Projektmanagement

(KI) Workflow Automation Tools 2026: Das sind die TOP 7

Letzte Aktualisierung
29. Jan. 2026
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Zeitfresser gibt es im Arbeitsalltag mehr als genug – gerade bei Aufgaben, die sich ständig wiederholen. KI-gestützte Workflow-Automation verspricht hier Abhilfe: Sie übernimmt Routinen und schafft Freiräume für wichtigere Themen. Doch es gibt viele Tools. Welches ist am besten?

In diesem Vergleich stellen wir Ihnen sieben der besten Workflow-Automation-Tools mit KI-Funktionen vor. Sie erfahren, was die einzelnen Anbieter auszeichnet, wo ihre Stärken und Schwächen liegen und welches Tool für Ihre Anforderungen am besten geeignet sein könnte.

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Was ist (KI-)Workflow-Automation?

KI-Workflow-Automation bedeutet, dass Ihre Geschäftsprozesse automatisch ablaufen, gesteuert durch künstliche Intelligenz.

Im Unterschied zur klassischen Automatisierung folgt die KI nicht nur einfach festen Regeln, sondern erkennt Muster, lernt aus Daten und trifft darauf basierend eigenständig Entscheidungen für Sie.

Nützlich ist die KI-Workflow-Automation vor allem bei Aufgaben, die sich ständig wiederholen, wie beim Abgleichen von Daten oder der Weiterleitung von Anfragen. KI-gestützte Tools analysieren Inhalte, bewerten Prioritäten und übergeben Aufgaben an die passenden Stellen.

Eine automatisierte Workflow-Kette besteht meist aus vier Schritten:

Ein typischer Workflow einer KI-Automation.

  • 1.

    Trigger: Ein Ereignis wie eine neue E-Mail oder ein Formulareintrag startet den automatisierten Prozess.

  • 2.

    Datenabruf: Das System sammelt die benötigten Informationen. Diese können aus internen oder externen Quellen stammen.

  • 3.

    Datenverarbeitung: Eine KI analysiert die Daten, trifft Entscheidungen oder ergänzt fehlende Inhalte.

  • 4.

    Weitergabe: Im letzten Schritt übermittelt die KI die Ergebnisse an das passende Zielsystem, z. B. ein CRM oder ein Ticket-Tool.

Top 7 Workflow-Automation-Tools

Wir stellen Ihnen sieben Workflow-Automation-Tools vor, die KI-Funktionen besonders gut in praktische Abläufe integrieren und sich für unterschiedliche Anwendungsbereiche eignen.

Unser Beispiel-Workflow

Um einen fairen Vergleich zu ermöglichen, testen wir alle Workflow-Automation-Tools anhand eines identisch aufgebauten Ablaufs. Dabei kommen Asana, ChatGPT und Google Sheets zum Einsatz:

  • 1.

    Neue Aufgaben aus Asana abrufen
    Wir lesen die jeweils letzten Tasks aus einem Asana-Projekt aus, mit Feldern wie Titel, Beschreibung und Fälligkeitsdatum.

  • 2.

    Task-Analyse mit ChatGPT
    Die Aufgaben übergeben wir an ChatGPT. Dort analysiert eine KI den Task und liefert ein strukturiertes Ergebnis im JSON-Format mit Aufgabenzusammenfassung, Kategorie und Priorität.

  • 3.

    Ausgabe in Google Sheets
    Die Analyseergebnisse geben wir dann zur Ausgabe an Google Sheets weiter.

Hier sind unsere Top-7-Workflow-Automation-Tools:

1.

n8n: Fair-Code-Automatisierung

  • Qualität: Hochwertig

  • Kosten: ab 20 € im Monat

  • Kostenfreie Version: Ja, 14 Tage nutzbar

n8n ist ein Workflow-Automatisierungstool aus Berlin. Es richtet sich an Personen und Teams, die ihre Prozesse mit KI flexibel automatisieren möchten, ohne sich an starre Vorgaben eines Anbieters zu binden. Sie können n8n selbst hosten oder direkt in der Cloud nutzen.

n8n bietet Ihnen eine relativ einfache Bedienung und umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten. Dank seiner stark gewachsenen Nutzerbasis hat sich das Tool längst als ernst zu nehmende Alternative zu klassischen Automatisierungsdiensten etabliert.

n8n eignet sich für unterschiedliche Zwecke.

Wie funktioniert n8n?

Mit n8n bauen Sie selbst Workflows aus einzelnen Bausteinen oder erstellen Abläufe mithilfe einer KI in natürlicher Sprache. Jede Node erfüllt eine konkrete Aufgabe, etwa das Auslösen eines Triggers oder eine Datenverarbeitung.

Ein typischer Ablauf kann folgendermaßen aussehen:

  • 1.

    Ein Workflow startet z. B. mit einer eingehenden E-Mail.

  • 2.

    Danach werden die Inhalte automatisch bearbeitet und an einem anderen Ort gespeichert.

  • 3.

    Zum Schluss wird z. B. eine Benachrichtigung erstellt.

n8n bietet mehr als 1.300 Integrationen, die sofort nutzbar sind. Sollten Sie einen Dienst benötigen, der nicht enthalten ist, erstellen Sie eigene Nodes oder binden Sie Schnittstellen an. Komplexe Abläufe mit Verzweigungen, Schleifen und Bedingungen können Sie dabei genauso abbilden wie einfache Ein-Schritt-Automationen.

Sie möchten n8n in Aktion sehen? In unserem Video erklärt Alex, wie Sie sich mit n8n einen KI-Agenten bauen können:

Video
n8n Tutorial für Anfänger (deutsch) – KI-Agent erstellen

Wie gut ist die Qualität bei n8n?

n8n überzeugt nahezu auf ganzer Linie. Sie erstellen Workflows schnell und ohne lange Einarbeitung. Die grafische Oberfläche bleibt selbst bei komplexen Abläufen übersichtlich. Es entsteht kaum visuelles Durcheinander – genau so soll es sein.

Beispiel eines einfachen n8n-Workflows.

n8n unterstützt Sie aktiv beim Verbinden und Konfigurieren der einzelnen Nodes. So entsteht Schritt für Schritt ein automatisierter Ablauf, der exakt das leistet, was Sie geplant haben.

In unserem Test übergibt n8n neue Aufgaben aus Asana automatisch an ChatGPT, lässt dort den Inhalt analysieren und speichert die Ergebnisse strukturiert in Google Sheets.

