Digitale Produkte online verkaufen: So geht’s & darauf müssen Sie achten
Kein Lager, kein Versand, keine Verpackung: Aus logistischer Sicht sind digitale Produkte ein Traum. Deshalb träumen viele vom passiven Einkommen per Knopfdruck. So einfach ist es jedoch nicht – und der Verkauf digitaler Güter bringt einige ganz eigene Herausforderungen mit sich.
Wir erklären, was Sie beim Verkauf digitaler Produkte beachten müssen und wie Sie dabei vorgehen können.
Warum digitale Güter verkaufen?
Ob E-Books, Online-Kurse oder Software: Digitale Produkte bieten einige Vorteile, die physische Waren nicht haben. Sie müssen weder gelagert noch verschickt werden und verursachen nach ihrer Erstellung oft nur geringe laufende Kosten.
Dafür stehen Anbieter digitaler Güter vor ganz eigenen Herausforderungen – von der Preisgestaltung bis zur Konkurrenz durch kostenlose Alternativen.
Hier sind einige der wichtigsten Vor- und Nachteile:
Geringe Gemeinkosten
Viele Kosten, die für den Verkauf physischer Güter nötig sind, fallen beim digitalen Verkauf weg. Dazu zählen Lager- und Lieferkosten und alle anderen Kosten, die entlang der Lieferkette anfallen.Hohe Gewinnmargen
Weil sich digitale Güter unendlich reproduzieren lassen, fallen nach der ursprünglichen Entwicklung des Produkts wenige Kosten an. Somit bleibt vom Umsatz besonders viel Gewinn übrig.Bestand ohne Grenzen
Ein digitales Produkt ist im Gegensatz zu physischen Gütern immer vorrätig. Somit müssen Sie nie auf Einnahmen verzichten, weil ein Produkt gerade ausverkauft ist oder die Lieferkette unterbrochen wird.Bequem und unmittelbar für Kunden
Nicht nur Sie müssen keine Lieferungen bezahlen, auch für Kunden fallen die Kosten weg – genau wie Wartezeiten, denn digitale Produkte lassen sich meist sofort nutzen.Hohe Skalierbarkeit
Im Gegensatz zu physischen Produkten müssen Sie nicht mehr produzieren, wenn die Nachfrage steigt. Ob Sie 10 oder 10.000 Exemplare verkaufen, macht oft kaum einen Unterschied.
Hoher Aufwand vor dem ersten Verkauf
Auch digitale Produkte müssen erst einmal erstellt werden. Ein hochwertiger Online-Kurs oder ein umfangreiches E-Book kann viele Stunden Arbeit verschlingen. Weil im Internet zahllose kostenlose Alternativen verfügbar sind, muss die Qualität stimmen, wenn Sie Kunden zum Kauf bewegen wollen.Viel kostenlose Konkurrenz
Software, Filme, Bücher: Im Netz gibt es viele Dinge kostenlos oder im Streaming-Paket. Dazu ist es wesentlich einfacher (und gesellschaftlich akzeptierter), digitale Güter zu stehlen – sprich illegal herunterzuladen –, als mal eben ein IKEA-Regal mitgehen zu lassen.Sie konkurrieren also nicht nur mit anderen Verkäufern ähnlicher Produkte, sondern auch mit allerlei kostenlosen Angeboten und illegalen Downloads.
Raubkopien
Natürlich können auch Ihre eigenen Produkte Opfer von Raubkopierern werden. Es könnte also sein, dass Dinge, in die Sie viel Geld und Zeit gesteckt haben, massenweise geklaut werden.Schnelllebigkeit
Mit dem Verkauf ist die Arbeit oft noch nicht getan, denn viele digitale Produkte müssen regelmäßig gepflegt und aktualisiert werden. Software benötigt beispielsweise laufende Updates, Online-Kurse können mit der Zeit veralten. Je nach Produkt entsteht dadurch auch nach der Veröffentlichung weiterer Aufwand.Schwierige Preisgestaltung
Physische Produkte erhalten ihren Wert unter anderem durch ihre Einzigartigkeit, Seltenheit, die verwendeten Materialien und die bei der Erstellung verursachten Kosten. Die Wertbestimmung digitaler Güter ist schwieriger, weil sie endlos verfüg- und kopierbar sind.
