Homepage Baukästen

Squarespace Homepage-Baukasten im Test: Die schönsten Templates 2022?

Martin Gschwentner
Autor
Letzte Aktualisierung

„Ach, das ist eine Squarespace!“ denkt man sich manchmal schon bei der Startseite. Die mit dem Homepage-Baukasten kreierten Websites haben einen ganz bestimmten Look: Elegant, sauber, manchen vielleicht zu steril – aber durch und durch Squarespace. Der Stil ist so beliebt, dass andere Website-Builder dem Original nachäffen, mit mal mehr und mal weniger Erfolg. Ob Squarespace nur mit einem glänzenden Äußeren blendet oder rundum überzeugen kann, verrät unser Test.

Was ist Squarespace?

Squarespace ist ein Website-Builder und E-Commerce-Service, der das Erstellen von Websites und Online-Shops auch ganz ohne Programmier-Kenntnisse erlaubt. Gegründet wurde die Plattform 2004 als Blog Service von Anthony Casalena, der damals noch Student war. Mittlerweile ist Squarespace eines der beliebtesten Website-Tools auf dem Markt, und seit 2021 wird das Unternehmen sogar an der Börse gehandelt.

Squarespace ist also eine waschechte amerikanische Erfolgsgeschichte. Doch Erfolg kann blenden – deshalb haben wir uns die Plattform im Test einmal genauer angesehen.

Testbericht

Testurteil
1,5
09/2022
sehr gut
zum Anbieter
Einrichtung und Bedienkomfort
Note 1,0
Features
Note 1,3
Support
Note 1,3
Marketing, SEO & E-Commerce
Note 1,7
Templates & Design
Note 2,0
1.

Pro & Contra

ansprechende, qualitativ hochwertige Templates

einfache Handhabung

gutes Hilfezentrum und Support mit Live-Chat

kein richtiger App-Marktplatz, wenige Erweiterungen

vergleichsweise teure Tarife, keine kostenlose Version

Templates ähneln einander

2.

Einrichtung und Bedienkomfort

Squarespace hat keinen kostenlosen Tarif im Angebot, gibt Nutzern dafür die Chance, sich mit einer Probe-Website 14 Tage lang kreativ auszutoben. Ehe Sie ein Template auswählen können, müssen Sie zunächst ein paar Fragen zu Ihrem Projekt beantworten – etwa, welche Themen Sie auf Ihrer Website behandeln und welche Ziele Sie damit verfolgen.

Im Anschluss wählen Sie ein Template aus, die in Kategorien wie „Dienstleistungen“ oder „Unterhaltung“ sowie die fünf Typen „Onlineshop“, „Portfolio“, „Mitgliedschaften“, „Blog“ und „Launch-Seite“ unterteilt sind.

Beantworten Sie ein paar Fragen, damit Ihnen Squarespace passende Designvorlagen vorschlagen kann.

Erst nach der Auswahl Ihres Templates müssen Sie Ihren Squarespace-Account erstellen, woraufhin sich Ihre Designvorlage automatisch mit Demo-Inhalten füllt. Sobald Sie Ihrer Website einen Namen gegeben haben, führt Sie ein kurzes Tutorial durch die grundlegenden Funktionen von Squarespace.

Geben Sie Ihrer Website einen Namen.

Übersichtliches Dashboard

Wenn Ihnen der Editor die Zügel in die Hand gibt, hat Squarespace also bereits eine fertige, funktionsfähige Website für Sie erstellt. Nun liegt es an Ihnen, die Vorlage mit Inhalten zu füllen.

Dabei ist Ihr Dashboard zunächst in zwei Hälfen unterteilt: Links befindet sich die Navigationssparte, wo Sie das Seitenmenü und Optionen zu Design, E-Commerce, Marketing, Statistiken und andere Einstellungen finden. Rechts sehen Sie einen Vorgeschmack auf Ihre fertige Homepage. Hand an den Inhalten können Sie anlegen, indem Sie oben links auf den Button „Bearbeiten“ klicken.

