Online-Shop kostenlos erstellen: Welche Gratis-E-Commerce-Lösungen gibt es?
Sie möchten Ihren eigenen Online-Shop eröffnen, aber nichts dafür bezahlen? Dann sind Ihre Möglichkeiten begrenzt – ein paar Optionen gibt es aber doch.
Wir stellen einige der besten Gratis-Shop-Baukästen vor und verraten, welche Kompromisse Sie damit eingehen müssen. Auf kostengünstige Alternativen gehen wir dabei ebenfalls ein.
Wenn Sie einen professionellen Online-Shop betreiben möchten, kommen Sie um laufende Kosten nicht herum. Wirklich kostenlose Lösungen eignen sich allerhöchstens für Mini-Shops und einfache Projekte.
Einige (wenige) Shop-Baukästen wie Square Online oder Strikingly bieten kostenlose Tarife mit Hosting an. Allerdings sind die Funktionen begrenzt und Sie müssen Ihren Shop auf einer Anbieter-Domain mit Werbung hosten.
Open-Source-Shopsysteme wie WooCommerce oder PrestaShop können kostenlos genutzt werden, benötigen aber kostenpflichtiges Webhosting. Der Betrieb eines Shops ist deshalb auch hier nicht komplett kostenlos.
Ganz ohne Kosten geht es meist nicht, doch die Einstiegskosten sind überschaubar. WordPress-Hosting für WooCommerce gibt’s teils schon für wenige Euro pro Monat, der günstigste Shopify-Tarif kostet 27 € monatlich.
Ein kostenloser Online-Shop – ist das überhaupt möglich?
Eine Suche nach „kostenlosen Online-Shops“ liefert zahlreiche Ergebnisse, doch bei genauerem Hinsehen entpuppen sich die meisten dieser Angebote als nicht wirklich kostenlos.
Deshalb gleich zu Beginn ein kleiner Realitätscheck: Ein professioneller Online-Shop verursacht immer ein paar Kosten – ob fürs Webhosting, Plattformkosten oder Premium-Funktionen. Wer etwas anderes behauptet, verschweigt meist einen Teil der Wahrheit.
Jede vermeintliche Gratis-Option ist mit bestimmten Einschränkungen verbunden, die sie für größere Projekte ungeeignet machen (oder die Kosten einfach an eine andere Stelle verschieben).
Einschränkungen kostenloser Shop-Lösungen
Hier sind einige der häufigsten Einschränkungen, mit denen Sie bei diesen Gratis-E-Commerce-Angeboten rechnen müssen:
Strikte Artikel-Limits
Die Anzahl der Produkte, die Sie einstellen können, ist in Gratis-Tarifen meist limitiert. Sie kommen also bestenfalls für Mini-Shops mit wenigen Produkten infrage.Begrenzte Funktionalität und Anpassungsmöglichkeiten
Kostenlose Versionen bieten in der Regel nur grundlegende Funktionen. Erweiterte Designoptionen und spezielle Features wie Kundenrabatte sind oft nur in kostenpflichtigen Versionen zugänglich.Speicherplatz- und Bandbreiten-Limits
Oft gibt es Speicher- oder Bandbreite-Limits, die das Wachstum des Online-Shops erheblich einschränken können.Werbeeinblendungen und Branding des Anbieters
Viele kostenlose Versionen beinhalten Werbung oder das Branding des Anbieters. Das wirkt nicht sonderlich professionell und dürfte viele Kunden abschrecken.Kein eigener Domainname
Bei kostenlosen Lösungen können Sie in der Regel keine eigene Domain verwenden. Stattdessen müssen Sie eine Subdomain des Anbieters nutzen. Auch das wirkt unprofessionell (und wird auch von Suchmaschinen bestraft).Eingeschränkte Zahlungsmöglichkeiten
Kostenlose Plattformen bieten oft nur eine begrenzte Auswahl an Zahlungsmethoden, was die Kaufabwicklung für Ihre Kunden erschwert.Verkaufs- oder Transaktionsgebühren
Anstelle einer Grundgebühr können höhere Verkaufs- oder Transaktionsgebühren anfallen, die Ihre Gewinne schmälern – und am Ende vielleicht mehr Kosten verursachen als ein Premium-Tarif.Kosten für Hosting
Auch wenn die Nutzung der Shop-Plattform nichts kostet – was bei vielen Open-Source-Lösungen der Fall ist –, müssen Sie fürs Hosting bezahlen. Sie können einen Shop also kostenlos erstellen, ihn aber nicht kostenlos veröffentlichen.
Nicht alle Gratis-Optionen haben alle diese Einschränkungen, doch jede hat einige davon. Welche das sind, hängt vom Betriebsmodell der Shop-Plattform ab.
Generell lassen sich „kostenlose“ Shop-Plattformen in drei Kategorien unterteilen:
Kategorie 1: Shop-Plattformen mit Gratis-Tarifen
Die anfängerfreundlichste Möglichkeit, einen Online-Shop zu erstellen, sind gehostete Shop-Baukästen. Im Gegensatz zu selbst gehosteten Lösungen (Kategorie 2) müssen Sie sich weder ums Hosting noch um die technische Wartung kümmern.
Ein paar wenige dieser Plattformen bieten kostenlose Tarife an. Dahinter steckt ein typisches Freemium-Modell: Die Gratis-Versionen sind so stark abgespeckt, dass sie meist eher als Demo und Testversion dienen und Nutzer zum Upgrade auf einen Bezahl-Tarif bewegen sollen. Für manche Mini-Shops könnten sie trotzdem ausreichen.
Square Online: Kostenloser Shop mit POS-Anbindung