Welche digitalen Güter eignen sich für den Online-Verkauf?
Um Dinge wie Produktion oder Import brauchen Sie sich bei digitalen Produkten nicht zu kümmern. Das heißt aber nicht, dass Sie keine Arbeit in die Herstellung dieser digitalen Güter stecken müssen. Wie viel, hängt ganz davon ab, was genau Sie verkaufen. Zu den beliebtesten Produkten dieser Art zählen beispielsweise:
Software & Apps
Wer eine Idee für eine nützliche Software oder Smartphone-App hat – und das Talent, jene zu entwickeln – kann mit ihrem Verkauf viel passives Einkommen generieren. Zudem lässt sich Software nicht nur per Lizenz, sondern auch als Abonnement verkaufen, was die Einnahmen noch erhöhen kann.Online-Kurse & Tutorials
Wer etwas lernen möchte, beginnt heutzutage meist mit einer Suche im Internet. Bildungsprodukte erfreuen sich deshalb großer Beliebtheit. Zwar ist das Netz voll von Gratis-Tutorials, doch für hochwertige Kurse, ob in Buch- oder Videoform, bezahlen viele Menschen gutes Geld.E-Books
Die Self-Publishing-Industrie boomt und die Veröffentlichung ohne Verlag war nie einfacher. Weil elektronische Bücher nur aus Text bestehen, sich auf entsprechenden Plattformen einfach verbreiten lassen und von jedem überall gelesen werden können, eignen sie sich besonders für den Online-Verkauf.Stockmedien
Redakteure benötigen Bilder, Podcaster Jingles, Filmemacher Soundeffekte: Es gibt alle möglichen Medienprodukte, die Medienschaffende nicht selbst herstellen können oder möchten, und stattdessen online kaufen. Mit der Herstellung und dem Verkauf dieser digitalen Assets lässt sich deshalb gut verdienen.Kunst, Bild, Musik & Film
Von Kunst sollte man leben können. Online gibt es allerlei Möglichkeiten, künstlerische Erzeugnisse zu monetarisieren.Templates
Ob für Präsentationen, E-Mails oder Homepage-Baukästen: Templates nehmen einem viel Formatierungs- und Designarbeit ab. Wer gute Templates erstellen und anderen online zur Verfügung stellen kann, hat somit eine gute Einnahmequelle.Online-Dienstleistungen
Auch viele Dienstleistungen lassen sich digital verkaufen. Dies umfasst beispielsweise Design- und andere kreative Arbeiten, wie die Anfertigung von Logos oder Werbetexten, oder auch Coaching und andere beratende Tätigkeiten.
Das war aber nur eine Auswahl: Es gibt noch viele weitere digitale Produkte und Dienstleistungen, die sich online verkaufen lassen. Zu wissen, was als „digitales Produkt“ gilt, ist dabei unter anderem auch für die Besteuerung wichtig.
Steuern beim Verkauf digitaler Produkte
Wer verkauft, muss Steuern bezahlen. Speziell geht es dabei um die Mehrwertsteuer bzw. Umsatzsteuer, die von Kunden bezahlt, also dem Verkaufspreis hinzugerechnet wird. Bei digitalen Produkten in der EU hängt diese Steuer von zwei wichtigen Aspekten ab:
- 1.
Wo befinden sich Käufer und Verkäufer?
- 2.
Beim Verkauf ins EU-Ausland: Handelt es sich um einen B2B-Verkauf an andere Unternehmen, oder um einen B2C-Verkauf an Endkunden?
Steuer im EU-Inland
Generell müssen Sie die Mehrwertsteuer in Ihrem Heimatland berechnen. Wenn Sie beispielsweise in Deutschland sitzen und digitale Waren nach Deutschland verkaufen, müssen Sie also nach deutschem Umsatzsteuerrecht vorgehen und den deutschen Mehrwertsteuersatz (19%) anwenden.
