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Adware entfernen: So werden Sie die nervige Werbung los

Adware schleicht sich meist unbemerkt huckepack in Softwarebündeln auf Ihr System und überzieht es mit lästiger Werbung. Im Vergleich zu Viren oder Trojanern ist Adware zwar weniger gefährlich – dennoch birgt sie potenzielle Risiken. Wenn Sie Adware auf Ihrem Gerät entdecken, sollten Sie sich also möglichst schnell darum kümmern.

Wir zeigen Ihnen, wie Sie Adware gründlich von Ihrem System entfernen und wie Sie sich zuverlässig schützen können.

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Das Wichtigste in Kürze
  • Adware ist eine Art von Malware, die unerwünschte Werbung einblendet, Nutzerdaten sammelt und die Tür für weitere Schadsoftware öffnen kann.

  • Sie wird meist zusammen mit kostenlosen Programmen oder Browser-Erweiterungen von Drittanbieter-Websites auf das System eingeschleust.

  • Adware lässt sich in der Regel recht einfach entfernen. Deinstallieren Sie verdächtige Programme und Browser-Erweiterungen und verwenden Sie bei Bedarf einen Malware-Scanner.

Habe ich Adware? So erkennen Sie die Schadsoftware

Nicht jede lästige Werbung bedeutet gleich, dass sich Adware auf Ihrem Gerät eingenistet hat. Viele Websites und kostenlose Apps finanzieren sich über Werbebanner und Anzeigen, die völlig harmlos sind. Um sie loszuwerden, reicht meist ein guter Adblocker im Browser aus.

„Richtige“ Adware hingegen ist nicht nur nervig, sondern problematisch: Sie installiert sich eigenständig auf Ihrem Gerät, sammelt Nutzerdaten und kann Sicherheitslücken schaffen, die weiterer Schadsoftware wie Viren oder Trojanern den Weg ebnen.

Mehr dazu, wie Adware genau funktioniert, was sie so gefährlich macht und wie Sie sich schützen können, lesen Sie in unserem ausführlichen Ratgeber:

Typische Anzeichen für Adware

Eine Adware-Infektion ist nicht immer eindeutig zu erkennen. Um festzustellen, ob Ihr System tatsächlich betroffen ist oder ob es sich nur um gewöhnliche Internetwerbung handelt, sollten Sie auf folgende typische Merkmale achten:

  • Pop-up-Werbung erscheint auch außerhalb des Browsers oder auf Websites, die normalerweise keine Anzeigen zeigen

  • Ihre Startseite oder Standardsuchmaschine hat sich ohne Ihr Zutun geändert

  • Sie bemerken neue Symbolleisten, Browser-Erweiterungen oder Icons auf dem Desktop, die Sie nicht installiert haben

  • Ihr Rechner oder Webbrowser wird spürbar langsamer und stürzt häufiger ab

  • Beim Anklicken von Links werden Sie auf unbekannte Websites weitergeleitet

  • Ihr Betriebssystem zeigt plötzlich auffällig viele Werbebenachrichtigungen an

Treten mehrere dieser Symptome gleichzeitig auf, steigt die Wahrscheinlichkeit deutlich, dass Ihr Rechner mit Adware infiziert ist. Aber auch bei nur einem vagen Verdacht lohnt sich ein gründlicher Systemscan. Im Folgenden zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie dabei am besten vorgehen.

Adware vom PC entfernen: Schritt für Schritt

Um Adware vollständig zu entfernen, sollten Sie systematisch vorgehen. Unsere Anleitung führt Sie Schritt für Schritt durch den gesamten Prozess. Anschließend geben wir Ihnen noch ein paar nützliche Tipps, wie Sie sich vor einer Neuinfektion schützen können.

1.

Internet und Bluetooth trennen

Damit die Adware keine weiteren schädlichen Komponenten nachladen oder bereits gesammelte Daten nach außen senden kann, trennen Sie das System vom Internet und deaktivieren Sie Bluetooth.