Innerhalb der einzelnen Nodes sehen Sie genau, was vor, während und nach der Ausführung passiert. Links erkennen Sie den Input, in der Mitte läuft die Verarbeitung, rechts steht der Output für die nächste Node. Jede Node können Sie separat ausführen.

Input, Parameter und Output einer Node.

Die Auswahl an KI-Nodes ist groß. Neben Anbindungen an ChatGPT und Claude (Anthropic) stehen Ihnen u. a. auch spezialisierte Komponenten zur Verfügung, etwa für KI-Agenten oder die KI-Transformation. Neue Nodes fügen sich sowohl funktional als auch optisch nahtlos in Ihre bestehende Umgebung ein.

Die Auswahl an KI-Nodes ist groß.

Bei der manuellen Workflow-Zusammenstellung behalten Sie jederzeit die volle Kontrolle. Alternativ beauftragen Sie n8n direkt per KI-Texteingabe damit, eine Automatisierung zu erzeugen. Bei logischen oder strukturellen Fehlern erkennt die n8n-KI selbstständig Unstimmigkeiten und schlägt passende Korrekturen vor.

Wie ist die Integration von n8n mit anderen Systemen?

n8n lässt sich in zahlreiche Tools und Systeme integrieren. Sie wählen aus vorgefertigten Verbindungen oder binden eigene Schnittstellen per HTTP-Request oder Code ein. Dabei lösen Sie sowohl Daten als auch Aktionen in anderen Systemen aus.

n8n stellt Ihnen eine Vielzahl an Integrationen zur Verfügung.

Über Webhooks reagiert n8n in Echtzeit auf externe Ereignisse. Alternativ prüfen Sie in festen Intervallen, ob neue Daten vorliegen. Diese enorme Flexibilität macht n8n im Alltag besonders vielseitig.

Wenn Sie n8n selbst hosten, betreiben Sie es im gleichen Netzwerk wie Ihre Infrastruktur und binden auch nicht öffentliche Systeme ein. Alternativ bietet Hostinger eine 1-Click-Installation für n8n an:

Was sind die Kosten und Konditionen von n8n?

Bei eigenem Hosten nutzen Sie die Software dauerhaft kostenlos. Es gibt keine Einschränkungen bei der Anzahl der Workflows oder Nutzer. Alternativ steht Ihnen die Cloud-Version im Web zur Verfügung. In der kostenlosen Stufe sind bis zu 1.000 Workflow-Ausführungen im Probezeitraum von 14 Tagen möglich.

Sobald Sie darüber hinausgehen, zahlen Sie abhängig von der Nutzung. Die Einstiegspreise beginnen bei 20 € pro Monat für 2.500 Ausführungen. Innerhalb einer Ausführung dürfen beliebig viele Schritte enthalten sein.

Für Unternehmen gibt es zusätzliche Pläne mit festen Service-Zusagen, höherem Kontingent und erweiterten Funktionen wie Git-Versionierung.

Was sind die Vor- und Nachteile von n8n?

  • Fair-Code und Selbsthosting
    Sie behalten die volle Kontrolle über Ihre Daten, wenn Sie n8n auf eigener Infrastruktur betreiben. Gleichzeitig steht Ihnen mit der Cloud-Version eine gehostete Lösung zur Verfügung.

  • Viele Integrationen
    Sie können auf mehr als 1.300 Integrationen und Dienste zugreifen und bei Bedarf eigene Verbindungen entwickeln. Individuelle Systeme binden Sie per Schnittstelle ein.

  • Flexible Workflows
    Mit Bedingungen, Schleifen und parallelen Pfaden gestalten Sie auch komplexe Prozesse übersichtlich und nachvollziehbar.

  • Kosteneffizient bei hohem Volumen
    Die Preisstruktur orientiert sich an der Anzahl der Workflow-Ausführungen, nicht an einzelnen Schritten. Das kann Ihre Kosten bei komplexen Automationen mit vielen Teilaufgaben senken.

  • Know-how erforderlich
    Wenn Sie das volle Potenzial ausschöpfen möchten, etwa durch Self-Hosting oder individuelle Nodes, brauchen Sie technisches Know-how. Für einfache Workflows reicht die grafische Oberfläche aus.

  • Performance schwankt
    Die Leistung kann bei sehr großen Datenmengen oder komplexen Workflows spürbar einbrechen, etwa bei vielen API‑Calls oder großen Datei‑Operationen.

2.

Zapier: Workflow-Pionier mit 8.000+ Apps

  • Qualität: Hochwertig

  • Kosten: ab 19,99 USD im Monat

  • Kostenfreie Version: Ja, zeitlich unbegrenzt nutzbar

Zapier gehört zu den ältesten und bekanntesten Plattformen für No-Code-Automatisierung. Seit 2011 am Markt, hat sich das Tool als Standardlösung etabliert. Zapier deckt ein breites Spektrum ab und gilt als einsteigerfreundlich.

Zapier wirbt mit besonders vielen Integrationen.

Technisch versierte Anwender stoßen bei Zapier jedoch vereinzelt an Grenzen, da komplexe Logik oder individuelle Anpassungen nur eingeschränkt möglich sind. Zudem kann das Preis-Leistungs-Verhältnis bei höherem Volumen etwas abfallen.

Wie funktioniert Zapier?

Ein sogenannter Zap besteht immer aus einem Trigger und mindestens einer Aktion:

  • Der Trigger ist ein Ereignis in einer App, etwa ein neuer Eintrag in Google Sheets.

  • Darauf folgen eine oder mehrere Aktionen in anderen Apps, etwa das Anlegen einer Aufgabe in Trello oder das Versenden einer Nachricht via Gmail.

Zapier führt Sie Schritt für Schritt durch die Erstellung solcher Zaps. Felder ordnen Sie per Klick zu, einfache Filter und Verzweigungen sind schnell eingebaut.

In preisintensiveren Tarifen sind auch Multi-Step-Zaps mit mehreren Aktionen und Bedingungen möglich. Manche Integrationen stehen jedoch nur zahlenden Kunden zur Verfügung.

Wie gut ist die Qualität bei Zapier?

Zapier liefert eine durchweg starke Leistung. Die einfach zu bedienende Plattform erkennt Zusammenhänge zwischen Diensten oft selbstständig, ohne dass Sie Schritte manuell konfigurieren.

