier wird die Website nur einmal pro Woche gesichert.

Backups werden bei GoDaddy bis zu 30 Tage lang gespeichert.
Praktisch ist auch der übersichtliche Backup-Verlauf. Darüber können Sie ältere Sicherungen auswählen, ihren Inhalt einsehen, einzelne Backups herunterladen oder Ihre Website mit wenigen Klicks auf einen früheren Stand zurücksetzen. GoDaddy zeigt dabei sogar an, welche Dateien und Datenbanken in der jeweiligen Sicherung enthalten sind.
Früher speicherte GoDaddy Backups von Managed-WordPress-Websites noch 90 Tage lang. Inzwischen ist der längere Aufbewahrungszeitraum nur noch als kostenpflichtige Zusatzoption erhältlich. Diese erweitert den Backup-Verlauf auf 90 Tage und ergänzt ihn um stündliche Sicherungen.

Die Premium-Erweiterung verlängert den Backup-Verlauf auf 90 Tage.
Auto-Updates für WordPress und Plugins
GoDaddy installiert WordPress-Core-Updates automatisch. Neue Versionen werden allerdings nicht sofort nach ihrer Veröffentlichung ausgerollt. Stattdessen testet GoDaddy sie zunächst für die Managed-WordPress-Plattform und gibt sie erst anschließend für Kunden-Websites frei. Das soll das Risiko von Problemen durch fehlerhafte oder inkompatible Updates verringern.
Falls nötig, können Sie die verwendete WordPress-Version auch selbst über das Hosting-Panel auswählen. Dort ist sogar ein Wechsel auf ältere Versionen möglich.

Die WordPress-Version bestimmen Sie selbst.
Auch automatische Plugin-Updates lassen sich bequem steuern. Im Hosting-Panel aktivieren oder deaktivieren Sie sie per Schalter für alle Plugins gleichzeitig. Weitere Einstellungsmöglichkeiten bietet GoDaddy allerdings nicht. Sie können also nur festlegen, ob Plugins grundsätzlich automatisch aktualisiert werden oder nicht.

Automatische Plugin-Updates aktivieren Sie per Schalter.
Hier sehen Sie die Sicherheitsfunktionen von GoDaddy im Vergleich mit anderen Anbietern:
![]() GoDaddy | ![]() Bluehost | ![]() Cloudways | ![]() dogado | ![]() DreamHost | ![]() Hostinger | ![]() HostPress | ![]() IONOS | ![]() Kinsta | ![]() RAIDBOXES | ![]() SiteGround | ![]() STRATO | ![]() WordPress.com | ![]() WP Engine | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Unbegrenzt kostenlose SSL-Zertifikate (in allen Tarifen) | ✗ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✓ | ✓ |
Firewall | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✓ | ✓ |
DDoS-Schutz | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
Login-Schutz | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✗ | ✗ | ✓ | ✗ | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✓ | ✗ |
Malware-Scanning | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✗ | ✓ | ✓ | ✓ |
Auto-Updates WordPress-Core | ✓ | ✓ | ✗ | ✗ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✗ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
Auto-Updates WordPress Plugins / Themes | ✓ | ✓ | ✗ | ✗ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✗ | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ |
Tägliche automatisierte Backups (in allen Tarifen) | ✗ | ✗ | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✓ | ✗ | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✗ | ✓ |
Min. 14 Tage Backup-Aufbewahrung (in allen Tarifen) | ✗ | ✗ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ | ✗ | ✓ | ✗ | ✓ | ✗ | ✗ | ✓ |

GoDaddy hat seine Sicherheitsfunktionen in den vergangenen Jahren deutlich ausgebaut. Das neue Sicherheitscenter überzeugt ebenso wie die automatische Malware-Erkennung samt Bereinigung in allen Tarifen. Insgesamt wirkt das Sicherheitskonzept heute etwas durchdachter und transparenter als noch vor einigen Jahren.
Schade ist vor allem, dass wichtige Funktionen weiterhin von der Tarifwahl abhängen. DDoS-Schutz ist erst ab dem Deluxe-Tarif verfügbar, während ein längerer Backup-Verlauf und erweiterte Firewall-Funktionen selbst in den höheren Tarifen nur gegen Aufpreis erhältlich sind. Dass Basic-Kunden zudem auf tägliche Backups verzichten müssen, halten wir für nicht mehr zeitgemäß.