Die WLAN-Einstellungen finden Sie bei Windows 11 unter „Start“„Einstellungen“„Netzwerk und Internet“.

Deaktivieren Sie das WLAN über die Netzwerkeinstellungen.

Die Bluetooth-Einstellungen erreichen Sie über „Start“„Einstellungen“ „Bluetooth und Geräte“.

Deaktivieren Sie Bluetooth in den Einstellungen unter „Bluetooth und Geräte“.

2.

Verdächtige Programme deinstallieren

Als Nächstes kontrollieren Sie Ihre installierten Apps. Häufig verbirgt sich hier die Ursache.

Öffnen Sie die App-Übersicht über „Start“ → „Einstellungen“ → „Apps“ → „Installierte Apps“ und achten Sie auf verdächtige oder kürzlich installierte Programme. Adware verbirgt sich häufig in Toolbars oder Programmen mit Bezeichnungen wie „Helper“, „Cleaner“ oder „Optimizer“.

Wählen Sie die verdächtigen Apps aus und deinstallieren Sie sie.

3.

Browser-Erweiterungen entfernen und Einstellungen zurücksetzen

Auch in Browser-Add-ons verbirgt sich häufig Adware. Öffnen Sie die Erweiterungsverwaltung Ihres Browsers und entfernen Sie alle Add-ons, die Sie nicht kennen oder nicht aktiv installiert haben.

Bei Chrome und Microsoft Edge klicken Sie dazu auf das Icon mit den drei Punkten in der Leiste und wählen „Erweiterungen“ → „Erweiterungen verwalten“. Bei Firefox finden Sie diesen Punkt unter „Add-ons und Themes“.

Wählen Sie die unerwünschte Erweiterung und entfernen Sie sie aus Ihrem Browser.

Setzen Sie anschließend auch Ihre Startseite und die Standardsuchmaschine zurück, falls diese verändert wurden. Klicken Sie dazu auf das Menü-Icon und dann auf „Einstellungen“.

Sollte das nicht helfen, deinstallieren Sie den Browser und installieren Sie ihn neu. Ihre persönlichen Daten wie Lesezeichen, Favoriten etc. gehen dabei in der Regel nicht verloren.

4.

Bei Bedarf: Virenscan durchführen

Ist die Adware danach nicht verschwunden oder möchten Sie besonders gründlich vorgehen, führen Sie einen Malware-Scan durch. Dazu bietet Windows den integrierten „Viren- und Bedrohungsschutz“ (früher „Microsoft Defender Antivirus“).

Unter Windows 11 erreichen Sie das Tool über „Einstellungen“ → „Datenschutz und Sicherheit“ → „Windows-Sicherheit“.

Der Viren- und Bedrohungsschutz von Windows bietet einen systemintegrierten Malware-Scanner.

Es kann sinnvoll sein, einen zweiten Scan mit einem spezialisierten Anti-Malware-Tool durchzuführen, um verbliebene Schadprogramme aufzuspüren. Das ist vor allem dann empfehlenswert, wenn der integrierte Virenschutz keine Funde meldet, Sie aber weiterhin typische Symptome beobachten.

Wir haben verschiedene Programme getestet und deren Vor- und Nachteile in einem Artikel für Sie zusammengefasst.

5.

Bei hartnäckigen Fällen: Virenscan im abgesicherten Modus

Sollte die Adware Ihren PC oder den Virenscan blockieren oder sich auf diese Weise nicht entfernen lassen, versuchen Sie es im abgesicherten Modus. Malware ist dann in der Regel inaktiv und lässt sich einfacher beseitigen.

So gehen Sie vor:

Schritt 1: Klicken Sie auf „Start“ → „Ein/Aus“ und halten Sie die Umschalttaste gedrückt, während Sie auf „Neu starten“ klicken.

Alternativ gehen Sie über „Start“ → „Einstellungen“ → „System“ → „Wiederherstellung“ und klicken unter „Erweiterter Start“ auf „Jetzt neu starten“.

Führen Sie über die Systemeinstellungen von Windows 11 einen erweiterten Start aus, um im abgesicherten Modus zu starten.