Unseren Workflow von Asana über ChatGPT zu Google Sheets setzt das Tool nach rascher Authentifizierung schnell um. Zapier schlägt dabei sinnvolle Optimierungen vor und verhindert typische Fehler, bevor sie auftreten. Genauso sollte ein Automatisierungstool arbeiten.

Der Test-Workflow ist mit Zapier schnell erstellt.

Das Design von Zapier ist funktional und übersichtlich, aber etwas starr und nichts Besonderes. Sie erstellen Nodes in drei strukturierten Schritten: Setup, Konfiguration und Test.

Neben dem Workflow-Aufbau per Hand steht Ihnen ein leistungsstarker KI-Assistent zur Seite. Er analysiert bei Bedarf auch vorhandene Workflows, erkennt Schwachstellen und bietet Verbesserungen an. Hilfreich sind die automatischen Checkpoints. Vor jeder größeren Änderung speichert Zapier den Workflow ab.

Zapiers KI-Assistent hilft bei der Fehlerkorrektur.

Die Auswahl an Apps und Aktionen ist beeindruckend. Zapier stellt eine umfangreiche Bibliothek bereit, in der Sie nahezu jeden bekannten Dienst finden. Auch bei KI-Integrationen bleiben keine Wünsche offen. Alle relevanten KI-Tools sind in einer eigenen Kategorie gebündelt.

Die KI-Kategorie von Zapier.

Wie ist die Integration von Zapier mit anderen Systemen?

Zapier bietet mit über 8.000 angebundenen Apps die umfassendste Abdeckung aller Anbieter. Die Plattform unterstützt sowohl populäre Dienste wie Gmail, Slack oder Salesforce als auch viele Nischenprodukte. Jede App verfügt über mehrere Trigger und Aktionen, die Sie kombinieren können.

Viele KI-Integrationen bei Zapier.

Es ist auch möglich, Dienste über Webhooks einzubinden. Ein E-Mail-Parser steht ebenfalls zur Verfügung. SQL-Abfragen oder komplexe API-Steuerung sind hingegen nicht vorgesehen.

Generell zielt Zapier auf fertige App-Konnektoren und einfache Handhabung ab. Viele Softwareanbieter veröffentlichen ihre Zapier-Integration mittlerweile selbst.

Was sind die Kosten und Konditionen von Zapier?

Zapier verwendet ein Task-basiertes Abrechnungsmodell. Jede Aktion in einem Workflow zählt als ein Task. Der kostenlose Plan erlaubt maximal 100 Tasks pro Monat und einfache Zaps, die aus zwei Schritten bestehen können.

Die Preise beginnen bei 19,99 USD pro Monat für 750 Tasks. Premium-Apps, Multi-Step-Zaps und logische Bausteine sind ab dem kleinsten Tarif verfügbar. Team- und Business-Pläne enthalten zusätzliche Funktionen für Zusammenarbeit, Rechteverwaltung und Support.

Nicht genutzte Tasks verfallen am Monatsende. Bei Überziehung des Limits schaltet Zapier in den Pay-as-you-go-Modus und rechnet Tasks einzeln ab.

Was sind die Vor- und Nachteile von Zapier?

  • Enorme App-Abdeckung
    Zapier unterstützt von Haus aus über 8.000 Anwendungen. Für die allermeisten Anwendungsfälle ist bereits ein passender Konnektor vorhanden.

  • Einfache Bedienung
    Die Oberfläche ist im Vergleich zu anderen Plattformen relativ einfach gehalten. Auch ohne technisches Vorwissen erstellen Sie rasch erste Workflows.

  • Umfangreiches Ökosystem
    Viele Unternehmen kümmern sich selbst um ihre Zapier-Anbindung und sorgen dafür, dass sie zuverlässig funktioniert. Es gibt zudem zahlreiche Vorlagen, Tutorials und Community-Ressourcen.

  • Kostenintensiv bei hohem Volumen
    Die Task-basierte Abrechnung kann bei häufigen Abläufen teuer sein. Bei Workflows mit vielen Schritten wächst die Task-Anzahl schnell in die Höhe.

  • Begrenzte Anpassbarkeit
    Komplexe Logik ist mit Zapier nur schwer abbildbar, weil Loops, rekursive Abläufe oder dynamische Pfade fehlen. Der Einsatz von eigenem Code ist stark eingeschränkt.

3.

Gumloop: KI-Workflows per Drag-and-drop

  • Qualität: Stark

  • Kosten: ab 30 USD im Monat

  • Kostenfreie Version: Ja, zeitlich unbegrenzt nutzbar

Gumloop, bis 2024 noch als AgentHub bekannt, ist ein Tool zur Erstellung von KI-basierten Workflows, das auf eine visuelle Drag-and-drop-Oberfläche setzt. Mit der Plattform können Sie auch komplexe Arbeitsabläufe über eine No-Code-Oberfläche erstellen und betreiben.

Die Startseite von Gumloop.

Der Fokus liegt dabei auf der Strukturierung und Ausführung von KI-gestützten Prozessen innerhalb einer grafischen Umgebung. Dabei helfen die anpassbaren KI-Agenten „Gumloop Agents“, die Sie über Slack einbinden.

Wie funktioniert Gumloop?

Mit Gumloop bauen Sie Ihre Workflows aus Bausteinen zusammen oder überlassen diese Aufgabe einer KI.

  • 1.

    Jeder Ablauf beginnt mit einem Auslöser, einem Webhook oder einem Ereignis aus einem Drittanbieterdienst.

  • 2.

    Danach fügen Sie Aktionen hinzu, etwa das Versenden von Nachrichten, das Auslesen von Daten oder das Anstoßen eines KI-gestützten Schritts.

Sie können die integrierten GPT-4 oder Claude verwenden, um Texte automatisch zu analysieren, zu generieren oder zu strukturieren. Auch komplexere Abläufe mit Bedingungen und Verzweigungen bilden Sie direkt in der Oberfläche ab. Dabei erleichtern Ihnen mehr als 150 bestehende Templates und Agenten den Start.

Wie gut ist die Qualität bei Gumloop?

Hoch. Gumloop bietet eine starke technische Basis und ein gewünscht hohes Maß an Flexibilität. Sowohl bei der manuellen Erstellung von Workflows aus einzelnen Bausteinen als auch mit KI-Unterstützung per natürlicher Sprache arbeitet das System zuverlässig.