Natürlich können Sie auch von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch machen: Wenn Ihr Umsatz im Vorjahr unter 25.000 € lag und im aktuellen Jahr 100.000 € voraussichtlich nicht überschreiten wird, müssen Sie keine Umsatzsteuer abführen, dies aber auf Ihren Rechnungen kenntlich machen.
Steuer beim B2C-Verkauf ins EU-Ausland
Wenn Sie digitale Produkte ins EU-Ausland an Direktkunden verkaufen, müssen Sie in der Regel den Mehrwertsteuersatz des Landes Ihres Kunden anwenden. Dies gilt jedoch erst bei grenzüberschreitenden Umsätzen ab 10.000 €.
Die Kleinunternehmerregelung ist für diese Verkäufe nicht relevant: Auch wenn Sie unter deren Summen bleiben, müssen Sie sich mit den Mehrwertsteuergesetzen der Aufenthaltsorte Ihrer Kunden auseinandersetzen.
Steuer beim B2B-Verkauf ins EU-Ausland
Wenn Sie digitale Produkte ins EU-Ausland an andere Unternehmen verkaufen, greift das sogenannte Reverse-Charge-Verfahren. Jenes kehrt die Umsatzsteuerschuld um, sodass nicht Sie als Leistungserbringer, sondern der Leistungsempfänger (also Ihr Kunde) die Mehrwertsteuer abführen muss.
Dies entlastet Unternehmer, weil sie ansonsten in jedem Land, an das sie verkaufen, separate Steuererklärungen einreichen müssten.
Steuern außerhalb der EU
Bei Verkäufen außerhalb der EU gelten ähnliche Regeln. Bei B2C-Verkäufen müssen Sie die Umsatzsteuer der jeweiligen Länder der Käufer anwenden, bei B2B-Verkäufen greift das Reverse-Charge-Verfahren.
Steuergesetze sind komplex. Deshalb sollten Sie am besten beim Steuerberater Ihres Vertrauens nachfragen, um auf der sicheren Seite zu sein, was die richtige Besteuerung Ihrer digitalen Verkäufe im In- und Ausland angeht.
Wo kann man digitale Produkte verkaufen?
Sie wissen, was Sie verkaufen möchten und welche Steuerregeln Sie beachten müssen. Bleibt nur noch zu klären, welche Plattform Sie für den Verkauf nutzen.
Im eigenen Online-Shop
Wo könnte man seine digitalen Produkte besser anbieten als auf der eigenen Website? Deren Erstellung ist heutzutage einfacher als je zuvor: Sie können sie entweder selbst programmieren oder professionelle Entwickler damit beauftragen.
Wer lieber selbst Hand anlegen möchte, aber weder Programmier- noch Design-Kenntnisse mitbringt, kann alternativ auch einen Homepage-Baukasten oder einen speziell für Online-Shops entwickelten Shop-Baukasten nutzen. Welche sich für den Verkauf digitaler Produkte am besten eignen, verraten wir weiter unten.

Mit einem Shop-Baukasten wie Shopify können Sie auch ohne Programmierkenntnisse eine Website erstellen.
Der Vorteil eines eigenen Online-Shops ist, dass Sie die volle Kontrolle behalten: Sie bestimmen Preise, Design und Kundenerlebnis selbst und bauen eine direkte Beziehung zu Ihren Käufern auf.
Dafür müssen Sie allerdings für die Erstellung des Shops einiges an Arbeit investieren. Zudem müssen Sie selbst die Werbetrommel rühren, denn ohne Marketing wird sich kaum ein Besucher auf Ihre Website verirren.
Auf Online-Marktplätzen
Wenn Sie (zumindest fürs Erste) keinen eigenen Online-Shop aufbauen möchten, können Sie Ihre Produkte auch über bestehende Online-Marktplätze verkaufen. Der größte Vorteil: Sie profitieren von der Reichweite der Plattform und müssen sich weder um Webdesign noch um die technische Infrastruktur kümmern. Dafür geben Sie allerdings ein Stück Kontrolle ab – und die Plattform verdient in der Regel mit.