Schritt 2: Nach dem Neustart erscheint ein Bildschirm mit „Option auswählen“. Wählen Sie hier: „Problembehandlung“ → „Erweiterte Optionen“ → „Starteinstellungen“ und lassen Sie den PC erneut neu starten.

Wählen Sie in den Optionen „Problembehandlung“, gefolgt von „Erweiterte Optionen“ und „Starteinstellungen“, aus.

Schritt 3: In der nun folgenden Auswahl drücken Sie die Taste „4“, um den abgesicherten Modus zu starten.

Starten Sie Windows im abgesicherten Modus, um die Sperre zu umgehen und Ihre Daten zu verwalten.

Im abgesicherten Modus wiederholen Sie die Schritte zwei bis vier: Deinstallieren Sie unerwünschte Programme, entfernen Sie Browser-Erweiterungen und setzen Sie die Einstellungen zurück, und führen Sie einen Malware-Scan durch.

6.

Wenn ansonsten nichts hilft: Windows zurücksetzen

Sollte sich Ihr System nach allen Versuchen immer noch ungewöhnlich verhalten und weiterhin Werbeanzeigen einblenden, ist es empfehlenswert, Windows zurückzusetzen bzw. komplett neu zu installieren. Dabei werden alle installierten Programme entfernt.

Klicken Sie dazu auf „Start“ → „Einstellungen“ → „System“ → „Wiederherstellung“ und wählen Sie unter den Wiederherstellungsoptionen den Punkt „Diesen PC zurücksetzen“ aus. Sichern Sie Ihre Daten vorher unbedingt auf einem externen Datenträger!

Sie können auswählen, ob Ihre persönlichen Daten erhalten bleiben sollen, oder ob das System alle Festplatten formatieren soll.

Adware auf dem Smartphone entfernen

Auch Smartphones sind ein beliebtes Ziel von Adware. Das betrifft vor allem Android-Geräte – iOS ist aufgrund der strengeren App-Store-Kontrollen deutlich seltener betroffen.

In den meisten Fällen schleicht sich Adware über inoffizielle App-Stores, Apps von Drittanbietern oder Fake-Websites aufs Gerät. Einmal installiert, missbraucht sie erteilte Berechtigungen, um im Hintergrund Werbung anzuzeigen oder heimlich Systemeinstellungen zu ändern.

Um Adware von Ihrem Smartphone zu entfernen, gehen Sie nach diesen Schritten vor:

Schritt 1: Gerät im abgesicherten Modus starten

Im abgesicherten Modus werden nur die vorinstallierten System-Apps geladen. Alle nachträglich installierten Apps bleiben deaktiviert, sodass sich verdächtige Anwendungen leichter entfernen lassen.

Um in den abgesicherten Modus zu starten, halten Sie bei den meisten Herstellern die Ein-/Aus-Taste gedrückt und tippen anschließend lange auf „Ausschalten“.

Alternativ schalten Sie das Gerät aus und halten beim erneuten Einschalten – sobald das „Powered by Android“-Logo erscheint – die Leiser-Taste gedrückt.

Starten Sie das Smartphone im abgesicherten Modus.

Schritt 2: Berechtigungen verdächtiger Apps prüfen

Im abgesicherten Modus rufen Sie die App-Verwaltung auf Ihrem Gerät auf. Dazu öffnen Sie die Einstellungen, gefolgt von „Apps“ oder „Apps & Benachrichtigungen“.

Wenn Sie auf eine App in der Liste tippen, können Sie sich die jeweiligen Berechtigungen anzeigen lassen. Prüfen Sie, ob die angeforderten Berechtigungen (z. B. Zugriff auf Standort, Kontakte, Kamera) zum eigentlichen Zweck der App passen, und deaktivieren Sie sie bei Bedarf.

In der App-Info können Sie die Berechtigungen einzelner Anwendungen auf Ihrem Smartphone prüfen.

