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Onepager erstellen 2022: So bauen Sie einen perfekten Onepager

Autor
Janis von Bleichert
Letzte Aktualisierung

Wie viel Website ist zu viel des Guten? Nicht jedes Unternehmen benötigt ein riesiges Grundstück im Netz, denn oft ist weniger mehr. Vielleicht passt sogar alles, was Sie sagen möchten, auf eine einzige Seite. Dann spricht man auch von einem Onepager.

Onepager sind in Zeiten der Online-Reizüberflutung eine nette Abwechslung. Aufgrund ihrer einfachen Handhabung, sowohl für die Betreiber als auch die Besucher einer Website, liegen sie bereits seit einigen Jahren im Trend. Allerdings eignen sie sich nicht für jede Art Website. Ob ein Onepager für Sie infrage kommt, was Sie dabei beachten müssen und welche Methoden für die Erstellung zur Auswahl stehen, lesen Sie in diesem Beitrag.

Was ist ein Onepager?

Ganz einfach: Ein Onepager ist eine Website, die aus nur einer Seite besteht. Statt Inhalte auf verschiedene Unter- und Unterunterseiten zu verteilen, stellt ein Onepager den gesamten Website-Content kompakt auf der Startseite zur Verfügung.

Diese Seite ist jedoch mehr als nur eine „Startseite“: Meist besteht sie aus verschiedenen Sektionen, zu denen Besucher der Seite über ein Navigationsmenü springen können. Wer bei einem Onepager auf einen Menüpunkt klickt, landet also nicht auf einer separaten Unterseite, sondern einem Unterbereich auf derselben Website.

Wie ist ein Onepager aufgebaut?

Damit ein Onepager übersichtlich bleibt, müssen die verschiedenen Sektionen der Website klar voneinander getrennt sein. Wenn sie ineinander fließen, besteht die Gefahr, dass Besucher beim Scrollen nicht finden, was sie suchen. Die Abgrenzung ist beispielsweise durch farblich markierte Streifen oder andere Elemente möglich.

Generell sind Onepager häufig:

  • Minimalistisch: Onepager eignen sich besser für simple Websites ohne viele Schnörkel.
  • Kompakt: Auch wenn sich Onepager in verschiedene Sektionen unterteilen lassen, sollten Sie es mit jenen nicht übertreiben: Wenn Sie bemerken, dass Sie zu viele Inhalte auf eine Seite packen möchten, ist eine klassische, mehrseitige Website vielleicht doch die bessere Wahl.
  • Bildlastig: Zu viel Text ist nie gut – vor allem, wenn alles auf einer Seite steht. Deshalb sind Onepager häufig bildlastig.
  • Auf CTAs ausgerichtet: Am Ende eines Onepagers steht häufig der Call-To-Action, der Besucher zum Handeln bewegen soll: Alle Inhalte führen zu diesem CTA, was Onepager zu besonders effektiven Conversion-Maschinen macht.

Für wen ist ein Onepager (nicht) geeignet?

Onepager liegen im Trend, weil sie gut dafür geeignet sind, alle wichtigen Informationen eines Unternehmens charmant auf den Punkt zu bringen. Das heißt aber noch lange nicht, dass die einseitigen Websites auch für jedes Unternehmen die richtige Wahl sind.

Besonders bieten sich Onepager an für:

Start-ups und kleinere Unternehmen
Große Ideen, kleine Mittel: So beginnt die Geschichte vieler Start-ups. Ein Onepager ist gut dafür geeignet, das eigene Start-up ins Gespräch zu bringen, erste Kunden zu finden und zu etablieren, ob das Produkt oder die Dienstleistung überhaupt Potenzial hat.

Portfolios & Bewerbungs-Homepages
Wenn Sie freiberuflich unterwegs sind oder eine Bewerbungs-Homepage benötigen, um neue Kunden/ Jobs zu landen, sind Onepager eine gute Wahl: Hier können Sie alles Wichtige (Über mich, Arbeitsproben, Lebenslauf, Testimonials) auf einer Seite unterbringen, um einen guten Ersteindruck zu hinterlassen.

Responsive und mobilfreundliche Websites
Durch ihren simplen Aufbau sind Onepager exzellent für responsives Design geeignet: Das bedeutet, dass Inhalte auf den unterschiedlichsten Endgeräten (Computer, Tablets oder Smartphones) benutzerfreundlich dargestellt werden. Mobile Besucher freuen sich besonders: Sie müssen nicht mühsam auf dem Smartphone herumtippen, um Unterseiten aufzurufen, sondern müssen einfach nur scrollen.