Im Test ist ein Workflow mit Asana, ChatGPT und Google Sheets schnell aufgesetzt. Alle relevanten Nodes sind rasch verbunden, konfiguriert und einsatzbereit. Positiv fällt die Handhabung bei der Authentifizierung mit externen Diensten auf. Gumloop begleitet Sie hier Schritt für Schritt und weist aktiv auf mögliche Fehlerquellen hin.

Ein Workflow mit Asana, ChatGPT und Google Sheets.

Manchmal könnte das System noch etwas übersichtlicher sein. Die Darstellung der Nodes ist zwar funktional, aber nur im eingeklappten Zustand gut zu überblicken. In jeder Node sehen Sie auf der linken Seite den Input und auf der rechten den Output. Einstellungen und Konfigurationen finden Sie dagegen in separaten Menüs. Eine kompaktere Darstellung würde hier für mehr Klarheit sorgen.

Könnte übersichtlicher sein: die interne Node-Darstellung.

Für KI-Anwendungen stellt Gumloop eine eigene Kategorie bereit. Im Unterbereich „Ask AI“ finden Sie zahlreiche Anbindungen an Dienste wie OpenAI, Google, Perplexity, Meta, DeepSeek und weitere. Auch spezialisierte KI-Nodes zur Analyse von Bildern und Videos sind verfügbar.

Die KI-Kategorie von Gumloop.

Gumloop ermutigt Sie aktiv zur Verwendung des KI-Assistenten. Auch beim manuellen Aufbau eines Workflows greift die Plattform per Chat-Fenster ein und gibt Hinweise. Diese sind zwar oft hilfreich, treffen aber nicht immer genau den Kern Ihrer Absicht.

Wie ist die Integration von Gumloop mit anderen Systemen?

Gumloop unterstützt einige, aber nicht besonders viele externe Dienste in Form von Integrationen. Dazu gehören bekannte CRM-Systeme wie Salesforce und HubSpot, Office-Anwendungen wie Google Workspace sowie Kommunikationsplattformen wie Slack oder Outlook.

Gumloop bietet mehr als 120 native Integrationen.

Daneben liegt der Fokus auf KI-Diensten. Sie können verschiedene Modelle parallel nutzen, ohne sich selbst um Zugänge oder Schlüssel kümmern zu müssen. Dabei ist es möglich, in einem einzigen Workflow gleich mehrere KI-Schritte zu kombinieren, etwa zur Texterkennung, Recherche und Bildgenerierung.

Eigene Datenquellen wie CSV-Dateien oder ganze Datenbanken lassen sich ebenfalls einbinden. So automatisieren Sie Abläufe wie das Auslesen neuer Zeilen und die anschließende Weiterverarbeitung der Daten per E-Mail.

Was sind die Kosten und Konditionen von Gumloop?

Gumloop rechnet über ein Creditsystem ab. Im kostenlosen Plan stehen Ihnen 2.000 Credits pro Monat zur Verfügung. Die kostenpflichtigen Tarife starten bei 37 USD pro Monat und bieten ein größeres Kontingent mit mindestens 10.000 Credits sowie zusätzliche Funktionen wie unlimitierte Trigger und Support per E-Mail.

Jede Aktion im Workflow verbraucht eine bestimmte Anzahl Credits. Einfache Aufgaben wie das Versenden einer Nachricht sind günstig, aufwendige KI-Schritte kosten deutlich mehr. Große Modelle oder Web-Scraping-Aufgaben können bis zu 60 Credits pro Ausführung benötigen.

Nicht genutzte Credits verfallen am Monatsende. Rabatte bei jährlicher Zahlung und gelegentliche Sonderaktionen sind möglich.

Was sind die Vor- und Nachteile von Gumloop?

  • Starke KI-Integration
    Gumloop bietet Ihnen von Haus aus einen direkten Zugriff auf verschiedene Sprachmodelle. Sie können KI-Funktionen ohne separate Einrichtung nutzen.

  • Viele Templates
    Die Plattform enthält vorgefertigte Workflows für typische Aufgaben. Diese Vorlagen helfen Ihnen beim Einstieg und lassen sich leicht anpassen.

  • Für Teams und Unternehmen skaliert
    Mit Nutzerverwaltung, gemeinsamen Arbeitsbereichen und erweiterten Sicherheitsfunktionen eignet sich Gumloop auch für größere Teams.

  • Wenig Übersichtlichkeit
    Bei vielen Nodes wird es schnell unübersichtlich. Erst im eingeklappten Modus sehen Sie klarer, was wohin gehört. Einstellungen sind etwas versteckt und nicht immer dort zu finden, wo Sie sie erwarten.

  • Nur Cloud, kein Self-Hosting
    Gumloop steht nur als Cloud-Dienst zur Verfügung. Eine lokale Installation ist nicht möglich, was für Unternehmen mit speziellen Datenschutzanforderungen ein Nachteil sein kann.

4.

Make: Visuelle Szenario-Automation

  • Qualität: Gehoben

  • Kosten: ab 9 USD im Monat

  • Kostenfreie Version: Ja, zeitlich unbegrenzt nutzbar

Auch mit dem No‑Code‑Tool Make, früher als Integromat bekannt, können Sie wiederkehrende Aufgaben zwischen verschiedenen Anwendungen automatisieren. Über eine visuelle Oberfläche stellen Sie die gewünschten Workflows übersichtlich zusammen und verbinden Module miteinander.

Die Startseite des No‑Code‑Tools Make.

Make eignet sich für umfangreichere Prozesse, die mehr als einfache Wenn‑Dann‑Logik benötigen. Sie können Abläufe mit Bedingungen, Schleifen und parallelen Pfaden bauen, ohne zu programmieren.

Wie funktioniert Make?

Ein Workflow heißt bei Make „Szenario“. Dieses besteht aus einer Reihenfolge von Modulen:

  • Jedes Modul steht für einen Auslöser oder eine Aktion in einem angebundenen System.

  • Über die visuelle Oberfläche verknüpfen Sie Module per Drag-and-drop, um Ihre automatisch ausgeführten Abläufe zu bauen.

Ein Trigger‑Modul erkennt etwa einen neuen Datensatz. Danach folgen die Aktionen, die Sie verknüpfen. Sie können damit Mehrschritt‑Automationen erstellen. Über Filter und Verzweigungen teilen Sie Abläufe in mehrere Pfade.

Wie gut ist die Qualität bei Make?