Schritt 3: Kürzlich installierte Apps deinstallieren

Ist die Adware erst kürzlich aufgefallen, steckt mit großer Wahrscheinlichkeit eine App dahinter, die Sie zuletzt heruntergeladen haben. Prüfen Sie in der App-Verwaltung die zuletzt installierten Apps und deinstallieren Sie verdächtige Kandidaten.

Adware versteckt sich gerne hinter vermeintlichen „Helper“‑, „Cleaner“‑ oder „Optimizer“-Apps – aber auch scheinbar harmlose kostenlose Tools wie Taschenlampen-Apps oder Spiele können die Ursache sein.

Schritt 4: Browser-Daten prüfen

Zeigt sich die Adware vor allem, wenn Sie mit dem Smartphone im Internet surfen, zum Beispiel durch aufdringliche Werbe-Websites oder Push-Benachrichtigungen, liegt das Problem wahrscheinlich im Browser.

Öffnen Sie die Einstellungen Ihrer Browser-App und suchen Sie nach einem Menüpunkt wie „Datenschutz und Sicherheit“ oder „Browserdaten löschen“ und entfernen Sie Cache, Cookies und Verlauf.

Löschen Sie Browserdaten auf Ihrem Smartphone, um Adware zu entfernen.

Prüfen Sie die Website-Benachrichtigungen (oft unter „Website-Einstellungen“ oder „Berechtigungen“ zu finden) und kontrollieren Sie, welche Seiten die Erlaubnis haben, Push-Nachrichten zu senden.

Sehen Sie zudem in den Einstellungen nach, ob sich Startseite und Standardsuchmaschine ohne Ihr Zutun geändert haben, und setzen Sie diese zurück.

Schritt 5: Malware-Scan

Bringen die vorherigen Schritte keine Besserung, hilft ein gründlicher Scan mit einer Sicherheits-App (etwa Malwarebytes, Avast oder Bitdefender aus dem Google Play Store).

Diese Tools erkennen auch versteckte Adware-Komponenten, die sich tief im System eingenistet oder als Systemdienst getarnt haben und in der normalen App-Liste nicht auffallen.

Malwarebytes für Android bietet einen gründlichen Malware-Scanner.

Führen Sie einen vollständigen Scan durch und folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm.

Wenn sonst nichts hilft: Werkreset als letzte Option

Hilft Ihnen keine der obigen Maßnahmen, bleibt als letztes Mittel der Werksreset. Sichern Sie vorher unbedingt wichtige Daten über eine Cloud oder einen PC.

Führen Sie den Reset über „Einstellungen“ → „System“ → „Zurücksetzen“ durch und installieren Sie Ihre Apps danach bewusst und einzeln neu, statt ein altes Backup vollständig wiederherzustellen.

Wie kann ich mich vor Adware schützen?

Mit einigen einfachen Maßnahmen lässt sich das Risiko einer Adware-Infektion deutlich reduzieren. Hier sind die wichtigsten:

  • Apps und Software nur aus vertrauenswürdigen Quellen laden
    Nutzen Sie ausschließlich offizielle Hersteller-Websites oder anerkannte App-Stores, statt Download-Portale von Drittanbietern. Adware versteckt sich besonders gerne in kostenloser Software aus unbekannten Quellen.

  • System und Apps aktuell halten
    Installieren Sie regelmäßig Sicherheitsupdates für Ihr Betriebssystem sowie Updates für installierte Apps. Diese schließen bekannte Sicherheitslücken, die sonst von Adware ausgenutzt werden könnten.

  • Firewall, Malware-Scanner und Adblocker nutzen
    Eine Firewall als Grundschutz – etwa die systeminterne Windows-Firewall – ist für jeden Rechner essenziell. Zusätzlich erkennt ein Anti-Malware-Tool mit Echtzeitschutz Bedrohungen, bevor sie Schaden anrichten können.

    Erweitern Sie Ihren Browser um einen Adblocker wie uBlock Origin oder Adblock Plus, um aufdringliche Werbung und schädliche Skripte gar nicht erst zu laden.