Performance
| Antwortgeschwindigkeit (TTFB) | 0,27 s | 10/10 |
| TTFB-Ausreißer | 0,10 % | 5/5 |
| Pagespeed (LCP) | 0,79 s | 4/10 |
| Verfügbarkeit (Uptime) | 99,99 % | 4/5 |
Für unseren rund sechswöchigen Praxistest haben wir – wie bei allen getesteten Managed-WordPress-Hostern – einen Tarif für rund 20 € pro Monat gebucht. Darauf haben wir eine WordPress-Website mit dem ressourcenhungrigen Page-Builder Elementor eingerichtet, um die Plattform unter realistischen Bedingungen mit anderen Anbietern derselben Preisklasse vergleichen zu können.
Um die Serverleistung möglichst genau zu bewerten, haben wir sämtliche Messungen sowohl mit aktiviertem als auch mit deaktiviertem Caching durchgeführt. Wie unser Testverfahren aussieht und welche Kriterien in die Bewertung einfließen, erklären wir ausführlich in unserem Vergleich der schnellsten WordPress-Hoster.
Konkret haben wir die folgenden Kennzahlen ausgewertet:
- 1.
Antwortgeschwindigkeit (TTFB): Wie schnell reagiert der Server auf den ersten Aufruf einer Seite?
- 2.
Langsame Antworten (Ausreißer): Wie stark schwankt die Servergeschwindigkeit bei einzelnen besonders langsamen Anfragen?
- 3.
PageSpeed (Largest Contentful Paint): Wie schnell erscheint der wichtigste sichtbare Inhalt der Website?
- 4.
Verfügbarkeit (Uptime): Wie zuverlässig und ohne Ausfälle bleibt die Website erreichbar?
TTFB-Test: Schnelle Antwortzeiten
Die Time to First Byte (TTFB) gibt an, wie lange es dauert, bis nach dem Aufruf einer Website die ersten Daten übertragen werden. Je niedriger der Wert, desto schneller beginnt die Seite zu laden.
GoDaddy erreicht eine TTFB von 0,271 Sekunden und belegt damit Platz 6 von 14 getesteten Anbietern. Das ist ein gutes Ergebnis im oberen Mittelfeld. Die Website liefert ihre ersten Inhalte zügig aus, sodass Besucher nicht lange auf die Reaktion des Servers warten müssen. Einige Konkurrenten schneiden zwar noch etwas besser ab, der Abstand zur Spitzengruppe fällt jedoch gering aus.
| Antwortgeschwindigkeit (TTFB) | |
|---|---|
![]() | 0,186 s |
![]() | 0,23 s |
![]() | 0,232 s |
![]() | 0,264 s |
![]() | 0,266 s |
![]() | 0,271 s |
![]() | 0,295 s |
![]() | 0,305 s |
![]() | 0,338 s |
![]() | 0,387 s |
![]() | 0,488 s |
![]() | 0,631 s |
![]() | 0,819 s |
![]() | 0,913 s |
Wenig Ausreißer: Fast immer schnelle Antworten
Im Ausreißer-Test prüfen wir, wie häufig der Server ungewöhnlich langsam auf Anfragen reagiert. Dafür zählen wir alle Seitenaufrufe, bei denen die Time to First Byte (TTFB) mehr als eine Sekunde beträgt. Je niedriger dieser Anteil ausfällt, desto gleichmäßiger arbeitet der Server.
GoDaddy kommt auf hervorragende 0,10 % langsame Aufrufe und belegt damit Platz 2 von 14 getesteten Anbietern. Anders ausgedrückt: Nur etwa einer von 1.000 Seitenaufrufen überschreitet die Ein-Sekunden-Marke.
| TTFB-Ausreißer | |
|---|---|
![]() | 0,09 % |
![]() | 0,1 % |
![]() | 0,2 % |
![]() | 0,24 % |
![]() | 0,28 % |
![]() | 0,41 % |
![]() | 0,51 % |
![]() | 0,54 % |
![]() | 1,02 % |
![]() | 1,07 % |
![]() | 1,99 % |
![]() | 2,22 % |
![]() | 6,49 % |
![]() | 21,71 % |
Der Abstand zum Spitzenreiter fällt dabei minimal aus. Die Server liefern über nahezu alle Anfragen hinweg konstant schnelle Antwortzeiten. Spürbare Verzögerungen bleiben die absolute Ausnahme und dürften den meisten Besuchern im Alltag gar nicht auffallen.