Abschnitt für Abschnitt

Wenn Sie den Cursor über einen der Abschnitte bewegen, öffnet sich eine kleine Menüleiste, mit der Sie den kompletten Abschnitt kopieren, verschieben, löschen oder formatieren können. Außerdem erscheint zwischen den Sektionen der Button „Abschnitt hinzufügen“, mit dem Sie neue Inhaltsblöcke einfügen. Diese Blöcke sind in übersichtliche Kategorien unterteilt und decken inhaltlich alles Wichtige ab: Kontaktformulare, Newsletter, Kalender oder einfache Bildergalerien.

Mit Abschnitten füllen Sie Ihre Website mit Ihren Inhalten.

Übergeordnete Anpassungen, beispielsweise den Inhalt und die Anordnung des Navigationsmenüs Ihrer Website, nehmen Sie eine Ebene höher im zuvor geöffneten Verwaltungsbereich vor. Unter „Seiten“ können Sie Ihr Menü bearbeiten und neue Unterseiten hinzufügen. Sie haben die Auswahl zwischen leeren Seiten oder Layouts, sowie vorgefertigten Sammlungen wie Blogs oder einem Shop.

Bestimmen Sie, wie viele und welche Unterseiten es auf Ihrer Website geben soll.

Uns gefällt die Unterteilung ins übergeordnete Dashboard, wo Sie grundlegende Anpassungen vornehmen und stets eine voll funktionsfähige Live-Vorschau Ihrer Website sehen, und den Editor, wo Sie einzelne Seiten und Elemente bearbeiten können.

Auch wenn etwas weniger Drag-and-drop-Freiheit besteht als beispielsweise bei Wix und die Templates etwas striktere Vorgaben liefern, können Sie Ihre Website recht umfassend bearbeiten, ohne die Squarespace-Eleganz zu verlieren. Der intelligente Editor sorgt dafür, dass es keine bildlichen Ungereimtheiten gibt und die verschiedenen Blöcke aufeinander abgestimmt sind.

Basteln unterwegs per Smartphone-App

Wer gerne mobil weiter an seiner Website arbeitet oder einfach nur im Blick behalten möchte, was sich im Online-Shop tut, kann die Smartphone-App von Squarespace herunterladen. Damit verfolgen Sie nicht nur Bestellungen und Besucher, Sie können auch den vom Desktop bekannten Editor aufrufen und Ihre Seiten von unterwegs aus bearbeiten.

Mit der Smartphone-App von Squarespace können Sie Ihre Website auch mobil verwalten.

Squarespace richtet sich ganz klar an Nutzer jeder Erfahrungsstufe und vermeidet Barrieren und überfrachtete Bildschirme, ohne die kreative Spielwiese dabei allzu sehr einzuschränken. Manche Limitierung fällt erst auf, wenn man Features sucht, die nicht da sind – doch in Sachen Benutzerfreundlichkeit ist Squarespace exzellent.

Note: 1,0

3.

Features

Früher fußte die Benutzerfreundlichkeit von Squarespace unter anderem auf der Tatsache, dass es sich beim Website-Builder um ein geschlossenes System handelte. Die Einbindung von Drittanbietern war somit nicht möglich.

Einen übersichtlichen App-Markt, der wie bei Wix praktisch in den Editor integriert ist, liefert Squarespace auch heute noch nicht, doch seit 2019 gibt es Drittanbieter-Apps in Form sogenannter „Extensions“. Sie decken Funktionen wie die Bestellverwaltung, Rabatte oder Dropshipping, sind also besonders für E-Commerce-Projekte zu gebrauchen.

Mit den Erweiterungen von Squarespace können Sie Apps von Drittanbietern integrieren.

Um die Drittanbieter-Apps hinzuzufügen, müssen Sie sie in der Liste der Erweiterungen auswählen und auf „Mit Website verbinden“ klicken. Die verfügbaren Apps sind im Vergleich zu mancher Konkurrenz überschaubar und ihre Einbindung ist ohne richtigen App-Markt nicht ganz so nahtlos wie anderswo.