  • Bei der Installation von Apps genau hinschauen
    Adware kommt gerne huckepack mit anderer Software auf Ihr Gerät. Wählen Sie bei Programmen die benutzerdefinierte statt der Standard- oder Express-Installation, und entfernen Sie das Häkchen bei unerwünschten Zusatzprogrammen.

  • Vorsicht: Phishing-Mails
    Beim Phishing senden Ihnen Betrüger infizierte Anhänge oder versuchen, Sie auf Fake-Websites zu locken. Dabei geben sie sich gerne als offizielle Behörde, Paketdienstleister oder bekannte Personen aus. Prüfen Sie daher den Absender sorgfältig und öffnen Sie Anhänge oder Links nur, wenn Sie der Nachricht vertrauen.

  • Nicht auf Werbe-Pop-ups und Benachrichtigungen klicken
    Erlauben Sie Websites und Apps nicht vorschnell, Push-Benachrichtigungen zu senden. Klicken Sie nicht auf Pop-up-Anzeigen wie „Ihr Handy ist infiziert“ oder „Sie haben gewonnen“ – diese führen oft direkt zu Adware-Installationen.

Fazit: Adware ist nervig, aber meist leicht zu entfernen

Wenn Sie die Warnzeichen kennen und bei der Installation von Programmen genau hinschauen, müssen Sie sich vor Adware kaum fürchten. Laden Sie Programme und Apps ausschließlich aus vertrauenswürdigen Quellen herunter, halten Sie Ihr System aktuell und klicken Sie nicht unbedacht auf Pop-up-Meldungen oder verdächtige Links.

Hat sich dennoch Adware auf Ihrem Gerät eingenistet, lässt sie sich in den meisten Fällen einfach entfernen. In der Regel genügt es bereits, verdächtige Programme und Browser-Erweiterungen zu deinstallieren und anschließend einen Malware-Scan durchzuführen. Ein Werksreset oder eine Neuinstallation von Windows ist nur bei besonders hartnäckigen Infektionen erforderlich.

Häufig gestellte Fragen

Ist Adware dasselbe wie ein Virus?

Nein. Adware blendet vor allem unerwünschte Werbung ein und sammelt Nutzungsdaten, während ein Virus sich aktiv verbreitet und Schaden anrichtet. Lästig ist Adware trotzdem und auch nicht völlig harmlos.

Reicht der Microsoft Defender, um Adware zu entfernen?

Für viele gängige Adware-Varianten reicht der Defender aus. Bei hartnäckigen Fällen kann ein zusätzlicher Scan mit einem spezialisierten Anti-Malware-Tool sinnvoll sein.

Kann Adware auch Passwörter oder Bankdaten stehlen?

Reine Adware ist dafür nicht gemacht. Sie sammelt aber Surf- und Nutzungsdaten und kann auf Phishing-Seiten weiterleiten – dort werden dann Zugangsdaten abgegriffen.

Wie kommt Adware überhaupt auf mein Gerät?

Meist huckepack mit kostenlosen Programmen, über manipulierte Browser-Erweiterungen oder Fake-Updates. Wer Software nur aus offiziellen Quellen lädt und bei der Installation aufmerksam ist, fängt sich Adware deutlich seltener ein.

Muss ich mein System neu installieren wenn ich Adware habe?

In den allermeisten Fällen nicht. Eine Neuinstallation ist nur dann nötig, wenn sich die Adware mit normalen Mitteln partout nicht entfernen lässt oder Hinweise auf weitere Schadsoftware bestehen.

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Fenja Engelhardt hat Germanistik und Kommunikationswissenschaften an der Universität Düsseldorf studiert. Seit 2018 arbeitet sie als Texterin, Konzepterin und Copywriterin. Ihre Stärken: Digitale Technologien und komplexe Themen verständlich auf den Punkt bringen.
Geprüft durch: Janis von Bleichert
Janis von Bleichert hat Wirtschaftsinformatik an der TU München und Informatik an der TU Berlin studiert. Er ist seit 2006 selbständig und ist der Gründer von EXPERTE.de. Er schreibt zu den Themen Hosting, Software und IT-Security.
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