Projekte mit wenig Zeit und kleinem Budget
Onepager sind schneller und einfacher erstellt als komplexe Websites mit vielen Unterseiten. Egal, ob Sie selbst programmieren, programmieren lassen oder unterstützende Software nutzen: Onepager kosten weniger Zeit und Geld als Alternativen.

Projekte, die auf Storytelling setzen
Onepager haben zwar häufig ein Navigationsmenü, über das Besucher sofort zu bestimmten Abschnitten springen können, doch in der Regel sind sie darauf ausgelegt, dass Besucher sie komplett durchscrollen. Somit gibt es einen klaren roten Faden, der vom ersten Frame (das Äquivalent der Startseite), der Sie und Ihre Dienstleistung vorstellt, bis zum Call-to-Action (beispielsweise einem Kontaktformular) führt. Für Storytelling-lastige Websites sind Onepager deshalb eine gute Wahl.

Einfache Dienstleistungen
Egal, worum es konkret geht: Wenn Ihre Idee, Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung mit wenigen Worten erklärt ist, könnte ein Onepager die beste Option für Ihre Homepage sein.

Ein Onepager kann, muss aber nicht die richtige Wahl für Ihr Website-Projekt sein. Eine ganze Website auf eine Seite zu packen, bringt nämlich auch technische und inhaltliche Nachteile mit sich.

Nachteile von Onepagern:

Zu wenig Platz für große Unternehmen
Ab einer gewissen Größe müssen Unternehmen einfach Informationen liefern, die nicht länger auf eine Seite passen. Wenn Sie ein breites Spektrum an Dienstleistungen anbieten, sind beispielsweise eigene Unterseiten dafür nötig. Auch eine Karriereseite ist für größere und wachsende Unternehmen meist ein Muss.

Für Online-Shops mit größerem Sortiment nicht geeignet
Wenn Sie nur eines oder wenige Produkte verkaufen, könnte ein Onepager für Ihren Online-Shop passend sein – doch die meisten E-Commerce-Projekte haben Bedürfnisse, die auf einer Seite nicht gestillt werden können. Dazu zählen Produktseiten oder Kategorien.

Mögliche SEO-Nachteile
Für die Suchmaschinenoptimierung können Onepager ein Nachteil sein: Schließlich ist es nicht möglich, für jedes Keyword eine eigene Unterseite zu erstellen. Stattdessen gibt es nur eine Seite, die mit vielen unterschiedlichen Inhalten und Keywords gespickt ist. Die Sichtbarkeit auf Google & Co. kann dies negativ beeinflussen.

Auswirkungen auf die Performance
Weil bei Onepagern alles auf eine Seite muss, können die Ladezeiten recht lang werden – vor allem, wenn Sie viele Bilder oder Videos einbinden.

4 Möglichkeiten, einen Onepager zu erstellen

Sie glauben, dass ein Onepager die richtige Wahl für Ihr Online-Projekt ist? Dann kommt der wichtigste Part: die Erstellung. Hierfür gibt es mehrere Optionen, die wir im Folgenden kurz vorstellen:

1.

Onepager selbst programmieren

Wenn HTML, CSS und PHP keine Fremdsprache für Sie sind, können Sie Ihren Onepager natürlich selbst programmieren. Hierbei müssen Sie sich um alles selbst kümmern – vom Hosting bis zur Sicherheit.

Der Vorteil: Wer das Coding selbst übernimmt, hat absolute Freiheit, was die Gestaltung der Website angeht. Es gibt keine technischen Einschränkungen.

Der Nachteil: Wenn Sie nicht bereits programmieren können, müssen Sie sich diese Fähigkeit erst aneignen, und das kann dauern. Wahre Gestaltungsfreiheit gibt es nur für Profis.

2.

Onepager programmieren lassen

Wenn Sie völlige Freiheit, aber nicht selbst Hand anlegen möchten (oder Ihnen einfach die Expertise dafür fehlt), können Sie das Programmieren natürlich auch an Experten outsourcen. Es gibt zahlreiche Freiberufler und Agenturen, die sich auf Onepager spezialisieren oder spezielle Dienstleistungspakete anbieten.

Der Vorteil: Profis sollten Ihnen prinzipiell jeden Wunsch erfüllen können. Sie haben stets einen Ansprechpartner, der Ihre Vorgaben umsetzt.