Square ist vor allem für sein Kassensystem bekannt, das bei vielen Cafés, Restaurants und Einzelhändlern im Einsatz ist. Mit Square Online bietet das Unternehmen aber auch einen Shop-Baukasten an, mit dem Sie einen Online-Shop erstellen und betreiben können – und das sogar kostenlos.
Im Gegensatz zu vielen anderen Gratis-Angeboten können Sie bei Square nicht nur eine Website erstellen, sondern tatsächlich Produkte verkaufen. Der kostenlose Tarif bietet Zugriff auf die wichtigsten Funktionen, inklusive Shop-Baukasten, Zahlungsabwicklung, Kundenkonten sowie Versand-, Abhol- und Lieferoptionen.

Das Shop-Dashboard von Square Online.
Was bietet Square Online in der kostenlosen Version?
Der Gratis-Tarif von Square Online ist tatsächlich vergleichsweise großzügig:
Unbegrenzte Anzahl an Produkten
Sie können beliebig viele Produkte anlegen und verkaufen.Verkaufsfunktionen inklusive
Versand, lokale Lieferung und Abholung vor Ort werden bereits im Gratis-Tarif unterstützt.Kundenkonten und Zahlungsabwicklung
Kunden können Konten anlegen und mit verschiedenen Zahlungsmethoden bezahlen.
Welche Einschränkungen hat Square Online bei kostenloser Nutzung?
Einen vollwertigen, professionellen Online-Shop können Sie mit dem Gratis-Tarif von Square Online trotzdem nicht erstellen. Neben der Square-Subdomain und dem eingeblendeten Branding müssen Sie auch bei Design und Funktionen einige Abstriche machen:
Keine eigene Domain
Ihr Shop läuft unter einer Square-Subdomain.Square-Werbung auf der Website
Im Gratis-Tarif wird Branding des Anbieters eingeblendet.Transaktionsgebühren
Für jede Online-Zahlung fallen Gebühren von 2,2 % an.Keine Themes, begrenzte Personalisierung
Gratis-Nutzer haben keinen Zugriff auf die Designvorlagen von Square, müssen ihren Shop also selbst zusammenbauen. Benutzerdefinierte Fonts und Widgets sind nicht möglich.
Strikingly: Gratis-Shop für ein einziges Produkt

Strikingly ist ein Homepage-Baukasten aus China, der besonders für einfache Websites wie Onepager oder Landing-Pages geeignet ist. Die sind im intuitiven Drag-and-drop-Editor schnell erstellt.

