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Onepager erstellen: So bauen Sie einen perfekten Onepager

Letzte Aktualisierung
27. Okt. 2022
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Wie viel Website ist zu viel des Guten? Nicht jedes Unternehmen benötigt ein riesiges Grundstück im Netz, denn oft ist weniger mehr. Vielleicht passt sogar alles, was Sie sagen möchten, auf eine einzige Seite. Dann spricht man auch von einem Onepager.

Onepager sind in Zeiten der Online-Reizüberflutung eine nette Abwechslung. Aufgrund ihrer einfachen Handhabung, sowohl für die Betreiber als auch die Besucher einer Website, liegen sie bereits seit einigen Jahren im Trend. Allerdings eignen sie sich nicht für jede Art Website. Ob ein Onepager für Sie infrage kommt, was Sie dabei beachten müssen und welche Methoden für die Erstellung zur Auswahl stehen, lesen Sie in diesem Beitrag.

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Was ist ein Onepager?

Ganz einfach: Ein Onepager ist eine Website, die aus nur einer Seite besteht. Statt Inhalte auf verschiedene Unter- und Unterunterseiten zu verteilen, stellt ein Onepager den gesamten Website-Content kompakt auf der Startseite zur Verfügung.

Diese Seite ist jedoch mehr als nur eine „Startseite“: Meist besteht sie aus verschiedenen Sektionen, zu denen Besucher der Seite über ein Navigationsmenü springen können. Wer bei einem Onepager auf einen Menüpunkt klickt, landet also nicht auf einer separaten Unterseite, sondern einem Unterbereich auf derselben Website.

Wie ist ein Onepager aufgebaut?

Damit ein Onepager übersichtlich bleibt, müssen die verschiedenen Sektionen der Website klar voneinander getrennt sein. Wenn sie ineinander fließen, besteht die Gefahr, dass Besucher beim Scrollen nicht finden, was sie suchen. Die Abgrenzung ist beispielsweise durch farblich markierte Streifen oder andere Elemente möglich.

Generell sind Onepager häufig:

  • Minimalistisch: Onepager eignen sich besser für simple Websites ohne viele Schnörkel.

  • Kompakt: Auch wenn sich Onepager in verschiedene Sektionen unterteilen lassen, sollten Sie es mit jenen nicht übertreiben: Wenn Sie bemerken, dass Sie zu viele Inhalte auf eine Seite packen möchten, ist eine klassische, mehrseitige Website vielleicht doch die bessere Wahl.

  • Bildlastig: Zu viel Text ist nie gut – vor allem, wenn alles auf einer Seite steht. Deshalb sind Onepager häufig bildlastig.

  • Auf CTAs ausgerichtet: Am Ende eines Onepagers steht häufig der Call-To-Action, der Besucher zum Handeln bewegen soll: Alle Inhalte führen zu diesem CTA, was Onepager zu besonders effektiven Conversion-Maschinen macht.

Für wen ist ein Onepager (nicht) geeignet?

Onepager liegen im Trend, weil sie gut dafür geeignet sind, alle wichtigen Informationen eines Unternehmens charmant auf den Punkt zu bringen. Das heißt aber noch lange nicht, dass die einseitigen Websites auch für jedes Unternehmen die richtige Wahl sind.

Besonders bieten sich Onepager an für:

  • Start-ups und kleinere Unternehmen
    Große Ideen, kleine Mittel: So beginnt die Geschichte vieler Start-ups. Ein Onepager ist gut dafür geeignet, das eigene Start-up ins Gespräch zu bringen, erste Kunden zu finden und zu etablieren, ob das Produkt oder die Dienstleistung überhaupt Potenzial hat.

  • Portfolios & Bewerbungs-Homepages
    Wenn Sie freiberuflich unterwegs sind oder eine Bewerbungs-Homepage benötigen, um neue Kunden/ Jobs zu landen, sind Onepager eine gute Wahl: Hier können Sie alles Wichtige (Über mich, Arbeitsproben, Lebenslauf, Testimonials) auf einer Seite unterbringen, um einen guten Ersteindruck zu hinterlassen.

  • Responsive und mobilfreundliche Websites
    Durch ihren simplen Aufbau sind Onepager exzellent für responsives Design geeignet: Das bedeutet, dass Inhalte auf den unterschiedlichsten Endgeräten (Computer, Tablets oder Smartphones) benutzerfreundlich dargestellt werden. Mobile Besucher freuen sich besonders: Sie müssen nicht mühsam auf dem Smartphone herumtippen, um Unterseiten aufzurufen, sondern müssen einfach nur scrollen.