Der Nachteil: Gute Programmierer und Designer sind teuer. Wenn Sie Profis engagieren möchten, müssen Sie also ausreichend Budget mitbringen. Allerdings ist der Aufwand bei Onepagern geringer, sodass deren Erstellung – im Vergleich zu komplexen, mehrseitigen Websites – recht günstig sein sollte. Mehr zu den Kosten einer Website finden Sie im Artikel Homepage-Kosten: Was kostet eine Website wirklich?

Homepage erstellen lassen: Diese Möglichkeiten gibt es
3.

Onepager mit Content-Management-System erstellen

Wenn Sie nicht alles selbst programmieren, aber dennoch möglichst selbstständig und flexibel an Ihrem Onepager-Projekt arbeiten möchten, kommt ein Content-Management-System (CMS) infrage. Damit können Sie auch ohne umfangreiche Programmierkenntnisse eine Website einrichten und verwalten.

Gerade beim ersten Setup ist ein technisches Verständnis ein großes Plus, doch die Pflege der Inhalte ist auch für Laien kein Problem. Zudem gibt es viele vorgefertigte Templates, auch für Onepager. Das beliebteste CMS ist WordPress.

Der Vorteil: Ein CMS ist ein guter Kompromiss für Nutzer ohne Programmierkenntnisse, die sich ein flexibles Framework mit vielen Plugins und Erweiterungen wünschen. Mit einem CMS wie WordPress sind vielseitige Websites möglich.

Der Nachteil: Für Anfänger ist ein CMS deutlich komplexer als ein Homepage-Baukasten und gerade die erste Einrichtung erfordert etwas Geduld und Einarbeitung. Um viele Aspekte, wie Hosting oder Domains, müssen Sie sich selbst kümmern.

4.

Onepager mit Homepage-Baukasten erstellen

Homepage-Baukästen sind noch anfängerfreundlicher als CMS: Mit einer großen Auswahl vorgefertigter Templates und intuitiven Editoren, die häufig nach dem Drag-and-drop-Prinzip funktionieren, können auch Einsteiger professionelle Homepages zusammenbasteln.

Allerdings sind die Systeme auch vergleichsweise eingeschränkt, was Funktionen und Designs angeht: Ihr Gestaltungsspielraum hat strenge Grenzen – und zwar die Inhalte und Erweiterungen, die Ihr ausgewählter Baukasten zur Verfügung stellt.

Der Vorteil: Homepage-Baukästen sind günstig und machen die Website-Erstellung auch für absolute Anfänger einfach. Onepager sind besonders simpel, und die meisten Baukästen haben entsprechende Templates bereits integriert.

Der Nachteil: Homepage-Baukästen bieten deutlich weniger Freiheiten und Flexibilität als die anderen Lösungen: Hier sind Sie stark an die Regeln, Funktionen und Vorgaben des Baukastens gebunden. Viele Websites, die mit Baukästen erstellt wurden, sehen sich zudem recht ähnlich.

Top 3 Homepage-Baukästen für Onepager

Wenn Sie einen Homepage-Baukasten nutzen möchten, um Ihren Onepager zu erstellen, folgt die nächste Entscheidung: Welcher Baukasten ist der Richtige? Wir haben 15 Anbieter im großen Homepage-Baukasten-Vergleich von EXPERTE.de getestet. Unsere Top 3 für Onepager möchten wir im Folgenden kurz vorstellen:

1.

EXPERTE.de-Testsieger: Wix

Testsieger 2022
Wix Homepage Baukasten Test
Wix Homepage Baukasten
(71.276)
Kostenloser Einsteiger-Tarif
sehr viele hochwertige Templates
einfache & intuitive Bedienung
vollgepackter App-Marktplatz
Domains nur ein Jahr kostenlos
Wix triumphiert mit einer unerreichten Feature-Fülle, intuitiven Baukasten-Editoren und einem vollgepackten App-Marktplatz. Nur bei der Blog-Funktionen sehen wir noch Luft nach oben.
Speicher
0,5 - 50 GB
Domains
0 - 1
Templates
550+
Laufzeit
0 - 24 Monate
Wix Kostenlos
0,00 €
mtl. Effektivpreis
zum Anbieter »
Dauerhaft kostenlos
Testurteil
1,2
sehr gut

Unser Testsieger Wix ist ein anfängerfreundlicher Homepage-Baukasten, der Qualität und Quantität zu einem exzellenten Gesamtpaket vereint. Die Bedienung ist recht schnell gemeistert, und durch das direkte Drag-and-drop-Konzept weitestgehend intuitiv. Neben dem Standard-Editor gibt es einen noch einfacheren ADI-Editor, der die Homepage-Erstellung beinahe komplett automatisiert.