Make bietet eine gehobene Kombination aus Gestaltung und Funktionalität. Die Benutzeroberfläche wirkt modern und beinahe spielerisch. Sie verschieben Module frei auf der Leinwand, statt mit starren Elementen zu arbeiten. Das Design unterstützt Sie aktiv dabei, Abläufe zu überblicken und Zusammenhänge schnell zu erkennen.

Make macht auch visuell etwas her.

Für viele Dienste stehen bereits einige vorgefertigte Aktionen bereit. Verbindungen zwischen Diensten erweitern Sie bei Bedarf mit Filtern, zusätzlichen Modulen oder Kommentaren. So bauen Sie komplexe Automatisierungen schrittweise aus.

Leider fehlt eine klare Struktur bei der Modulauswahl. Apps und Aktionen sind nicht nach Kategorien sortiert. Auch eine eigene Rubrik für KI-Funktionen gibt es nicht.

Die Modulauswahl ist bei Make etwas unübersichtlich.

Make verzichtet vollständig auf einen KI-Assistenten. Sie stellen alle Workflows manuell zusammen. Auch bei Fehlern unterstützt das System Sie nicht aktiv mit konkreten Lösungsvorschlägen oder weiterführenden Links zur Dokumentation. Es besteht eindeutig Nachholbedarf bei der Nutzerfreundlichkeit.

Wie ist die Integration von Make mit anderen Systemen?

Make stellt Ihnen über 3.000 vorgefertigte Integrationen bereit. Bekannte Beispiele sind Dienste wie Slack, Airtable und Webflow sowie viele Datenbank‑ und Cloud‑Tools. Die Plattform nutzt für alle Verbindungen die offizielle API der jeweiligen Systeme.

Die Node-Ansicht auf der Make-Website ist besser gelungen.

Wenn eine App keine fertige Integration besitzt, können Sie sie über Webhooks oder HTTP‑Anfragen anbinden. Auch im kostenlosen Plan steht diese Möglichkeit schon bereit. So lassen sich auch interne oder weniger verbreitete Dienste relativ einfach anschließen.

Typische Anwendungen sind etwa die Synchronisation von Kundendaten, automatische Benachrichtigungen oder die Verarbeitung von Formular‑Antworten. Make arbeitet gut mit bekannten Business‑Anwendungen zusammen, hat aber auch Platz für Spezialfälle.

Was sind die Kosten und Konditionen von Make?

Make nutzt ein Freemium‑Modell mit einer dauerhaft kostenlosen Basisversion und mehreren bezahlten Plänen. Die Version ohne Kosten enthält den visuellen Editor und 1.000 Credits pro Monat. Einschränkungen bestehen bei Echtzeittriggern und in der Ausführungsfrequenz.

Die bezahlten Tarife unterscheiden sich durch die Anzahl der enthaltenen Automatisierungsaktionen und Zusatzfunktionen. Sie erhalten zunächst 10.000 Aktionen pro Monat im Standardpaket ab 9 USD. Für Teams beginnen die Preise bei 29 US-Dollar.

Was sind die Vor- und Nachteile von Make?

  • Viele Integrationen
    Make stellt eine umfangreiche Bibliothek an Modulen für Tools bereit. Damit können Sie viele Dienste direkt verbinden und sie in Abläufe einbeziehen.

  • Starkes Interface
    Das UI hilft Ihnen dabei, Zusammenhänge zwischen Apps zu verstehen. Sie können Ihren Workflow grafisch nach Belieben zusammenbauen.

  • Vergleichsweise günstig
    Die kostenfreie Basisversion enthält bereits viele nützliche Funktionen. Auch die Einstiegspreise liegen unter denen vieler Wettbewerber, obwohl das Angebot von Make ähnlich groß ist.

  • Wenig Anpassung möglich
    Eigener Programmcode oder sehr spezifische Spezialfunktionen sind nur begrenzt möglich. Besonders individuelle Logik erlaubt Make nur im Enterprise-Tarif.

  • Unklare Limits
    Die genaue Credit-Abrechnung von Aktionen ist nicht immer leicht nachvollziehbar. Mehr Transparenz in diesem Bereich würde die Planung und Optimierung von Workflows erleichtern.

  • Kein Assistent
    Bei Make erstellen Sie Workflows selbst ohne Unterstützung. Ein KI-Chat, der mitbaut oder bestehende Abläufe optimiert, ist nicht vorhanden.

5.

Pipedream: Entwicklerfreundliche Workflow-Plattform

  • Qualität: Ausgereift

  • Kosten: ab 29 USD im Monat

  • Kostenfreie Version: Ja, zeitlich unbegrenzt nutzbar

Pipedream ist eine Automatisierungsplattform, die sich an Entwickler richtet. Anders als klassische No-Code-Tools erlaubt sie es Ihnen, eigenen Code direkt in Workflows einzubinden. Pipedream eignet sich deshalb besonders dann, wenn Sie mehr als nur Drag-and-drop benötigen.

Pipedream begrüßt Nutzer mit einer KI-Assistenz.

Wenn Sie bereits Erfahrung mit JavaScript, Python oder Bash haben, profitieren Sie von dieser offenen Struktur. Gleichzeitig stellt Pipedream Ihnen auch zahlreiche vorgefertigte Bausteine zur Verfügung, sodass Sie nicht bei Null anfangen müssen.

Wie funktioniert Pipedream?

Ein Pipedream-Workflow beginnt mit einem Trigger. Das kann ein Webhook, ein Zeitsignal oder ein Ereignis aus einer App sein. Danach folgen Aktionen, die Sie entweder aus einem Katalog auswählen oder durch eigenen Code umsetzen.

  • Für einfache Aufgaben stehen Ihnen viele fertige Module zur Verfügung.

  • Bei Bedarf ergänzen Sie individuelle Logik per Skript.

  • Anweisungen geben Sie optional auch per Prompt an die integrierte LLM-KI weiter.

Ein besonderes Feature sind Event-Quellen. Damit überwacht Pipedream dauerhaft bestimmte Datenströme, etwa RSS-Feeds oder E-Mail-Postfächer. Sie müssen dafür keinen eigenen Server betreiben, die Plattform übernimmt das Polling und Event-Management.

Wie gut ist die Qualität bei Pipedream?

Die Plattform bietet viel Funktionstiefe, stellt jedoch gleichzeitig höhere Anforderungen an Ihre Erfahrung. Design und Nutzerführung sind funktional, aber nicht allzu einsteigerfreundlich. Die Lernkurve ist steiler als bei vergleichbaren Tools.