Solide Features auch ohne Erweiterungen

Der Verzicht auf einen App-Marktplatz fällt allerdings gar nicht so stark ins Gewicht, weil Squarespace auch so ein grundsolides Feature-Paket liefert. Dies beginnt bereits bei den Inhaltsblöcken: Ganz so viele Optionen wie beispielsweise Wix liefert der Website-Builder auch hier nicht, für die Bedürfnisse der meisten Bastler sollten die Elemente aber mehr als ausreichen. Neben den typischen Blöcken gibt es auch für bestimmte Gewerbe relevante Inhalte – ein Restaurant-Menü zum Beispiel.

Squarespace liefert vorgefertigte Inhalte wie Restaurant-Menüs, Team-Sektionen oder Terminbuchungen.

Gute Blogging-Plattform mit kleinen Abstrichen

Die Verwaltung von Blogs unterteilt Squarespace auf zwei Ebenen: Blog-Seiten, also die Landingpage Ihres Blogs, und einzelne Blogeinträge. Eine Blog-Seite fügen Sie Ihrer Website links in der Hauptnavigation hinzu. Ein Klick darauf führt Sie ins Blog-Menü, wo Sie neue Einträge erstellen und vorhandene bearbeiten können.

Ihre Blogbeiträge werden chronologisch aufgelistet, eine Suchfunktion gibt es ebenfalls.

Im Blog-Editor warten die typischen Funktionen: Sie können Texte, Bilder, Videos und mehr hinzufügen und wie im Website-Editor vorgefertigte Inhaltsblöcke integrieren. Natürlich können Sie auch Entwürfe speichern und die Veröffentlichung Ihrer Beiträge für einen bestimmten Zeitpunkt vorausplanen. Schade ist, dass Fortschritte im Blog-Editor nicht automatisch gesichert werden, und dass Sie Änderungen an bereits veröffentlichten Beiträgen nicht als Entwurf speichern können, sondern direkt veröffentlichen müssen.

In der Navigation gelangen Sie über das Dreipunkte-Menü in jedem Blogbeitrag zu den erweiterten Einstellungen. Hier haben Sie viele Optionen: Sie können Autoren bestimmen, SEO-Einstellungen vornehmen und die Handhabung in Ihren Social Media-Kanälen einstellen. Zudem unterstützt Squarespace Geo-Tagging und benutzerdefinierte URLs. Nicht möglich ist ein Wechsel in den HTML-Modus, und auch eine Vorschau Ihres Blogeintrags gibt es nicht.

Toll ist, dass Sie Blogs sowohl mit Tags versehen als auch in Kategorien einteilen können.

In den Blog-Einstellungen lässt sich auch die Kommentar-Funktion für jeden Beitrag gesondert ein- und ausschalten.

Insgesamt sind die Blogging-Funktionen besonders für Hobby-Blogger mehr als ausreichend, nur für den professionelleren Gebrauch fehlt die eine oder andere Funktion.

Starke Medienauswahl mit Stockfoto-Integration

Sie möchten Ihre Website mit ansprechenden visuellen Inhalten füllen? Dank der Integration der Stockfoto-Anbieter Unsplash und Getty Images können Sie sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Bilder integrieren. Klicken Sie im Upload-Menü einfach auf „Agenturbilder durchsuchen“, um die Bildergalerien der Anbieter aufzurufen. Natürlich ist die Suche weniger präzise als in den Datenbanken der Stocktofo-Anbieter selbst, doch die Integration ist durchaus praktisch.

Bei Stockfotos setzt Squarespace auf eine Partnerschaft mit Unsplash und Getty Images.

Mehrsprachige Websites

Die Erstellung mehrsprachiger Websites ist möglich, doch leider macht Squarespace die Sache etwas komplizierter als nötig – und komplizierter als andere Homepage-Baukästen. Statt verschiedene Sprachen in einem eigens dafür vorgesehenen Menü hinzuzufügen, müssen Sie die Sprachen als Ordner im Navigationsmenü anlegen und in jedem Ordner dieselben Seiten mit denselben Inhalten in den angebotenen Sprachen hinzufügen.

Alternativ können Sie auch Drittanbieter-Tools wie Weglot nutzen, doch andere Website-Builder machen Mehrsprachigkeit einfach genug, dass so etwas gar nicht nötig ist.