Durchschnittlicher PageSpeed
Den PageSpeed bewerten wir anhand des Largest Contentful Paint (LCP). Dieser Wert gibt an, wie schnell der wichtigste sichtbare Inhalt einer Seite angezeigt wird. Je niedriger der LCP, desto schneller wirkt eine Website für Besucher vollständig geladen.
GoDaddy erreicht einen LCP von 0,792 Sekunden und belegt damit Platz 9 von 14 getesteten Anbietern. Im Vergleich zur Konkurrenz ist das nur ein Ergebnis im unteren Mittelfeld. In der Praxis lädt die Website aber weiterhin schnell genug, um einen flüssigen Eindruck zu hinterlassen.
| Pagespeed (LCP) | |
|---|---|
![]() | 0,46 s |
![]() | 0,519 s |
![]() | 0,573 s |
![]() | 0,612 s |
![]() | 0,683 s |
![]() | 0,683 s |
![]() | 0,71 s |
![]() | 0,782 s |
![]() | 0,792 s |
![]() | 0,836 s |
![]() | 0,949 s |
![]() | 0,955 s |
![]() | 1,214 s |
![]() | 1,282 s |
Im direkten Vergleich holen einige Konkurrenten jedoch noch etwas mehr Leistung heraus und stellen die wichtigsten Inhalte früher dar. Wenn für Ihr Projekt wirklich jede Millisekunde zählt, bieten andere Managed-WordPress-Hoster hier die bessere Performance.
Hohe Verfügbarkeit
Die Verfügbarkeit (Uptime) gibt an, wie zuverlässig eine Website erreichbar ist. Je höher dieser Wert ausfällt, desto seltener müssen Besucher mit Ausfällen rechnen. Eine hohe Uptime ist daher besonders wichtig, da bereits kurze Unterbrechungen Nutzer kosten und im schlimmsten Fall Umsätze beeinträchtigen können.
GoDaddy erreicht eine Uptime von 99,992 % und belegt damit Platz 7 von 14 getesteten Anbietern. Das ist ein sehr gutes Ergebnis: Während unseres Testzeitraums war die Website praktisch durchgehend erreichbar. Ein paar kurze Ausfälle gab es aber – im Gegensatz zu den fünf Anbietern aus unserem Test mit 100 % Uptime – doch.
| Verfügbarkeit (Uptime) | |
|---|---|
![]() | 100 % |
![]() | 100 % |
![]() | 100 % |
![]() | 100 % |
![]() | 100 % |
![]() | 99,996 % |
![]() | 99,992 % |
![]() | 99,983 % |
![]() | 99,977 % |
![]() | 99,976 % |
![]() | 99,932 % |
![]() | 99,902 % |
![]() | 99,004 % |
![]() | 98,92 % |

Insgesamt liefert GoDaddy eine überzeugende, wenn auch nicht außergewöhnliche Performance ab. Die schnellen Serverantworten, die hohe Verfügbarkeit und die äußerst geringe Zahl langsamer Ausreißer sprechen für eine zuverlässige Hosting-Plattform. Beim PageSpeed haben jedoch mehrere Konkurrenten die Nase vorn. Für die meisten Unternehmenswebsites sollte die gebotene Leistung dennoch mehr als ausreichend sein.
Support
| Dokumentation |
| 2/2 |
| Support-Kanäle |
| 1.5/2 |
| Geschwindigkeit und Qualität |
| 1.5/3 |
| Bewertungen auf Review-Portalen |
| 2/3 |
Die schnellste Hosting-Plattform nützt wenig, wenn im Problemfall keine schnelle Hilfe verfügbar ist. Bei Ausfällen, fehlerhaften Updates oder technischen Fragen kommt es darauf an, kompetente Unterstützung möglichst ohne lange Wartezeiten zu erhalten.
GoDaddy bietet dafür mehrere Kontaktmöglichkeiten. Neben einem umfangreichen Hilfecenter mit Anleitungen und Videos stehen ein KI-Chat, ein Live-Chat mit Support-Mitarbeitern sowie eine Telefon-Hotline zur Verfügung. In den USA können Kunden den Support zusätzlich per Textnachricht kontaktieren.

Der GoDaddy-Support hat viele Kontaktmöglichkeiten.