Im Test überzeugt Pipedream mit umfangreichen Möglichkeiten bei der Workflow-Erstellung. Viele Optionen sind allerdings nur bei komplexeren Automatisierungen wirklich sinnvoll.

Beim Einrichten eines einfachen Workflows mit Asana, ChatGPT und Google Sheets füllt Pipedream automatisch relevante Felder vorab aus und fragt sogar nach, ob die Konfiguration so gewünscht ist.

Die Node-Ansicht ist bei Pipedream sehr Code-lastig.

Die Oberfläche wirkt sehr aufgeräumt, bleibt jedoch nüchtern und technisch. Visuelle Hinweise oder unterstützende Designelemente, die Ihnen die Bedienung erleichtern, fehlen weitgehend. Die Konfiguration einzelner Nodes erfolgt stark Code-basiert. Wer keine Erfahrung mit Code oder APIs hat, findet sich nur schwer zurecht.

Eine eigene Kategorie für KI-Anwendungen gibt es nicht, dennoch stehen zahlreiche KI-Aktionen zur Verfügung. Wie andere Funktionen sind diese in benutzerdefinierte und vorgefertigte Aktionen unterteilt.

Eine neue KI-Aktion ist schnell hinzugefügt.

Etwas verwirrend ist, dass Pipedream zwei KI-Helfer parallel anbietet. Neben dem neuen Chatassistenten String steht Ihnen auch weiterhin Pi zur Verfügung. Projekte, die Sie mit String starten, bearbeiten Sie anschließend in der Pipedream-Umgebung. Dort taucht allerdings nur noch Pi auf – und der weiß nichts von der Existenz von String.

Im Editor steht nur noch der KI-Assistent Pi bereit.

Wie ist die Integration von Pipedream mit anderen Systemen?

Pipedream bietet eine sehr breite Auswahl an Integrationen. Über 3.000 Apps sind sofort nutzbar, darunter gängige Dienste aus Projektmanagement, Marketing, Datenbanken oder Cloud-Infrastruktur. Sie können direkt mit Tools wie Slack, Stripe, MySQL oder Jira arbeiten.

Pipedream unterstützt viele externe Dienste und Apps.

Wenn es keine fertige Integration gibt, können Sie eigene HTTP-Requests einbauen. Dabei behalten Sie die volle Kontrolle über Authentifizierung, Datenstruktur und Fehlerbehandlung. Proprietäre Systeme lassen sich ebenso einbinden wie offene APIs.

Zudem bringt die Plattform spezielle Komponenten für KI-Dienste gleich mit. So können Sie GPT-Modelle, die Google-Cloud-KI oder andere Sprachmodelle in Ihren Workflow einbinden, ohne auf externe Zugänge angewiesen zu sein.

Was sind die Kosten und Konditionen von Pipedream?

Der kostenlose Plan von Pipedream bietet Ihnen 100 Credits pro Monat. Darin sind drei aktive Workflows und drei verbundene Dienste enthalten. Für größere Projekte steht ein Basic-Plan ab 29 USD im Monat zur Verfügung. Dieser enthält 2.000 Credits und erlaubt zehn aktive Workflows.

Der Advanced-Plan enthält unbegrenzte Workflows, priorisierten Support und zusätzliche KI-Kontingente. Für Unternehmen gibt es die Connect- und Business-Tarife mit speziellen Integrationsfunktionen, mehr API-Zugängen und Supportvereinbarungen.

Jeder Workflow-Schritt kostet einen Credit. Zusätzlich gibt es eine KI-Token-Begrenzung. Ungenutzte Credits verfallen am Monatsende.

Was sind die Vor- und Nachteile von Pipedream?

  • Maximale Flexibilität
    Sie schreiben eigenen Code in JavaScript, Python oder Bash. Das erlaubt eine individuelle Logik, die über typische Drag-and-drop-Funktionen hinausgeht.

  • Entwicklerfreundliche Tools
    Sie erhalten detaillierte Logs, Testumgebungen und Versionskontrolle. Workflows lassen sich iterativ entwickeln und direkt mit Code-Repositories wie GitHub synchronisieren.

  • Steile Lernkurve
    Für Pipedream müssen Sie sich Zeit nehmen. Das Tool bietet umfangreiche Möglichkeiten, richtet sich dabei aber nicht an Einsteiger.

  • Programmierkenntnisse nötig
    Ohne Programmierkenntnisse ist Pipedream nicht voll nutzbar. Eine grafische Oberfläche ist zwar vorhanden, doch echte Anpassungen erfordern Codeverständnis.

  • Schwache visuelle Hilfe
    Mit großer Flexibilität steigt die Gefahr unübersichtlicher Workflows. Das UI ist funktional, aber nicht intuitiv bei komplexeren Abläufen.

6.

Lindy: KI-Assistent für Workflows

  • Qualität: Durchwachsen

  • Kosten: ab 49,99 USD im Monat

  • Kostenfreie Version: Ja, für sieben Tage nutzbar

Lindy ist ein agentischer, KI-gestützter Workflow-Assistent. Wenn Sie relativ einfache Aufgaben wie Terminorganisation, E-Mail-Kommunikation oder CRM-Pflege automatisieren möchten, erledigt Lindy das auf Zuruf. Sie kommunizieren dabei per Prompt in natürlicher Sprache.

Bei Lindy steht ein KI-Assistent im Mittelpunkt.

Im Zentrum steht die Idee eines digitalen Mitarbeiters, der wiederkehrende Aufgaben übernimmt, Entscheidungen vorbereitet und Vorschläge macht. Lindy positioniert sich sowohl für Einzelanwender als auch für Teams.

Wie funktioniert Lindy?

Sie interagieren mit Lindy über ein Chatfenster oder direkt in Apps wie Slack.

  • 1.

    Lindy analysiert Ihre Anfrage, zeigt die dafür benötigten Schritte auf und führt sie mithilfe von KI-Modulen aus.

  • 2.

    Verschiedene KI-Agenten zeigen sich jeweils zuständig für Bereiche wie Kalender, Kommunikation oder Dokumentenerstellung.

Das System merkt sich dabei Kontexte und Ihre Vorlieben. Wenn Sie etwa ein bevorzugtes Tool für die Lösung einer Aufgabe haben, berücksichtigt Lindy dieses automatisch. Falls gewünscht, zeigt die KI die von ihr erstellten Ergebnisse vor dem Absenden stets an, damit Sie noch Änderungen vornehmen können.