Doch auch der Standard-Editor ist für Laien recht einfach zu bedienen, und hat deutlich mehr Funktionen im Gepäck. Zahlreiche Designvorlagen für Onepager gibt es natürlich ebenfalls: Wenn Sie besonders schnell Ihre eigene Website veröffentlichen möchten, müssen Sie jene nur auswählen und Ihre Inhalte einfügen.

Wix bietet zahlreiche Onepager-Templates, die Sie nur noch mit Ihren Inhalten füllen müssen.

Wix hat bereits standardmäßig viele Elemente und Funktionen integriert, zudem gibt es einen umfangreichen App-Markt für Erweiterungen. Ebenfalls praktisch: Mehrsprachige Websites sind mit Wix kein Problem.

Wix ist grundsätzlich kostenlos, allerdings müssen Sie dann eine Wix-Subdomain nutzen und auf einige Funktionen verzichten. Für einen professionellen Auftritt ist ein kostenpflichtiger Tarif nötig – die Preise beginnen bei rund 10 €.

Testurteil
1,2
09/2022
sehr gut
zum Anbieter
Features
Note 1,0
Marketing, SEO & E-Commerce
Note 1,0
Support
Note 1,3
Templates & Design
Note 1,3
Einrichtung und Bedienkomfort
Note 1,3
2.

Squarespace: Elegante Onepager

Squarespace Homepage Baukasten Test
Squarespace Homepage Baukasten
(9.185)
qualitativ hochwertige Templates
einfache Handhabung
guter Kundensupport
verschiedene mobile Apps
vergleichsweise teure Tarife
Squarespace besticht mit makellosen Designs und hochwertigen Templates, die die Erstellung professioneller Websites zum Selbstläufer machen - kostet aber auch etwas mehr als die meisten anderen Anbieter.
Speicher
unbegrenzt
Domains
1 Domain
Templates
100+
Laufzeit
1 - 12 Monate
Squarespace Persönlich
11,00 €
mtl. Effektivpreis
zum Anbieter »
14-tägige Probephase
Testurteil
1,5
sehr gut

Wenn es elegante, bildgewaltige Onepager sein sollen, ist Squarespace einen Blick wert: Der Homepage-Baukasten aus den USA ist für den unverwechselbaren Look seiner Designvorlagen bekannt. Innerhalb dieser Vorlagen sind die Möglichkeiten im Vergleich zu Wix etwas eingeschränkt und auf externe Erweiterungen müssen Sie größtenteils verzichten.

Die Squarespace-Templates lassen sich in den Filtereinstellungen auch nach Onepagern durchsuchen. Jene liefern eine gute Basis für einseitige Websites, wobei die Vorlagen inhaltlich weniger ausgereift sind als bei Wix.

Squarespace ist für seine eleganten Templates weltberühmt.

Einen kostenlosen Tarif gibt es bei Squarespace nicht, dafür können Sie den Baukasten 14 Tage lang gratis testen. Der günstigste Tarif kostet rund 11 € im Monat.

Testurteil
1,5
09/2022
sehr gut
zum Anbieter
Einrichtung und Bedienkomfort
Note 1,0
Features
Note 1,3
Support
Note 1,3
Marketing, SEO & E-Commerce
Note 1,7
Templates & Design
Note 2,0

Strikingly: Für Onepager wie geschaffen

Strikingly Homepage Baukasten Test
Strikingly Homepage Baukasten
(2.143)
Single-Page-Websites schnell erstellt
solide E-Commerce-Features
toller Support mit Live-Chat
viele Bezahlschranken
eingeschränkte Gestaltungsfreiheit
Speicher
0,5 - 10 GB
Domains
0 - 1
Templates
100+
Laufzeit
0 - 36 Monate
Strikingly Kostenlos
0,00 €
mtl. Effektivpreis
zum Anbieter »
Dauerhaft kostenlos
Testurteil
2,1
gut

Strikingly ist ein benutzerfreundlicher Homepage-Baukasten, der speziell für die Erstellung von Onepagern designt wurde. Zwar sind auch mehrseitige Websites möglich, doch der Fokus liegt klar auf Onepagern – dementsprechend sind die Features und Bedienelemente ideal an deren Bedürfnisse angepasst.