Strikingly ist ein anfängerfreundlicher Baukasten mit E-Commerce-Funktionen.
Was bietet Strikingly in der kostenlosen Version?
Strikingly ist am besten für kleine Shops geeignet – das gilt umso mehr für den Gratis-Tarif, in dem Sie nur ein einziges Produkt in unterschiedlichen Variationen anbieten können. Hier die Vorteile:
30 Produktvarianten
Der Gratis-Tarif erlaubt zwar nur ein Produkt, doch immerhin können Sie Varianten davon anlegen.Website mit 5 Seiten
Sie können mit dem Strikingly-Baukasten eine bis zu fünf Seiten starke Website aufbauen, was für einen kleinen Shop ausreichen sollte.24/7 Support
Auch Gratis-Nutzer erhalten Direktsupport rund um die Uhr, via Ticket und Live-Chat.
Welche Einschränkungen hat Strikingly bei kostenloser Nutzung?
Der größte Nachteil ist das strenge Produktlimit, durch das Strikingly nur für winzige Shops infrage kommt.
Nur ein einziges Produkt pro Shop
Sie können in der kostenlosen Version nur ein einziges Produkt verkaufen. Für richtige Online-Shops mit Produktkatalog ist der Gratis-Tarif somit nicht geeignet.5 %-Transaktionsgebühr
Die Transaktionsgebühren, die zusätzlich zu den Payment-Gebühren anfallen, sind bei Strikingly leider recht hoch.Strenge Ressourcen-Limits
Der Gesamtspeicher Ihres kostenlosen Shops ist auf 500 MB, die monatliche Bandbreite auf 5 GB beschränkt.Keine eigene Domain
Ihr Gratis-Shop ist an eine Strikingly-Domain gebunden.
Kategorie 2: Kostenlose Shop-Software ohne Hosting
Mit den Lösungen aus Kategorie 1 können Sie einen Online-Shop nicht nur kostenlos gestalten und verwalten, sondern auch kostenlos veröffentlichen (wenn auch nur unter einer Anbieter-Domain). Es handelt sich also – mit den genannten Einschränkungen – um echte Gratis-Lösungen.
Open-Source-Shopsysteme wie WooCommerce oder PrestaShop funktionieren etwas anders. Hier ist die Software selbst kostenlos und kann frei genutzt werden. Um Ihren Shop auch zu veröffentlichen, benötigen Sie allerdings Webspace – und den gibt's nicht umsonst.
Die Shop-Plattform ist also kostenlos, der Shop-Betrieb in der Praxis aber nicht. Mit dem richtigen Hosting-Paket ist diese Option aber oft sehr erschwinglich.
WooCommerce: E-Commerce für WordPress

WooCommerce ist ein – oder vielmehr DAS – E-Commerce-Plugin für WordPress. Sie können es mit wenigen Klicks in Ihr WordPress-Dashboard einbinden, um Ihrer Website einen vollwertigen Online-Shop hinzuzufügen.
WooCommerce kombiniert die Flexibilität von WordPress mit den E-Commerce-Funktionen eines modernen Shopsystems. Sie können das riesige WordPress-Ökosystem inklusive Themes und Plugins nutzen und Ihren Shop nahezu beliebig erweitern und anpassen. Diese Offenheit macht WooCommerce zu einer der flexibelsten Shop-Lösungen am Markt.

WooCommerce ist ein Shop-Plugin für WordPress.
Welche Kosten fallen bei einem WooCommerce-Shop an?
Sowohl WooCommerce als auch WordPress sind grundsätzlich kostenlos. Bezahlen müssen Sie also hauptsächlich fürs Hosting. Hier sind die Kosten von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Bei den von uns getesteten WordPress-Hostern kosten die jeweils günstigsten Tarife zwischen ca. 40 € und 360 € pro Jahr, wobei größere Shops natürlich deutlich teurer sind.
Einige Hosting-Dienste bieten sogar spezielle WooCommerce-Pakete, die ganz auf die Anforderungen des Plugins zugeschnitten sind:
Natürlich gibt es in der Praxis noch weitere mögliche Kostenquellen, z. B.:
Domainkosten nach dem ersten Jahr (ca. 10 € pro Jahr)
kostenpflichtige Themes (zwischen 20 und 100 € pro Jahr)
Versand-Flatrates (ca. 120 € pro Jahr)
Payment-Gebühren (durchschnittlich 2,9 % + 0,30 USD pro Verkauf)
Viele dieser Kosten sind jedoch optional oder sowieso an Verkäufe geknüpft. Am wichtigsten sind somit die Hosting-Kosten.
PrestaShop: Quelloffene E-Commerce-Lösung
PrestaShop ist ein kostenloses Open-Source-Shopsystem für Online-Shops jeder Größe. Im Gegensatz zu WooCommerce, das auf WordPress aufsetzt, ist PrestaShop eine eigenständige Shop-Software. Viele Funktionen, für die Sie bei WooCommerce zusätzliche Plugins benötigen, sind hier bereits integriert.
Dafür ist PrestaShop etwas anspruchsvoller: Um den Shop selbst zu hosten, zu konfigurieren und zu erweitern, sollten Sie ein gewisses technisches Grundverständnis mitbringen.