Großes Feature-Paket

Zu den weiteren Features von Squarespace – jene hat das Unternehmen übrigens in einem großen Feature-Index aufgelistet – zählen die Einbindung von Google Workspace für die einfache E-Mail-Verwaltung mit Gmail, ein leistungsstarker Form-Builder und eine Newsletter-Funktion. Einen kostenlosen Logo-Maker gibt es ebenfalls.

Ein App-Store wie bei der Konkurrenz fehlt uns zwar, doch dass man bei den Features überwiegend auf Squarespace selbst – und eine kleine Auswahl an Erweiterungen – angewiesen ist, lässt sich aufgrund der Fülle des Angebotes verkraften. Zudem garantiert der Anbieter auf diese Weise eine gewisse Qualität seiner Anwendungen, die sich nahtlos ins Squarespace-System einfügen.

Note: 1,3

4.

Templates & Design

Die Squarespace-Templates sind fast ausnahmslos wahre Blickfänger und haben die saubere Eleganz des modernen, responsiven Website-Looks perfektioniert. Aus 122 dieser Designvorlagen konnten wir zum Testzeitpunkt auswählen, wobei es wie bereits erwähnt fünf verschiedene Template-Typen mit verschiedenen Schwerpunkten gibt.

Mehr als 120 Templates stehen bei Squarespace zur Auswahl.

Klasse > Masse

Im Vergleich zu WordPress oder Wix fällt die Vielfalt damit etwas geringer aus und die Einbindung von Drittanbieter-Themes fehlt ebenso, doch die hohen Ansprüche von Squarespace an die Qualität machen dafür jedes vorhandene Template zum echten Gewinner.

Dass es einen gewissen Squarespace-Look gibt und viele Templates und die damit generierten Websites einander recht ähnlich sehen, ist jedoch nicht von der Hand zu weisen, und es kann etwas schwierig sein, diesem Look zu „entkommen“.

Hier kommt die Anpassung der Designs ins Spiel. Über den Punkt „Website-Stil“, den Sie im Design-Menü in der Hauptnavigation oder im Editor mit einem Klick auf das Pinsel-Symbol erreichen, können Sie Stil-Änderungen wie beispielsweise Schriftart, Farbe, Animationen oder Abstände anpassen. Änderungen, die Sie hier vornehmen, übertragen sich in der Regel auf die ganze Website. Möchten Sie hingegen nur das Erscheinungsbild bestimmter Bereiche gestalten, sollten Sie die entsprechenden Abschnitte im Editor anpassen.

Im Website-Stil-Menü rechts bearbeiten Sie das Erscheinungsbild der gesamten Website.

Kein pures Drag-and-drop

Die Design-Werkzeuge sind solide, doch es bleibt schwierig, dem Squarespace-Look zu entkommen – falls Sie dies denn überhaupt möchten. Das liegt unter anderem daran, dass der Editor kein pures Drag-and-drop ermöglicht und Sie Inhalte nicht frei über den Bildschirm ziehen können. Die Anordnung der Bildschirmelemente lässt sich anpassen, doch das Template und die Designs der Abschnitte bestimmen, wo genau Buttons, Bilder oder Texte platziert werden können.

Sie können Elemente nicht frei verschieben, sondern nur innerhalb der von Squarespace vorgegebenen Blöcke.

Die Squarespace-Templates sind allesamt hervorragend gelungen und haben nicht ohne Grund ihre Spuren auf dem Website-Baukasten-Markt hinterlassen und viele Nachahmer auf den Plan gerufen. Wer sich nicht von ihrer Schönheit blenden lässt, wird dennoch feststellen, dass die Vielfalt etwas gelitten hat – was auch die Anpassungsmöglichkeiten nicht mit einem magischen Pinsel verändern können.

Dennoch bietet Squarespace eine tolle Auswahl an Vorlagen, bei denen für jeden etwas dabei sein sollte, vor allem für Fans sauberer, Bild- und Video-lastiger Designs.

Note: 2,0

5.