Einen klassischen E-Mail-Support oder ein Ticketsystem bietet GoDaddy dagegen nicht mehr an. Kann ein Anliegen im Chat oder am Telefon nicht sofort gelöst werden, legt der Support intern einen Vorgang an und meldet sich anschließend erneut.
Umfangreiches Hilfecenter
GoDaddy stellt rund 50 Hilfeartikel speziell zum Managed WordPress Hosting bereit. Die Anleitungen sind verständlich geschrieben, mit vielen Bildern versehen und führen Schritt für Schritt durch typische Aufgaben. Einsteiger sollten hier schnell Antworten auf die häufigsten Fragen finden.

Das Support-Zentrum von GoDaddy ist komplett in deutscher Sprache verfügbar.
Die deutsche Übersetzung ist manchmal etwas holprig, bleibt aber gut verständlich. An einigen Stellen hätten wir uns ausführlichere Erklärungen gewünscht. Umfangreicher sind dagegen die englischsprachigen Tutorial-Videos. Sie richten sich allerdings ebenfalls vor allem an Einsteiger und behandeln überwiegend grundlegende Themen.
KI-Chat ist oft überfordert
Wie bei vielen Hostern beginnt auch bei GoDaddy jede Chat-Anfrage zunächst bei einer KI. Der Chatbot Airo hinterlässt dabei einen gemischten Eindruck. Einfache Fragen beantwortet er zuverlässig und auch auf Deutsch meist korrekt. Bei technischen Problemen versucht er jedoch auffällig oft, zusätzliche Produkte oder Services zu empfehlen – das wirkt im Support einfach deplatziert.
Kann die KI eine Anfrage nicht beantworten, leitet sie diese grundsätzlich an einen Support-Mitarbeiter weiter. In unserem Test funktionierte dieser Übergang jedoch nicht immer reibungslos. Mehrfach endete er mit einer Fehlermeldung, sodass wir den Chat von vorn beginnen mussten.

Die Weiterleitung vom KI-Chat zum Support funktionierte nicht immer zuverlässig.
Live-Chat: Schnell erreichbar, aber verkaufsorientiert
Der Live-Chat mit menschlichen Mitarbeitern ist rund um die Uhr verfügbar. Die Wartezeiten waren im Test angenehm kurz: Meist erhielten wir bereits innerhalb einer Minute eine erste Antwort.
Weniger überzeugt hat uns die Gesprächsführung. Statt direkt auf unsere Fragen einzugehen, erhielten wir zunächst häufig Produktempfehlungen oder Hinweise auf höherwertige Tarife. Erst nach mehrmaligem Nachfragen bekamen wir die gewünschten Informationen. Wir hatten manchmal den Eindruck, als hätte man uns zum Vertrieb durchgestellt, nicht zum technischen Support.
Telefon-Hotline mit deutscher Zweigstelle
Neben dem Live-Chat bietet GoDaddy auch eine deutsche Support-Hotline mit Münchener Rufnummer an. Das ist heute keine Selbstverständlichkeit mehr, da viele Hosting-Anbieter ihren Telefonsupport inzwischen eingeschränkt oder ganz eingestellt haben.
Auch am Telefon mussten wir nicht lange auf einen Ansprechpartner warten. Die Hotline ist allerdings nur werktags erreichbar. Einen telefonischen Notfallsupport für Abende oder Wochenenden bietet GoDaddy nicht.
Was sagen Kunden zum Support von GoDaddy?
Das Nutzer-Feedback auf Bewertungsportalen ist gemischt. Viele Kunden loben, dass sie bei GoDaddy schnell einen echten Ansprechpartner erreichen und nicht einfach auf Hilfeartikel verwiesen werden. Vor allem die Hotline und der Live-Chat schneiden dabei häufig positiv ab.
Kritischer fallen die Bewertungen aus, wenn es um komplexere Probleme geht, die nicht sofort gelöst werden können. Einige Nutzer berichten von mehrfachem Nachhaken, widersprüchlichen Aussagen oder wenig hilfreichen Standardantworten, die eher nach Skript als nach individueller Unterstützung klingen. Wir haben im Test ähnliche Erfahrungen gemacht.

Die größte Stärke des GoDaddy-Supports ist seine Erreichbarkeit. Wenn es Probleme gibt, kann man bei GoDaddy schnell mit einem menschlichen Mitarbeiter darüber sprechen – was leider längst nicht bei allen Hosting-Anbietern der Fall ist.