Wie gut ist die Qualität bei Lindy?

Bei Lindy steht der KI-Assistent im Mittelpunkt. Sie beschreiben Ihren Wunsch-Workflow in natürlicher Sprache, die KI stellt ihn automatisch zusammen. Ein manuelles Zusammenstellen ist zwar möglich, aber klar nachrangig.

Im Test zeigt sich schnell ein unerwartetes Problem: Die agentische KI ruft sich zur Workflow-Erstellung immer wieder selbst auf und gerät so in eine Endlosschleife. Nach wenigen Minuten brechen wir den Vorgang ab.

Die KI holt sich Hilfe bei sich selbst – und scheitert.

Das ist schade, denn im manuellen Modus hat Lindy viel zu bieten. Asana, ChatGPT und Google Sheets sind in kurzer Zeit erfolgreich miteinander verbunden. Allerdings fordert Lindy einen eigenen API-Schlüssel für ChatGPT. Andere Plattformen bringen diesen direkt mit.

Auch ohne KI-Assistent ist ein Workflow rasch erstellt.

Das UI fällt positiv auf. Lindy unterstützt Sie aktiv mit Tipps und visuellen Hilfen. Auch Nutzer ohne Vorerfahrung sollten sich schnell zurechtfinden. Das Design erleichtert die effiziente Zusammenstellung von Workflows.

Für KI-Funktionen gibt es eine eigene Kategorie. Wenn Sie dort nach ChatGPT suchen, bleibt die Ergebnisliste leer. Geben Sie stattdessen OpenAI ein, finden Sie die gesuchte Funktion.

Die Suche ist nicht intuitiv.

Wie ist die Integration von Lindy mit anderen Systemen?

Lindy lässt sich mit den wichtigsten Tools im Arbeitsalltag verbinden. Sie können Gmail, Outlook, Google Calendar, Slack, Salesforce, Notion und weitere Systeme anbinden. Lindy übernimmt dort Aufgaben wie die Eintragserstellung, das Versenden von Nachrichten oder das Extrahieren von Inhalten aus E-Mails.

Die Anzahl unterstützter Apps und Dienste ist eingeschränkt.

Mehrere Tools kombinieren Sie in einem Ablauf. Sie können etwa ein Dokument erstellen, dieses in der Cloud ablegen und den Link automatisch an das Team senden lassen.

Für Spezialanwendungen steht ein API-Toolkit zur Verfügung. Damit entwickeln Sie individuelle Integrationen. Alternativ können Sie die Angebote von Zapier oder Make nutzen, um Lindy in bestehende Automationsketten einzubinden.

Was sind die Kosten und Konditionen von Lindy?

Die Preise beginnen bei 49,99 USD pro Monat. Im Pro-Paket stehen Ihnen 5.000 Credits im Monat zur Verfügung, die Sie für bis zu 1.500 Tasks einsetzen können. Weitere Teammitglieder fügen Sie für 19,99 USD pro Monat hinzu. Für größere Organisationen gibt es Enterprise-Modelle mit erweitertem Support.

Eine kostenfreie Variante bietet Lindy für sieben Tage an. Darin sind 400 Credits enthalten und bis zu 40 Tasks möglich.

Als einziges Tool in unserem Vergleich verlangt der Anbieter auch beim Free-Plan die Angabe einer Kreditkarte. Diese wird mit 49,99 USD belastet, falls Sie nicht innerhalb der ersten sieben Tage kündigen.

Was sind die Vor- und Nachteile von Lindy?

  • Starke KI-Fähigkeiten
    Lindy erledigt nicht nur einfache Abläufe, sondern trifft Entscheidungen, reagiert auf Kontext und kann eigenständig Aufgaben planen. Das geht über regelbasierte Automationen hinaus.

  • Kontext und Gedächtnis
    Der Assistent merkt sich Gesprächsinhalte, Vorlieben und wiederkehrende Informationen. Dadurch sparen Sie sich Wiederholungen und erhalten personalisierte Vorschläge.

  • KI-Helfer in Endlosschleife
    Bei der automatischen Workflowerstellung über den KI-Chat kommt es zu Problemen. Der Agent bleibt wiederholt in einer Endlosschleife hängen.

  • Nicht für mechanische Tasks
    Bei mechanisch geprägten Aufgaben wie dem Massenimport von Daten ist Lindy ziemlich ineffizient. Andere Automatisierungstools sind hier besser geeignet.

  • Teuer bei Team-Nutzung
    Mit steigender Nutzerzahl erhöht sich der Preis deutlich. In größeren Teams wird das ohnehin nicht günstige Abo schnell teuer.

  • Hohe Google-Abhängigkeit
    Ohne Google-Konto ist Lindy nicht nutzbar. Die Plattform fordert Berechtigungen für Gmail, die Google-Cloud und weitere Dienste an.

7.

Activepieces: Open-Source-Zapier-Alternative

  • Qualität: Unterdurchschnittlich

  • Kosten: ab 5 USD im Monat

  • Kostenfreie Version: Ja, zeitlich unbegrenzt nutzbar

Activepieces ist eine quelloffene Plattform zur Workflow-Automatisierung. Sie können die Plattform direkt auf eigener Infrastruktur betreiben oder die gehostete Version des Anbieters nutzen. Activepieces versteht sich als günstige Cloud-Alternative zu Zapier.

Die Cloud-Variante von Activepieces.

Die Cloud-Version erlaubt unbegrenzte Task-Ausführungen, ohne dass einzelne Schritte bepreist werden. Stattdessen zahlen Sie nur für die Anzahl aktiver Workflows. Durch die relativ einfach gehaltene Benutzeroberfläche können Sie auch ohne Programmierkenntnisse schnell Workflows umsetzen.

Wie funktioniert Activepieces?

Workflows bestehen bei Activepieces aus sogenannten Pieces, die bestimmte Trigger oder Aktionen darstellen. Sie wählen aus einer Bibliothek das passende Piece, verknüpfen es mit anderen und erstellen auf diese Weise automatisierte Abläufe. Eine Workflow-Erstellung per KI-Assistent gibt es nicht.

  • Ein Workflow kann mit einem Webhook starten, auf neue Einträge in Google Sheets reagieren oder Mails verarbeiten.

  • Mit weiteren Bedingungsschritten, Loops oder Routern können Sie auch komplexere Logik aufbauen.