E-Commerce, Marketing & SEO

Einen Online-Shop fügen Sie bei Squarespace wie eine gewöhnliche Seite Ihrem Hauptmenü hinzu. Zunächst wählen Sie eine Shop-Seite aus, auf der Ihre angebotenen Produkte in einem Raster angeordnet präsentiert werden. Dann können Sie damit beginnen, Produkte oder Services zum Verkauf hinzuzufügen (oder zu importieren). Auch digitale Produkte, die Ihre Kunden nach dem Kauf herunterladen, und Abonnements mit wiederkehrenden Zahlungen können Sie anbieten.

Squarespace unterstützt physische und digitale Produkte, Dienstleistungen und Abos.

Umfangreiche E-Commerce-Features

Die Optionen sind vielseitig: Sie können Ihren Produkten Tags und Kategorien zuweisen und verschiedene Varianten derselben Produkte erstellen. Im Produktmenü können Sie natürlich auch Bilder hinzufügen, Preise festlegen und Mengen und SKUs angeben. Produktbewertungen sind ebenfalls integrierbar, außerdem können Sie benutzerdefinierte Gutscheine erstellen.

Auf einem höheren Level verwalten Sie Ihren Online-Shop schließlich im E-Commerce-Bereich. Hier behalten Sie Ihre Bestellungen und Ihr Inventar im Blick oder erstellen Rabatte. Zahlungs- und Versandmöglichkeiten managen Sie hier ebenfalls: Squarespace unterstützt bei den Zahlungsdienstleistern PayPal und Stripe, sowie Square in den USA; beim Versand gibt es Integrationen von FedEx und UPS. Mehrere Währungen erlaubt Squarespace nicht, Sie müssen sich auf eine festlegen.

Im E-Commerce-Menü verwalten Sie Ihren Shop.

Vermarktung Ihres Shops

Im Bereich E-Mail-Marketing finden Sie unter anderem ein recht umfangreiches E-Mail-Marketing Tool, mit dem Sie Ihren Shop bewerben und Ihre Kunden auf dem Laufenden halten können. Es gibt unterschiedliche Vorlagen, beispielsweise zur Ankündigung von Rabattaktionen und Events oder Folgenachrichten für bereits gestartete Kampagnen.

Für jeden Kunden legt Squarespace ein Profil an, das Sie im gleichnamigen Menüpunkt einsehen und verwalten können. So erfahren Sie mehr über Ihre Kunden und können sie in Segmenten oder nach der Anzahl ihrer Käufe anordnen, um Ihre Produkte noch gezielter zu vermarkten. Durch Integrationen mit Facebook und Instagram können Sie Ihre Produkte direkt in den sozialen Netzwerken bewerben und beispielsweise in Beiträgen und Stories auf Instagram taggen.

Insgesamt überzeugt Squarespace mit umfangreichen E-Commerce-Funktionen, die sich nahtlos ins Interface einfügen.

Squarespace gibt Ihnen allerhand Tools, um Ihren Shop zu bewerben.

Analytics & SEO

SEO-Einstellungen macht Squarespace einfach zugänglich: Sie können für jede Seite und jeden Blog-Beitrag SEO-Titel und -Beschreibungen festlegen. Auch die nahtlose Social Media-Einbindung fördert das Ranking Ihrer Website. Unter Marketing > SEO finden Sie außerdem eine SEO-Checkliste, die Ihnen dabei hilft, die richtige Strategie zu finden. Falls nötig können Sie hier auch einen SEO-Experten von Squarespace anheuern.

Leider vermissen wir praktische SEO-Plugins wie Yoast, die beispielsweise bei WordPress die SEO-Arbeit vereinfachen.

Squarespace unterstützt die wichtigsten SEO-Einstellungen.

Squarespace hat im Menüpunkt „Analytics“ seinen eigenen Bereich für Statistiken im Gepäck, den Sie nicht unterschätzen sollten. Hier finden Sie Informationen zu Traffic, User-Herkunft und beliebten Inhalten. Letztere sind besonders hilfreich, da sie Ihnen bei der Content-Erstellung wesentlich zur Seite stehen können. Natürlich können Sie auch Google Analytics und Facebook Pixel einbinden.

Insgesamt überzeugt Squarespace mit starkem E-Commerce und soliden Marketing-Funktionen, auch wenn uns erneut Plugins und Apps fehlen, die die Funktionalität noch erweitern würden.