Weniger überzeugt hat uns die Qualität der Beratung. Antworten blieben oft oberflächlich, und statt auf unsere Fragen einzugehen, wollte man uns manchmal erst zusätzliche Produkte oder höherwertige Tarife verkaufen. Der Support enttäuscht also in der Substanz, obwohl ja augenscheinlich genügend Ressourcen vorhanden sind.
Kosten
| 1 Projekt, 10 GB Speicher | 10,42 € | 1/3 |
| 10 Projekte | 39,66 € | 2/3 |
| 50 GB Speicher | 10,42 € | 2/3 |
| Faire Preisgestaltung |
| 4/6 |
GoDaddy bietet sein Managed-WordPress-Hosting in drei Tarifen an: Basic, Deluxe und Supreme. Sie unterscheiden sich nicht nur beim Speicherplatz und der Anzahl der unterstützten WordPress-Installationen, sondern auch bei wichtigen Funktionen für Performance, Entwicklung und Sicherheit.
Basic: Das kleinste Paket umfasst 10 GB NVMe-Speicher, eine WordPress-Installation, wöchentliche Auto-Backups sowie ein SSL-Zertifikat. Für kleinere Websites ist die Ausstattung ausreichend. Auf Entwicklerfunktionen wie Staging, CDN, SSH-Zugriff müssen Sie verzichten.
Deluxe: Hier steigt der Speicherplatz auf 20 GB, es bleibt aber bei einer WordPress-Installation. Sie erhalten eine Staging-Umgebung, ein integriertes CDN sowie Optimierungswerkzeuge. So ist der Tarif besser für umfangreiche oder wachsende Websites geeignet, bei denen Sie regelmäßig Änderungen vornehmen.
Supreme: Der größte Tarif unterstützt bis zu 3 WordPress-Installationen, die sich 30 GB Speicher teilen. Auch schaltet GoDaddy neben dem Object-Cache zahlreiche Profi-Funktionen frei, darunter SSH-Zugriff, Git-Integration sowie priorisierten Support. WooCommerce-Werkzeuge für den Betrieb eines Onlineshops gehören zum Paket.
Eine Übersicht der Tarife von GoDaddy finden Sie hier:
| Basic | Deluxe | Surpreme | |
|---|---|---|---|
| Monatlicher Effektivpreis | ab 6,79 € | ab 11,39 € | ab 12,99 € |
| Vertragslaufzeit (Monate) | 1 - 120 | 1 - 120 | 1 - 120 |
| Inklusive | |||
| WP Installationen | 1 | 1 | 3 |
| Speicherplatz | 10 GB | 20 GB | 30 GB |
| Speicher-Typ | NVMe | NVMe | NVMe |
| Domains | 1 | 1 | 1 |
| E-Mail Postfächer | 0 | 0 | 0 |
| Datenbanken | 1 | 1 | 3 |
| Bandbreite | unbegrenzt | unbegrenzt | unbegrenzt |
| SSL-Zertifikate | 1 | 1 | 3 |
| Backups | |||
| Backup-Intervall | Wöchentlich | Täglich | Täglich |
| Backup-Aufbewahrung | 30 Tage | 30 Tage | 30 Tage |
| Manuelles Backup | ✓ | ✓ | ✓ |
| Funktionen | |||
| externe Domains | ✓ | ✓ | ✓ |
| SSH-Zugriff | ✗ | ✗ | ✓ |
| CDN | ✓ | ✓ | ✓ |
| Cronjobs | ✗ | ✗ | ✗ |
| Staging-Umgebung | ✗ | ✓ | ✓ |
GoDaddy im Preisvergleich
Ein direkter Preisvergleich zwischen Managed-WordPress-Hostern ist nicht ganz einfach, weil sich die einzelnen Tarife je nach Anbieter deutlich in Ausstattung, Ressourcen und Technik unterscheiden. Um dennoch eine möglichst faire Vergleichsgrundlage zu schaffen, vergleichen wir die monatlichen Effektivpreise in drei typischen Szenarien:
1 WordPress-Projekt mit 10 GB Speicherplatz
10 WordPress-Projekte
50 GB Speicherplatz
Die folgende Tabelle zeigt, wie sich GoDaddy in diesen drei Szenarien preislich im Vergleich zu anderen Managed-WordPress-Hostern schlägt.