  • Wiederholungen lassen sich ohne Code über Schleifen abbilden.

Falls Sie eigene Integrationen benötigen, können Sie über ein SDK eigene Pieces entwickeln. Activepieces erlaubt das Einbinden neuer APIs oder Datenquellen.

Wie gut ist die Qualität bei Activepieces?

Activepieces überzeugt nur bedingt. Für Asana steht lediglich eine einzige Aktion zur Verfügung. Das Abrufen oder Weiterverarbeiten bestehender Tasks ist nicht direkt vorgesehen. Somit lässt sich selbst ein einfacher Workflow, von Asana über ChatGPT zu Google Sheets, nicht ohne manuelles Eingreifen umsetzen.

Das Interface ist einfach verständlich und aufgeräumt, aber nicht flexibel. Sie können Elemente des Workflows nicht nach Belieben verschieben oder neu anordnen.

Das einfache, aber etwas starre UI von Activepieces.

Die Suche nach Apps und Diensten ist unzuverlässig, das Ergebnisfeld bleibt manchmal einfach leer. Dann führt Sie nur die Suche nach einer konkreten Aktion innerhalb des Dienstes weiter.

Für KI-Anwendungen stellt Activepieces eine eigene Kategorie bereit. Die Umsetzung bleibt jedoch auch hier lückenhaft. Dienste wie ChatGPT oder Claude tauchen nicht in der KI-Kategorie, sondern nur über die allgemeine Suchfunktion auf.

Die KI-Kategorie von Activepieces ist unvollständig.

Positiv fällt auf, dass Activepieces als einzige Plattform im Vergleich ein Interface in mehreren Sprachen anbietet, darunter auch Deutsch. Die Übersetzung ist allerdings unvollständig. Viele Elemente bleiben auf Englisch.

Wie ist die Integration von Activepieces mit anderen Systemen?

Activepieces unterstützt über 590 Apps und Dienste. Dazu zählen bekannte Tools wie Slack, Salesforce, Stripe oder Trello. Die meisten dieser Integrationen bieten mehrere Aktionen pro Dienst.

Bei Activepieces stehen über 100 KI-Apps und -Dienste bereit.

Zusätzlich stehen generische Funktionen zur Verfügung. Mit dem HTTP-Piece führen Sie REST-APIs aus, mit SQL greifen Sie direkt auf Datenbanken zu. Sie können Activepieces auch als Bindeglied zwischen internen Systemen und externen APIs verwenden.

Was sind die Kosten und Konditionen von Activepieces?

In der Cloud-Version können Sie bis zu zehn aktive Workflows kostenlos nutzen, unabhängig von der Anzahl der Task-Ausführungen. Wenn Sie mehr als 10 Workflows benötigen, zahlen Sie 5 USD pro zusätzlichem Flow und Monat.

Die Self-Hosted-Version von Activepieces ist komplett kostenlos nutzbar. Sie tragen lediglich die Infrastrukturkosten.

Größere Unternehmen können auf Enterprise-Pläne umsteigen, die zusätzliche Sicherheitsfunktionen und Verwaltungsoptionen enthalten. Auch in diesen Tarifen sind Task-Ausführungen unbegrenzt.

Was sind die Vor- und Nachteile von Activepieces?

  • Selbst hosten möglich
    Sie können Activepieces kostenlos selbst betreiben. So behalten Sie jederzeit die volle Kontrolle über Ihre Daten.

  • Einfaches, aufgeräumtes UI
    Die Oberfläche ist übersichtlich und verständlich gestaltet. Auch ohne technisches Vorwissen lassen sich gängige Workflows schnell erstellen. Das UI steht in mehreren Sprachen bereit.

  • Funktionsumfang begrenzt
    Manche komplexe Features befinden sich noch im Ausbau. Im Vergleich zu gestandenen Plattformen dieser Art fehlt es vereinzelt noch an Detailfunktionen.

  • Kein integrierter Assistent
    Workflows müssen manuell erstellt werden. Ein KI-Assistent zur Unterstützung beim Aufbau oder zur Optimierung bestehender Prozesse steht nicht zur Verfügung.

  • Lückenhafte Suche
    Obwohl Activepieces sie anbietet, tauchen Apps und Dienste nicht immer in der Suche auf. Hier müssen Sie nach Aktionen statt nach Diensten suchen.

  • Self-Hosted fehlen Extras
    Nur die Cloud-Version bietet manche nützliche Extras wie Multi-User-Management und Kollaboration out-of-the-box.

Fazit: Welches Tool ist für Sie das richtige?

Es gibt kein pauschal „bestes“ Workflow-Automation-Tool für alle Anwendungsfälle. Entscheidend sind Ihre Anforderungen an Flexibilität, Bedienbarkeit und Funktionsumfang. Wenn Sie eine wirklich zuverlässige Plattform suchen, können Sie sich auf die ersten vier Anbieter aus unserem Vergleich konzentrieren:

  • n8n eignet sich, wenn Sie maximale Kontrolle wollen und Self‑Hosting oder eigene Code‑Elemente nutzen möchten.

  • Zapier passt, wenn Sie möglichst schnell viele Tools verknüpfen und einfache Automationen umsetzen wollen.

  • Gumloop bietet hier eine moderne Oberfläche und einen klaren Fokus auf KI-gestützte Automationen.

  • Make ist stark, wenn Sie visuell arbeiten und auch verzweigte oder umfangreiche Abläufe erstellen möchten.

Die weiteren Tools sind nur bedingt zu empfehlen. Pipedream bietet Ihnen maximale Kontrolle und hohe Flexibilität, erfordert dafür aber auch umfassendes technisches Wissen. Lindy hat einen interessanten KI-Ansatz, eignet sich aber wenig für umfangreiches Workflow-Management. Activepieces punktet mit Open-Source-Freiheit, bleibt aber funktional hinter den etablierten Plattformen zurück.

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Simon Stich arbeitet als IT-Journalist und Webentwickler mit Schwerpunkt WordPress. Sein eigenes Unternehmen hat er 2009 gegründet. Nach mehreren Stationen im In- und Ausland lebt er heute in Freiburg im Breisgau.
Geprüft durch: Janis von Bleichert
Janis von Bleichert hat Wirtschaftsinformatik an der TU München und Informatik an der TU Berlin studiert. Er ist seit 2006 selbständig und ist der Gründer von EXPERTE.de. Er schreibt zu den Themen Hosting, Software und IT-Security.
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