Note: 1,7

6.

Kundensupport

Im Help Center von Squarespace können Sie sich in verschiedenen Tutorials mit den Funktionen von Squarespace vertraut machen. Wichtige Anleitungen gibt es auch in Video-Form, wenn auch nur in englischer Sprache. Ein Forum und Webinare runden das Support-Paket ab: Hier liefert Squarespace wirklich eine gute Menge an Inhalten.

Squarespace punktet mit vielen Support-Inhalten.

Wer seine Antwort im Hilfebereich nicht findet, kann sich direkt an den Kundensupport wenden. Montags bis freitags von 10 bis 2 Uhr deutscher Zeit stellt Squarespace dafür einen Live-Chat bereit – wiederum nur auf Englisch. Für deutsche Fragen können Sie sich per E-Mail an Squarespace wenden. In unserem Test dauerte die Antwort etwas mehr als 24 Stunden.

Beim Support können wir nicht meckern: Squarespace wartet mit einem umfangreichen Hilfezentrum auf und beantwortet Fragen schnell im Chat und per E-Mail. Toll wäre es natürlich, wenn ersterer auch in deutscher Sprache verfügbar wäre.

Note: 1,3

7.

Preisgestaltung

Insgesamt vier Tarife stehen Ihnen bei Squarespace zur Auswahl, zwei davon für reguläre Websites (Persönlich und Business), zwei für Online-Shops (Basis und Erweitert). Sie können das Abonnement monatlich abschließen oder jährlich, was etwas Rabatt beschert.

Alle Tarife beinhalten eine kostenlose benutzerdefinierte Domain, ein SSL-Zertifikat, unbegrenzte Bandbreite und unbegrenzten Speicher. Auf manche Funktionen müssen Kunden des günstigsten Tarifs Persönlich aber verzichten, darunter die Google Workspace-Einbindung, Premium-Integrationen oder Anpassungen per CSS und Javascript. Auch Marketing- und E-Commerce-Funktionen gibt es erst ab dem Business-Tarif, der jedoch 3 % Transaktionsgebühren bei Käufen abfordert.

Um jener aus dem Weg zu gehen, müssen Sie zu einem der beiden E-Commerce-Tarife greifen. Der erweiterte Tarif bietet hier zusätzliche Funktionen wie Abonnements, erweiterte Versand- oder Rabattoptionen und E-Commerce-APIs.

Einen kostenlosen Tarif bietet Squarespace nicht. Eine aktuelle Tarifübersicht finden Sie hier:

PersönlichBusinessE-Commerce
Preise
Einrichtungsgebühr 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Monatlicher Effektivpreis ab 11,00 € ab 17,00 € ab 24,00 €
Vertragslaufzeit (Monate) 1 - 12 1 - 12 1 - 12
Inklusive
Speicherplatz (GB) unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt
Anzahl Seiten unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt
Traffic (GB) unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt
Eigene Domain möglich
Domains inklusive 1 1 1
Features
Werbefrei
SSL-Verschlüsselung
Blog-Funktion
Shop-Funktion
Mehrsprachige Seiten

Und wie kommen Sie bei Squarespace preislich im Vergleich zu anderen Homepage-Baukästen weg? In der folgenden Tabelle vergleichen wir die günstigsten werbefreien Tarife aller Anbieter aus unserem Test mit eigener Domain zum Jahrespreis. Squarespace zählt dabei leider selbst mit dem günstigsten Tarif zu den teuersten Anbietern:

checkdomain
Start
46,80 €
zum Anbieter
Domainfactory
Basic
59,88 €
zum Anbieter
Alfahosting
Start
59,88 €
zum Anbieter
1&1 IONOS
Starter
60,00 €
zum Anbieter
Webnode
Mini
64,71 €
zum Anbieter
Strikingly
Limited
76,47 €
zum Anbieter
Webador
Pro
78,75 €
zum Anbieter
GoDaddy
Basic
83,88 €
zum Anbieter
webgo
Starter
90,88 €
zum Anbieter
SITE123
Basic
93,96 €
zum Anbieter
Jimdo
Dolphin Start
96,00 €
zum Anbieter
Wix
Combo
114,24 €
zum Anbieter
Weebly
Pro
120,00 €
zum Anbieter
Squarespace
Persönlich
132,00 €
zum Anbieter
Webflow
Website Basic
141,18 €
zum Anbieter

Squarespace bietet eine kostenlose, 14-tägige Probephase an, für die Sie keine Zahlungsdaten angeben müssen.