  • Projekte mit wenig Zeit und kleinem Budget
    Onepager sind schneller und einfacher erstellt als komplexe Websites mit vielen Unterseiten. Egal, ob Sie selbst programmieren, programmieren lassen oder unterstützende Software nutzen: Onepager kosten weniger Zeit und Geld als Alternativen.

  • Projekte, die auf Storytelling setzen
    Onepager haben zwar häufig ein Navigationsmenü, über das Besucher sofort zu bestimmten Abschnitten springen können, doch in der Regel sind sie darauf ausgelegt, dass Besucher sie komplett durchscrollen. Somit gibt es einen klaren roten Faden, der vom ersten Frame (das Äquivalent der Startseite), der Sie und Ihre Dienstleistung vorstellt, bis zum Call-to-Action (beispielsweise einem Kontaktformular) führt. Für Storytelling-lastige Websites sind Onepager deshalb eine gute Wahl.

  • Einfache Dienstleistungen
    Egal, worum es konkret geht: Wenn Ihre Idee, Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung mit wenigen Worten erklärt ist, könnte ein Onepager die beste Option für Ihre Homepage sein.

Ein Onepager kann, muss aber nicht die richtige Wahl für Ihr Website-Projekt sein. Eine ganze Website auf eine Seite zu packen, bringt nämlich auch technische und inhaltliche Nachteile mit sich.

Nachteile von Onepagern:

  • Zu wenig Platz für große Unternehmen
    Ab einer gewissen Größe müssen Unternehmen einfach Informationen liefern, die nicht länger auf eine Seite passen. Wenn Sie ein breites Spektrum an Dienstleistungen anbieten, sind beispielsweise eigene Unterseiten dafür nötig. Auch eine Karriereseite ist für größere und wachsende Unternehmen meist ein Muss.

  • Für Online-Shops mit größerem Sortiment nicht geeignet
    Wenn Sie nur eines oder wenige Produkte verkaufen, könnte ein Onepager für Ihren Online-Shop passend sein – doch die meisten E-Commerce-Projekte haben Bedürfnisse, die auf einer Seite nicht gestillt werden können. Dazu zählen Produktseiten oder Kategorien.

  • Mögliche SEO-Nachteile
    Für die Suchmaschinenoptimierung können Onepager ein Nachteil sein: Schließlich ist es nicht möglich, für jedes Keyword eine eigene Unterseite zu erstellen. Stattdessen gibt es nur eine Seite, die mit vielen unterschiedlichen Inhalten und Keywords gespickt ist. Die Sichtbarkeit auf Google & Co. kann dies negativ beeinflussen.

  • Auswirkungen auf die Performance
    Weil bei Onepagern alles auf eine Seite muss, können die Ladezeiten recht lang werden – vor allem, wenn Sie viele Bilder oder Videos einbinden.

4 Möglichkeiten, einen Onepager zu erstellen

Sie glauben, dass ein Onepager die richtige Wahl für Ihr Online-Projekt ist? Dann kommt der wichtigste Part: die Erstellung. Hierfür gibt es mehrere Optionen, die wir im Folgenden kurz vorstellen:

1.

Onepager selbst programmieren

Wenn HTML, CSS und PHP keine Fremdsprache für Sie sind, können Sie Ihren Onepager natürlich selbst programmieren. Hierbei müssen Sie sich um alles selbst kümmern – vom Hosting bis zur Sicherheit.

Der Vorteil: Wer das Coding selbst übernimmt, hat absolute Freiheit, was die Gestaltung der Website angeht. Es gibt keine technischen Einschränkungen.

Der Nachteil: Wenn Sie nicht bereits programmieren können, müssen Sie sich diese Fähigkeit erst aneignen, und das kann dauern. Wahre Gestaltungsfreiheit gibt es nur für Profis.

2.

Onepager programmieren lassen

Wenn Sie völlige Freiheit, aber nicht selbst Hand anlegen möchten (oder Ihnen einfach die Expertise dafür fehlt), können Sie das Programmieren natürlich auch an Experten outsourcen. Es gibt zahlreiche Freiberufler und Agenturen, die sich auf Onepager spezialisieren oder spezielle Dienstleistungspakete anbieten.

Der Vorteil: Profis sollten Ihnen prinzipiell jeden Wunsch erfüllen können. Sie haben stet