PrestaShop ist quelloffen und kostenlos.
Welche Kosten fallen bei einem PrestaShop-Shop an?
Auch bei PrestaShop ist das Hosting der primäre Kostentreiber. Sie können entweder ein von PrestaShop selbst angebotenes Hosting-Paket wählen – hier starten die Preise bei 24 € monatlich – oder Ihren Shop mit einem anderen Hosting-Paket verbinden.
Natürlich müssen Sie auch bei PrestaShop andere Kosten auf dem Schirm haben, darunter die bereits genannten Domainkosten, Payment-Gebühren oder kostenpflichtige Module.
Kategorie 3: Kostenlose Testversionen
Dann gibt es natürlich noch Shopsysteme, die Sie kostenlos testen können, um zu entscheiden, ob Sie ein Premium-Abo abschließen möchten oder nicht. Manche Anbieter stellen zwar keine richtige Testversion zur Verfügung, bieten aber immerhin eine Geld-zurück-Garantie.
Die folgenden Shopsysteme können Sie kostenlos testen:
Shopify: 3 Tage gratis, erster Monat vergünstigt

Shopify ist ein Shop-Baukasten aus Kanada, der den Einstieg in den Online-Handel besonders einfach macht. Trotzdem richtet sich Shopify nicht nur an Einsteiger. Auch größere Shops mit umfangreichen Sortimenten, mehreren Vertriebskanälen oder internationalen Kunden lassen sich problemlos mit der Plattform betreiben.
Diese Kombination aus einfacher Bedienung und hoher Skalierbarkeit macht Shopify zum – unserer Meinung nach – besten E-Commerce-Allrounder auf dem Markt. Deshalb belegt Shopify in unserem Vergleich der besten Shop-Baukästen den ersten Platz.

Shopify ist unser Testsieger unter den Shop-Baukästen.
Was bietet die Testversion von Shopify?
Die kostenlose Testversion von Shopify ist auf drei Tage beschränkt. In dieser Zeit können Sie alle Premium-Funktionen der Plattform ausprobieren. Die Angabe von Zahlungsdaten ist nicht erforderlich.
Oft bietet Shopify zusätzliche Rabatte für Neukunden – aktuell etwa eine Preisreduktion auf einen Euro im ersten Monat.
Wie viel kostet Shopify?
Wenn Sie die Testversion überzeugt hat, haben Sie die Wahl zwischen vier Tarifen, die Sie entweder monatlich bezahlen oder im (vergünstigten) Jahrespaket buchen können.
Die Kosten für die Standard-Tarife liegen zwischen 27 und 289 € pro Monat, zusätzlich gibt es einen höherpreisigen Tarif für komplexere E-Commerce-Projekte.
Basic (ab 27 € monatlich)
Shopify (ab 79 € monatlich)
Advanced (ab 289 € monatlich)
Plus (ab 2.300 USD pro Monat)
Unterschiede zwischen den Tarifen betreffen vor allem die Kartengebühren und den Funktionsumfang. Zudem erhebt Shopify Transaktionsgebühren, wenn Sie nicht das Shopify-eigene Payment Gateway Shopify Payments nutzen. Mehr zu den Shopify-Preisen lesen Sie hier:
BigCommerce: 15 Tage gratis testen

BigCommerce ist eine E-Commerce-Plattform aus Texas, die 2009 gegründet wurde und heute zu den größten und meistgenutzten Shop-Lösungen weltweit zählt. Unter ihren Kunden befinden sich große Marken, z. B. Toyota oder Ben & Jerry's, doch BigCommerce ist auch für kleinere und mittelgroße Shops geeignet.
In unserem Test überzeugte BigCommerce mit einem großen Funktionsumfang, der flexiblen Produktverwaltung und starken B2B- und Multi-Store-Funktionen. Allerdings ist die Lernkurve etwas steiler als bei Shopify, weil BigCommerce insgesamt technischer und komplexer aufgebaut ist.