Je nachdem, was Sie verkaufen möchten, kommen unterschiedliche Marktplätze infrage. Hier sind einige der beliebtesten:
Etsy: Etsy ist zwar vor allem für handgemachte Produkte bekannt, doch auch digitale Downloads wie Vorlagen, Planer oder Druckdateien erfreuen sich dort großer Beliebtheit.
Udemy: Udemy ist eine Online-Lernplattform, auf der Sie Ihr Wissen in Form von Videokursen verkaufen können.
Gumroad: Gumroad ist ein breit aufgestellter Marktplatz für digitale Produkte. Ob Software, E-Books, Musik, Designelemente oder Notion-Templates – hier können Kreative nahezu alles anbieten.
Amazon KDP: Beim Thema E-Books führt an Amazon kaum ein Weg vorbei. Über Kindle Direct Publishing (KDP) können Autoren ihre Werke direkt veröffentlichen und Millionen potenzieller Leser erreichen.
Digistore24: Digistore24 ist eine deutsche Verkaufs- und Affiliate-Plattform für digitale Produkte, von Software über E-Books bis zu Events.
Depositphotos: Fotografen und Designer können ihre Werke über Stockfoto-Plattformen wie Depositphotos lizenzieren und so immer wieder an Kunden auf der ganzen Welt verkaufen.
Für Dienstleistungen: Freelancer-Plattformen
Wenn Sie digitale Dienstleistungen verkaufen, lohnt sich auch ein Blick auf Freelance-Plattformen wie Upwork oder Fiverr. Hier können Sie Ihre Dienstleistungen in unterschiedlichen Kategorien, beispielsweise Design oder Werbetexten, auf Stunden- oder Projektbasis anbieten.
Die besten Shop-Baukästen für digitale Produkte
Wir haben in unserem Vergleich der besten Shop-Baukästen 13 beliebte Plattformen ausgiebig getestet. Die meisten von ihnen sind zwar in erster Linie für den Verkauf physischer Produkte konzipiert, eignen sich aber auch problemlos für digitale Güter. Hier sind einige unserer Favoriten:
Shopify: Der beste E-Commerce-Allrounder

Shopify ist unser Testsieger unter den Shop-Baukästen: Der Allrounder eignet sich sowohl für kleine Shops mit wenigen Produkten als auch für größere Online-Shops mit umfangreichem Sortiment und hohen Ansprüchen.
Der Verkauf digitaler Produkte ist mit Shopify kein Problem. Allerdings müssen Sie eine zusätzliche App aus dem Shopify-App-Store installieren, um Ihren Kunden den Download des gekauften Produkts zu ermöglichen. Dafür gibt es die (kostenlose) Shopify-eigene App „Digital Downloads“, aber auch alle möglichen Drittanbieter-Anwendungen.
Die maximale Dateigröße beträgt 5 GB.

Der Verkauf von digitalen Produkten ist bei Shopify über Apps aus dem App-Store möglich.
Für einen kleinen Shop, der ausschließlich digitale Produkte verkauft, ist Shopify möglicherweise etwas überdimensioniert – bietet dafür aber viel Spielraum für zukünftiges Wachstum.
WooCommerce: E-Commerce-Plugin für WordPress

Noch mehr Flexibilität als Shopify bietet WooCommerce: Mit dem kostenlosen WordPress-Plugin können Sie jede WordPress-Website in einen vollwertigen Online-Shop verwandeln. Sie sind also nicht an einen bestimmten Shop-Baukasten gebunden und können Ihren Shop weitgehend nach Ihren eigenen Vorstellungen gestalten.
Der Verkauf digitaler Produkte ist auch bei WooCommerce kein Problem und wird out-of-the-box unterstützt. Dafür setzen Sie im Produktformular unter „Produktdaten“ einfach den Haken bei „Herunterladbar“ und hinterlegen die Dateien und Download-Regeln:

Digitale Produkte bei WooCommerce.
Neben den standardmäßig integrierten Funktionen für digitale Produkte bietet WooCommerce eine große Auswahl an Plugins, mit denen Sie Ihren Shop flexibel erweitern können.