Im Vergleich zu vielen anderen Baukästen ist der Funktionsumfang von Strikingly etwas eingeschränkt: Die Designs könnten vielfältiger sein, die Inhaltsblöcke umfangreicher. Auch der App-Markt ist recht limitiert. Doch für Nutzer, die eine simple Plattform gezielt für die Erstellung von Onepagern suchen, könnten diese Einschränkungen weniger ins Gewicht fallen.

Bei Strikingly stehen Onepager im Fokus.

Strikingly bietet, wie Wix, eine (mit Einschränkungen verbundene) kostenlose Version. Eine werbefreie Website mit eigener Domain gibt es ab rund 6 € im Monat.

Testurteil
2,1
09/2022
gut
zum Anbieter
Einrichtung und Bedienkomfort
Note 1,3
Support
Note 1,7
Features
Note 2,3
Marketing, SEO & E-Commerce
Note 2,3
Templates & Design
Note 3,0

Weitere Anbieter

Natürlich gibt es noch viele weitere Homepage-Baukästen, mit denen Sie Ihren Onepager erstellen können. Unser Gesamtranking der Programme finden Sie hier:

Wix
1,2
sehr gut
zum Testbericht
Squarespace
1,5
sehr gut
zum Testbericht
1&1 IONOS
1,6
gut
zum Testbericht
Webflow
1,7
gut
zum Testbericht
Weebly
1,8
gut
zum Testbericht
webgo
1,9
gut
zum Testbericht
SITE123
2,0
gut
zum Testbericht
Jimdo
2,1
gut
zum Testbericht
Domainfactory
2,1
gut
zum Testbericht
checkdomain
2,1
gut
zum Testbericht
Strikingly
2,1
gut
zum Testbericht
Webnode
2,2
gut
zum Testbericht
Webador
2,3
gut
zum Testbericht
GoDaddy
2,7
befriedigend
zum Testbericht
Alfahosting
2,7
befriedigend
zum Testbericht

Fazit

Onepager sind simple Websites, die aus nur einer einzigen Seite bestehen. Ihr Vorteil ist ihre Benutzerfreundlichkeit: Hier finden Besucher alle wichtigen Informationen an einem Ort.

Onepager eignen sich somit besonders für kleinere und Storytelling-lastige Website-Projekte, beispielsweise Portfolios, Dienstleistungen mit beschränktem Umfang oder Unternehmensseiten von Start-ups. Weniger geeignet sind sie für größere Unternehmen oder Online-Shops, zudem kann es Nachteile in den Bereichen SEO und Ladegeschwindigkeit geben.

Für die Erstellung eines Onepagers gibt es verschiedene Möglichkeiten: Sie können die Seite selbst programmieren oder Profis (Freiberufler oder Agenturen) damit beauftragen. Wenn Sie weniger Expertise und/ oder Budget mitbringen, können Sie Content-Management-Systeme wie WordPress oder Homepage-Baukästen wie Wix, Squarespace oder Strikingly verwenden.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Onepager?
Ein Onepager ist eine Website, die aus nur einer Seite besteht. In der Regel ist diese Seite in verschiedene Sektionen eingeteilt, die im Navigationsmenü mit Sprungmarken verlinkt sind.

Wann ist ein Onepager geeignet?
Onepager eignen sich vor allem für einfache und Storytelling-lastige Websites. Besonders für Start-ups, Unternehmen mit kleinem Angebot/ Leistungsspektrum und für Portfolios/ Bewerbungs-Homepages können sie eine gute Wahl sein. Weniger geeignet sind sie für Websites größerer Unternehmen oder Online-Shops mit großem Sortiment.

Was kostet ein Onepager?
Das hängt davon ab, welche Methode Sie zur Erstellung verwenden. Wenn Sie den Onepager selbst programmieren, müssen Sie nur für Aspekte wie Webspace und Domain bezahlen. Recht teuer wird es, wenn Sie Profis beauftragen: Bei erfahrenen Freiberuflern und Agenturen müssen Sie ein paar Tausend Euro bezahlen – dafür erhalten Sie ein professionelles Ergebnis. Homepage-Baukästen wie Wix kosten beispielsweise rund 10 € pro Monat, dafür sind die Funktionen und Gestaltungsmöglichkeiten vergleichsweise eingeschränkt.

Autor: Janis von Bleichert
Janis von Bleichert hat Wirtschaftsinformatik an der TU München und Informatik an der TU Berlin studiert. Er ist seit 2006 selbständig und ist der Gründer von EXPERTE.de. Er schreibt zu den Themen Hosting, Software und IT-Security.