Sie hätten nach Vertragsabschluss gerne Ihr Geld zurück? Bei monatlichen Abonnements besteht kein Erstattungsanspruch, bei jährlichem Abschluss haben Sie 14 Tage Zeit, eine Rückerstattung anzufordern.

Fazit

Testurteil
1,5
09/2022
sehr gut
zum Anbieter
Einrichtung und Bedienkomfort
Note 1,0
Features
Note 1,3
Support
Note 1,3
Marketing, SEO & E-Commerce
Note 1,7
Templates & Design
Note 2,0

Wie gefällt Ihnen der Squarespace-Look? Viele Website-Bastler hat der Baukasten mit den schicken, makellosen Designs längst um den Finger gewickelt, und das aus gutem Grund: Squarespace macht es unglaublich einfach, mit wenigen Schritten eine wirklich elegante, optimierte Website zu kreieren. Dass man eine Squarespace-Seite oft schon von Weitem erkennt, sehen manche sicherlich als Nachteil – andere tragen das Siegel mit Stolz, wie Marken-Kleidung.

Mit einer intuitiven Bedienung, vielseitigen Features und umfangreichen E-Commerce Möglichkeiten stellt Squarespace ein rundum gelungenes Komplett-Paket bereit, das allerdings gerade in den Shop-Kategorien etwas teurer daherkommt als vergleichbare Angebote. Ärgerlich ist auch der Mangel eines richtigen App-Marktplatzes. Dennoch zählt Squarespace zu den besten Website-Buildern auf dem Markt.

Squarespace Homepage Baukasten Test
Squarespace Homepage Baukasten
(8.970)
qualitativ hochwertige Templates
einfache Handhabung
guter Kundensupport
verschiedene mobile Apps
vergleichsweise teure Tarife
Squarespace besticht mit makellosen Designs und hochwertigen Templates, die die Erstellung professioneller Websites zum Selbstläufer machen - kostet aber auch etwas mehr als die meisten anderen Anbieter.
Speicher
unbegrenzt
Domains
1 Domain
Templates
100+
Laufzeit
1 - 12 Monate
Squarespace Persönlich
11,00 €
mtl. Effektivpreis
zum Anbieter »
14-tägige Probephase
Testurteil
1,5
sehr gut

Kundenbewertungen

Um herauszufinden, wie sich ein Homepage-Baukasten im Alltag schlägt, lohnt sich in Blick in die vielen Bewertungsportale im Netz. Wir haben einige für Sie zusammengetragen, die ein insgesamt „gutes“ Bild von Squarespace zeichnen. Kritik gibt es vor allem auf Trustpilot – und dort insbesondere am Kundenservice.

Testurteil
4,2 / 5
8.970 Bewertungen
gut
Wir haben die Erfahrungsberichte und Bewertungen von verschiedenen Bewertungsportalen untersucht und dabei 8.970 Bewertungen mit einer Gesamtwertung 4,2 von 5 ermittelt.
Quellen anzeigen

Alternativen

Squarespace steht in direkter Konkurrenz mit Website-Buildern wie Wix und Weebly, aber auch WordPress. Wer Apps von Drittanbietern einbinden möchte, wird bei diesen Anbietern fündig. Den Squarespace-Look gibt es allerdings nur bei Squarespace – auch wenn andere Baukästen versuchen, nachzuziehen. Rezensionen zu anderen Homepage-Baukästen finden Sie in unserem großen Vergleich der Programme. In unserem Artikel Squarespace vs. Wix erfahren Sie, wie das direkte Duell zwischen den beiden beliebten Homepage-Baukästen ausgeht.