Wix: Starker Website-Baukasten mit Shop-Features

Wix ist kein reiner Shop-Baukasten wie Shopify, sondern ein Homepage-Baukasten mit Shop-Funktionen. Damit ist Wix zwar im E-Commerce bei weitem nicht so leistungsstark und flexibel wie spezialisierte Lösungen – für eine Website, auf der Sie nebenbei auch digitale Produkte verkaufen möchten, kann die Plattform aber ausreichen.
Der Verkauf digitaler Produkte ist mit Wix problemlos möglich: Im Produktmenü geben Sie dabei an, ob es sich um einen physischen oder einen digitalen Artikel handeln soll.

Bei Wix können Sie nicht nur physische, sondern auch digitale Produkte zum Kauf anbieten.
Unterstützt werden beim digitalen Download mehrere Formate:
Bilddateien (jeweils bis zu 50 MB): .jpg, .png, .gif
Audiodateien (jeweils bis zu 100 MB): WAV, FLAC, M4A (Apple lossless, MP3)
Dokumente (jeweils bis zu 1 GB): .doc, .docx, .xls, .xlsx, .ppt, .pptx, .odt, .odp, .pdf, .epub
Zip-Dateien (jeweils bis zu 1 GB): .zip
Alternativen
Das waren unsere drei Favoriten. Grundsätzlich unterstützen jedoch fast alle Anbieter aus unserem Vergleich den Verkauf digitaler Produkte. Hier finden Sie das komplette Ranking der Shop-Plattformen – inklusive Links zu unseren ausführlichen Testberichten:
Fazit: Digital verkaufen ist heute einfach
Im Vergleich zu physischen Produkten hat der Verkauf digitaler Produkte einige Vorteile: Die Gemeinkosten sind gering, die Margen hoch und um Dinge wie den Bestand müssen Sie sich keine Sorgen machen. Dafür ist die Konkurrenz noch größer, denn im Netz wimmelt es vor legalen und illegalen Downloads, und die Wertbestimmung kann bei digitalen Gütern schwierig sein.
Wenn Sie wissen, was Sie verkaufen möchten, sollten Sie sich genau über die Steuerregeln informieren und zur Vorsicht einen Steuerberater konsultieren. Dann bleibt nur noch die Auswahl der richtigen Verkaufsplattform: Neben Online-Marktplätzen wie Etsy, Gumroad oder Digistore24 eignet sich eine eigene Website bzw. ein eigener Online-Shop am besten für den Verkauf.
Besonders einfach ist die Erstellung einer Shop-Website mit Website-Buildern oder Shop-Baukästen. Fast alle davon unterstützen den Verkauf digitaler Produkte.
Häufig gestellte Fragen
Digitale Produkte sind alle Verkaufsgüter, die nicht materiell sind und online verkauft werden können. Dazu zählen beispielsweise E-Books, Software oder Musikdateien.
Besonders beliebt sind beispielsweise Online-Kurse und Tutorials, E-Books, Apps & Software, Stockmedien oder Templates für Präsentationen oder Website-Baukästen. Entscheidend sind jedoch die Qualität und Auffindbarkeit des Produkts.
Der Verkauf von digitalen Produkten ist beispielsweise über Online-Marktplätze (z.B. Digistore24, Etsy, Gumroad) oder über eine eigene Website möglich. Die meisten Shop-Baukästen (z. B. Shopify, WooCommerce oder Wix) machen den Verkauf digitaler Produkte unkompliziert möglich.
Sie müssen Ihren digitalen Produkten Umsatz- bzw. Mehrwertsteuer hinzufügen. Bei Verkäufen im Inland greifen in der EU die Steuerregelungen Ihres Landes. Bei Verkäufen im Ausland an Direktkunden müssen Sie den Mehrwertsteuersatz des Landes Ihres Kunden anwenden. Bei Verkäufen an Unternehmen im Ausland greift das Reverse-Charge-Verfahren, sodass die Steuerschuldnerschaft auf den Leistungsempfänger übertragen wird. Am besten sollten Sie jedoch einen Steuerberater konsultieren, ehe Sie digitale Produkte verkaufen.

