| 1 Projekt, 10 GB Speicher | 10 Projekte | 50 GB Speicher | |
|---|---|---|---|
![]() | 3,09 € | 4,29 € | 4,29 € |
![]() | 4,03 € | 40,30 € | 4,20 € |
![]() | 5,03 € | 50,30 € | 11,76 € |
![]() | 5,49 € | 5,49 € | 9,49 € |
![]() | 6,50 € | 65,00 € | 20,00 € |
![]() | 6,99 € | 11,49 € | 11,49 € |
![]() | 10,42 € | 39,66 € | 10,42 € |
![]() | 10,42 € | 39,66 € | 10,42 € |
![]() | 17,49 € | 174,90 € | - |
![]() | 19,80 € | 198,00 € | 630,00 € |
![]() | 20,69 € | 20,69 € | 20,69 € |
![]() | 29,33 € | 76,67 € | 284,17 € |
![]() | 35,92 € | 161,64 € | 244,25 € |
![]() | 38,50 € | 385,00 € | 64,00 € |
Für einzelne Websites bewegt sich GoDaddy preislich im Mittelfeld. Der Anbieter gehört weder zu den günstigsten noch zu den teuersten Managed-WordPress-Hostern. Ähnlich sieht es beim Szenario mit zehn Websites aus – hier bieten allerdings viele Konkurrenten noch ein etwas besseres Preis-Leistungs-Verhältnis.
Das Szenario mit 50 GB Speicherplatz kann GoDaddy mit seinen regulären Tarifen nicht direkt abdecken, da selbst das größte Paket nur 30 GB umfasst. Mit zusätzlich gebuchtem Speicher landet der Anbieter preislich jedoch wieder im Mittelfeld. Für speicherintensive Websites ist GoDaddy damit weder ein Schnäppchen noch auffällig teuer.
Das Kleingedruckte bei GoDaddy
Ein paar Besonderheiten von GoDaddy sollten Sie vor der Buchung kennen. Manche davon fallen erst beim genaueren Blick auf die Tarifdetails und Vertragsbedingungen auf:
Oft nur eine WordPress-Installation: Lediglich bei seinem preisintensivsten Hosting-Paket erlaubt GoDaddy drei WordPress-Instanzen.
Keine festen Besucherlimits: GoDaddy nennt keine harte Begrenzung bei Traffic oder Besucherzahlen, sondern verweist auf seine Fair-Use-Regeln.
Hohe Verlängerungspreise: Nach der ersten Vertragslaufzeit steigen die Preise bei GoDaddy je nach Tarif um fast die Hälfte. Es kann sich deshalb unter Umständen lohnen, die längste Laufzeit von 120 Monaten zu wählen.
Inklusiv-Domain: Für ein Jahr gibt es eine Domain kostenfrei, sofern die Vertragslaufzeit 12 Monate oder länger beträgt.
Kostenlose Backup-Wiederherstellung: Vorhandene Backups spielen Sie ohne zusätzliche Kosten wieder ein.
Monatliche Laufzeiten möglich: Sie müssen sich nicht langfristig binden und können die Tarife auch monatlich buchen. Der Verlängerungspreis bleibt in diesem Fall gleich.
Keine versteckten Zusatzkosten: Bei GoDaddy gibt es keine versteckten Gebühren. Sie zahlen den Preis, der zum Tarif gehört.
Geld-zurück-Garantie: Für Tarife ab 12 Monaten Laufzeit haben Sie eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie. Monatlich kündbare Pakete können Sie innerhalb der ersten 48 Stunden nach Vertragsabschluss erstatten lassen.

Preislich bewegt sich GoDaddy meist im Mittelfeld. Der Anbieter ist weder besonders günstig noch auffällig teuer. Allerdings erhalten Sie für Ihr Geld bei vielen Konkurrenten etwas mehr, zumal in den günstigeren Tarifen einige wichtige Funktionen fehlen und selbst die teureren Pakete vergleichsweise wenig Speicherplatz bieten.
Für eine einzelne Website sind die Tarife durchaus fair. Sobald mehrere Projekte oder mehr Speicherplatz gefragt sind, verliert GoDaddy jedoch an Attraktivität. Nach Ablauf der vergünstigten Einstiegspreise müssen Sie zudem deutlich tiefer in die Tasche greifen.