BigCommerce ist auch für größere Shops geeignet.
Was bietet die Testversion von BigCommerce?
BigCommerce bietet eine 15-tägige Testversion, die Sie ohne die Angabe von Zahlungsdaten starten können. Während dieser Zeit können Sie alle Premium-Features ausgiebig testen, ehe Sie sich für einen der Premium-Tarife entscheiden.
Wie viel kostet BigCommerce nach Ablauf der Testphase?
Sie können Ihren BigCommerce-Shop in drei Standard-Tarifen aufbauen, die monatlich oder (rabattiert) jährlich bezahlt werden können:
Standard (ab 25 € pro Monat)
Plus (ab 68 € pro Monat)
Pro (ab 257 € pro Monat)
Unterschiede betreffen also vor allem den Funktionsumfang: Features wie Kundengruppen und die Speicherung verlassener Warenkörbe sind etwa erst ab dem Plus-Tarif verfügbar, Google-Kundenbewertungen und Produktfilter erst ab Pro.
Einen Enterprise-Tarif zum individuellen Preis für noch größere Online-Shops gibt es ebenfalls.
Wix: Kostenlos starten mit dem Gratis-Tarif

Wix ist vor allem als Homepage-Baukasten bekannt, bietet aber auch umfangreiche Funktionen für den Online-Handel. Mit dem integrierten Shop-Modul können Sie Produkte verkaufen, Bestellungen verwalten und verschiedene Zahlungsmethoden einbinden.
Als Allrounder-Baukasten spielt Wix seine Stärken vor allem bei der Gestaltung aus: Mit dem flexiblen Drag-and-drop-Editor können Sie Ihre Website ganz ohne Programmierkenntnisse bis ins Detail anpassen.
Als Shopsystem erreicht Wix allerdings bei weitem nicht die Tiefe und Flexibilität spezialisierter E-Commerce-Plattformen wie Shopify oder WooCommerce. Für große oder besonders komplexe Online-Shops ist Wix daher – wie die meisten anderen Allrounder-Baukästen auch – nur bedingt geeignet.

Wix ist ein Homepage-Baukasten mit Shop-Funktionen.
Was bietet der kostenlose Tarif von Wix?
Mit dem Gratis-Tarif von Wix können Sie die Plattform an sich unbegrenzt ausprobieren und eine Website auf einer Wix-Domain veröffentlichen. Einen Shop können Sie damit nicht erstellen, weil die E-Commerce-Funktionen erst in den Bezahltarifen freigeschaltet werden. Trotzdem sollte der kostenlose Tarif ausreichen, um ein Gefühl für die Plattform zu bekommen.
Wie viel kostet Wix?
Wix bietet vier Tarife, doch nur drei davon sind auch für E-Commerce-Projekte geeignet:
Core (ab 29 € monatlich)
Business (ab 40 € monatlich)
Business Elite (ab 177 € monatlich)
Unterschiede gibt es unter anderem beim Speicherplatz (50 GB, 100 GB, unbegrenzt) und bei der Verfügbarkeit und dem Umfang von E-Commerce-Funktionen. Unterschiedliche Währungen gibt es etwa erst ab Business, unbegrenztes Dropshipping ab Business Elite.
Mehr zu den Kosten von Wix lesen Sie hier:
Fazit: Professionelle Online-Shops kosten Geld
Wenn Sie einen kostenlosen Online-Shop erstellen möchten, sind Ihre Optionen begrenzt:
Komplett kostenlos sind nur einige wenige Gratis-Tarife von Shop-Baukästen wie Square Online oder Strikingly. Die Funktionen sind hier stark eingeschränkt; zudem können Sie Ihren Shop nicht unter einer eigenen Domain veröffentlichen, was unprofessionell wirkt.
Bei Open-Source-Lösungen wie WooCommerce oder PrestaShop ist die Nutzung kostenlos, allerdings müssen Sie fürs Webhosting bezahlen. Die Kosten starten je nach Anbieter bei wenigen Euro pro Monat, wobei dedizierte E-Commerce-Hosting-Pakete meist etwas teurer sind.
Wenn Sie einen wirklich professionellen Online-Shop aufbauen möchten, müssen Sie also bereit sein, etwas Geld in die Hand zu nehmen. Mehr zu den Kosten, die für die Erstellung und den Betrieb eines Online-Shops anfallen, lesen Sie hier.