Die besten Alternativen zu Squarespace finden Sie hier:

Testsieger 2022
Wix Homepage Baukasten Test
Wix Homepage Baukasten
(67.402)
Kostenloser Einsteiger-Tarif
sehr viele hochwertige Templates
einfache & intuitive Bedienung
vollgepackter App-Marktplatz
Domains nur ein Jahr kostenlos
Wix triumphiert mit einer unerreichten Feature-Fülle, intuitiven Baukasten-Editoren und einem vollgepackten App-Marktplatz. Nur bei der Blog-Funktionen sehen wir noch Luft nach oben.
Speicher
0,5 - 50 GB
Domains
0 - 1
Templates
550+
Laufzeit
0 - 24 Monate
Wix Kostenlos
0,00 €
mtl. Effektivpreis
zum Anbieter »
Dauerhaft kostenlos
Testurteil
1,2
sehr gut
1&1 IONOS MyWebsite Test
1&1 IONOS MyWebsite
(11.945)
Leistungsstarker Editor
Unterstützt mehrsprachige Seiten
24/7 Telefon-Support
Großer, etablierter Anbieter
Templates mehr Masse als Klasse
1&1 IONOS MyWebsite macht den Einstieg etwas komplizierter, belohnt Hobby-Bastler ohne Programmier-Kenntnisse dafür mit vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten für einzigartige Websites.
Speicher
unbegrenzt
Domains
1 Domain
Templates
400+
Laufzeit
1 - 12 Monate
1&1 IONOS Starter
5,00 €
mtl. Effektivpreis
zum Anbieter »
30 Tage Geld-zurück-Garantie
Testurteil
1,6
gut
Webflow Homepage Baukasten Test
Webflow Homepage Baukasten
(583)
Mischung aus CMS & Baukasten
beinahe unendliche Möglichkeiten
Lernplattform "Webflow University"
gute E-Commerce-Integration
etwas steile Lernkurve
Webflow erfordert Verständnis für Programmier-Logik und ist für Anfänger weniger geeignet, bietet seiner Zielgruppe als Hybrid-Baukasten mit CMS dafür unzählige Möglichkeiten, benutzerfreundlich dynamische Websites zu erstellen.
Speicher
unbegrenzt
Domains
0 Domains
Templates
30+
Laufzeit
0 - 12 Monate
Webflow Starter
0,00 €
mtl. Effektivpreis
zum Anbieter »
Kostenlos starten
Testurteil
1,7
gut
Weebly Homepage Baukasten Test
Weebly Homepage Baukasten
(94.403)
Kostenloser Einsteiger-Tarif
intuitive Drag-and-Drop-Bedienung
tolle mobile App
leistungsstarke E-Commerce-Funktionen
eingeschränkte Personalisierung
Mit seiner intuitiven Drag-and-Drop-Bedienung und einer konkurrenzlosen Smartphone-App fürs mobile Website-Basteln macht Weebly die Homepage-Erstellung auch für Anfänger spielend einfach.
Speicher
0,5 - ∞
Domains
0 - 1
Templates
100+
Laufzeit
0 - 12 Monate
Weebly Kostenlos
0,00 €
mtl. Effektivpreis
zum Anbieter »
Dauerhaft kostenlos
Testurteil
1,8
gut
webgo Homepage Test
webgo Homepage
(2.446)
ohne Anmeldung kostenlos testen
kostenloser Telefon-Support
SSL Zertifikat enthalten (ab Profi)
vergleichsweise wenig Templates
Mindestlaufzeit 12 Monate
Speicher
unbegrenzt
Domains
1 Domain
Templates
100+
Laufzeit
12 Monate
webgo Starter
7,57 €
mtl. Effektivpreis
zum Anbieter »
Kostenlos testen
Testurteil
1,9
gut
Autor: Martin Gschwentner
Martin Gschwentner hat Amerikanistik und Medienwissenschaft in Deutschland, den USA und Frankreich studiert und arbeitet als freier Redakteur in Paris. Er forscht als Doktorand am Institut für England- und Amerikastudien der Universität Paris Diderot zum Einfluss des Geldes auf die US-Politik. Auf EXPERTE.de schreibt er über IT-Sicherheit, Datenschutz und Software für Selbständige und Kleinunternehmen.
Weitere Sprachen:
English Italiano Français