Fazit: Starkes Fundament, wenig WordPress-Feinschliff
GoDaddy macht vieles richtig. Die Einrichtung ist unkompliziert, die technische Grundlage modern, die Sicherheitsausstattung gehört zu den stärkeren im Test. Auch bei Performance und Verfügbarkeit leistet sich der Anbieter keine größeren Schwächen. Wer eine WordPress-Website möglichst ohne technischen Aufwand betreiben möchte, bekommt hier insgesamt ein zuverlässiges Hosting-Paket.
Beim eigentlichen WordPress-Erlebnis bleibt GoDaddy allerdings hinter spezialisierten Managed-WordPress-Hostern zurück. Die technischen Anpassungsmöglichkeiten sind begrenzt und die Verwaltung ist durch die Dopplungen zwischen Hosting-Panel und WordPress-Backend etwas umständlich. Zudem stehen viele Funktionen erst in höheren Tarifen zur Verfügung.
Wenn Sie ein zuverlässiges Fundament suchen und mit einem stärker geführten System leben können, kann GoDaddy dennoch eine solide Wahl sein. Wenn Sie aber mehr Kontrolle oder ein schlankeres WordPress-Umfeld erwarten, finden Sie sicher passendere Alternativen.

Kundenbewertungen
Und wie bewerten GoDaddy-Kunden die Plattform? Wir haben die Reviews bekannter Online-Portale hier für Sie zusammengestellt:
Schnelle WordPress-Einrichtung
Kunden loben, dass WordPress bei GoDaddy schnell startklar ist.Einfache Bedienung
Die Verwaltung ist auch für Einsteiger gut machbar. Kunden kommen mit den Aufgaben schnell zurecht, etwa wenn sie eine Website anlegen oder eine Domain verbinden wollen.Viele Dienste aus einer Hand
GoDaddy bündelt (Managed-)Hosting, Domains, SSL und viele weitere Website-Dienste in einem Konto. Das schätzen Kunden als bequem ein.Telefonischer Support möglich
Kunden schätzen, dass GoDaddy auch heute noch telefonisch erreichbar ist.Gut für einfache Websites
Für kleinere WordPress-Websites reicht das Angebot laut vielen Kunden aus. Sie erhalten ein unkompliziertes Paket mit den wichtigsten Grundfunktionen.
Supportqualität schwankt
Neben einigen positiven Erfahrungen gibt es auch Beschwerden über unklare Antworten und wechselnde Zuständigkeiten. Teils sollen Probleme erst nach mehreren Kontaktaufnahmen gelöst werden.Kosten steigen deutlich an
Sehr viele Kunden kritisieren die Einstiegspreise als Lockangebote. Nach der ersten Laufzeit müssen sie deutlich mehr zahlen, sofern sie keinen monatlich kündbaren Vertrag gewählt haben.Nicht für anspruchsvolle Projekte geeignet
GoDaddys Managed-WordPress-Hosting passt laut Kunden nicht zu technisch anspruchsvollen WordPress-Projekten. Wenn Sie viel Leistung und Kontrolle erwarten, ist das Angebot nicht die beste Wahl.Produktwelt zu unübersichtlich
Manche Nutzer stören sich daran, dass GoDaddy viele Dienste und noch mehr Zusatzangebote hat. Das nehmen sie als undurchsichtig wahr.Nerviger Verkaufsdruck
Zahlende Kunden sind genervt davon, dass Produkte stark beworben werden. Upsells über das Hosting-Panel, durch die KI und das Personal empfinden sie als störend.
Alternativen
GoDaddy hat Sie doch nicht überzeugt? Vielleicht passt ja einer der folgenden WordPress-Hoster besser zu Ihren Anforderungen:
Günstiger als GoDaddy
Hostinger ist einen Blick wert, wenn Sie ein preiswerteres WordPress-Paket suchen und trotzdem mehrere Projekte in einem modernen Dashboard verwalten möchten.Leistungsstärker als GoDaddy
SiteGround ist eine gute Alternative, wenn Sie ein runderes Managed-WordPress-Hosting mit stärkeren Leistungswerten suchen.Flexibler als GoDaddy
Bei Cloudways stellen Sie das Hosting selbst um Ihr Projekt herum zusammen. Dafür ist der Anbieter weniger bequem und verlangt mehr technisches Verständnis bei Einrichtung und Betrieb.
Weitere Alternativen zu GoDaddy finden Sie hier:
































